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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

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15/2021 Nix Pro: Farbwunder

Farbe hin, Farbe her. Sie sind so vielfältig und unterschiedlich, dass man nie genau die Farbe hinbekommt, die man eigentlich wollte. Nötig ist ein genauer Farbcode. Aber wie bekomme ich diesen?

Wow, was für eine Farbe! Die möchte ich in meinem nächsten Design verwenden! So geht es sicherlich einigen Architekten, Farbexperten und Designern sämtlicher Branchen. Nur bisher war das eher schwierig, Farben genauso zu treffen, wie man sie irgendwo gesehen hat. Jede Farbe hat ihren individuellen Farbcode im RGB-, CMYK- oder einem anderen Farbraum. Nun gibt es ein neues Wundertool, das verspricht wirklich jede Farbe, die man im Alltag irgendwo sieht, aufnehmen zu können.

Der Nix Pro Farbsensor

Ein kleines, handliches, diamantförmiges Gadget, wo aber großes dahintersteckt. Der Nix Pro Farbsensor. Perfekt für jeden, der sich kreativ gerne auslebt. Den Nix Pro einfach mit dem Sensor auf genau die Farbe halten, von der man sich den Farbcode wünscht und zack erscheint dieser auf dem Handy. Dabei ist wirklich keiner ausgeschlossen, die Farbe wird in allen Farbmodellen wie RGB, CMYK, CIELAB, ACES und noch vielen mehr angezeigt, sodass für jede Weiterverarbeitung die richtige Farbe garantiert ist. Es ist sogar egal, auf welcher Oberfläche eine Farbe gescannt wird. Das können gestrichene Wände, Stoffe, Leder, Kunststoffe, einfach alle Materialien sein. Der Farbexperte für die Tasche weißt extra solch ein Design auf, dass das gesamte Außenlicht beim Scannen abgeschirmt wird. Stattdessen setzt der Hersteller auf ein patentiertes Design, wobei mittels Industrielicht die Farbe unverfälscht aufgenommen werden kann. Der Kreativspaß ist allerdings nicht ganz günstig. Der Preis für die beste Version des Farbsensors liegt bei ca. 300€. Diese lässt dann aber wirklich keine Wünsche offen. Kostenlos dazu gibt es die benötigte App. Mit dieser können dann selbstverständlich auch die gescannten Farben abgespeichert werden.

Video leider nur auf Englisch..

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14/2021 ZeckWeg: Zecken ungefährlich loswerden

Ein ekliges Gefühl, wenn man sieht, dass sich eine Zecke an einem festgebissen hat. Noch dazu ist es gefährlich. Aber nicht nur, wenn man sie stecken lässt, sondern auch beim Entfernen kann es zu Komplikationen kommen.

Langsam aber sicher geht es wieder in Richtung Frühling und Sommer. Und eine Plage, die daran ziemlich nerven kann sind Zecken. Vor allem, wenn man einen Hund hat und viel draußen unterwegs ist. Es kann schon das ein oder andere Mal vorkommen, dass sich eine Zecke zur Abwechslung mal nicht an dem Hund festklammert, sondern am Menschen. Denn diese kleinen Biester sind immer auf der Suche nach einem leckeren Blutspender. Aber sie sind mit Vorsicht zu genießen. Sie sind gefürchtete Überträger von Borreliose und FSME. Wird entdeckt, dass eine Zecke zugebissen hat, ist es wichtig, diese so schnell es geht zu entfernen. Für gewöhnlich wird dies mit Pinzetten, speziellen Haken o.ä. vorgenommen. Diese Varianten sind aber leider nicht die sichersten. Dabei kann es dazu kommen, dass die Zecke zerquetscht wird und dann landen die Borrelien-Bakterien aus dem Darm der Zecke in den Stichkanal. FSME-Viren wiederum werden direkt nach dem Biss übertragen. Beides kann ziemlich gefährlich werden.

