32/2017 Mit Nakefit können Barfuß-Freaks Ihre Fußsohlen schützen

Eine italienische Erfindung könnte schon bald notorische Barfuß-Fans vor Glasscherben und anderen die menschliche (Horn-)Haut angreifenden Teilchen schützen. Die dünne künstliche Sohle wird einfach von der Ferse bis zur Sohle auf das Füßchen geklebt und leistet ab dann, so der Hersteller, ihre hilfreichen Dienste.

Barfuß laufen ist schön. Nicht für jeden, aber Natur-Fans lieben den unmittelbaren Kontakt mit Mutter Erde und lassen sich auch durch die in einer ‚zivilisierten‘ Welt überall drohende Verletzungsgefahr abschrecken. Dessen waren sich auch ein paar pfiffige Italiener bewusst, die daraus eine möglicherweise sehr brauchbare Erfindung geschaffen haben. Was heraus kam ist ‚Nakefit‘, gewissermaßen eine erweiterte Fußsohle.

Nutzer kleben Nakefit einfach auf den zu schützenden Fuß auf und sind ab diesem Moment vor den meisten exogenen, schädlichen Einflüssen geschützt. Angefangen von der Biene über die ätzende Flüssigkeit bis hin zu Scherben und spitzen Steinen. Wer die Entwicklung des Projekts beobachten möchte, sehe sich um bei den Machern bzw. auf der Website von Nakefit.

31/2017 Gerät gewinnt Wasser aus Luft

Kühles, trinkbares Nass einfach aus der Luft heraus generieren – es klingt wie ein unfasslicher Traum der Menschheitsgeschichte. Forscher aus den USA haben allerdings eine solche Apparatur innoviert. Selbst in der Wüste soll das Teil funktionieren, was einer wirklichen Revolution gleich kommt, wie wir finden.

Wasser ist ein lebensnotwendiges Gut. Drei, vier Tage ohne Flüssigkeit und ein menschlicher Organismus gerät an seine Grenzen. Ergo, Wasser ist Lebenskraft. In Science wurde jetzt ein Tool vorgestellt, das faktisch eine metall-organische Verbindung sei und ein bisschen wie ein Luft-Schwamm funktioniert. Es nimmt ‚H2O‘ aus der Luft auf und lagert es an der Oberfläche der Verbindung an. In der Folge verdampft die Sonne aus dem Schwamm Flüssigkeit, die sich dann an der Oberfläche des Kondensators sammelt. von wo aus es in ein Gefäß abfließen kann.

Bis zu einer Luftfeuchtigkeit von zirka 20 Prozent verwendbar, eigne sich der interessante Wasser-Macher selbst für die Verwendung in der Wüste. Die Forscher berichten in einer Studie, dass mit rund 1000 Gramm dieser metall-organischen Verbindung in einem halben Tag knapp drei Liter Wasser gewonnen werden konnten. Derzeit hoffen die Ideen-Geber darauf, dass die Industrie nun den Prototypen unter eigene Fittiche nehmen und das Gerät zu Ende entwickeln. Es sind auch bereits Zahlen im Raum, der Wasser-Macher soll für einige hundert Euro vermarktet werden. Mit-Erfinderin Evelyn Wang halte eine noch deutliche Verbesserung des Geräts für möglich, wenn sich die richtigen Industriellen der Weiter-Entwicklung des Tools annähmen. Interessiert? Hier geht es zu unserer Quelle, der Science.

30/2017 Neuer Hype zur Beschäftigungs-Therapie: Spielzeug Fidget Spinner

Ein neuer Hype erobert gerade wieder die Schulhöfe, Büros und Kinderzimmer. Die Rede ist vom Fidget Spinner, einem Gadget, das aussieht wie die friedliche Form eines Ninja-Sterns. Und das unterbeschäftigten oder von Hyperaktivität bedrohten Menschen ein beruhigendes Spielzeug sein oder werden könnte.

