53/2016 Bügel-Clou: die Haushalts-Innovation, die wirklich Zeit spart

Bügel-Clou heißt eine Innovation, die nicht nur frustrierten Junggesellen die Hausarbeit erleichtern soll. Der kurvig gekrümmte Draht hilft nachhaltig beim professionellen Glätten von Hemdsärmeln und wird beim Bügeln einfach eingeschoben und auf diese Art flach auf dem Bügelbrett genutzt.

In der Investment-Show ‚Die Höhle der Löwen‘ hat der Erfinder Christian Peitzner-Lloret mit seiner Innovation ‚Bügel-Clou‘ jetzt einen der Löwen als Sparringspartner gewonnen. Die innovative Bügelhilfe verspricht wirklich eine Hilfe zu sein bei der leidigen Haushaltsarbeit für gestresste Manager und andere. Peitzner-Llorets Bügel-Clou kann das Hemden-Bügeln tatsächlich vereinfachen. Die Ärmel gelten beim Bügeln als komplexester Engpass, weil dort „der Stoff doppelt liege“ so der Erfinder. Zudem sei die Region typischerweise faltenanfällig. Zeitintensiv sei hier vor allem die Notwendigkeit ständig mehrfach zu wenden, so der Innovative in einer Pressemitteilung.

Alles ganz nachvollziehbar wie wir finden. Und praktisch ist die Idee sicher auch. Wer sich jetzt näher für deb Bügel-Clou interessiert kann sich die ‚Löwen‘-Show in der Mediathek bei Vox nochmal reinziehen. Oder zumindest das Prinzip hier im Einsatz betrachten:

52/2016 Die Super-Tapete, die vor Erdbeben schützen soll

Eine Tapete, die vor Erdbeben schützt wurde jetzt vom Nachrichtensender N24 vorgestellt. Masterplan ist ein besonderes Glasfasergewebe, welches dafür sorgen soll, dass selbst bei starken Erschütterungen einzelne Steine nicht aus der Wand ausbrechen.

Nicht die Erdbeben töten, sondern die einstürzenden Häuser. Die These ist so alt wie die Geschichte der ersten urbanen Erdstöße, stimmt aber nach wie vor. Eine spezielle Tapete soll jetzt Haus-Innenwände vor dem Zusammenbruch schützen. Ganz einfach indem die Integrität von Wänden aufrecht erhalten wird. Die Innovation stammt von Karlsruher Wissenschaftlern, die im Rahmen eines EU-Projekts eine entsprechende Versuchsreihe gestartet haben. Entwickelt wurde ein System, das auch marodes Mauerwerk stabilisiere, so eine Pressemitteilung. Aber genug der Worte, ein Video spricht Bände. Denn die Innovation scheint schon einige Jahre alt zu sein, wie ein Video-Fundstück aus bereits dem Jahre 2011 von DW zeigt:

51/2016 Neu von Colin Furze: extreme 360-Grad-Rundum-Schaukel

Eine 360-Grad-Schaukel kommt jetzt wieder aus der schrillen Innovations-Bude von Colin Furze. Das Prinzip gleicht einer klassischen Wippe. Lediglich die eigenwillige Sonderkonstruktion ermöglicht neben dem klassischen Schaukel-Genuss auch und ganz bewusst erwünscht die 360-Grad-Drehung.

Wenn es aus dem Hause Colin Furze aus Großbritannien kommt, dann ist es garantiert schrill, pfiffig und ganz sicher auch etwas Neues. So auch die neueste Innovation des Briten, die das Kind im Manne größer werden lässt. Es bedarf nur genügend Platz rund um das Gerät, dann ermöglicht ein einfaches 25-Kilo-Gegengewicht dem Nutzer der 360-Grad-Wippe eine besondere, kirmes-ähnliche Erfahrung. Bis knapp zehn Meter über dem Boden und dann logischerweise Kopf-nach-unten kreist der Spaßvogel mit seiner Erfindung durch die Lüfte. Das erstellte Promo-Video beweist auf’s Neue: Colin Furze ist einfach schrill, hoch kreativ, aber keineswegs durchgeknallt. Aber genug geredet, das muss man sich ansehen:

