Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Kategorie: Allgemein (Seite 32 von 90)

29/2022: City Trees gegen Luftverschmutzung

Eine Großstadt ohne Luftverschmutzung ist in der heutigen Zeit illusorisch. Der hohen Feinstaubbelastung will ein Berliner Startup nun mit innovativen City Trees entgegenwirken.

Dass Wasser gefiltert wird ist nichts neues. Aber warum machen wir das gleiche nicht mit unserer verschmutzten Luft? In der Natur sorgen Pflanzen dafür, dass die Luft regelmäßig gereinigt wird. Dieses Wissen hat sich Green City Solutions zunutze gemacht und eine mit dem City Tree eine Konstruktion aus Moos und modernster Technik entwickelt, die die Luftqualität in Städten deutlich verbessern kann.

Die Idee hinter den City Trees

Ungefähr 7 Millionen Menschen sterben jährlich an den gesundheitlichen Folgen von Feinstaub. Dieser verursacht Herz-Kreislaufstörungen, Atemwegserkrankungen und sogar Krebs. Leider ist es schwierig das giftige Pulver aus der Luft zu filtern. Viele Pflanzen sind natürliche Luftfilter. Leider ist in Städten kein Platz, um ganze Wälder anzupflanzen. Hier kommt der City Tree ins Spiel. Es handelt sich dabei grundsätzlich um hochtechnologische mit Moos bewachsene Flächen. Moos kann 13 verschiedene Feinstaubelemente aufnehmen und zerlegen. Noch dazu braucht Moos wegen der fehlende Wurzeln keine Erde, kann Trockenheit überstehen und wegen der großen Fläche viele Staubpartikel aufnehmen. In Bänke, Wände oder Werbetafeln integriert ist es ein platzsparender, wirkungsvoller Luftfilter.

Verknüpfung von Natur und Technologie

Ein City Tree ist aber weitaus mehr als nur eine Mooswand. Dahinter steckt eine hochkomplexes technologisches Konstrukt. Neben der ferngesteuerten Bewässerungs- und Nährstoffversorgung, sind die City Trees auch mit einer hochmodernen Sensorik zur Messung der Luftqualität ausgestattet. Darüber hinaus ist ein komplexer Ventilationsmechanismus nötig, um warme, verschmutzte Luft anzusaugen, bevor diese durch die Moosmatten gereinigt und gekühlt werden kann. Die City Trees sind damit eine Schnittstelle des Internet of Things und geben Umweltdaten in Echtzeit weiter.

Eine Chance für Städte?

Das Potenzial der City Trees ist enorm. Die Luftverschmutzung in einem Umkreis von 50 Metern wird um ein Drittel reduziert. Bei dem Pilotprojekt in Berlin konnten pro Jahr 12 Millionen Kubikmeter Luft gereinigt werden, was dem Volumen von 3000 Heißluftballons entspricht. Eine Leistung, für die es sonst 275 Bäume braucht. Ein großer Vorteil: Die City Trees brauchen deutlich weniger Platz und sind viel billiger als eine so große Anzahl an Bäumen. Ein guter Grund also, um die Forschung in diesem Bereich weiter voranzutreiben.

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28/2022: Aivy: Stärkenbasiertes Recruiting

Den passenden Bewerber zu finden ist nicht immer einfach. Die Aivy-App unterstützt den Bewerbungsprozess durch Spiele zur gezielten Stärkenermittlung.

Bewerbungsverfahren, wie wir sie kennen, führen häufig zu Fehleinstellungen. Die spielerischen Elemente der Karriere-App Aivy arbeiten ein individuelles Stärkenprofil für jeden Bewerber heraus. Eine Erfindung, die den Bewerbungsprozess revolutionieren kann.

Die Idee hinter der App

Knapp jede vierte Einstellung wird im Nachhinein revidiert. Das hat Unzufriedenheit auf beiden Seiten, hohe Kosten und Effizienzverluste zur Folge. Eine Gruppe aus Informatikern und Psychologen hat sich diesem Problem gestellt und mit der Aivy-App ein Eignungsverfahren entwickelt, mit dem die Stärken und Kompetenzen eines Bewerbers gemessen und bewertet werden. Auf diese Art soll es Recruitern ermöglicht werden, das passende Talent für sich zu finden. Die Ergebnisse entsprechen der DIN Norm zur Eignungsdiagnostik, was das Ergebnis zudem valide macht.

