12/2017 Das Etagenbett für’s Camping

Discobed, ein eigener Terminologie folgend ‚Entwickler extremer Schlaf-Optionen‘ hat schon vor einigen Monaten das Kid-o-bunk vorgestellt. Das ist eine Stockbett-Variante, die für das Camping erfunden wurde und vor allem für Kinder taugt. Das zusammenklappbare Bett ist gleichermaßen eine Schlafmöglichkeit für zwei auf engstem Raum, kann aber auch als Sitzgelegenheit genutzt werden.

Das Kid-o-bunk, ein Etagenbett zum Mitnehmen, wurde von einem outdoor-affinen Vater erfunden, der damit ein ganz persönliches, familiäres Problem gelöst hat. So steht nun Campingfreunden weltweit eine Stockbett-Lösung für Kinder zur Verfügung, die tagsüber auch als Couch-Variante genutzt werden kann. Modular im Design braucht es zum Aufbau des innovativen Schlafgeräts keine Werkzeuge. Und zur Verwendung wird auch keine klassische Matratze benötigt. Zudem es ist in Minuten aufgebaut, so der Hersteller. Geliefert werde das Etagenbett der neuen Generation mitsamt Tragetasche, die leicht zu transportieren und schnell im Einsatz sei, so der Hersteller.

Hervorzuheben ist neben der Etagen-Variante die parallel mögliche Kojen-Konfiguration. So wird aus dem Bett schnell und einfach eine Bank bzw. auf Wunsch auch zwei nebeneinander stehende Einzelbetten. Das gefundene Video zum Produkt ist zwar auf Englisch, aber Funktion und Aufbau erschließen sich beim Zuschauen:

11/2017 Tauch-Innovation: Können Menschen bald unter Wasser atmen?

Ein Taucheranzug der Sauerstoff produziert könnte schon bald Realität sein. Zwei Oberstufenschüler aus Bad Münstereifel haben jetzt eine Versuchsreihe installiert. Es wurde nachgewiesen, dass mit den richtigen Zutaten genug Sauerstoff generiert und so ein Anzug entwickelt werden könnte, der einen Menschen versorgt.

Wie wäre es, wenn Taucher oder auch Weltraumfahrer auf die obligatorische Sauerstoff-Flasche verzichten könnten? Könnte man nicht sogar die Photosynthese nutzen, um Menschen dauerhaft zum beispiel unter Wasser mit Wasser zu versorgen? Solche Fragen sind es, die Innovationen voran treiben. Und es sollen laut Kölnischer Rundschau auch die Fragen gewesen sein, die kreative Schüler des St.-Michael-Gymnasiums in Bad Münstereifel umgetrieben haben sollen. Cyanobakterien machten die jungen Forscher als die Mikro-Organismen aus, die in besonders effizienter Weise Zucker und Sauerstoff aus Kohlenstoffdioxid und Wasser per Photosynthese erzeugen konnten. Gemäß einer Pressemitteilung schnitten bei den Versuchen das Cyanobakterium Oscillatoria, eine Blaulagenart und die Mikroalgenart Chlorella am besten ab. Die eine Wasserpflanze richte sich am versiertesten selbständig nach der Sonne aus – eine Bedingung für souverän autonome Sauerstoff-Produktion. Die andere weise den vergleichbar höchsten Blattgrün-Gehalt auf.

Nun musste aus der optimalen Theorie noch die Realität konstruiert werden. Dazu musste die Effizienz der photosynthesefähigen Organismen so gesteigert werden, „dass das Volumen eines Anzuges ausreichen würde … entsprechend dem menschlichen Bedarf Sauerstoff zu produzieren. Schließlich führten ein Temperaturbereich zwischen 25 und 30 Grad dazu, dass aus einer Nährlösung, Wasser, Sonnenlicht und Kohlendioxid 17 Liter mit Chlorella angereichertes Nährmedium genug waren, um einen Menschen autark zu machen in Sachen Sauer-Stoffwechsel. Wer sich für die beiden Erfinder interessiert oder noch ein paar Eckdaten zu der vielleicht bahnbrechenden Erfindung sucht, dem sei unsere Quelle empfohlen, die Kölnische Rundschau.

Ein wenig anders hatte schon vor einigen Monaten ein Erfinder das Thema „autonomes Atmen“ interpretiert. Seine Tauchmaske funktioniert ähnlich wie die Kiemen von Fischen und extrahiert Sauerstoff aus dem Wasser. Okay, ist was anderes, aber dazu gibt’s ein Video.

