Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Google

25/2021 Holoportation: echte Hologramme

Digitale Meetings sind voll im Trend. Ob Skype, Zoom oder WebEx eine Vielzahl an Tools und Softwareprogrammen bieten moderne Kommunikationskonzepte. Die neueste Entwicklung des Technologie-Giganten „Microsoft“ lässt Science-Fiction Herzen höherschlagen.

Digitale Meetings liegen im Trend, die momentane Pandemie liefert hierfür genügend Anreize. Doch diese Meetings bringen Vor- als auch Nachteile mit sich. So können Firmen zum einen Reisekosten einsparen. Allerdings gehen auch wichtige Erkenntnisse aus persönlichen Treffen verloren. So können zum Beispiel keine Prototypen oder Modelle herumgereicht werden und auch die zwischenmenschliche Komponente verliert an Bedeutung. Hier hat das aus Redmond- Washington, USA stammende Softwareunternehmen eine innovative Lösung entwickelt. „Holoportation“- so heißt eines der digitalen Projekte des Microsoft-Konzern soll Meetings durch digitale Hologramme ermöglichen. Was sonst nur in weltbekannten Filmen wie Star Wars zu sehen war, soll bald in Zukunft die Kommunikation revolutionieren.

Science Fiction wird Realität

Der Anspruch dieser neuen Technologie: Verschiedene Personen können sich virtuell in einem Raum treffen. Gegenstände und graphische Darstellungen lassen sich über eine 3D Ansicht von der virtuellen Welt in die wirkliche integrieren. Dadurch steigen die Anwendungsmöglichkeiten ins vielfältige. So kann „Microsoft Mesh“ in der Medizin, über die Darstellung unterschiedlicher Organe, aufschlussreiche Erkenntnisse liefern und somit die bestmöglichste Behandlung gewählt werden. Im folgenden können in der technischen Entwicklungen Prototypen in der Explosionszeichnung vereinfacht und anschaulich präsentiert werden. Somit werden Aufgaben vereinfacht, da alle sich gegenseitig beeinflussenden Bauteile gezeigt werden. Selbstverständlich hat auch die Gaming-Industrie beim Thema „virtuell Reality“ schon einige Anwendungen in petto, die Spiel und Spannung versprechen.

Allerdings handelt es sich hierbei eher um einen Blick in die Zukunft, da die Technologie noch in ihren Schlupflöchern steckt. Die technischen Voraussetzungen Grenzen einen alltäglichen Einsatz ein. Für zufriedenstellende Ergebnisse benötigt man einen Greenscreen und 160 Kameras um ein täuschend echtes Hologramm zu erzeugen. Dennoch bleibt die Hologramm-Technologie vielversprechend, denn auch die namhafte Konkurrenz Facebook und Apple sind interessiert und verfolgen ähnliche Projekte.

 

Mehr Informationen auf :https://news.microsoft.com/de-de/neue-wege-der-digitalen-zusammenarbeit-mit-microsoft-mesh/

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68/2020 Ecosia: Baumpflanzende Suchmaschine

Der CO2-Fußabdruck einer durchschnittlichen Suchanfrage wird auf 0,2 Gramm geschätzt. Das trifft bei Ecosia nicht zu. Warum erzählen wir dir jetzt!

Suche im Web und pflanze damit Bäume, indem du statt Google einfach Ecosia nutzt. Denn diese verwenden ihre Einnahmen aus den Suchanfragen, um Gutes für Umwelt und Menschheit zu tun. Das funktioniert so: Die 2008 nach einer Weltreise gegründete grüne Suchmaschine generiert mit einer durchschnittlichen Suchanfrage einen Umsatz von ca. 0,005 €. Eine Baumpflanzung kostet ca. 0,25 € und ist somit mit jeder 50ten Suchanfrage möglich. Die bereits 15 Mio. aktiven Nutzer konnten auf diese einfache Art und Weise schon ermöglichen über 114 Mio. neue Bäume zu pflanzen. Ecosia bietet Nutzern außerdem drei entscheidende Vorteile gegenüber anderen Suchmaschinen. Sie agieren zu 100% transparent. Jeder kann in den monatlichen Finanzberichten die Verwendung der Einnahmen nachverfolgen. Ecosia ist mehr als CO2-neutral. Mit eigener Solaranlage werden die Server betrieben und mit jeder Suchanfrage wird der Atmosphäre ca. 1kg CO2 entzogen. Außerdem verkauft die grüne Suchmaschine keine Daten an Werbende und anonymisiert alle Suchdaten innerhalb einer Woche.

Wo werden die Bäume gepflanzt?

Grundsätzlich gilt, dort wo sie am meisten gebraucht werden. Das sind mittlerweile über 9000 Orte, in denen einst Bäume auf natürliche Art und Weise wuchsen, aber leider gerodet wurden. Vor allem deswegen setzt Ecosia auf die Pflanzung von einheimischen Baumarten. Zumal sich diese in der Gegend bewährt haben und um die vorherige Naturlage wiederherzustellen. Unterstützt werden mehr als 20 Projekte in 15 Ländern – Peru, Brasilien, Haiti, Indonesien usw. Genauer gesagt sucht sich Ecosia gezielt Biodiversitäts-Hotspots aus. Dies sind besonders bedrohte Gebiete mit einer Vielzahl an seltenen Arten – mindestens 1.500 Spezies einheimischer Pflanzen und diese wurden schon zu mind. 70% zu Nichte gemacht. Weltweit gibt es 35 solcher Hotspots, die zwar nur 2,3% unserer Erde ausmachen, aber trotzdem für mehr als die Hälfte aller Pflanzenarten und 43% aller Tiere, die nirgendwo sonst zu finden sind, den Lebensraum darstellen.

Wieso Bäume?

Bäume sind die Superhelden unserer Erde. Sie schaffen es, aus kargem wieder fruchtbaren Boden zu machen und sie entziehen der Luft über ihr Leben von ca. 15 Jahren jeweils 50kg CO2. Die Baumpflanzprojekte tragen zur Wiederbelebung von Gemeinschaften bei und holen Menschen aus der Armut heraus. Nicht zuletzt wird durch Bäume die Artenvielfalt gefördert und verbessert.

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