Sichere Entfernung mit ZeckWeg

Horst Dolezal, ein Erfinder aus Kärnten, kann die unsichere Entfernung von Zecken nun endlich mit seiner Erfindung ZeckWeg beenden. Mit dem ZeckWeg können die kleinen Biester nämlich super einfach und vor allem sicher weg gemacht werden. Beim ZeckWeg wird das Insekt mit einer gezielten Butangas-Dosis vereist, sodass die Bakterien aus dem Tier nicht mehr entschwinden können. Anschließend durchfährt es einen 20.000 Volt-Hochspannungselektroimpuls, der zusätzlich für Desinfektion sorgt und evtl. Krankheitserreger in der Zecke neutralisiert. Aber keine Angst, als Mensch spürt man diesen kaum und er ist auch nicht schädlich. Danach kommt wie gewohnt die Pinzette zum Einsatz. Der ZeckWeg, der aussieht wie ein Feuerzeug, ist anscheinend noch nicht im Handel verfügbar. Schätzungsweise steckt die Erfindung noch mitten in der Patentierung und das dauert für gewohnt einige Zeit. Hoffen wir, dass wir ihn noch diese Saison für die kleinen Biester verwenden können!

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13/2021 iWarn: Zeitgemäßes Sicherheitssystem

Schon mal aufgefallen, dass es in unserem digitalisiertem Zeitalter immer noch Dinge gibt, die wie vor 100 Jahren sind? Zum Beispiel, wenn es um unsere Sicherheit geht. Jetzt gibt es endlich ein zeitgemäßes Warndreieck!

Gott sei Dank haben alle den Unfall überlebt! Aber Achtung! Das Leben ist deshalb noch lange nicht außer Gefahr! Unfallstelle absichern ist jetzt nämlich angesagt. Und das mit einem mehr als 50 Jahre alten Sicherheitssystem namens Warndreieck. Hunderte Meter weit laufen, um ein Mini Warndreieck aufzustellen, das in der Größe am Boden sowieso kaum jemand sieht und sich dabei vor allem auf der Autobahn in massive Gefahr begeben. Eine Warnblinkanlage bringt in den meisten Fällen auch nichts mehr. Entweder ist sie nach dem Aufprall kaputt oder wie in 70% aller Fälle steht das KfZ quer in der Fahrbahn, sodass sie sowieso niemand sehen würde. Das kann doch nicht sein. Unsere Autos sind immer moderner geworden, aber die Sicherheitssysteme zur Absicherung einer Unfallstelle nicht? Fakt ist, es muss was Neues her. Eine im Schrecken oder mit Verletzungen einfach zu bedienende Warnleuchte, die mal unserem Stand der Technik entspricht, sozusagen eine Warnleuchte 4.0.

iWarn – Lebensrettende Warnleuchte

Und genau das ist iWarn. Es ist die stärkste und modernste Warndreieckleuchte überhaupt. Die österreichische Innovation kommt in einer – natürlich – Kreuzform daher. Bestückt mit 21 Hochleistungs-LEDs, die kilometerweit sichtbar sind. iWarn wird einfach mit dem Magnetfuß auf das Autodach gestellt oder bei größeren Fahrzeugen an der Seite festgemacht. Witterung, Nässe etc. spielen dabei keine Rolle. Es lassen sich sieben verschiedene Blinksignale einstellen, bspw. Flash-Blinken, SOS, Dauerlicht, alpines Notsignal usw. Ebenfalls ist es möglich Richtungspfeile, also rechts und links blinken, aufblinken zu lassen, um nachfolgenden Verkehr richtig zu leiten. Aber dabei bleibt es nicht. Es handelt sich bei iWarn um ein ganzes Rettungssystem. Ist der unter Schock stehende Unfallteilnehmer nicht in der Lage einen Notruf abzusetzen und die genaue Position zu beschreiben, dann übernimmt das das integrierte GPS und GSM. Mit nur einem einzigen Knopfdruck wird diese benötigte Rettungskette ausgelöst. Der hochempfindliche GPS Empfänger ist so genau, dass er die aktuelle Position mit einer Genauigkeit von ca. zwei Metern durchgibt. So wird z.B. auch klar, in welcher Richtung sich der Unfall auf der Autobahn ereignet hat. Das extra starke GSM bucht sich auf der gesamten Welt in das Netz mit dem gerade besten Empfang ein. Funkloch und keine Verbindung sind somit Schnee von gestern. Per einem Bestätigungssignal von der Warnleuchte weiß der Unfallteilnehmer, dass Hilfe unterwegs ist. iWarn bietet aber auch verlässliche Hilfe in einsamen Gebieten. So z.B. beim Radfahren, Klettern o.ä. Mit iWarn erhöhen sich die Chancen nach einem Unfall auch noch zu überleben um einen großen Sprung!

