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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Tüftler

13/2018 Alte, neue Innovation ‘Drychter’ – der etwas andere, pfiffige Flüssigkeits-Kanalisierer

Der Drychter – seit einigen Tagen aus dem “Ding des Jahres” bekannt, ist ein Trichter, der alle möglichen Probleme mit einem speziellen Trichter umgeht. Der Erfinder Fritz Frech will diese eigentlich schon über 40 Jahre alte Erfindung nun vermarkten. 

Trichter sind jedem bekannt und ein gern genutzt Hilfsmittel. Allerdings kennt auch jeder die Nachteile: der Trichter läuft über, tropft daneben oder man muss mehrfach umfüllen. Das alles will Fritz Frech mit seinem Drychter umgehen. Der Drychter funktioniert im Prinzip simpel: eine Flüssigkeit wird in den Trichter eingefüllt. Anschließend drückt man auf einem aus dem Trichter herausstehenden Stift und der Durchfluss beginnt. Lässt man den Stift los, so wird das Ventil am Ende des Trichters wieder geschlossen und der Fluss stoppt. „Das ist einfach, aber genial“ sagt Frech über das Konzept. Dabei ist Frech selbst gar nicht der Erfinder, sondern eher der ‘Wiederentdecker’ wie er sich nennt. Erfunden und entwickelt hat die Mechanik der verstorbene Tüftler Kurt Gall, ein Freund Frechs. Gemeinsam haben sie bereits in den 70er Jahren versucht, den Trichter zu vertreiben, allerdings nur mit geringem Erfolg. Nun ist Fritz Frech die Erfindung bei einem Umzug vor einiger Zeit wieder in die Hände gefallen und er beschloss noch einen ambitionierten Anlauf zu wagen.

Für den freiberuflichen Fotografen und Unternehmensberater Frech steht nicht der monetäre Verdienst im Vordergrund, sondern die Erinnerung an seinen Freund Kurt Gall. Bislang ist der Artikel auf der Website von Drychter erhältlich und am Samstag den 3. März startete Fritz Frech im Halbfinale von „Das Ding des Jahres“ auf Pro7 durch und kam ins Finale. Wir sind gespannt. Alles Gute von der Redaktion.

04/2018 Steht eine fliegende Badewanne in Kürze Pate für den Individualflug?

Mit der fliegenden Badewanne zum Bäcker? Zwei Brüder aus Darmstadt haben sich mit der Erfindung rund um dieses außergewöhnliche Flugobjekt ihren Kindheits-Traum erfüllt. Die Innovation könnte Pate stehen für den ‘Individualflug’.

Könnte eine Innovation aus Deutschland der Auftakt sein für den privaten Flugverkehr? Zwei Tüftler haben mit ihrer fliegenden Badewanne ein Flugmobil entworfen, dass in seiner Grundidee den Prototyp einer bemannten Drohne manifestiert. Mit Propellern, Stahlgehäuse und einigem Know How wurde aus der zunächst als Träumerei verkannten Idee der fliegenden Badewanne mehr oder minder schnell Realität. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben die beiden Ideengeber und Studenten der Umweltingenieur-Wissenschaften sich Profis mit ins Boot bzw. die Badewanne geholt. Drei Wochen später war die Ein-Mann-Badewanne flugtauglich und schafft es nun zum sechs Minuten entfernten Bäcker. Das sei gemäß einer Pressemitteilung auch völlig legal: Laut LBA und Verkehrsministerium sei ein sogenannter Multicopter nur dann als Fluggerät einzuordnen, wenn er höher als 30 Meter fliege.

Finanziert haben die beiden Youtuber vom Kanal ‘The Real Life Guys’ das 1000 Euro teure Projekt mittels Crowdfunding. Offen bleibt, was sich auf Grundlage dieser Konstruktion noch alles in die Lüfte befördern lässt. Und ob damit zumindest schon die Technik für die bemannte Drohne am Start ist. Wer sich dieses Flugobjekt schwer vorstellen kann, für den folgt hier das Bewegtbild:

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