10/2017 Neue Smartphone-Paste soll das Mobiltelefon ultimativ schützen

Zwei Erfinder aus Düsseldorf haben jetzt Paste innoviert, die Smartphone-Displays fast unzerstörbar machen soll. Der neue Touchscreen-Film schütze annähernd perfekt vor Kratzern, wirke Wasser abweisend und optimiere selbst die Touchscreen-Sensitivität der behandelten Geräte.

Das neue Nano Protector System schützt Handys mit einer Art aufzutragendem, flüssigen Glas. Zur Anwendung säubert man sein Smartphone-Display mit einem mitgelieferten Reinigungs-Kit. Dann trägt man die Paste auf und verteilt diese gleichmäßig auf dem Sichtfeld. Nach rund zehn Minuten Trocknungszeit reinige man das Gerät noch einmal mit einem speziellen weiteren Tüchlein. Und fertig, das Smartphone ist wieder voll einsatzbereit. Wenn auch deutlich besser vor Umwelteinflüssen geschützt.

Die Macher attestieren Ihrem Nano Protector System bzw. dem damit imprägnierten Smartphone extreme Kratzfestigkeit, Wasser abweisende Funktionen und sogar eine verbesserte Touchscreen-Funktion. Als Belastbarkeitstest wurde in der Versuchsanordnung sogar mit Hammer und Rasierklingen gearbeitet. Schrill. Wer sich das jetzt noch im Bewegtbild ansehen will, für Ihre Crowdfunding-Kampagne (hier) haben die Erfinder ein plakatives Video gemacht:

09/2017 Bahnbrechend: Brille eSight ermöglicht Blinden wieder das Sehen

Die sogenannte eSight-Brille soll Blinde wieder sehen lassen. Das vollmundige Versprechen der Innovatoren aus Kanada scheint tatsächlich fundiert zu sein. So finden sich im Netz, insbesondere auf Youtube viele Anwender-Videos klinisch blinder bzw. stark sehbehinderter Menschen, die hellauf begeistert von der neuen Brille sind.

Blinden Menschen wieder zu Sehvermögen zu verhelfen – eine solche Errungenschaft wäre keine kleine, sondern eine echte Revolution. Wissenschaftler aus Kanada haben schon vor einigen Monaten ein Produkt auf den Markt gebracht, das genau das verspricht. Und die Tests sind mehr als viel versprechend! Die eSight ist eine elektronisch aufgerüstete Brille, die ein von digitalen Sensoren aufgenommenes Bild optimiert. Eine Schnittstelle ermöglicht es dem Nutzer in der Folge das maschinell inszenierte Bild über Helligkeits- und Kontrast-Veränderungen anzupassen. Darüber hinaus können Szenen auch eingefroren oder vergrößert werden. Die einzige minimale Einschränkung ist, dass Nutzer über ein kleines Rest-Sehvermögen verfügen müssen, dass die eSight funktionieren kann.

Die Erfindung der eSight ist nun schon so einige Monate alt und wir wundern uns, wie uns das entgehen konnte. Die Berichterstattung zu der beeindruckenden Technik hat schon beinahe alle Hürden genommen, wie man auf der Seite der Macher sieht. Fans von Bewegtbild werden auf Youtube fündig:

08/2017 Neue Bio-Urne ‚Bios‘ lässt Verstorbene als Bäume auferstehen

Mit einer neuen Bio-Urne aus Kokosnuss-Schalen könnte schon bald eine der ökologisch sinnvollsten Beerdigungen auf den Markt kommen. Gleichzeitig haben entsprechend zu Grabe getragene Menschen die faktische Möglichkeit als Baum aufzuerstehen. Kein Witz, lesen Sie weiter …

Ein nun auch nachweisbares und sichtbares Leben nach dem Tod verspricht eine Innovation aus Spanien. Mit ihrer Urne ‚Bios‘, die gerade über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter gelauncht wurde, kommt eine vollständig biologisch abbaubare Urne auf den Markt. Darin beerdigte Menschen beweisen nicht nur, dass sie schon zu Lebzeiten die Umwelt schonen wollten.

Wer sich in der Bios beerdigen lässt, dessen Asche kommt in den unteren Teil des Gefäßes. Darüber werden Samen eines Baumes nach eigenem Gusto in entsprechend fruchtbarem Humus vergraben. Zur Wahl stehen Kiefer, Ahorn, Buche oder Esche. Oder aber eine Pflanze bzw. alternativer Baum nach Idee und Kreativität des Verstorbenen. Die Intention der Gründer sei es nicht nur, so eine Pressemitteilung, eine Form der Wiederauferstehung zu zelebrieren. Auf diese Weise entstehen natürlich auch mehr Waldstücke und weniger Friedhöfe. Hier geht es zur Website der Erfinder der Bios-Urne. Wer sich jetzt ungläubig die Augen reibt, ob dieser Erfindung, anbei ein kurzes Video zur Dokumentation:

07/2017 Wie ein Rucksack Trinkwasser mit Sonnenlicht generiert

„Paul“ ist das Akronym für „Portable Aqua Unit for Lifesaving“, einem Wasser-Rucksack, der verschmutztes und sogar wirklich kontaminiertes Wasser in sauberes Trinkwasser verwandeln kann. Die Innovation eines deutschen Forschungsteams der Universität Kassel könnte in ungeahntem Ausmaß Menschenleben retten in Regionen wo sauberes Trinkwasser Mangelware ist.

Mit klarem Anspruch war das Team um Wernfried Schier an der Uni Kassel angetreten, so ein Artikel aus der Huffington Post. Trinkwasser sollte es generieren an Orten mit Knappheit. Einfach zu bedienen sollte es sein sowie ohne Chemie und Strom funktionieren. Innovationen sind Anleihen an die Zukunft wie jeder Kreative weiß und so war ‚Paul‘ schon bald mental unterwegs. Heraus gekommen ist nun dieser Wasser spendende Rucksack, der Menschen schon bald ‚in Serie‘ mit dem wichtigsten Gut der Erde versorgen könnte: Trinkwasser.

Die Erfindung aus Kassel genügt heute nicht nur diesen Kriterien. Auch aus der übelst kontaminierten Brühe könne Paul mittels eines besonderen Membran-Filters Bakterien und auch Viren zu annähernd einhundert Prozent entfernen. Geführt von einer bildlich inszenierten Anleitung drücken Paul-Nutzer Wasser oder was danach aussieht durch die Membran. Aus dem angebrachten Ablauf-Stutzen kommt schließlich sauberes Trinkwasser. Fakt ist, dass die Erfindung schon ein paar Jahre alt ist. Dafür ist nicht minder spektakulär und man kann den Machern nur die Daumen drücken, dass das Produkt in Serie geht und Krisenregionen ebenso wie typische Landstriche mit Wasserknappheit davon profitieren. Weitere Informationen bei Waterbackpack. Und ein Video haben wir auch gefunden:

06/2017 Maschine gegen das Schöpfung verachtende Küken schreddern?

Das Schreddern männlicher Küken war lange Zeit Gang und Gäge in deutschen Geflügel-Betrieben. Im Gegensatz zu den weiblichen Geschöpfen taugen die männlichen nicht zur Eier-Produktion und setzen auch für die Mast kein Fleisch an. Dieser widerwärtigen Praktik bzw. dem Töten von Küken durch Gas soll nun eine Maschine Einhalt gebieten, die das Geschlecht noch vorgeburtlich ermittelt und so ein Ausbrüten der Männchen vermeidet.

Man kennt die Bilder aus großen Geflügel-Betrieben wenn Küken auf einem Laufband transportiert und dann aufgrund ‚falschen Geschlechts‘ industriell getötet werden. Für empathische Menschen ein widerwärtige Praxis und eine knallharte Folge der Massenproduktion. Damit könnte nun großflächig Schluss sein glaubt man einem Artikel aus der Sächsischen Zeitung. Auf der ‚Grünen Woche‘ in der Hauptstadt zeigte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt im Januar eine Maschine, die das Geschlecht von Küken noch im Ei detektieren kann. Auf diese Weise wird das Geschlecht der Tiere pränatal ermittelt und die aus industrieller Sicht ‚falschen‘ männlichen Geschöpfe werden erst gar nicht ausgebrütet. Die Logik dahinter: nur weibliche Küken können später als Hennen Eier legen. Darüber hinaus sind die männlichen Artgenossen zusätzlich ‚unwirtschaftlich‘, weil diese im Gegensatz zu ihren weiblichen Pendants kaum Fleisch ansetzen und somit nicht zur Mast taugen.