Wie läuft der Bewerbungsprozess mit Aivy ab?

Um die Stärken eines Bewerbers festzustellen, muss dieser mehrere Minispiele bewältigen. Beim Spiel „Hochstapler“ muss beispielsweise ein Turm nachgebaut werden. Die App misst dabei die Geschwindigkeit und die Anzahl der Züge, die der Nutzer für die Aufgabe gebraucht hat. Aus den Ergebnissen kann darauf geschlossen werden, ob der Kandidat entscheidungsfreudig ist oder eher systematisch und sorgfältig vorgeht. Auf diese Weise werden Eigenschaften, wie der Umgang mit Problemen, die Planungsfähigkeit und die Lernbereitschaft messbar. Die Ergebnisse kann der Bewerber dann als Zertifikat zu den Bewerbungsunterlagen hinzufügen.

Eignungsverfahren mit vielen Vorteilen

Für Bewerber ist die Nutzung der App kostenfrei. Sie profitieren davon, dass sie ihre Stärken ermitteln und mit dem Durchschnitt der anderen Bewerber vergleichen können. Der Prozess soll vor allem die Diversität und Chancengleichheit fördern. Die ermittelten Ergebnisse sind komplett unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft und geben somit ein objektives Bild von den Potenzialen eines Bewerbers.

Unternehmen auf der anderen Seite können die Zahl der Fehleinstellungen verringern, was Zeit und Kosten spart. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Assessment Center, befinden sich die Bewerber in der Spielwelt der App nicht in einer Testsituation. Wirtschaftspsychologischen Erkenntnissen zufolge können sich Bewerber hierbei nicht verstellen. Erstgespräche sind deshalb angenehmer für beide Seiten.

Passen Bewerber und Unternehmen zusammen ist die Zufriedenheit aller Parteien und eine hohe Arbeitsleistung sichergestellt. Ein guter Weg also für einen modernen und effizienten Bewerbungsprozess.

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27/2022: Circleback

Pfandautomaten für Flaschen und Dosen sind seit langem etabliert – für die Plastikverpackungen von Pflegeprodukten gibt es das bis jetzt jedoch nicht. Doch das will Circleback nun ändern.

60 Prozent der Plastikflaschen aus Kosmetik und Körperpflege werden verbrannt und nicht recycelt, wodurch wertvolle Rohstoffe verloren gehen. Das liegt auch daran, dass diese nach dem Entsorgen mit anderem Müll sehr verschmutzt und somit zur Weiterverwendung nicht mehr geeignet sind. Um die Plastikverpackung von Pflegeprodukten recyceln zu können, entwickelte das Berliner Start-up Unternehmen einen Pfandautomat, ähnlich wie der für Pfandflaschen.

Der Circleback Pfandautomat

Gibt man seine leeren Kosmetikverpackungen im Pfandautomat ab, bekommt man pro Artikel bis zu 20 Cent Pfand zurück. Doch hier endet die Vision von Circleback nicht. Nachdem das Plastik gesammelt wurde, wird es zu Rezyklat bzw. recyceltem Plastik weiterverarbeitet und anschließend an die Hersteller zurück gegeben. Das System erreicht dabei eine Recyclingquote von ca. 90%, was mehr als doppelt so hoch ist wie bei herkömmlichen Methoden. Das ist also nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel. Die Auszahlung des Pfands erfolgt dabei nicht über den Automaten, sondern rein digital über die dazugehörige App. Über diese App erhält man außerdem Einsicht über die Anzahl der bereits zurückgegebene Pfandflaschen sowie den positiven Einfluss auf die Umwelt, den man dadurch geschaffen hat.