12/2021 Waterdrop: Befruchte dein Wasser

Wasser ist Leben. Leider trinken viel zu viele Menschen zu wenig davon. Sie sind verseucht von zuckersüßen Erfrischungsgetränken. Vielleicht kann Waterdrop diese wieder zum Wasser zurückgewinnen!

Wasser sorgt dafür, dass all unsere organischen Prozesse in unseren Körpern überhaupt stattfinden können. Es transportiert Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen, schwämmt Giftstoffe aus, hilft dem Verdauungstrakt, normalisiert den Blutdruck sowie den Herzschlag, schützt Organe, Gelenke und Gewebe. So könnte es minutenlang weiter gehen. Und trotz alle dem liegt es im Rennen um das beliebteste Getränk nicht auf dem ersten Platz. Da stimmt doch was nicht. Leitungswasser durchläuft in Deutschland eine der strengsten Kontrollen. Also perfekt, um es einfach aus jedem beliebigen Wasserhahn zu zapfen und zu trinken. Auch unterwegs, Flasche von zuhause mitnehmen und irgendwo nachfüllen. Spart enorm Geld und tut vor allem der Umwelt gut, denn leider werden abgefüllte Getränke immer noch zum Großteil aus Plastikflaschen getrunken. Und jetzt kommt das große Aber. Viele finden es einfach eklig dieses „tote“ Leitungswasser zu trinken. Es schmeckt ihnen schlichtweg nicht. Dieses Problem wollte das Team von Waterdrop unbedingt ändern und sie haben auch schon ganz schön viel erreicht!

Aus Leitungswasser wird gesunder Erfrischungsdrink

Ohne Wasser kein Leben. Das steht fest und deshalb erfand Waterdrop mit ihrem Microdrink die Innovation, um den Menschen Leitungswasser schmackhaft zu machen. Ihr Ziel ist es, den Menschen zu helfen wieder mehr Wasser und dafür weniger von den ungesunden und zuckerhaltigen Getränken zu sich zu nehmen. Ja was ist denn nun ein Microdrink? Es handelt sich dabei um kleine Drops aus Frucht- und Pflanzenextrakten. Lässt man einen davon in Wasser plumpsen, löst er sich auf und das Wasser verwandelt sich in ein leckeres fruchtiges Erfrischungsgetränk voller Vitamine und komplett frei von Zucker. Die kleinen Drops strotzen nur so vor den allerbesten Inhaltsstoffe, bspw. Acai, Ginseng, Ingwer, Aronia u.v.m. Waterdrop kann aber nicht nur kalt, sondern nun auch heiß genossen werden mit Microtea. Hier wird ein Drop einfach in heißes Wasser gegeben. Kein Teebeutel, Keine Ziehzeit. Sondern sofort zu genießen. Die kleinen Würfel haben außerdem eine ganz schön große Wirkung auf unsere Umwelt, denn Drop für Drop konnten bisher ca. 30 Mio. Plastikflaschen gespart werden. Das kommt vor allem dadurch, dass die Drops so klein und einfach zu transportieren sind, dass sie minimalen Lagerplatz auf Transportwegen benötigen. Aber nicht nur das. Allein die Verpackung von 10 Waterdrops macht nur so viel aus wie eine Verschlusskappe einer Plastikflasche. Waterdrop macht Wasser wieder Drop für Drop zum Lebenselixier der Menschen.

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11/2021 eelo Cyglo: Sicherheitsrucksack für Radfahrer

Da will man anstatt das Auto das Fahrrad nehmen, um erstens der Umwelt und zweitens sich selbst etwas Gutes zu tun und entscheidet sich dann aber aufgrund der Sicherheit im Verkehr doch dagegen. Ein Rucksack wird uns nun endlich im Verkehr sicherer machen!

Als Fahrradfahrer lebt man oft gefährlich. Vor allem natürlich in der Stadt. Autofahrer, die zu wenig Abstand beim Überholen lassen oder dem Rad die Vorfahrt nehmen. Oft sind aber auch die Radfahrer selbst schuld, wenn diese schlecht zu sehen sind oder auch mal gerne kreuz und quer fahren. So passieren jährlich tausende Unfälle.

Eelo Cyglo für sicheres Radfahren

Warum ist da nicht schon mal jemand früher draufgekommen? Ein Rucksack, der nicht nur Dinge von A nach B transportiert, sondern auch eine integrierte LED-Signalanzeige außerhalb dessen besitzt, womit bestimmte Verkehrszeichen angezeigt werden können. Der eelo Cyglo kann genau das! Er gibt Fahrradfahrern wieder Sicherheit, indem er dafür sorgt, dass sie als gleichgestellter Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden. Das LED-Panel ist nicht nur nachts, sondern auch tagsüber immer an während der Fahrt, denn es erhöht selbst am Tag enorm die Sichtbarkeit. Nicht zuletzt durch die knalligen Farben, in denen er verfügbar ist, hellblau und neongrün. Der Radfahrer kann über eine einfache runde Knopf-Fernbedienung, die universal an jeden Fahrradlenker angebracht werden kann, die vier verschiedenen Lichtmotive auswählen. Da wäre ein linker und ein rechter Blinker, ein Warndreieck und ein blinkendes Fahrrad-Zeichen. Autofahrer etc. haben nun also auch Kenntnis darüber, was der Radfahrer als nächstes vor hat, sei es z.B. Abbiegen. Die Hände bleiben also auch beim Motiv auswählen am Lenker und das ist gut so. So steht die Konzentration auf den Verkehr an erster Stelle. Aber das war nicht alles. Das LED-Panel ist mit einer intelligenten Bewegungssteuerung ausgestattet. Es erkennt, wenn der Fahrradfahrer anhält, er schaltet automatisch auf das Warndreieck, und wenn er weiterfährt, dann zeigt er wieder das blinkende Fahrradzeichen. Der eelo Cyglo macht seinen Job mit bis zu 20 Stunden Akkulaufzeit, der über USB wieder aufladbar ist, sehr gut. Aber nicht nur diesen, auch als Rucksack ist er einfach durch und durch geeignet und bietet ausreichend Platz. Durch das verarbeitete Nylongewebe ist er super leicht und natürlich wasserfest. Soll er mal mitgenommen werden, kann er auf die Größe eines kleinen Tablets ohne Probleme zusammengefaltet werden. Mit dem eelo Cyglo Rucksack können sich nun endlich wieder mehr Leute in das Verkehrsgetümmel mit dem Fahrrad wagen!

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10/2021 UC2: Ein Mikroskop für Jedermann

Bildung und Wissenschaft frei zugänglich für Jedermann. Um diesem Zustand ein Stück weit näher zu kommen, hat ein Forscherteam aus Jena einen Mikroskop-Baukasten entwickelt, der in Sachen Qualität herkömmlichen Mikroskopen in nichts nach steht, aber weitaus günstiger ist.

You See Too oder verkürzt UC2. So heißt der optische Werkzeugkasten, mit dem ganz einfach Mikroskope gebaut werden können. Und das für ein ‚paar Hundert Euro‘. Nichts im Vergleich zu kommerziellen Mikroskopen. Die kosten oftmals das Zehn- wenn nicht sogar das Hundertfache.  Entwickelt wurde UC2 von einem jungen Forscherteam vom Jenaer Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), von der Friedrich-Schiller-Universität und dem Universitätsklinikum Jena. Günstiger aber dafür genauso gut. Der optische Baukasten liefert hochauflösende Bilder genauso wie herkömmliche Mikroskope. Darüber hinaus eröffnen sich ganz neue Anwendungsbereiche für die biomedizinische Forschung, für die konventionelle Mikroskope in einigen Fällen ungeeignet sind.

Mikroskop à la Lego

Wer früher mit Legosteinen gespielt hat, dem dürfte die Herangehensweise des Thüringer Forschungsteams bekannt vorkommen. Denn das Lego-Prinzip wurde sich hier zum Vorbild genommen. Den Grundstein des UC2 bildet ein mit dem 3D-Drucker hergestellter Würfel mit einer Kantenlänge von 5 Zentimetern. In diesen können dann Linsen, LEDs oder auch (Smartphone- )Kameras eingesetzt werden. Sobald man mehrere dieser Würfel in eine magnetische Rastergrundplatte steckt und diese darin gekonnt anordnet, entsteht ein leistungsfähiges optisches Werkzeug, das je nach Forschungsfrage oder Untersuchungsgegenstand angepasst werden kann. Ein weiterer Pluspunkt des Baukasten-Systems ist die einfache Handhabung. Die dazugehörigen Baupläne und die Software wurden frei zugänglich auf dem Online-Repositorium GitHub veröffentlicht und werden mit dem Nutzerfeedback der Baukasten-Verwender nach und nach verbessert. So kann jeder den UC2-Baukasten nachbauen, umändern oder erweitern. Apropos einfache Handhabung. Das Baukasten-Mikroskop lässt sich unkompliziert recyceln und hat damit den kostspieligen und traditionellen Mikroskopen wieder etwas voraus. Diese müssen nach ihrem Einsatz oftmals aufwendig gereinigt werden.