Spätestens seit Rubik’s Zauberwürfel gibt es immer wieder ‚gehypte‘ Gadgets zur Beruhigung zu energischer Hände bzw. Gemüter. Die neue Variante heißt Fidget Spinner und mutet an wie eine Mischung aus Ninja-Wurfstern und Jojo. Auch wenn der Trend hierzulande erst frisch einsetzt, wir vermuten, dass das Dingen durchstarten wird. Das ‚Anti-Stress-Spielzeug‘ aus den USA wiegt nur ein paar Gramm. Das kreisförmige Teil hat ein Kugellager in sich, das Nutzer zwischen Daumen und Zeigefinger zentrieren und halten können.

Wer das Teil mit etwas Schwung in Bewegung setzt, hat für eine ganze Weile einen sich drehenden Kreisel zwischen den Fingern, der analog Autofelgen in sich ein künstlerisches Gebilde in die Luft zu zeichnen scheint. Nach einiger Übung können sich die versierteren Fidget Spinner an kleinen Kunststücken versuchen. Das Teil kann zum Beispiel in die Luft geworfen und wieder gefangen werden. Wer das schafft, kann sich in der Folge daran versuchen immer wieder mal die Hand zu wechseln, während das Gadget weiter kreist. Zur Inspiration hat die Chip in ihrer Online-Rubrik Praxistipps einige ‚Moves und Tricks‘ wie man heute neudeutsch sagt (Chip), gesammelt. Moves mit dem Fidget Spinner.

29/2017 Schubfächer nachträglich einbauen: Rapido Schubladen

Als den Schrank-im-Schrank-Trick hatte eine Pressemitteilung die Innovation bezeichnet, die es Anwendern ermöglicht, in bestehende Schränke ohne viel Aufwand Schubfächer einzubauen. Die Innovation läuft unter Rapido-Schubladen-System und wurde in der Fernseh-Sendung Einfach genial vorgestellt.

Alte Küchen- oder Kleiderschränke bestechen selten durch ausgeklügelte Nutzerfreundlichkeit. Oft wären einfache Schubfächer die bessere Alternative zu bestehenden Aufbewahrungssystemen. Besonders geeignet für die barrierefreie Umrüstung vorhandener Einrichtungs-Gegenstände sei das System Rapido Schubladen, so eine Pressemitteilung. Die Innovation ermöglicht es Anwendern, beliebige Stauraum-Konzepte zum Beispiel in alten Schränken schöner zugänglich zu machen. Geeignet sei Rapido für faktisch alle Schrank-Arten vom Küchen- über den Kleider- bis hin zum Hochschrank. Aber auch andere Staumöbel können entsprechend überarbeitet und mit Rapido-Schubfächern nachträglich komfortabler gemacht werden.

Hersteller-Angaben zufolge komme das Rapido-System fertig montiert. Der Einbau sei unkompliziert auch für Laien möglich. Im Zweifel bzw. wenn es um ein differenziertes Aufmaß und eine professionelle Montage geht, wird zur Beauftragung zum Beispiel eines ansässigen Schreiners geraten. Wer sich das mal ansehen möchte, hier geht es zur Website des Anbieters: Rapido Schubladen.

Zwischenpfiff: McDonalds erfindet die Frork: Starkes Guerilla-Video-Marketing

Eine Blödsinns-Innovation jagt im Internet die nächste. Manches aber ist echt nur pfiffig gemacht und auf Wirkung ausgelegt. So soll die Pseudo-Gabel Frork von McDonalds dafür sorgen, dass die herunter tropfenden Ketchup- und Mayonnaise-Reste fein säuberlich aufgetupft werden können. Die ‚Frork‘ besteht mehr oder weniger nur aus einem ‚Halter‘, in den ein hypothetischer Nutzer Pommes einschieben kann. Dieses Besteck-Hybrid kann dann zum Aufwischen typischer Saucen des Fast-Food-Giganten benutzt werden. Wir finden: genialer Werbe-Gag. Daher räumen wir der Sache hier sogar das rein werbliche, allerdings eben sehr pfiffige Video ein. Also, zunächst informell hier entlang zu der echt pfiffigen Viral-Aktion von McDonalds zur Gabel Frork. Oder gleich hier ansehen (unten):

PS. Wir haben darüber hinaus darüber nach gedacht, ob die Frork eine ‚echte Erfindung‘ im Sinne unseres Raketenstart-Konzept sei. Das ist sie natürlich nicht, daher gibt es auch keine laufende Nummer auf dem Weg zu den 77 Innovationen 2017.

28/2017 Der Strohhalm Smart Straw, der KO-Tropfen erkennen soll

Wer beim nächsten Bar-Besuch seinem Gegenüber nicht traut und Drinks auf KO-Tropfen untersuchen möchte, hat ab sofort eine diskrete Möglichkeit dazu.
Drei junge Damen aus Florida haben einen Strohhalm erfunden, der mit einer farblichen Reaktion KO-Tropfen bzw. allgemein betäubende Drogen anzeigt. Es wurde jetzt eine Kickstarter-Kampagne gestartet.

KO-Tropfen sind Betäubungsmittel, die von Kriminellen angewendet werden, um Menschen gefügig zu machen. Drei Schülerinnen aus Florida hatten daher die geniale Idee einen Strohhalm zu entwickeln, der gefährliche Substanzen im eigenen Getränk anzeigt. Wer das Teil benutzt, so eine Pressemitteilung, erkennt an der blauen Färbung eine Durchsetzung des Drinks mit Betäubungsmitteln. „Smart Straw“, also kluger Strohhalm, heißt das Gadget.

Erkannt werden der Pressemitteilung zufolge Ketamin, 4-Hydroxybutansäure und Rohypnol. Es seinen diese Substanzen, die zu den typischen und häufigsten Inhaltsstoffen in Betäubungsmitteln sind. Die drei jungen Erfinderinnen wollen jetzt eine Kickstarter-Kampagne starten zur Finanzierung der Idee. Vordergründiges Ziel sei, den klugen Strohhalm wiederverwertbar zu machen. In ihrer Highschool haben die Mädels zunächst schon einmal ihren ersten, regionalen Erfinder-Preis eingeheimst. Die drei Mädels stellen sich auf ihrer Website vor, hier entlang zum Smart Straw. Dort kann man sich auch für deren Newsletter eintragen.

Zwischenpfiff: Museum des Scheiterns – Erfindungen, aus denen nichts wurde

In Schweden ist ein Museum für gefloppte Erfindungen eröffnet worden. Laut unserer Quelle, dem Münchner Merkus, sollen im „Museum des Scheiterns“ im schwedischen Helsingborg regelmäßig Events stattfinden, die Mißlungenem ein Podium geben. Etwa Veranstaltungen bei denen Gäste fehlgeschlagene Gourmet-Menüs kosten dürfen. Eine weitere Idee sind Konzerte mit gescheiterter Musik.

27/2017 Tauchen ohne Sauerstoff-Flasche: neues Diving-Prinzip

Ab sofort können Taucher sich die Sauerstoff-Flasche sparen. Zumindest wenn es nach den Erfindern von Air Buddy geht. Die Innovation ist so etwas wie ein Schwimmer, der an der Wasseroberfläche bleibt und den unter Wasser umher schwimmenden Taucher wie an einer Hundeleine mit Luft versorgt.

Lästig sind sie, die riesigen Tauch-Flaschen, die der typische Unterwasser-Sportler auf dem Rücken trägt. Man schleppt sie über den Strand, wuchtet sie rücklings hoch und läuft dann herum wie Neil Armstrong auf dem Mond. Das muss nicht sein dachten sich ein paar Kreative und erfanden und testeten Air Buddy, den Ermöglicher des flaschenlosen Tauchens. Air Buddy ist das kleinste Tauch-Gerät der Welt. Der Taucher benötigt keine Flasche mehr, kann mit dem schwimmer-ähnlichen Maschinchen rund 45 Minuten unter Wasser bleiben und zirka 12 Meter tief tauchen. Nicht die Welt, aber ganz schön coll das kleine Ding für den Gelegenheits-Diver.

Begonnen auf kickstarter.de wollen die Macher jetzt nach der erfolgreichen Finanzierungsrunde in die Vollen gehen. Es soll ein Preis von 29 Dollar aufgerufen werden, sobald das Ding vermarktet wird. Ach ja und hier geht es lang zur Website der Macher unter airbuddy.net.

