03/2018 Das Parkhaus für Hunde: Innovation aus den USA bald bei uns?

Wer mit dem Hund in der Stadt unterwegs ist und beim Einkaufen die Hände frei haben möchte, für den haben Chelsea Brownridge und Todd Schlechter mit kleinen Hundeboxen auf der Straße die Lösung gefunden. Das Parkhaus für Hunde gibt es wohl erst vornehmlich in den USA, das könnte aber schnell über den großen Teich kommen.

Hunde die in Miniatur-Häuschen sitzen und Dich hinter einer Scheibe anschauen – das könnte in den USA schon bald zum Alltag gehören. Eine Erfindung zweier New Yorker, denen ein ganz bestimmtes Problem von dem die meisten Hundebesitzer wissen, wohl bestens bekannt war. Wohin mit dem geliebten Vierbeiner während des Einkaufs? Für viele ist das Tier einfach zu Hause zu belassen eine vergleichbar ungünstige Option, als es vor dem Geschäft anzubinden. Mit den Hunde-Parkhäuschen haben nun Hundebesitzer die Möglichkeit, ihre Tier in den Aluminium-Kästen zu ‚parken‘. Und dann ungestört Einkäufe zu erledigen. Die sogenannten ‚Dog-Parker‘ sind mit allem ausgestattet, was Hund so braucht: eine Heizung, Klimaanlage und Videoüberwachung. Per App können Besitzer ihren Vierbeiner während des gesamten Einkaufs im Auge behalten. Auch an die Hygiene wurde freilich gedacht. Die Box wird nach jedem tierischen Besuch automatisch mit UV Licht desinfiziert. Pro Minute kostet der Spaß übrigens 20 Cent.

Bislang gibt es die Hundehütte des 21. Jahrhunderts nur in New York. Doch die Erfinder Brownridge und Schlechter planen ihre Erfindung zum globalen Erfolg zu machen. Ob es die Dog-Parker irgendwann auch in Deutschland gibt bleibt offen. Bewegtbild zum Thema haben wir jedoch bereits:

02/2018 Neu: Bob, der praktische Six-Pack-Greifer und -halter für Bierflaschen

‚Bob der Flaschen-Träger‘ heißt eine neue Erfindung aus Nordrhein Westfalen. Mit der sixpack-artigen Konstruktion aus Kunststoff kann deren Nutzer bis zu sechs Flaschen gleichzeitig aus bspw. einem Bierkasten entnehmen und sicher wegtragen.

‚Bob‘ heißt eine neue Tragevorrichtung für Bierflaschen. Ein Kreativer aus dem Kreis Gütersloh hat sich damit einem Problem angenommen, mit dem sich viele „Bier-aus-Keller-Holer“ seit Anbeginn der Flaschenbrau-Kunst konfrontiert sehen. Bob bestehe aus 14 Kunststoffteilen, so eine Pressemitteilung. Die Flaschen sind mit dem sog. Rast-Käfig aufzuheben. Das Utensil greift die Flaschen am Flaschenhals, bei Anheben der Vorrichtung rastet das System ein und fixiert diese zum sicheren Anheben.

Die Serienproduktion sei schon gestartet, so die Macher. Bob besteht zu 100 Prozent aus hochwertigem und daher dauerhaft haltbarem Kunststoff. Die Fertigung laufe dabei noch komplett manuell, es werde kein Metallrahmen, keine Schraube und auch keine Niete verwendet. Erfinder Alexander Brock betont die ökologische Komponente. Das praktische Tragesystem Bob fördere das Mehrweg-System. Wer sich für dieses nette Alltags-Utensil interessiert wird fündig auf Bobshop24. Wer das Ganze im Bewegtbild braucht, hier gibt’s was auf Juuh Djuub:

01/2018 Filuxx-System: Patentierte Deckenleuchten-Installation kommt im Frühjahr nach Deutschland

Ein deutsche Unternehmer aus Bad Camberg bringt im Frühjahr 2018 eine patentierte Deckenleuchten-Steckdose auf den deutschen Markt. Die Innovation besteht in erster Linie darin, dass der Haken zum Befestigen der Deckenleuchte im Vergleich zu marktüblichen Standards geerdet ist.

Geht es nach dem Erfinder Hans Richard Fischer und seinem Team, dann bricht im Jahr 2018 eine neue Ära bei der Deckenleuchten-Installation an. Mit dem Filuxx-System, dass in Frankreich bereits eingeführt ist und dort viele Abnehmer hat, werden gemäß einer Pressemitteilung bereits rund 20 Millionen der kleinen Gadgets benutzt.

