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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: notruf

25/2020 Tocsen: Intelligenter Sturznotruf für Helmsportler

Was ist, wenn man alleine mit dem Fahrrad unterwegs ist und einen Unfall baut? Irgendwo im nirgendwo? Dann gibt es niemanden, der einem helfen kann. Doch Tocsen!

Tocsen kann ein kleiner Lebensretter sein. Mit ihm ist alleine Fahrradfahren kein Problem mehr. Es handelt sich bei diesem um einen schwarzen oder pinken Sensor, der seinen Platz an einer freien Stelle am Sturzhelm findet. Dort wird er einfach hin geklebt. Sollte der Helmträger beim Fahrradfahren, Ski fahren, Reiten o.ä. stürzen, hilft Tocsen, wenn sich selbst nicht mehr geholfen werden kann. Der Sensor erkennt den Aufprall und löst über das Smartphone automatisch einen lauten Alarm aus. Sollte es allerdings nur zu einem fehlerhaften Alarm kommen, kann in einer Zeitspanne von 30 Sekunden nach Sturz dieser wieder abgebrochen werden. Ist dies nicht der Fall und es ist wirklich etwas passiert, wird der nächste Schritt eingeleitet. Hierbei handelt es sich um die Benachrichtigung der eingetragenen Notfallkontakte in der Tocsen App. Diese werden inklusive der GPS Daten über den Vorfall informiert. Gibt es weitere Tocsen Nutzer in der Nähe werden diese ebenfalls alarmiert und können als Ersthelfer fungieren. Zusätzlich kann der Verunglückte auf einen 112 Button drücken, um den Notruf zu verständigen. Dazu muss er allerdings noch in der Lage sein. Das Thema schlechter Empfang ist kein Problem, denn GPRS oder Edge reichen aus, um den Notruf vom Ort des Geschehens auszulösen. Sollte man in einem Funkloch stürzen und hat den Wieder-Zuhause-Timer eingestellt, wird sobald dieser abgelaufen ist, ein Notruf mit der letzten bekannten Position abgesetzt.

Made in Germany Qualität

Der Tocsen Sensor stammt von einem StartUp aus Freiburg und wird ebenfalls in Deutschland produziert. Er ist offen für fast jeden Helm und kann somit universell eingesetzt werden. Der Sensor ist sehr convenient. Er wird per microUSB geladen und hält ca. 3-4 Monate. Es ist also nicht nötig ihn ständig zu laden, wenn man auf längeren Touren unterwegs ist. Außerdem ist es nicht nötig ihn jedes Mal erneut anzuschalten. Ein „Wachrütteln“ des Helms langt und er erfüllt seine Dienste. Das einzige Manko ist, dass die Notfallkontakte die Tocsen App ebenfalls auf ihrem Smartphone installiert haben müssen. Der kleine mögliche Lebensretter kostet ca. 78€, wobei die App kostenlos bleibt. Tocsen! Und alleine auf Tour sein ist kein Problem mehr!

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48/2019 Safe Personal Alarm: Selbstverteidigung für jedermann

Ein kleiner “Schlüsselanhänger” soll die Selbstverteidigung in jeder Altersklasse kinderleicht gestalten. Durch das einfache Herausziehen eines Stiftes soll der sogenannte “Safe Personal Alarm” einen unüberhörbar lauten Ton aussenden. Dieser soll Angreifer verschrecken und zudem andere Personen auf das Opfer aufmerksam machen können.

Mit dem Safe Personal Alarm soll eine wirksame und einfache Verteidigung zu jederzeit möglich sein. Er besitzt die Form eines kleinen Schlüsselanhängers und kann so ohne Probleme an Tasche, Rucksack und Co. befestigt werden. Es muss lediglich der Pin herausgezogen werden und ein ohrenbetäubender Alarm ertönt. Dieser soll dann bis zu einer halben Stunde durchgehend hörbar sein. Sobald man jedoch den Pin wieder hineinsteckt, erlischt der Alarm-Ton. So kann der Personal Alarm wiederverwendet werden.

Laut dem Hersteller soll der abgegebene Ton dabei bis zu 125 dB laut sein. Dies soll den Angreifer abschrecken und bestenfalls in die Flucht schlagen. Zudem kann man auf diese Weise leichter Aufmerksamkeit erlangen und gleichermaßen schneller Helfer akquirieren. Diese Methode der Selbstverteidigung soll darüber hinaus auch effektiver als die Verwendung von Pfeffersprays oder Ähnlichem sein. Diese bergen zudem in ihrer Anwendung oftmals Gefahren. Insbesondere wenn das Spray bei „Fehlalarm“ genutzt wird. Deshalb scheinen auch manche Personen eher gehemmt zu sein, diese zu verwenden.

Der Safe Personal Alarm ist nicht nur für Frauen und Männer, sondern auch für Kinder und Jugendliche gut geeignet. Es lässt sich nicht immer vermeiden, dass Kinder, vor allem in einer etwas höheren Altersklasse, auch mal ohne Begleitung unterwegs sind. Beispielsweise auf dem Schulweg oder dem Spielplatz nebenan. Leider kam es bislang nicht nur zu schon versuchten, sondern auch geglückten Entführungen. Der Safe Personal Alarm setzt in seiner Anwendung weder Kraft noch körperliche Fähigkeiten voraus. Aufgrund dessen macht er nicht nur durch seinen simplen Mechanismus eine Verwendung in jeder Altersklasse möglich.

Aber nicht nur für die Selbstverteidigung vor Angreifern soll der Safe Personal Alarm gut sein. Auch Senioren sollen davon profitieren. Sollte es einmal zu einem Sturz oder Ähnlichem kommen, können Senioren leicht auf sich aufmerksam machen. Das Tragen eines Safe Personal Alarm soll den Verwendern auf diese Weise nicht nur die Möglichkeit einer Selbstverteidigung bieten, sondern auch ein Gefühl von Sicherheit verschaffen. Wer sich das Ganze mal genauer anschauen und ggf. sogar mal (lesie) anhören will … hier ein Video inkl. Demonstration der Funktionsweise.

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