26/2017 Aus Mexiko kommt ein BH, der Brustkrebs erkennen soll

Gerade mal 19 Jahre ist er alt der junge Mexikaner Julián Ríos Cantú, der diese Tage von sich reden macht, den ersten intelligenten BH erfunden zu haben. Der smarte Büstenhalter soll über 200 Sensoren verfügen und damit eine Art Brustkrebs-Früherkennung leisten können.

Brustkrebs ist eine schlimme Krankheit, an der pro Jahr noch immer rund 72.000 Frauen erkranken. Damit ist der Brustkrebs die mit Abstand häufigste Neu-Krebs-Erkrankung bei Frauen in Deutschland. Knapp ein Drittel der betroffenen Frau sind laut krebsdaten.de bei Diagnosestellung jünger als 55 Jahre. In Mexiko gibt es einen jungen Mann, der von der zweiten Brustkrebs-Diagnose seiner Mama vor rund fünf Jahren so betroffen war, dass er ins Handeln kam, so seine Geschichte. Um die heimtückische und lebensbedrohliche Krankheit früher zu erkennen ersann der findige Bub mit Freunden einen BH, den er mit rund 200 Biosensoren ausstattete.

Über seine Sensorik sammelt der BH ein Vielzahl an symptomatischen Daten, die in der Folge in einer App zusammenlaufen und interpretiert werden. Sobald die Apparatur in der Brust spezifische Veränderungen wie Vergrößerungen/Schwellungen, größere Wärme oder andersartigen Blutfluss detektiert, werden die Daten an die App gesendet, die ab einer gewissen Parameter-Landschaft einen Arztbesuch empfiehlt. Getauft wurde das kluge Kleidungsstück auf den Namen Eva. Dem Büstenhalter genüge eine Stunde pro Woche, um Werte einzuordnen und Indifferenzen festzustellen. Ob Eva langfristig die verhasste und sogar nicht ganz ungefährliche Mammografie ersetzen kann, ist freilich noch nicht klar. Mit seiner Innovation haben Julián und seine Freunde jüngst den Preis „Global Student Entrepreneur Award“ gewonnen der mit 20.000 US-Dollar ausgezeichnet ist.

25/2017 Ein Kuschelkissen 2.0 ‚wider die Einsamkeit‘ kommt jetzt aus Holland

Das neue Somnox-Kissen soll einsamen Singles und solchen die es werden wollen nachts oder beim Schläfchen zwischendurch Trost spenden. Das Kuschelkissen 2.0 birgt Sensoren, die bei Umarmung die Reaktionen dieses besonderen Accesoires steuern. Von der Imitation eines atmenden Partners bis hin zur Gute-Nacht-Geschichte sind viele Bonmots eingebaut.

Schon vor einigen Wochen kam aus den Niederlanden eine Erfindung auf den markt, die vor allem einsamen Herzen einen schöneren Bett-Alltag bereiten könnte. Das neu Somnox-Kissen wird auch als Kuschelkissen 2.0 bezeichnet und es sorgt dafür, dass derjenige, der es in seine Arme schließt mit dem Utensil in Kommunikation bzw. Interaktion geht. Das Kissen ist dazu mit diverser Sensorik ausgestattet, die wunschgemäß reagiere, so die Hersteller. So soll die smarte Wäsche auch Tief- von Dämmerschlaf- und Wachphasen unterscheiden können und entsprechend Programme abspielen. Der so Beglückte profitiert zum Beispiel vom Atemrhythmus eines fiktiven Bettpartners. Ob damit der Einsamkeit ein Schnippchen zu schlagen ist, hängt vom Nutzer ab.

Das Somnox Kissen wurde von holländiscehn Studenten entwickelt. Es sieht aus wie eine große Bohne oder Erdnuss aus flauschigem Frottee. Neben dem suggerierten Atem einer Person soll es selbst Schlaflieder drauf haben oder Gute-Nacht-Geschichten können. Auch sanftes Wecken sei möglich. Wer sich den nächtlichen Begleiter vor lauter Sehnsucht nun mal in Action ansehen möchte – die Jungs von Somnox habe ein repräsentatives Kurzvideo dazu gedreht: