Zwischenpfiff: Erfinder gegen Lidl – Discounter soll mit Plagiat im Markt sein

Der ‚Chufa-Mix Veggie Drinks Maker‚ ist der ganze Stolz seines Erfinders Andoni Monforte. Sein einzigartiger Mix-Becher ermöglicht es Freunden der vegetarischen bzw. veganen Ernährung faktisch alle Arten von Hülsenfrüchten zu ‚veganer Milch‘ zu transformieren. Einfach den Stößl raus und mitsamt Filter und Deckel ist schnell die Mandeln oder die Macadamia-Milch fertig. Jetzt gibt es von ihm Plagiatsvorwürfe. Gegen keinen Geringeren als die Kette Lidl.

Der Discounter Lidl soll eine Erfindung kopiert haben und zu einem deutlich geringeren Preis als der Erfinder in den Markt geben. Nicht erwiesen ist nun, ob der Discounter parallel auf die gleiche Idee kam wie der Spanier. Oder ob es sich bei dem über die Discounter-Kette in den Handel gebrachten, innovativen Milchmixer tatsächlich um ein Plagiat handelt. Das jedenfalls geht nun vor Gericht, denn der vermeintliche Erfinder schimpft, dass der Discounter mit seinem China-Import dessen europäisches Qualitäts-Produkt preislich förmlich an die Wand nagele. Gegenüber der TAZ, so unsere Quelle Business Insider verkündet Monforte, dass ‚Lidl ihm die Erfindung gestohlen habe‘. Interessant: Business-Insider berichtet, dass die Gebrauchsanweisungen beider Geräte nahezu identisch daher kämen. Einen signifikanten Unterscheid gebe es nur im Marktpreis. Wohingegen der ‚Chufa-Mix‘ von Andoni Monforte mit ab 40 Euronen zu Buche schlage … kostet das vermeintliche Plagiat zwischen fünf und zehn Euro. Die Entscheidung über die mögliche Patentrechts-Verletzung liege nun zunächst bei einem Gericht in Valencia, so Business Insider.

24/2018 GranuGips: die optimale Dünger-Innovation für Wein- und Spargelanbau?

GranuGips heißt eine Innovation für den ökologischen Landbau, die jetzt vor allem in Soderkulturen wie im Spargel- oder Hopfenanbau eine wichtige Rolle spielt. Die reine Sulfat- und Calciumquelle birgt gemäß Hersteller keine pH-Wert verändernden Eigenschaften.

Es gibt Innovationen, bei denen wir uns schlicht auf Hersteller-Angaben oder die Bestätigung durch Anwender verlassen müssen. So ist das auch bei GranuGips, einem Dünger, der sehr erfolgreich im ökologischen Landbau eingesetzt wird. Das Granulat aus dem Hause GFR mbH aus Würzburg steht für verbesserte Bodenkulturen und damit bessere Ernten. Derzeit komme GranuGips Hersteller-Angaben zufolge verstärkt in Sonderkulturen zum Einsatz. Hier kommt den Landwirten zugute,m dass es sich bei dem Düngemittel gewissermaßen um eine reine Calcium- und Sulfatquelle handelt. Das Produkt habe keine pH-Wert verändernden Eigenschaften. Der pH-Wert hat im Landbau starken Einfluss auf biologische und chemische Vorgänge im Gewässer. Man sagt, dass ein pH-Bereich zwischen 5 und 9 für die meisten Organismen als dauerhaft verträglich einzuordnen ist.

Durch seine ‚reinen‘ Eigenschaften ist GranuGips in der Landwirtschaft eine ideale Alternative zu klassischen Düngern. Beispiele für Sonderkulturen, die besonders von GranuGips profitieren sind der Weinbau oder auch der Hopfen- oder Spargelanbau. Von Vorteil ist hier vor allem, dass es zu einer deutlichen Verbesserung der Bodenstruktur komme, dadurch das Wurzelwachstum ebenso wie die Luft- und Wasserversorgung optimiert werde. Hersteller-Angaben zufolge sei GranuGips zudem sehr lange haltbar und in Verbindung mit bekannten Standard-Düngerstreuern ausbringen. Wer sich näher informieren möchte, kann dies beim Hersteller der GFR mbH, Würzburg tun. Hier ein Bewegtbild von einem Mosel-Weinbauern:

23/2018 Der Spinsafe sichert Wertsachen für Schwimmer an Badesee oder Strand

Wertsachen sicher verstaut wissen, auch wenn man sich als badender Single ins Wasser begibt. Das Problem ist alt, eine Lösung gab’s bisher nicht. Das ist nun anscheinend anders mit dem Spinsafe, dem Tresor für den Urlauber an Badesee oder Strand.

Wer kennt nicht das mulmige Gefühl, wenn man alleine oder mit wenigen Leuten beim Baden ist und man zum Wassergang Wertsachen am Ufer zurück lassen muss. Das erlebten die beiden Tüftler Gero Kraus und Dennis Zappi ähnlich. Die Idee für den Spinsafe war geboren. Der kleine Tresor als Strand-Accessoire soll, sobald er in Serie geht, Schimmerinnen und Schwimmer vor dem mulmigen Gefühl bewahren, wenn man trotz Wertsachen am Liegeplatz zu Wasser geht. Die Crowdfunding Kampagne bei Startnext erfüllte ihr Ziel leider nicht, was nichts zu sagen hat, wenn man uns fragt. Ist eine geile Idee.

Der Spinsafe ist kaum ein halbes Kilo schwer und passt in jeden Rucksack. Durch seine für Liegewiesen entwickelte Boden-Schraube schafft der Spinsafe eine feste Verbindung in die Erde und dadurch eine satte Hürde für schnelle Langfinger. Durch fehlende „Anfass-Punkte“ sei der Safe Gründer-Angaben zufolge nicht ohne weiteres zu entfernen und sichert den Nutzer schön vor bösen Buben (und Mädels). Mitsamt Alarm-App und angebrachtem Zahlenschloss soll Spinsafe unter 100 Euronen in den Markt gehen. Eine arretierte Öse lasse Platz für ein Stahlkabel-Schloss, so kann bspw. ein Fahrrad oder eine Tasche bzw. ein Rucksack befestigt werden. Wer es jetzt kaum noch aushält vor Neugier, dem sei das aussagekräftige Kurz-Video empfohlen, dass die beiden Gründer als Bewerbung für ihre ehrgeizige Startnext-Kampagne gedreht haben. Da is‘ alle’t erklärt:

22/2018 Safety Nailer schützt bald nicht nur Heimwerker vor blauen Fingern

Das kleine Gadget ‚Safety Nailer‘ soll tausende von Fingern vor ihrem blauen Wunder bewahren. Safety Nailer ist Schutz und Halterung in einem und sorgt beim Hämmern für Sicherheit und Schnelligkeit.

Wer kennt es nicht, man versucht einen Nagel in die Wand zu schlagen und der Nagel wird krumm oder man schlägt sich schlimmsten Falls noch auf den Finger. Ein Gadget das denkbar einfach funktioniert soll hier nun Abhilfe schaffen. Der Safety Nailer ist eine kleine handliche Plastikkappe, die als eine Art Verlängerung von Daumen und Zeigefinger fungiert. Zusätzlich ist der Fingerschutz mit einem Magnet ausgestattet, was das Handling und Werkeln mit Nägeln und Schrauben deutlich vereinfachen wird.

Das Ergebnis sind neben geschützten, heilen Fingern vor allem top Geschwindigkeit bei der Arbeit sowie gut platzierte Nägel aus jedem Winkel. Die Idee, die wohl schon bald Heim- bzw. Handwerker-Herzen höher schlagen lässt finanziert sich aktuell über eine Kickstarter-Kampagne. Dort hat das Tool der amerikanischen Firma Safety Nailer LCC bereits fast das vierfache der erhofften Einnahmen generiert. Wir meinen: der Safety Nailer wird seinen Weg gehen und sicher bald in kaum einem Werkzeugkoffer fehlen. Hier haben wir – wenn auch in englischer Sprache – ein Vorführ-Video für Sie:

21/2018 Recycling-Innovation aus Wien: erfolgreich Gerüche entfernen

Die Innovation von Starlinger soll nun eine komplette Geruchsneutralisierung von Recyclingmaterial ermöglichen. Das Verfahren ist in drei Stufen gegliedert und kommt ohne Beimischung von Additiven aus.

Um Recyceltes wieder auf den Markt zu bringen ist es in aller Regel wichtig, zunächst diverse Verunreinigungen zu beseitigen. Nur die Produkte, die die faktisch Qualität von Neuware haben bzw. damit vergleichbar sind, schaffen es zurück in den Handel. Allerdings wurde durch diese Verfahren nie das Problem der Beseitigung von unangenehmen Gerüchen ohne Additive gelöst.

Die Recycling Firma Starlinger & Co. GmbH aus Österreich hat dazu eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht unangenehme Gerüche der wiederverwendeten Materialien effektiv zu reduzieren. Des weiteren berichtet das Unternehmen, ihr Verfahren käme ohne Beimischung von zusätzlichen Additiven aus und entferne trotzdem tief eingebettete Gerüche. Durch die Entfernung der Geruch bildenden Substanzen wird der unangenehme olfaktorische Nebeneffekt dauerhaft eliminiert. Nicht umsonst wurde Starlinger in dem Kontext für den ‚Plastics Recycling Award Europe‘ in der Kategorie „Beste Technologie-Innovation im Kunststoffrecycling“ nominiert.

Das neuartige Verfahren durchläuft drei Stufen: Materialvorbereitung im SMART-Feeder, Entgasung mit dem C-VAC-Modul und der Nachbehandlung in der Geruchs-Entfernungseinheit. Im Laufe dieses Verfahrens werden geruchsbelastete Stoffe zu geruchsneutralem Regranulat, das den hohen Qualitätsansprüchen der Industrie entspricht.

20/2018 Sicherer tauchen & surfen: SharkShield soll wirkungsvoll vor Hai-Angriffen schützen

Mit dem SharkShield sollen vor allem Surfer, mit der Technologie als solcher durchaus aber auch Taucher geschützt werden vor lebensgefährlichen Hai-Angriffen. Man arbeitet dabei mit Ultraschallwellen, die Haifische dermaßen stören, dass diese nur noch das Weite suchen möchten. Aber reden wir nicht lange, am besten ist das zu veranschaulichen in einem gefilmten Test-Szenario. Here we go:

19/2018 Die Forktula säubert Teller besser als Gabel und Löffel zusammen

Die Innovation Forktula erspart Gourmets das ‚Teller auslecken‘. So seltsam das klingt, die Erfinder dieses Gadgets – eigentlich ein Accessoire zur Anbringung an der klassischen Gabel – ermöglicht es nach dem Essen Saucen- bzw. Flüssigkeits-Reste von Geschirr zu entfernen.

Unsere ‚Innovation light‘ mit der Nummer 19/2018 ist ein wirklich kleines Accessoire mit einer ebenso kleinen, aber feinen Wirkung. Diese besteht nämlich nur für ganz spezielle Ästheten in der Fähigkeit, das eigene Geschirr so sau-bär wie möglich zu hinterlassen. Wir haben in der Red. jedenfalls Gefallen dran gefunden an dem amüsanten Teilchen. Genug erzählt, am besten seht Ihr Euch den Contest Gabel gegen Forktula an:

18/2018 Strandtuch-Halter ‚Beacher‘ bietet zuverlässig Sand- und Windschutz

Den Tücken eines Strand-Besuches schlägt der Erfinder Dirk Kramer mit seinem Gadget, dem ‚Beacher‘ ein Schnippchen. Seine Innovation, die Strand-Schläfern zuverlässig Sand- und Sonnenschutz bietet, hatte es sogar in die Erfinder-Show auf Pro7 „Ding des Jahres“ geschafft.

Ein Strandbesuch kann mitunter ganz schön anstrengend werden. Der Wind verweht ständig das Handtuch, jemand läuft vorbei und wirbelt Sand auf das auch und so richtig vor anderen Blicken geschützt ist man auch nie. So jedenfalls ist es eigenen Worten zufolge dem Ehepaar Kramer im letzten Urlaub am Hamburger Elbstrand ergangen. Dirk Kramer wurde daraufhin aktiv und entwickelte den ‚Beacher‘. Ein Multifunktions-Tool, das als Strandtuch-Halter sowie Sicht-, Wind- und Sandschutz funktioniert. Mit seiner wirklich minimalen Größe und einem Gewicht von gerade einmal 150 Gramm ist der ‚Beacher‘ der ideale Begleiter für den Sommerurlaub oder Ausflüge an den Strand.

Die Idee der beiden scheint so innovativ zu sein, dass sie Anfang März Fernsehen und damit der Show ‚Das Ding des Jahres‘ auftraten, wo sie allerdings auf die Ränge verweisen wurden. Unabhängig vom nicht erzielten Hauptgewinn war schon der acht-minütige Auftritt in der Show schon eine immense Werbung. Das Paar hatte sich schon auf die Produktion mit einer ersten Auflage von 20.000 Beachern vorbereitet. Bislang ist das Gadget schon in 28 deutschen Geschäften erhältlich sowie online bestellbar. Hier leider nur der Amazon-Link.

17/2018 Abholbox für frische Produkte: die Top-Innovation für Hofläden 2018?

Die Lebensmittel-Abholbox klingt so gar nicht nach Innovation. Das banale Wörtchen aber steht sehr wohl für eine smarte Erfindung, die Alexander Stuckenholz, Informatiker an der Hochschule Hamm-Lippstadt, für das Unternehmen Hofladen Sauerland entwickelt hat. Die Box ist nichts anderes als eine Abhol-Einrichtung für frische Lebensmittel.

‚Auf dem Land, do gibt’s koa Sünd‘ möchte man flachsen, beäugt man das Geschäftsmodell des Hofladens Sauerland. Der Inhaber setzt auf regionale Produkte von Land-Bäckereien, kleineren Höfen oder familiengeführten Metzgereien der Region und organisiert deren Vertrieb. Christian Schulte löst damit einen Engpass dieser grundsätzlich heterogenen Zielgruppe mit analogen Bedürfnissen – einen organisierten Vertrieb frischer, regionaler Produkte. Neben dem Online-Shop hat der Geschäftsführer seit Quartal vier 2017 auch einen Filial-Unternehmen gegründet, da die Nachfrage es wohl hergibt. Über 40 Lieferanten beliefern den Händler mittlerweile.

Probleme gebe es noch immer bei der Auslieferung an die Kunden. Sich dem Problem annehmend kam es so zu einem Hochschulprojekt und nun zu einer Idee, die sich durchsetzen könnte. Man sinniert über eine „offene Plattform“, die mehr könne als eine simple Kiste, wie eine Pressemitteilung den Innovator Alexander Stuckenholz zitiert. Das Prinzip ist denkbar einfach und einer Paket-Station vergleichbar. Und alles einfachst und per Smartphone und QR-Code zu bedienen.

Bislang gebe es den erdachten Prototyp nur aus Holz, den Hofladen-Chef Schulte nun in Metall nachbauen lässt und zunächst als Versuchs-Vorrichtung ausprobieren möchte. Wenn es funktioniert, gibt es für diese einfache, aber sehr kluge Idee sicher jede Menge Nachahmer im DACH-Raum. Bleibt zu hoffen, dass Schulte sich mit Markenrecht auskennt und diese Idee auch monetär auf die Erfolgsstraße bringt. Unsere Quelle ist die Regionalzeitung Westfalenpost.

16/2018 Golfsport: Mit dem ‚Smart Putter‘ digital den Golflehrer ersetzen?

Golf-Schüler sollen mit einer Innovation aus Südkorea schon bald den Golflehrer ersetzen können. Auch wenn wir diese Aussage bestreiten, so kann der Smart Golf Putter doch beim Putten, also dem Einlochen des Balls auf den letzten Metern, eine tolle Hilfe sein. Nach erfolgten Übungen kann sich der Nutzer des Smart Putters im Nachgang auf einem mobilen Endgerät seine Übungsstrecke analysieren. Inklusive Anleitungen zur noch besseren Schlägerhaltung und -führung.

Golflehrer sind teuer. Und sie müssen empathisch passen. Daher ist es nicht immer einfach, hier einen wirklich guten, weil passenden Experten zu finden, der das Golfspiel erfolgreich näher bringt. Seit einigen Monaten macht der Smart Golf Putter von sich reden, eine Innovation aus Südkorea. Der spezielle Schläger zum Putten ist mit einigen Sensoren ausgestattet. Das Gerät verfügt über einen mehrachsigen Geschwindigkeitsmesser sowie einen Kompass. Die auf dem Schläger Kreuzförmig angeordneten LEDs zeigen auch ohne App an, ob die eingeschlagene Neigung des puttenden Schülers stimmig ist.

In die Schlagfläche ist zudem ein Laserpointer integriert, der analog einer Präzisionswaffe einen roten Punkt zur Orientierung auf den Golfball projiziert. Moderne Technik macht es möglich, dass der Anwender per App die Neigung des Schlägers seitlich und frontal sieht. Ebenso kann die Geschwindigkeit beim Aufschlag analysiert werden. Obendrein gibt es Statistiken, die den Nuitzer über seinen Trainingserfolg und die Fortschritte – auch im Kontext mit anderen – auf Stand hakten. Gemäß Website, deren Impressum auf den US-amerikanischen Vertrieb hinweist, gibt es den klugen Putter dort in Übersee / Kalifornien – und derzeit ausschließlich dort – für um die 300 Euro. Hier die Website von smartgolf.biz