Da nun gemäß Hersteller-Angaben auch die strenge, deutsche VDE-Norm erfüllt sei, könne das Filuxx-System auch in Deutschland vertrieben werden. Das Filuxx-System verhindere vor allem Stürze von Installateuren und Heimwerkern, die sich Dank der Erdung weniger Gefahren aussetzten. Darüber hinaus biete Filuxx noch mehr Möglichkeiten, als nur diejenige eine Deckenleuchte anzuschließen. Im Angebot seien das Filuxx-W-Lan, vernetzte Rauchmelder und selbst Kamera-Systeme. Wer sich für das aussichtsreiche Patent oder die Macher interessiert, weitere Informationen gibt’s bei unserer Hauptquelle, der Westfalenpost.

77/2017 Neue Form der Wundheilung: Kaltplasma als Wunderwaffe?!

Kaltplasma könnte eine neue Wunderwaffe gegen offene Verletzungen sein. Das Plasma inaktiviert Mikroorganismen, die die Wundheilung behindern und regt zudem die Regeneration des geschädigten Gewebes an.

Fünf Millionen Menschen leiden alleine in Deutschland an chronischen Wunden. Eine neue Form der Wundheilung könnte nun mit Kaltplasma realisiert werden. Bislang war das Plasma zu aggressiv für die medizintechnische Anwendung. Nun sind Plasmen mit um die 40 Grad Celsius möglich und helfen in der Medizin bereits erfolgreich. Aufgrund der Forschungen der Uni Greifswald wird das Kaltplasma und die zugehörigen Wundauflagen ggf. bald in großem Stil einsetzbar. Hier ein Link zu den relevanten Jungs von Cold Plasma Tech. Erläuternd aber dazu noch mehr im Film. Beeindruckend:

76/2017 Innovation sorgt für allseits bodensatzlos leere Ketchup-Flaschen

Eine Innovation aus der Verpackungstechnik macht es möglich, dass Ketchup-Flaschen wirklich leer gemacht werden. Die Komplett-Leerungs-Idee ist schon einige Jahre alt und sicher nichts Bahnbrechendes. Wir finden sie aber immer noch pfiffig und aufgrund des global relevanten Problemlösungs-Ansatzes definitiv erwähnenswert. Unser Juuh-Djuub-Filmchen zu Liqui Glide soll reichen zur Doku, viel Spaß:

75/2017 Taschengrill, der nicht nur Wanderer beglücken kann

Ein neuer Taschengrill könnte schon bald die Herzen von Naturburschen und Wanderern erwärmen. Und nicht nur die Herzen, denn vor allem die Mägen und deren Beglückung nimmt sich das praktische Outdoor-Gadget vor, das in faktisch jeden Rucksack passt.

Ein ebenso kleiner wie leichter Taschengrill macht gerade auch als Crowdfunding-Kampagne von sich reden. In wenigen Minuten aufgeheizt mit entsprechend geeigneten Kohlen hilft der Kamineffekt des praktischen Helfers in Sachen Effizienz. Auf die Grillfläche passen wahlweise ein Steak oder zwei Bratwürste. Oder freilich Gemüse und Co. für Vegetarier oder Veganer. Einfach zu reinigen sei der neue Taschengrill auch – analog ganz normalem Geschirr mit Spüli und Wasser. Hier entlang für einen ersten Eindruck:

74/2017 Hammer-Idee zur globalen Verständigung: multilinguales Icon Shirt

Einen Jungunternehmer-Preis haben zwei Erfinder schon vor einigen Monaten in der Schweiz eingefahren. Ihre Idee ist so einfach wie genial. Statt mit Übersetzungs-Computern haben die beiden ein T-Shirt drucken lassen, dass die meisten Verständigungs-Probleme überall auf der Welt mit entsprechenden Icon-Sets löst.

Man muss es bildlich gesehen haben, was sich die beiden Berner Erfinder Florian Nast und Georg Horn haben einfallen lassen. Mit dem globalen Zeichen-Code Iconspeak haben die beiden ein T-Shirt mit 40 Symbolen entworfen, das von der Uhrzeit bis zum medizinischen Notfall passende Symbole bereit hält. Per einfachem Draufdeuten können sich die Träger solcher Shirts in allen Landstrichen dieser Welt denkbar einfach über das Nötigste und gerde Relevanteste austauschen mit Einheimischen quasi wo auch immer. Aber genug der Worte, anschauen und drüber freuen ist schöner:

73/2017 Neu Pedal-Technik cyfly verbessert Kraft-Ökonomie und Radelspaß

Der neue Fahrrad-Antrieb ‚cyfly‘ könnte eine Sensation in der Fahrrad-Geschichte darstellen. Der einer Presseveröffentlichung zufolge weltweit einmalig Antrieb sorge für leichtere Beschleunigung und ein revolutionär leichtes Fahrerlebnis. Schau mer mal …

Tretkurbel-Antriebe von Fahrrädern haben sich in den letzten Jahren nicht gravierend verändert. Mit dem neuen Antrieb ‚cyfly‘ soll nun eine Revolution in der Fahrrad-Antriebstechnik vorliegen. Das Unternehmen Möve innovierte dazu eine ovale statt kreisrunde Zahnrad-Technik. Bei dem vorgelegten ‚cyfly‘ sei die Tretkurbel nicht direkt mit der Achse verbunden. Stattdessen stütze sich diese hinter die Fahrrad-Achse. Auf diese Art vergrößere sich in der Druck- und der Hubphase der Hebel des Anwenders erheblich. Gleichzeitig werde die Trittbahn verkürzt.

Die neue cyfly-Technik generiert nicht nur eine größere Hebelkraft als herkömmliche Tretvorrichtungen. Der kürzere Weg führe zu einer stärkeren Kraft-Ökonomie gegenüber klassischen Antrieben. Möwe habe den neuen Antrieb bereits in Renn- und Tourenrädern ebenso wie in Mountainbikes verbaut. Wer sich das nun zu wenig vorstellen könne, hier entlang zum Video auf Juuh Djub:

72/2017 Die beheizbare Fußball-Bande, die warme Ersatzbänke produziert

Eine beheizbare Fußball-Ersatzbank kommt jetzt aus Unterfranken von einem ehemaligen, langjährigen Fußball-Lehrer. Dieter Wirsching, der jahrelang die Trainerbank im unterfränkischen Fußball geziert hatte, ist auf die Idee gekommen die altbekannte Sitzheizungs-Idee zu optimieren.

Den idealen Schutz vor Abkühlung für Fußballer in Herbst und Winter hat jetzt ein fränkischer, ehemaliger Fußball-Trainer vorgestellt. Seine neue Ersatzbankheizung ist einer Presseveröffentlichung zufolge keine einfache Sitzheizungs-Bank, denn sowas gebe es längst. Vielmehr handle es sich bei der Innovation um eine Kälteschutzvorrichtung, die mit Infrarot betrieben werde und vertikal vor den Spielern steht.

Um die Knochen und Gesäße von Ersatzspielern vor allem in der kalten Jahreszeit warm zu halten, nutzt Wirsching mit seiner Innovation eine Infrarot-Strahlen-Technik. Dadurch würden auf Molekular-Ebene Schwingungen freigesetzt, die Menschen als Wärme wahrnehmen. So wird a) vor Kälte geschützt und dadurch b) die Muskulatur inaktiver Kicker vor Abkühlung geschützt. Faktisch handelt es sich quasi um eine beheizbare Bande, die vor die Ersatzbank der Spieler drapiert und für steige Wärme-Erzeugung sorge. Erste Einsätze in der Fußball-Bundesliga wurden gemäß einer Presemitteilung bereits zufriedenstellend absolviert.

71/2017 Tischkicker, der Bier zapft, wenn’s im Tor klingelt: der Schoppekicker

Ein Kicker-Tisch, der mitdenkt und bei jedem gefallenen Tor Bier einschenkt. Schrille Idee? Nicht für Frank Ferkel und Kollegen, die mit Ihrem ‚Schoppekicker‘ Innovations-Geschichte schreiben wollen.

Frank Ferkel sei ein begeisterter Tischkicker-Spieler. Daher sei seine Idee namens ‚Schoppekicker‘ keine Schnapsidee im wahren Wortsinne. Der Tischkicker, der bei Treffern einschenken könne, diene ihm und seinen Kumpels zum Versüßen der Abende. Aber nicht nur den Erfindern selbst hilft die Innovation über langweilige Wochenenden hinweg: vielleicht erfreuen sich ja noch andere an der der Erfindung?!

Die Idee zum Schoppekicker sei denkbar einfach und schnell geboren worden, wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist. Innoviert in der Nähe von Ludwigshafen ist der ‚Schoppekicker‘ ein handelsüblicher Tischkicker, der mit einem Aluminiumkasten bestückt ist, der eine eingebaute Zapfanlage birgt. Daraus ragen zwei Zapfhähne, die bei Tortreffern Bier eingießen können. So werden vorbereitete Gläser gefüllt und die Hobbykicker haben flüssige Nahrung . Kern der Erfindung ist eine einfache Mechanik, die per Magnetventil eine Verbindung zwischen dem ins Tor krachenden Ball und der Zapfanlage baut.