Das erste Pilotprojekt

Kneipp arbeitet bereits seit längerem an nachhaltigeren Verpackungen und neuen Lösungen für ihre Körperpflegeverpackungen. In Kooperation mit dem Berliner Startup will Kneipp nun einen funktionierenden Verpackungskreislauf schaffen der über das Pfandsystem nach Vorbild der Getränkeindustrie nutzbar ist. “Ausreichend recyceltes Material für unsere Verpackungen zu bekommen, wird immer herausfordernder. Aktuell wird aus dem bestehenden Kreislaufsystem über den Gelben Sack zu wenig hochwertiges Rezyklat gewonnen, um daraus flächendeckend Verpackungen für die Körperpflegebranche herzustellen. Deshalb unterstützen wir als Kooperationspartner der ersten Stunde aktiv den Ansatz von Circleback, ein eigenes Pfandsystem für Badezimmerprodukte aufzubauen. Die Idee, bereits erlernte Strukturen aus der Getränkeindustrie auf Körperpflegeprodukte zu übertragen, ist großartig und könnte Signalwirkung auf unsere gesamte Branche haben“, berichtete Phillip Keil, Head of Packaging Materials Management bei Kneipp. Ab diesem Sommer 2022 wird das Pilotprojekt im Edeka Moch im ALEXA in Berlin getestet.

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26/2022: Die Keego-Trinkflasche

Sportler tragen Markenkleidung und achten auf ihre Ernährung. Nur bei der Trinkflasche wird an der Qualität gespart. Die Keego-Trinkflasche kann das ändern.

Wasser aus Plastikflaschen hat eigentlich kaum Vorteile: Es verdirbt schnell, nimmt einen ekligen Geschmack an und ist anfällig für Schimmel. Dennoch werden Plastikflaschen wegen ihrer Handlichkeit und dem geringen Gewicht oft vor Edelstahlflaschen bevorzugt. Die Lösung liefert Keego mit einem Mehrschichtensystem aus Titan.

Gesunde Alternative

Dass Plastik krank machen kann, ist allgemein bekannt. Plastikflaschen stehen vor allem wegen der krebserregenden Weichmacher und des umweltschädigenden Mikroplastiks in der Kritik. Die Keego-Trinkflasche bietet hier eine Alternative. Sie ist in mehrere Schichten unterteilt. Auf der Außenseite sorgt langlebiger Kunststoff für Robustheit und Leichtigkeit. Dafür, dass das Wasser nicht mit dem Plastik in Berührung kommt, sorgt dann eine innere Schicht aus Titan. Das Material ist beständig, geschmacks- und geruchslos, anti-bakteriell und schmutzabweisend. So kann das Wasser lange frisch bleiben.

Ideal für Sportler

Es fragt sich, warum Sportler nicht schon lange zu plastikfreien Flaschen greifen. Grund dafür ist wohl, dass andere Trinkgefäße einige Nachteile mit sich bringen. Bei Glasflaschen zum Beispiel ist die Bruch- und Verletzungsgefahr groß. Die angesagten Edelstahlflaschen rutschen leicht aus der schwitzigen Hand und sind meist sperrig und schwer. Außerdem kann man Plastikflaschen zerquetschen und so schnell und einhändig trinken, was bei anderen Modellen nicht der Fall ist.

Die Entwickler der Keego-Trinkflasche haben diese Aspekte gesammelt und in die Gestaltung ihres Produkts einfließen lassen. Auf diese Weise ist eine Flasche entstanden, die gut in der Hand liegt, quetschbar ist, nur schwer kaputt zu bekommen ist und vor allem die Gesundheit der Kunden schützt. Mit dem zusätzlichen Pluspunkt, dass die Flasche sehr leicht zu reinigen ist. Eine tolle Erfindung für Sportler, die hoffentlich bald die Märkte erobern wird.

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25/2022: Angsa Robotics

Öffentliche Parks oder ähnliche Grünflächen werden durch ihre Beliebtheit leider häufig verschmutzt. Um diese Bereiche sauber zu halten hat Angsa Robotics nun eine geniale Lösung entwickelt.