UC2 – The Box

Um tatsächlich als ‚Mikroskop für alle‘ zu gelten, stellt das Forschungsteam auch ein speziell für die Ausbildung an Schulen und Universitäten konzipiertes Baukasten-Modell zur Verfügung. Mit ‚UC2: The Box‘ können sich die Schüler und Schülerinnen selbst ein Spektrometer oder ein Smartphone-Mikroskop bauen. Auf diese Weise sollen Jugendliche für die Wissenschaft begeistert und an optische Konzepte herangeführt werden.

 

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09/2021 ODR Skis: Neue Art des Wintersports

Es sieht aus als hätte man seine Skier vergessen. Mit den ODR Skis braucht man diese aber auch nicht mehr. Wieso? Das erfahrt ihr jetzt! 

Der Mitbegründer von ODR Skis, ehemals Sled Dog Snowskates, Kevin Greco, wurde in die optimale Skiwelt hineingeboren. Er wuchs in Alaska auf und war zu jeder freien Zeit auf der Schneepiste zu finden. Für manche eine Traumvorstellung! Doch zwei Mankos gab es. Die sperrige Ausrüstung und die anfängliche gefährliche Lernphase waren dem Gründer immer ein Dorn im Auge. Daraus ergab sich eine völlig neue Idee Wintersport zu betreiben, die alle bisherigen Problematiken beseitigt. Mit dieser will der Gründer die Winterwelt für alle öffnen und für diejenigen erweitern, die bereits erfahrene Ski-, Snowboard-, Hockey- oder Schlittschuh-Fahrer sind.

Next Generation Skis

Das was jetzt kommt ist die nächste Generation des Wintersports. Faszinierend, cool und doch so simpel. Es handelt sich bei den ODR Skis um eine Kombination aus Schlitt- und Skischuhen. Der Clou daran: Entlang der Unterseite ist eine Basis enthalten, die der Unterseite eines Skis nahekommt. Die Seiten sind mit Stahlkanten abgerundet, sodass sie beim Stoppen und Drehen eine gute Griffigkeit im Schnee haben. Quasi Skating auf Schnee. Der bequeme, flexible und leichte Schuh mit harter Außenschale, wie man sie von einem Skischuh kennt, ist für alle da. Denn es gibt zwei verschiedene Versionen. Den Eclipse ($ 389) für Anfänger und den R-43 ($ 479) für Fortgeschrittene und Experten. Dabei ist der neue Wintersportschuh verglichen zu Skiern, Snowboards etc. kostengünstig. Mit den ODR Skis werden nun die erklärten bisherigen Probleme vernichtet. Mit ODR Skis ist man sicherer und flexibler unterwegs. Leichtere Erlernbarkeit macht es quasi allen möglich, damit zu fahren. Nutzer von 3 bis 65 Jahren tun dies auch schon, und zwar mit Begeisterung. Und der wohl größte Pluspunkt: Leicht, tragbar, kompakt. Die ODR Skis passen in Rucksäcke, Koffer und kleine Autos. Es muss nur minimale Ausrüstung getragen werden. Somit ist man mal schneller zu einem Ausflug auf den nächsten Berg aufgebrochen. Die ODR Skis begeistern mit dem Adrenalinkick vom Skifahren und Snowboarden sowie mit einer noch nie dagewesenen Bewegungsfreiheit des Eislaufens und Inlineskatens!

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08/2021 Eco Egg: Der Umwelt zur Liebe

Wie hängen Wäsche und Umweltschutz zusammen? Waschmittel beeinflusst unsere Natur sehr stark. Leider negativ. Es gibt aber sogar Alternativen, beispielsweise das Eco Egg.

Alleine in Deutschland werden pro Jahr 250.000 Tonnen Weichspüler und 600.000 Tonnen Waschmittel in unser Abwasser gespült. Jahr für Jahr wird es mehr. Und dabei machen sich die wenigsten Gedanken über die Inhaltsstoffe ihrer Waschmittel. Giftige Chemikalien, die nicht in den Kläranlagen abgebaut werden können, gelangen in Flüsse, Seen und ins Meer. Das Todesurteil für wichtige Wasserorganismen. Wer also das nächste Mal neues Waschmittel kaufen möchte, der sollte sich zweimal überlegen, ob ein ökologisches nicht die bessere Alternative ist.

Waschmittel für den Umweltschutz

Mittlerweile gibt es auf dem ökologischen Waschmittelmarkt einige Alternativen und Anbieter. So bspw. Waschnüsse, Waschbälle, Waschkugeln und auf das hier abgezielte Waschei namens Eco Egg. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um ein umweltfreundliches Waschmittel, völlig frei von Chemikalien. Die Basis bilden Mineralien und waschaktive Stoffe in Kügelchen-Form. Treffen diese Kügelchen auf Wasser geben sie negativ geladene Ionen ab. Diese sorgen dafür, dass sich Verschmutzungen auflösen. Nicht zuletzt wirkt auch die mechanische Reibung durch das Waschei. Und diese Effektivität ist sogar klinisch erfolgreich bestätigt. Zumal ist es hypoallergen, also ein sehr hautfreundliches Allergie-Waschmittel und eignet sich ebenfalls für Babywäsche. Mit einem Eco Egg lässt es sich bis zu rund 700 Mal waschen. Das entspricht bei einer durchschnittlichen Familie einer Waschdauer von unglaublichen drei Jahren. Und jedes Mal wird so eine Ausleitung von chemischen Waschmitteln in unser Grundwasser um bis zu 98% verhindert. Somit ist klar, ein Waschei ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont auch noch ordentlich den eigenen Geldbeutel. Denn es kostet nur ca. 15 €. Nach den drei Jahren sind die Kügelchen dann einfach nachfüllbar, sodass kein komplettes Waschei mehr gekauft werden muss.

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07/2021 Scoby: Die Essbare Verpackungslösung

Im Supermarkt sieht man sie überall. Von Lebensmitteln ist allerdings nicht die Rede, sondern von umweltschädlichen Plastikverpackungen. Das hat jetzt ein Ende und zwar mit Scoby, einer essbaren Alternative.

Dass der Einsatz von Plastik für zahllose Verpackungen ein Problem darstellt, sollte mittlerweile bekannt sein. Winzigste Plastikpartikel können problemlos in unsere Umwelt, insbesondere in unsere Ozeane und Flüssen gelangen. Bei einigen frischen Lebensmitteln wie Karotten sind Verpackungen nicht zwingend notwendig. Bei anderen allerdings schon. So benötigt die dünne Haut von Tomaten besonderen Schutz. Darüber hinaus werden die Hygienevorschriften immer strenger. Aus diesen Gründen werden heute mehr Lebensmittel verpackt als jemals zuvor. Und klar gibt es schon alternative Lösungen wie Papierverpackungen oder Mehrwegnetze. Diese erzeugen am Ende aber dennoch Müll. Eine Alternative ist allerdings anders als alle anderen. Gemeint ist Scoby Packaging, die essbare Verpackungslösung eines niederländischen Startups.

Essbare Folie aus Hefepilzen

Der Name der Verpackung lässt auch gleichzeitig die Besonderheit derselben vermuten. Scoby ist ein im Englischen häufig verwendetes Akronym für eine symbiotische Kultur von Bakterien und Hefen, es handelt sich also um eine Art Hefepilz, der im Einklang mit Bakterien steht. Genutzt wird der Scoby schon seit längerem zur Herstellung von Kombucha, einem fermentierten Teegetränk. Der Pilz wird im Labor in flachen Behältnissen auf einer flüssigen Oberfläche bei einer Temperatur zwischen 20 und 30 Grad gezüchtet. Am Ende des Prozesses steht dann ein gelatineartiger Biofilm, der als alternative Lebensmittelverpackung vor allem für Frischeprodukte wie Obst und Gemüse dienen kann. Und wie bereits erwähnt sogar mit den enthaltenen Produkten verzehrt werden kann. Für manche könnte die quallen-artige Konsistenz des Pilzes allerdings gewöhnungsbedürftig sein. Diesen Personen sei jedoch gesagt, dass der Verzehr der Verpackungslösung kein Muss ist. Da die zellulose-artige Folie komplett biologisch ist, kann sie rückstandsfrei entsorgt werden. Besser geht’s wohl nicht, oder?

Nicht nur Verpackungsfolie, sondern auch Lederersatz

Der Scoby hat allerdings noch mehr drauf. Mit seinem Einsatz kann in der Lederherstellung komplett auf tierische Produkte verzichtet werden. Mithilfe des Scoby wird nämlich veganes Leder hergestellt. Über die Färbung des Tees, in dem der Scoby wächst, und durch die zusätzliche Zugabe von Farbstoffen nach der Fermentierung können auch verschiedenste Farbvariationen und einzigartige Farbeffekte erzielt werden. Die Kleidung ist genauso wie die Verpackungsfolie ohne Probleme biologisch abbaubar und kann dem Boden sogar noch als Nährstoff hinzugefügt werden. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin definitiv Fan des kleinen Scobys.

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06/2021 Schweizer Fabrik saugt CO2 aus der Luft

Erderwärmung. Klimawandel. Umweltzerstörung. Die größten Probleme der Menschheit verlangen nach innovativen und nachhaltigen Lösungen. Eine weitere steht jetzt in den Startlöchern. Eine Schweizer Fabrik zieht das CO2 aus der Luft.

Polkappen schmelzen, Ozeane versauern, der Meeresspiegel steigt an. Und der treibende Faktor hinter diesen negativen Entwicklungen ist die Erwärmung der Erdatmosphäre. Grund hierfür ist der exzessive Verbrauch fossiler Energieträger und der damit einhergehende Anstieg des Treibhausgases CO2 in der Atmosphäre. Um diese Entwicklungen zu stoppen, muss also dringend der weltweite Ausstoß von CO2 reduziert werden. Aber genügt das auch? Was ist mit dem CO2, das sich bereits zu mehreren Millionen Tonnen in der Luft befindet? Soll man das einfach aus der Luft saugen? Ähm ja genau so, dachte sich die Schweizer Firma Climeworks. Okay gut, ein bisschen komplizierter ist es schon.

Direct-Air-Capture-Technologie

Die erste Anlage dieser Art steht in Hinwil in der Schweiz. Sie entzieht der Umgebungsluft das Kohlenstoffdioxid und transportiert es in ein nahegelegenes Gewächshaus. Dort befördert das Gas das Wachstum der Pflanzen und wird somit wieder in Biomasse umgewandelt. Auf diese Weise werden jährlich 900 Tonnen aus der Atmosphäre gezogen. Solche Verfahren, die CO2 direkt aus der Umgebungsluft gewinnen, werden als Direct-Air-Capture-Verfahren bezeichnet.

Die Anlagen von Climeworks bestehen aus Modulen, die mit einem Ventilator und einem Filter ausgestattet sind. Der Ventilator ist lediglich dazu da, die normale Umgebungsluft anzusaugen. Das eigentliche Geheimnis steckt in den Zellulose ähnlichen Absorberfiltern, die das Kohlenstoffdioxid von der Luft trennen. Die eingezogene Luft wird über diesen Filter geleitet, wobei sich die CO2-Moleküle an den Poren der Filteroberfläche anreichern. Sobald der Filter nach drei Stunden gesättigt ist, stoppt der Ventilator und die Box, in der sich der Filter befindet schließt sich. Schließlich werden die Moleküle auf 100 Grad Celcius erhitzt und vakkumiert. Das Ergebnis ist CO2 in seiner reinen Form. Diesen Zyklus kann man ständig wiederholen. Neben der direkten Verwertung des reinen CO2 in dem angebauten Gewächshaus, kann das Gas auch gespeichert werden. In einer Anlage in Island wird das gewonnene Treibhausgas mit Wasser vermengt in die Tiefe gepumpt, wo es in Reaktion mit dem dortigen Basaltgestein verpresst und so unterirdisch gelagert wird. Die unterirdische Speicherung des Gases ist allerdings in Deutschland umstritten beziehungsweise in einigen Bundesländern sogar verboten.

Kritik an hohem Aufwand

Ein relativ großes Manko der Anlage ist allerdings der momentane Energieaufwand. Für den Prozess, genauer für die chemische Filterung, wird viel Energie benötigt. Deshalb ist die Schweizer Anlage auch auf einer Müllverbrennungsanlage aufgebaut worden. Deren Abwärme kann für den energiereichen Prozess verwendet werden. Dennoch bietet die innovative Anlage viel Potenzial. Mit 250.000 solcher Systeme kann bis 2025 ein Prozent der weltweiten CO2-Emissionen aus der Luft gefiltert werden, das entspricht unglaublichen 300 Millionen Tonnen pro Jahr.

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