50/2016 Neu für Reisende: die ideale Schlafhilfe für Bus, Bahn oder Flugzeug

Das ‚Nodpod‘ ist eine Erfindung, die ein uraltes Problem zu lösen verspricht: verspannte Nackenmuskeln vom gekrümmten Schlafen während der Reise in Zug, Flugzeug oder als Beifahrer im Pkw. Auf der Crowdfunding-Plattform kickstarter hat die Idee bereits das gewünschte Start-Kapital um ein Vielfaches überschritten.

Krumm und schief fühlt man sich oft nach stundenlangen Autofahrten auf dem Beifahrersitz in den oft abenteuerlichsten Positionen. Auch Bahn-, Bus- oder Flugreisen werden oft großenteils schlafend zurück gelegt. So verwundert es, dass es bis heute noch keine überzeugende Möglichkeit gab, sich für einen möglichst erholsamen Schlaf adäquat zu betten. Das soll anders werden, glaubt man den Ideengebern für das Nodpod. Mit zwei einfachen Handgriffen am jeweiligen Sitz befestigt hat die Ein- und Durchschlafhilfe ein bißchen etwas von einem Maulkorb. Allerdings nur für Dritte und Zuseher, denn der Nutzer soll sich mit dem Nodpod laut den Erfindern fühlen wie in Morpheus-Armen. Vor allem aber muss er oder sie sich keine Gedanken mehr machen um einen hin und her rutschenden Kopf, der am Ende jeder Reise zu einem verspannten Nacken führt. Folgendes Kurzvideo zeigt eindrucksvoll die einfache Idee, die schon bald das Reiseerlebnis vieler Menschen verbessern könnte (Quelle: nodpod.com):

49/2016 Verblüffende Innovation: Smartphone mit unsichtbarem Bildschirm aus der Türkei

Ein Smartphone-Display, dessen Anzeige man nur mit einer bestimmten Brille sieht? Der unsichtbare Bildschirm ist Kern der Innovation eines türkischen Tüftlers namens Celal Göger, der damit nicht nur lästige Mitlesern in Bus oder Straßenbahn verhindert.

Einen unsichtbaren Screen für Smartphones zu erfinden mutet zunächst etwas ‚james-bondig‘ an. Wenn man genauer darüber nachdenkt, dann ist es genau diese Diskretion, die man sich manchmal im öffentlichen Verkehrsmittel wünschen würde, wenn der Sitznachbar gar zu dreist mit-liest oder -schaut. Das dachte sich auch Celal Göger und entwickelte einen Bildschirm für Iphones, der für die Rezeption eigener Inhalte eine spezielle Brille notwendig macht. Potenzielle Mit-Kucker sitzen mit erstaunten Augen daneben, wenn ein Nutzer die Technologie von Goger installiert hat. Nicht-Eingeweihte bzw. Nicht-Spezialbrillen-Träger sehen nur einen weißen Screen. Die Innovation besteht aus einem Chip, der an einer Brille angebracht den visuellen Austausch zwischen Iphone und ‚Sehhilfe‘ realisiert.

Interessante Innovation. Nicht nur mitlesende Nachbarn sind ein Problem, das mit der Idee Geschichte wäre. Auch erreicht ein Nutzer ein maximales Maß an Diskretion. Egal welche App man nutzt, welche Bilder oder Filme man gerade ansieht: alles bleibt garantiert eine Privatangelegenheit, nutzt man Gögers Chip und Technologie. Einziges Manko – wenn auch nur für den Erfinder – es gibt noch keine patent- oder markenrechtlichen Schritte des Innovators. Hier sollte sich der kreative Kurde schnellstmöglich kümmern. Weitere Informationen bei Techworm. Wer auf dem Laufenden bleiben will und firm in Türkisch ist, kann auch Göger auf Twitter folgen.

Neun bizarre Geschäftsideen, die dennoch Millionen scheffelten

Neun Geschäftsideen, die in erster Draufsicht grotesk anmuten, Ihre ErfinderInnen aber reich machten. Das ist die Überschrift eines heutigen Artikels auf Finanzen 100. Und die Redakteure halten Wort, vom attraktiven Smiley-Face über verkaufte Pixel auf der Millionen-Punkt-Website bis zu Pups-Geräuschen für das Smartphone ist alles dabei, was man sich so vorstellen kann. Viel Spaß bemi Schmökern dieses köstlichen Artikels:

Hier der Link zu unserer Quelle Finanzen 100.

48/2016 Ultraleichter Gyrocopter für den Individual-Luftverkehr vorgestellt

Ein persönliches Fluggerät für jedermann wurde jetzt in Russland präsentiert. Der leichte Gyrocopter heißt „Mikron“ und sei nicht nur leicht zu fliegen sondern auch entsprechend unkompliziert zu starten und zu transportieren.

Es war nur eine Frage der Zeit bis sich der Individual-Verkehr auch in die Luft verlagert. Dazu wurde jetzt in Russland ein in jeder Hinsicht umgängliches und sehr Platz sparendes Luft-Vehikel vorgestellt. Der Gyrocopter „Mikron“ ist ein sogenannter Tragschrauber und könne leicht in einem klassischen Pkw-Anhänger Platz finden und transportiert werden. Der Gyrocopter habe mehrere hundert Kilometer Reichweite und könne binnen weniger Minuten zusammen- und wieder aufgebaut werden. Zum Start des Fluggeräts mit zwei übereinander liegenden Rotoren genügen zehn Meter Fläche, so eine Pressemitteilung. Die Reisefluggeschwindigkeit ist angegeben mit bis zu 120 Stundenkilometern. Anbei haben wir ein dokumentierendes Kurzvideo, das all diese Behauptungen in Szene setzt.

47/2016 Roboter-Fahrrad-Garage löst Drahtesel-Park-und-Abstellproblem

In Japans Innenstädten sorgt seit einigen Monaten ein geniales Fahrrad-Parkhaus im Stile eines Tiefregal-Lagers für Ordnung. Auf Knopfdruck kann der eigene Drahtesel mit Nummer versehen pragmatisch im Erdreich versenkt werden.

Die Innenstädte Japans und vieler anderer, stark besiedelter Landstriche leiden unter sehr viel Verkehr und den Folgen. So ist vor allem die Parkplatz-Situation zu einem echten Engpass geworden. Ein paar findige Macher haben sich ein Untergrund-Parkhaus ausgedacht, das von Nutzern per Identifikationskarte genutzt werden kann. Wer seine pauschale Parkgebühr entrichtet hat, dem steht das futuristische Tiefregal-Lager – wir glauben, das ist eine adäquate Bezeichnung ist – jederzeit zur Verfügung. Die Magnetkarte öffnet den Slot, nimmt den Drahtesel per Roboter-Schiene entgegen und versenkt das Gefährt an einen individuell gebuchten Stellplatz. Aber bevor wir hier lange erläutern, das sehen Sie sich lieber in einem knapp einminütigen Doku-Video an:

46/2016 Mit dem App-Maker Struckd kann ab sofort jeder Browser-Spiele selbst erstellen

Mit der Software Struckd haben zwei junge Schweizer dafür gesorgt, dass sich ab sofort jeder Nutzer kinderleicht ein eigenes Smartphone-Spiel erstellen kann. Die einzelnen Bausteine seien zwar fix und vorgegeben, allerdings sorge die schiere Fülle der Teile für genug Abwechslung und Auswahl.

Eine eigene Smartphone-App als Spiel zu erstellen ist vielleicht nicht jedermanns Traum schlafloser Nächte. Aber cool wäre es schon, wenn man sich ein mobile Game nach eigener Art und Idee zusammenstellen, ausprobieren, spielen und schließlich verbreiten könnte. Läuft sagen die jungen Gründer Flurin Jenal und Silvan Bauser über Ihre neue Software Struckd. Und weil es dabei keine Programmier-Kenntnisse brauche, sei das Ganze auch kinderleicht. Der Kreative müsse gemäß einer Pressemitteilung lediglich seine eigens auszuwählenden Elemente herunterladen. Kleiner Pferdefuß: bis auf den Prototypen gibt es diese einzelnen Elemente derzeit noch nicht – aber geplant sei so einiges, so die jungen Wilden. Die Gründer sehen Ihre einer Sandbox ähnelnde Innovation analog dem Offline-Spiele-Klassiker Lego: auch hier brauche es gewisse Grundlagen um beispielsweise einen Flieger oder ein Schiff bauen zu können.

Für die Vermarktung sei eine entsprechende Fan-Community relevant. Erst wenn die Mitmacher Ihre Ideen mischen, so denen die beiden Schweizer, komme Drehmoment in das Projekt. Geplant ist es unter anderem User, die Ihre Innovationen ins Netz stellen, zu belohnen. Derzeit gehe es grundsätzlich noch um den Bau von Ego-Shootern, Strategiespielen sowie Jump’N Run-Games. Zum Start sieht ein Struckd-Einsteiger derzeit allerdings erst einen Jump’N Run Ansatz als Option. Hier der Link zu unserer Quelle 20min.ch. Kritiker in den Kommentarzeilen werfen den jungen Kreativen vor, dass es sich hier eigentlich nur um eine typische „Sandbox“ handele, also eine Software-Testumgebung etwas anderer Art. Wir können das nicht beurteilen und wünschen Jenal und Bauser an dieser Stelle viel Erfolg für das Projekt. Hier der Link zu Struckd.

45/2016 Die Trinktasche: Pfiffige Spar-Idee nicht nur für unmoralische Trinker

Mit einer smarten Multifunktions-Handtasche können Sie sich ab sofort jederzeit autark mit kühlem Nass oder einem Getränk ihrer Wahl erfrischen. Voll isoliert und mit diskretem Zapfhahn versehen ist die Trinktasche nicht nur für Gewohnheitstrinker sondern auch zum Picknick oder Ausflüge bestens geeignet.

Geselliges Trinken gehört nicht nur hierzulande zum State of the Art, wenn man Weinfeste oder sonstige Events besucht. Für finanziell eher marginal ausgestattete Zeitgenossen gibt es jetzt mit der ‚Wine Dispensing Travel Tote‘ eine Innovation, die Abhilfe schaffen könnte. Ausgestattet mit einem diskreten Spenderbeutel und einem aus der Trinktasche versteckt herausragenden Zapfhahn wird das heimliche Nachschenken zum Kinderspiel. Aber auch klassische Picknick-Begeisterte profitieren von der voll isolierten Trinktasche. Von der zu Hause vorgemixten Bloody Mary über den Rotwein bis hin zu harten Tröpfchen oder einfach nur H2O reicht die Bandbreite der auszusuchenden Inhalte.

Darüber hinaus hat die Trinktasche freilich ihre klassischen Funktionen, es bleibt genügend Platz für Geldbeutel , Smartphone und ggf. weiteren Proviant. Dass das Utensil auch noch eine stilvolles Accessoire ist, rundet die Sache ab. Der Preis der in Glasglow, Missouri/USA vorgestellten Tasche ist derzeit mit 129 Dollar noch recht satt an. Sollte die Idee nicht geschützt sein, dann wäre das sicher eine schöne Idee zum Nachahmen, denn Outdoor getrunken wird immer werden. Gefunden haben wird die Trinktasche bei Uncommon Goods.

PS: In der Überschrift sprechen wir ganz bewusst von unmoralischem Verhalten. Nicht als Vorwurf, aber darüber nachdenken sollte man schon, wenn man öffentliche Feierlichkeiten besucht und die darauf angewiesenen Schankwirte umgeht.