Jeder entspannt gerne draußen im Grünen. Die Bäume beobachten und sich mit der Natur verbunden fühlen. Durch diese Beliebtheit werden die Grünflächen jedoch oft durch kleinen Müll verunreinigt. Zigarettenstummel, Kronkorken und andere Kleinteile sind dabei im Rasen zu finden. Für das herkömmliche Reinigungspersonal ist es aber eine unmögliche Aufgabe all diese versteckten und leicht zu übersehenden Müllteile zu beseitigen. Aus diesem Grund entwickelte Angsa Robotics einen Reinigungsroboter, der genau auf diese Aufgabe spezialisiert ist.

Die Geschichte von Angsa Robotics

Die Idee entstand wie so oft während einer Aufgabe an der Universität, bei der die Gründer einen Prototyp für ein real existierendes Problem entwickeln sollten. So fanden sie nach Gesprächen mit Parkbetreibern heraus, dass insbesondere das entfernen von kleinen Müllteilen von Rasen oder Kies besonders schwer ist und lange dauert. Nachdem das Startup 2019 den ersten Prototyp entwickelte, sind sie derzeit bereits bei Nummer vier angelangt – dem Roboter namens Clive.

Weitere Eigenschaften des Roboters

Der Roboter verfügt über eine Software zum autonomen Fahren sowie eine integrierte Gefahrenerkennung. So werden jegliche Kollisionen vermieden. Über eine App kann der zu reinigende Bereich  durch nur wenige Klicks definiert und der Roboter gestartet sowie kontrolliert werden. Jegliche Daten des Roboters können anschließend abgelesen werden, wie beispielsweise Akkustand, gesammelte Zigarettenstummel oder Kronkorken. Die Akkulaufzeit bei Dauerbetrieb beträgt 8h.

Die Zukunftspläne

Der aktuelle Prototyp ist bereits im realen Gelände einsetzbar und zeigt vielversprechende Daten. Aufgrund dessen plant das Münchner Startup noch dieses Jahr den Markteintritt. In Zukunft soll dann jeder einen solchen Roboter kaufen oder zu bestimmten Anlässen mieten können. Besonders eignet sich der Roboter neben dem Reinigen von Parks und Grünflächen der Stadt auch zum Einsatz nach Veranstaltungen wie Festivals oder Privatfeiern. Aktuell kann der Roboter bereits von Städten eingesetzt werden um so in Kooperation mit dem Startup mehr Daten zu sammeln und den letzten Feinschliff am Produkt durchzuführen.

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24/2022: Duschparty mit Shower Power

Setze vom Wasserrauschen übertönter Musik ein Ende! Der innovative Bluetooth-Lautsprecher Shower Power  lässt dich den ultimativen Rave in der Dusche starten.

Musik und Duschen gehört für manche einfach zum Aufwachen dazu. Leider lässt die Soundqualität bei diesem Ritual oft zu wünschen übrig und stromsparend ist das ganze auch nicht gerade. Ampere liefert mit der originellen Bluetooth-Box Shower Power jedoch die Lösung für dieses Problem.

Was kann Shower Power?

Im ersten Moment klingt es relativ banal: Shower Power ist eine Musikbox, die speziell für den Gebrauch in der Dusche ausgelegt ist. Der Lautsprecher wird über dem Duschkopf an den Duschschlauch angeschraubt. Dann muss nur noch eine Bluetooth Verbindung hergestellt werden und schon kann die Duschparty starten. Ansteuerbar sind die Funktionen über Knöpfe und eine Fernbedienung. Durch die 360 Grad Audioausgabe mit 5 Watt Leistung ist ein starkes Klangerlebnis garantiert. Wer noch mehr Partystimmung haben will, kann sich eine Erweiterung mit LED-Lichtfunktion besorgen. Natürlich ist die Konstruktion für den Einsatz in der Dusche sehr robust und hygienisch.

Antrieb mit Wasserkraft

Was im ersten Moment keine große Innovation zu sein scheint, lässt beim genaueren Hinsehen doch staunen. Shower Power muss keinesfalls immer wieder abgenommen und aufgeladen werden. Die Box wird vollständig mit der Kraft des durchfließenden Wassers betrieben. Im Inneren befindet sich eine kleine Turbine, mit der Strom erzeugt wird. Die Technologie funktioniert also wie ein winziges Wasserkraftwerk. Der Ladevorgang beginnt, sobald das Wasser läuft. Ist der Akku einmal vollgeladen, kann man bis zu 16 Stunden Musik hören, ohne dass das Wasser eingeschaltet sein muss.

Soundqualität aus Plastikflaschen

In Sachen Nachhaltigkeit kann die Musikbox aber nicht nur durch den sinkenden Stromverbrauch punkten, sondern auch durch die umweltfreundliche Herstellung. Die Shower Power Box besteht zu 100% aus recyceltem Plastik aus dem Meer. Für einen Lautsprecher braucht man ungefähr 15 Plastikflaschen. Wer sich also für das Sounderlebnis beim Duschen entscheidet, tut mit Shower Power sogar noch etwas gegen die Verschmutzung der Meere.

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23/2022: Der Pflanzenbooster Lucky Plant

Giftige Düngemittel machen krank. Obwohl das wohl jedem bewusst ist, essen wir bedenkenlos gespritzte Lebensmittel. Lucky Plant zeigt, dass es auch anders geht.

Ein Glas voll mit Düngemittel zu trinken, klingt absurd und lebensgefährlich. Aber genau das tun Michael Ballack, Bernhard Unger und Dr. Thomas Hüster in einer Fernsehshow. Die Gründer des Start-Ups Lucky Plant wollen damit verdeutlichen, dass ihr Pflanzenstärkungsmittel nicht mit den schädlichen Düngemitteln der Industrie vergleichbar sind.

Was ist Lucky Plant?

Die Gründer bezeichnen ihr Mittel keinesfalls als Dünger. Es ist ein Pflanzenstärkungsmittel, ein Energydrink für Pflanzen. Ein Nahrungsergänzungsmittel für Pflanzen sozusagen, das die natürlichen und pflanzeneigenen Abwehrmechanismen gegenüber äußeren Stressfaktoren verbessert. Hergestellt wird es ausschließlich aus natürlichen und sekundären Pflanzenstoffen, die aus getrockneten und frischen Pflanzen extrahiert werden. Diese helfen den Pflanzen Nährstoffe effizient aufzunehmen. Dadurch steigt die Frostresistenz und Regeneration geschwächter Pflanzen, was sie widerstandsfähiger macht.

Anwendung des Mittels

Erhältlich ist der Booster in Pulver und Tablettenform. Ähnlich wie bei Nahrungsergänzungsmitteln wird der Wirkstoff über das Wasser aufgenommen. Dazu muss eine bestimmte Menge des Pulvers im Gießwasser aufgelöst werden. Die benötigte Menge variiert je nach Pflanzentyp. Angewendet wird das Mittel dann alle vier bis sechs Wochen. Das Pflanzenstärkungsmittel ist übrigens für alle Pflanzenarten einsetzbar und erzielt gute Erfolge.

So übertrifft Lucky Plant Industriedünger

Der bedeutendste Vorteil gegenüber industriellen Düngemitteln liegt ganz klar in der Schadstofffreiheit. Die pflanzlichen Wirkstoffe können bedenkenlos von Menschen und Tieren aufgenommen werden. Auch eine Belastung für das Grundwasser besteht nicht. Zudem ist das Mittel insektenfreundlich. Das komplette Gegenteil von industriellen Düngemitteln also. Und trotzdem bringt es den gleichen Nutzen. Wurzeln und Pflanzen wachsen auf gesunde Weise, es werden mehr Blüten gebildet, die Blühphase wird verlängert und die Ernteergebnisse nehmen zu. Durch Lucky Plant könnten durch giftige Düngemittel entstanden Schäden vollständig abgewendet werden. Das Mittel ist damit ein erster Schritt in Richtung schadstofffreie Landwirtschaft.

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22/2022: Autonome Flugtaxis von Xwing

Würdest du in ein Flugzeug ohne Piloten steigen? Das autonome Flugzeug von Xwing könnten in der Zukunft ein alltägliches Transportmittel im Stadtverkehr werden.

Das kalifornische Start-Up Xwing hat eine Technologie entwickelt, mit der Standardflugzeuge ganz ohne Piloten abheben, fliegen und landen können. Was für viele noch nach einem Szenario aus einem Science-Fiction-Film klingen mag, hat großes Potenzial die Luftfahrtbranche schon bald nachhaltig zu transformieren.

Mögliche Einsatzbereiche der Xwing Flugzeuge

Die autonomen Flugzeuge könnten als Flugtaxis eingesetzt werden. Das hätte den Vorteil, dass der Verkehr auf den Straßen entlastet wird. Ein Problem, das sich hier auftut, ist dass die Infrastruktur erst an ein solches Transportmittel angepasst werden müsste. Außerdem bedarf es einem Umdenken in der Bevölkerung bezüglich der Sicherheit solch autonomer Technologien. Auch der Einsatz für Güterflüge wäre denkbar. Als solche haben die Xwing-Flugzeuge auch ihren ersten Gate-to-Gate Flug absolviert. Und dieser erste autonome Güterflug weltweit war ein voller Erfolg.

Sicherheit der Technologie

Ob das Angebot autonomer Personenflüge angenommen werden würde, ist noch unklar. Skepsis besteht vor allem aufgrund von Sicherheitsbedenken. Diese sind allerdings völlig unbegründet. Vollständig automatische Flüge sollen sogar sicherer sein als herkömmliche. Die Technologie greift auf ein sehr komplexes System zu, das Piloten einen enorm hohen mentalen Aufwand abverlangt. Fakt ist, dass der Großteil aller Flugunglücke durch ein Fehlverhalten des Piloten und nicht etwa durch technisches Versagen entstanden ist. Durch eine Automatisierung würde dem Vorgang also entgegen der gängigen Meinung ein Risikofaktor genommen werden.

Wird autonomes Fliegen bald Realität?

Die Xwing-Technologie macht Flugreisen billiger und effizienter. Routen können nahtlos geflogen und ständig neu bemannt werden, ohne dass Leerlauf entsteht. Vor allem im Hinblick auf die befürchtete Pilotenknappheit gibt Xwing der Luftfahrtbranche eine neue Perspektive. Dieses Potenzial erkannte auch der Flugzeughersteller Textron, der eine Zusammenarbeit mit dem Start Up einging. Zu den ersten Großkunden gehört die US-amerikanische Linienfluggesellschaft United Airlines, die bereits autonome Flugzeuge vorbestellt hat. Währenddessen sehen die Stadtverwaltungen von Miami und Los Angeles die Möglichkeit, ein Ride-Sharing-Netz aufzubauen. Dieses soll bereits 2024 in Betrieb genommen werden. Fliegen ohne Piloten könnte also schon in sehr naher Zukunft zu unserer Realität gehören.

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21/2022: Routago: Das inklusive Fußgängernavi

Alltägliche Routen werden für Menschen mit Sehbehinderung schnell zur Herausforderung. Die Routago Assist App ist ein erster Schritt hin zu mehr Sicherheit und Selbstbestimmung.

Knapp 285 Millionen Menschen leiden weltweit an einer Sehbehinderung. Vor allem in Großstädten ist es für sie schwierig, sich eigenständig zu bewegen. Ob mehrspurige Straßen, fehlende Gehwege oder Hindernisse. Gefahren lauern überall. Die Routago Assist App ist die erste App weltweit, die sich diesen Problemen stellt, und mit ihrer Fußgängernavigation eine Lösung hin zu mehr Selbstbestimmung anbietet.

Was unterscheidet die App von herkömmlichen Navigationsapps?

Allgemein ist die Routago Assist App mit herkömmlichen Navigationsapps vergleichbar. Sie ist allerdings so programmiert, dass sie speziell an die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen angepasst ist. Ein klarer Fokus liegt auf der Sicherheit der Nutzer. Man wird gezielt von vermeintlich gefährlichen Etappen weggeleitet und stattdessen auf Routen abseits von viel befahrenen Strecken gelotst. Risikoreiche Wege quer über mehrspurige Straßen oder fehlende Barrierefreiheit gehören damit der Vergangenheit an. Das macht die App nicht nur für Blinde und Sehbehinderte interessant, sondern auch für Kinder und Rollstuhlfahrer.

Funktionen der Routago Assist App

Auf der ganzen Welt können sich Fußgänger auf sicheren und barrierefreien Wegen navigieren lassen. Routago findet gezielt sichere Übergänge, Unterführungen und Fußgängerampeln mit Tonsignalen. Darüber hinaus werden Wege durch Fußgängerzonen vorrangig behandelt. Die Sprachanweisungen sind dabei sehr exakt. Selbst Treppen und Durchgänge werden rechtzeitig angekündigt. Ein weiterer Vorzug der App ist, dass Points-of-Interest angekündigt werden. Darunter fallen nicht nur Geschäfte oder Restaurants, sondern auch Orte wie Briefkästen, Haustüren oder Parkbänke. Des Weiteren identifiziert die Objekterkennung über die Kamera des Smartphones Hindernisse wie Menschen oder Autos.

Fokus auf Nutzerfreundlichkeit

Die Anwendung ist genau wie die Routen barrierefrei und verständlich. Natürlich ist auch die Voice Over-Funktion optimiert. Außerdem ist es möglich favorisierte Strecken aufzuzeichnen, zu speichern und so immer wieder auf sie zuzugreifen. Diese können auch mit dem Umfeld geteilt werden. Die App lernt dabei niemals aus. Künstliche Intelligenz sorgt für eine kontinuierliche Verbesserung der Funktionen. Auf diesem Weg könnte die App bald immer mehr Menschen helfen sich selbstständig fortzubewegen.

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20/2022: Clubfeeling mit Wearable Subwoofers

Wie schön wäre es, wenn man jederzeit in Bassklängen versinken und die Welt ausblenden könnte?  Mit den Wearable Subwoofers von Deep.one ist das bald möglich.

Jeder kennt das Gefühl im Club oder bei einem Live-Konzert direkt neben der Bassbox zu stehen. Man kann sich ganz und gar im Klang der Musik verlieren. Dieses Erlebnis ist absolut nicht mit dem Musikhören zuhause vergleichbar. Mit dem Wearable Subwoofer können Basswellen jedoch sofort spürbar gemacht werden. Und das beste daran: Man muss dafür nicht mal seinem Umfeld auf die Nerven gehen.

Funktionsweise und Aufbau des Wearable Subwoofers

Der Wearable Subwoofer ähnelt einem leicht verdrehten Hufeisen. Er wird wie eine Kette um den Nacken gelegt, sodass das Schlüsselbein überspannt wird und das Gerät auf dem oberen Brustbereich liegt. Das Gerät wandelt dann elektrische Signale in mechanische Impulse um. Über vier Halbkugeln knapp unter dem Schlüsselbein und neben der Nackenwirbelsäule wird das Gewebe zum Vibrieren gebracht. Auf diese Weise entsteht das unverkennbare Bassgefühl im Oberkörper. Die Technologie ermöglicht es zudem, dass Geräusche für das Umfeld nicht wahrnehmbar sind. Die tragbaren Basskopfhörer sind deshalb die ideale Ergänzung für jedes Audiosystem.

Vielfältiges Nutzungsspektrum

Nicht nur das Musikhören wird mit den Wearable Subwoofers auf ein anderes Level gebracht. Die Einsatzmöglichkeiten des Geräts sind vielfältig. Man kann sich damit nämlich nicht nur den Club, sondern auch das Kino ins Wohnzimmer holen. Das Spüren tiefer Sound-Effekte steigert den Spannungsgrad eines jeden Films enorm. Ähnlich verhält es sich beim Gaming. Durch die Verknüpfung der Basskopfhörer mit Video-Games und VR-Inhalten erscheinen visuelle Elemente realer. So fühlt sich die virtuelle Verfolgungsjagd durch den brummenden Motor schnell an als wäre man live dabei. Aber auch meditative Klänge werden intensiviert und können für mehr Entspannung sorgen und Außengeräusche ausblenden.

Neben dem breiten Feld an Einsatzmöglichkeiten kann die Technologie zudem einen ganz praktischen Vorteil für Menschen mit Hörbeeinträchtigung haben: Durch die mechanischen Impulse können sie Geräusche wahrnehmen und so an Entertainmentangeboten teilhaben.

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