Die Küken-Geschlechts-Detektor gibt es bislang nur als Idee und vorläufiges Modell. Laut den Machern aus dem Dresdner Unternehmen Evonta-Technology steht der Prototyp aber unmittelbar vor dem sprichwörtlichen Stapellauf um dann in einem Brut-Betrieb einer Testbatterie unterzogen zu werden. Zur Funktion wird folgendes berichtet: zunächst schneidet die Apparatur die Spitze der Eierschale mit einem Laser an, die in der Folge maschinell abgehoben wird. Dann werden die Blutgefäße des Mini-Kükens durchleuchtet. So wird die Chromosomen-Anzahl festgestellt. Weibliche Kandidaten, so eine Pressemitteilung, würden dann mittels eines kleinen Pflasters wieder verschlossen und weiter ausgebrütet. Zur Information: Ende 2017 sollte das widerwärtige ‚Küken schreddern‘ – schon der Begriff macht fassungslos – ohnehin verboten werden. Umso schöner, wenn die Idee nun das Fundament schafft. Die Konstrukteure der smarten Maschine finden sich bei dem Dresdner Evonta-Technology GmbH.

05/2017 Schneeketten, die sich per Knopfdruck zuschalten lassen

Aus Tschechien kommen jetzt bei Bedarf und per Knopfdruck „zuschaltbare“ Schneeketten für Kraftfahrzeuge. Je nach Witterung kann der Fahrer eines so ausgestatteten Autos die Fahrtauglichkeit anpassen.

Eine Vorrichtung, die man im Winter an den Autoreifen anbringt, sorgt dafür, dass Schneeketten ohne viel manuelle Arbeit am Auto bei Bedarf angebracht werden können. Vor Fahrbeginn bringt man das Modul entsprechend an den gewünschten Rädern an. Sollten die Schneeverhältnisse dann zu indifferent werden, sorgt ein Autoinsasse per Fernsteuerung dafür, dass sich die innovativen Schneeketten um die Reifen schmiegen. Der Aufsatz fährt so automatisch ein- oder auch aus. Wir zeigen hier unsere Quelle, die FAZ, die das Ganze mit einem anschaulichen Video untermalt: FAZ Wirtschaft | Schneeketten per Fernbedienung und auf Knopfdruck

04/2017 Innovation Pierre Track: Gerät, das die Luft-Qualität überwacht

Mit dem Pierre Track gibt es jetzt ein kleines, tragbares Gerät das die Qualität von Umgebungsluft untersucht und transparent macht. Das Gerät ist individuell nach Gutdünken einzustellen und persönliche Alarmgrenzwerte können justiert werden.

Die Qualität von Atemluft ist hier in Europa ziemlich gut, sollte man meinen. Das gilt aber wohl nicht für alle Regionen und Örtlichkeiten. Diesem vermeintlichen Problem begegnet nun eine Erfindung des Startups Airney aus dem niedersächsischen Bad Lear. Deren Innovation „Pierre Track“ misst in Echtzeit alle relevanten Parameter der umgebenden Luftqualität und überträgt diese an einen Server, wo sie analysiert werden. Entsprechend der Vorgaben des Nutzers könne so über vernetzte Filter bzw. dafür ausgerüstete Heizungsanlagen qualitativ gegengesteuert werden. Der Pierre Track kann überall und faktisch von jedem mobil genutzt werden, da er klein und leicht tragbar ist. So hat der konsequente Luft-Überwacher jederzeit alle Werte im Griff oder zumindest auf Knopfdruck vor Augen. Als Interface dient zum Beispiel ein Smartphone mit entsprechender App.

Gemäß den Machern sind die Optionen den Pierre Track in den Markt zu bringen, mannigfaltig. So lassen sich Bedarfe von Schulen und Kindergärten über Büros bis zur Privatwohnung vorstellen. Hier geht es zur Website des Startups Airney.

03/3017 Die ultimative Hilfe für den ambitionierten Schneeräumer

Der ‚Snokick‘ ist ein praktischer Vorsatz, der die Schneeräum-Schaufel beim Winterdienst fahrbar und dadurch deutlich einfacher nutzbar macht. Verantwortlich für diese den typischen Winterjob vereinfachende Erfindung zeichnet die „Seefeld Produkte UG“, beheimatet am Chiemsee.

Schnee räumen ist Arbeit. Nicht, dass das schlimm wäre. Aber oft kommt es unerwartet, die Pflichten entstehen für Hausbesitzer in der Regel mitten in der Nacht. Und der Job ist ganz nach Menge und Dauer des Schneefalls unberechenbar. Umso mehr ist es wichtig, den Job so leicht wie möglich zu gestalten. Das dachte sich auch ein Erfinder und innovierte den Snokick. Das Modul ist schnell montiert und an allen handelsüblichen Schneeschaufeln arretiert. In der Folge sei es vor allem Kräfte sparend und schone den Rücken, wenn man den Schnee-Räumdienst durchführt. Wen das praktische Teil nun näher interessiert, der schaut sich um auf der Website Snokick. Oder gleich hier das Video ansehen: