34/2016 Innovation könnte schwache Herzen nach Infarkt wieder stärken

Mit kleinsten Stoßwellen aus einem Schallkopf wollen der Mediziner Johannes Holfeld mit Team von der Universität Innsbruck schwache Herzen wieder stärken. Die Technik funktioniert über kleine Impulse, die chemische Reaktionen auslösen. Diese werden bereits heute bei Herz-Operationen verwendet.

Wissenschaftler um den Mediziner Johannes Holfeld von der Uni Innsbruck haben einen sehr kleinen Stoßwellen-Schallkopf entwickelt. Das zirka handy-große Gerät ist vergleichbar einem Fön und setzt während beispielsweise Bypass-Operationen Stoßwellen ab, die den Herzmuskel bei der Regeneration unterstützen. Ähnlich ist das Konzept, das zum Heilen von Knochenbrüchen Hilfe leistet.

Die Technologie war bislang bei Herzinfarkten nicht sehr wirkungsvoll, da die herkömmlichen Geräte zu groß dimensioniert waren und daher in der Anwendung zu indifferent. Leider ist diese viel versprechende Innovation noch in den Kinderschuhen und geht nun in eine Jahre andauernde Testphase. Wer hier unterstützen möchte bzw. sich für Weiteres interessiert, hier entlang geht es zu unserer informellen Quelle, der Kronen-Zeitung.

33/2016 Google-Patent will touchierte Fußgänger am Fahrzeug festkleben

Eine umgekehrte Airbag-Analogie haben sich die Ingenieure von Google einfallen lassen. Der Selbstklebe-Unfall-Schutz ähnlich einem selbst klebenden Klebeband oder einem Fliegenpapier für von Autos touchierten Fußgängern verhindert das Wegschleudern verunfallter Personen – eine der Hauptursachen für schwerere Verletzungen.

Die größten Verletzungen tragen an Unfällen beteiligte Passanten weniger durch den Aufprall auf das Fahrzeug als vielmehr durch das Wegschleudern von demselben bzw. dem harten Aufprall auf der Straße oder weiteren Gegenständen. Im Sinne dieser Erkenntnis haben Google-Ingenieure sich ein System erdacht, dass eben dieses Wegschleudern vom Fahrzeug nach Aufprall verhindern soll. Auf der Motorhaube wird dazu ein klebriger Film etabliert, analog wie Fliegenpapier oder Klebeband. Landet dann ein verunfallter Mensch – oder ein Tier – auf dieser Motorhaube, bleibt er im wahren Wortsinne kleben.

Neben Kollateralschäden wie dem Aufprallen an ‚ungeeigneter Stelle‘ wird so auch der Gefahr durch weitere Verkehrsteilnehmer überfahren zu werden entgegen gewirkt. Um diese im Straßen-Alltag natürlich sofort verunreinigte Klebefläche sofort verschmutzt wäre, arbeitet das Patent mit einer zusätzlich angebrachten Schutzhülle, die sich analog einem Airbag beim Unfall löst. Hier entlang geht es zu unserer Fundstelle, dem Google Watchblog.

32/2016 Neuer, leuchtender Zement könnte Straßenbild verändern

Licht-Zement? Die Innovation des José Carlos Rubio könnte bald Straßen und Wege leuchten lassen. Der Wissenschaftler hat an einer mexikanischen Universität die Idee einen Zement zu schaffen, der sich solar-getrieben über Tages- bzw. auch UV-Licht auflädt. Um dann des Nachts die Lichtenergie des phosphoreszierenden Materials wieder abzugeben und so eine neue Art der Orientierung zu schaffen.

Ein mexikanischer Forscher möchte die Straßen der Welt zum Leuchte bringen und auf diese Art eine neue Art Leitsystem erschaffen. Der zu diesem Zweck in annähernd zehn Jahren entwickelte Solar-Zement sieht für uns aus wie eine zukunftsfähige und daher extrem Wert schöpfende Innovation. Rubios Zement ist phosphoreszierend, soll heißen er absorbiert Licht, um es dann bei Dunkelheit wieder „strahlend“ abzugeben. Laut einer Pressemitteilung könne das Material dann bis zu 12 Stunden lang leuchten. Darüber hinaus ist der Leucht-Zement ökologisch. Wie beim normalen Material braucht es nur Sand oder Lehm und eben Wasser bzw. dann Wasserdampf.

Zur Erläuterung kurz zum Ansatz Rubios. Der klassisch pulverförmige Zement wird nach Wasser-Zugabe zu einem zu einem Gel. Hierbei entstehen kristallene Schuppen, die das Licht daran hindern in die galertartige Zement-Masse vorzudringen kann. Das Verfahren Rubios verhindert seinerseits genau diese Schuppenbildung. Die Farbe und sogar die Intensität des Lichts könne angepasst werden, so der Mexikaner. So könne verhindert werden, dass Straßennutzer geblendet bzw. visuell behindert werden.

31/2016 Typische Männer-Erfindung? Der versteckte, unterirdische Bierkühler

Ein unterirdischer Bierkühler zaubert wie von magischer Hand frische Getränke / Flaschen in den heimischen Garten. Ebenso schnell ist der ferngesteuerte und erdgekühlte Bier-Aufzug auch wieder im Boden verschwunden. Neugierig? Lesen Sie weiter …

Beim abendlichen Grillfest fließt mancherorts ordentlich Bier. Eher unkreativ könnte ein Gastgeber hier für den gewöhnlichen Kühlschrank im Garten sorgen um allseits für Nachschub gerüstet zu sein. Man könnte aber Dank der Erfindung „versteckter Bierkühler“ oder „Hidden beer fridge“ auch ein bisschen Zauberflair auf die Gartenparty bringen. Richtig installiert erhebt sich auf Knopfdruck dann wie von magischer Hand ein Rundregal gefüllt mit beispielsweise dem Hopfengetränk.

Mit Bodenkälte und rund zwei Meter unter der Erde installiert macht gerade genau ein solcher Erdkühlschrank von sich reden. Per Kompressor wird die goldene Fracht gehoben und kann zum Genuss angeboten werden. Anzubringen im Rasen oder auf der Terrasse. Und dort mit einem schönen Blumenstock obenauf würde sicher auch die Dame des Hauses erfreut sein (ha, ha, wie klischeehaft). Wer das Ding jetzt mal in Action sehen möchte, hier entlang:

30/2016 Können Kneipengänger schon bald per Piss-Pad beim Pinkeln zocken?

Eine innovatives Pinkel-Spiel könnte schon bald die Urinale dieser Welt bereichern. Einmal im Pinkelbecken installiert sorgt das Urinal-Sieb dafür, dass Nutzer per eigenem Pinkel-Strahl ein Handy-Spiel steuern können, das an einem drahtlos verbundenen Bildschirm angezeigt wird.

Die Kölner Achim Kleyböcker und Paul Sponagel haben ein interaktives Urinal-Spiel entwickelt, das nun über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert werden soll. Per Pinkel-Strahl können Nutzer die App und damit Spiele auf einem Bildschrim steuern. Die einfachste Anwendung könnte ein Fußball-Spiel sein, wie man es aus den siebziger Jahren aus Thomas Gottschalks „Telespielen“ kennt. Laut einer Pressemitteilung sei es nur der Stand der Technik heute, die die Idee der beiden mittvierzig-jährigen Kölner torpediert habe. Denn das Konzept spuek schon seit Studentenzeiten in den Köpfen der beiden herum.

Ja, es scheint ernst gemeint, was da als prfessioneller Pitch über Youtube flackert. Und warum auch nicht, wer soll den Spaß beim Pinkeln schon verbieten können? Also gilt: Mundwinkel hoch, viel Spaß und viel Glück den Machern. Hier das Kickstarter-Video, das die 35.000 Euronen generieren soll:

29/2016 Innovation Fly-Bag soll vor explodierenden Gepäckstücken schützen

Mit dem Fly-Bag will eine EU-Forschergruppe um ein paar Chemnitzer Denker Flugzeuge vor Bomben im Frachtraum schützen. Der Sack aus Spezialtextilien soll die Wucht von in Gepäckstücken platzierten und detonierenden Bomben abfangen und Schaden am Flugzeug verhindern.

Aus Chemnitz könnte eine Innovation stammen, die den Flugverkehr sicherer machen könnte. Mit dem „Fly-Bag“ haben angeführt von Chemnitzer Forschern Entwickler aus sieben europäischen Ländern es geschafft eine Textil-Kombination zu kreieren, die detonierenden Bomben Widerstand bieten könnte. Im sächsischen Textilforschungs-Institut „STFI“ wurden erstmals Stoffe aus Polypropylen und Aramid-Faser so verwoben, das entsprechend nie da gewesene Synergien entstanden. Die Textilien werden mit einer besonderen Paste u. a. aus Silikon aber auch vielen weiteren, geheim gehaltenen Zutaten beschmiert. Die Innovation soll für nachhaltige Dämpfung sorgen, sollte ein entsprechend unter einem Fly-Bag verfrachtetes Gepäckstücke explodieren. Am Flugzeug, so eine Pressemitteilung entstünde auf diese Weise kein Schaden. Gefördert wurde die Innovation übrigens durch EU-Mittel. Fertig gestellt wurde das Fly-Bag nun nach sechs Jahren Arbeit. Ob es bereits marktreif ist können wir an dieser Stelle nicht verifizieren. Hier der Link zur Projekt-Website Fly-Bag. Eine längere Doku haben wir auf Youtube gefunden:

28/2016 14-jähriger erfindet Erste-Hilfe-Maschine und lehnt 30-Mio-Dollar-Angebot ab

Ein Erste-Hilfe-Automat, der zunächst in Fun-Parks in den USA auf großes Interesse stößt, macht gerade Schlagzeilen als die Erfindung eines 14-jährigen Buben. Taylor Rosenthal innovierte mit seiner Firma „Recmed“ eine Maschine, die Erste-Hilfe-Produkte anbietet und für die er ein Übernahme-Angebot von 30 Millionen Dollar ausschlug.

Nach Absolvierung einer Startup-Schule wollte der Schüler eine seiner pfiffigen Ideen unternehmerisch umsetzen. Es handelt sich um einen Automaten, der an Orten mit vielen Nutzern / Besuchern Erste-Hilfe-Produkte anbietet wie Snacks. Aber bevor wir lange erklären, hier ist der Junge und die Erfindung in Bewegtbild:

27/2016 Falten? Ziehen Sie sich doch einfach eine zweite Haut über

US-Forscher haben eine Art „Second Skin“, also zweite Haut entwickelt, die sich Berufene überziehen können. Wenn die eigene Epidermis falten schlägt oder man einfach nicht mehr zufrieden ist mit einem wie auch immer gearteten natürlichen Look & Feel, kann man jetzt wie mit einem Pelzmantel entgegen wirken.

Oil of Olaz oder wie das hieß war vorgestern. Heute zieht sich die Frau bzw. der Mann von Welt einfach eine neue Haut über. Zumindest wenn es nach den Ansätzen von US-Forschern geht, die Alterserscheinungen oder sonstige Makel des menschlichen Hautbilds zu nivellieren. Die zweite Haut ist eine Art hauchdünner Silikon-Film der typische Hauteigenschaften nachempfindet. So wurde angeblich Atmungsaktivität ebenso realisiert wie Durchlässigkeit für Feuchtigkeit und eine Option natürliche Elastizität zu kreieren. Diese zweite Haut wirke glatter und straffer und sehe jünger aus als die echte, so eine Pressemitteilung.

Das Produkt könne 24 Stunden auf der originalen Epidermis getragen werden. Dazu seien Schweiß und/oder Regen kein Problem. Das Patent ist als Silikonschicht ein kosmetisches Produkt. Nicht zu unterschätzen, so unsere Quelle Radio Hamburg, sei auch der mögliche medizinische, beispielsweise als Sonnenschutz und die Risikoarmut gegenüber zum Beispiel operativen Eingriffen zur Straffung o. ä.. Hier der Vollständigkeit halber noch unsere Quelle, Radio Hamburg.

26/2016 Die Catterbox lässt Ihre Katze sprechen. Vielleicht.

Ein Produkt namens Catterbox sorgt ggf. bald dafür, dass Ihre Katze sprechen lernt. Nein, nicht wirklich sinnvoll in Form eines echten Diskurses. Aber die „Miaus“ der Tiere werden durch ein neues Gadget in menschliche Sprache transformiert.

Ein Katzen-Halsband lässt Katzen sprechen wie ein Mensch. Also das ist zumindest der Sinn der Catterbox, einer Innovation von Temptations Lab. Ein Sensor detektiert das Katzen-Miau und reagiert mit vorher abgespeicherten Sprachinhalten. Die Katze miaut demnach in humanoider Sprache. Was anmutet wie eine schrille Erfindung für noch schrillere Geister ist wohl eine Guerila-Marketing Aktion des Temptations Lab. Das sind wohl ein paar kreative Jungs, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, mehr oder weniger hilfreiche Gadgets erfinden. Sollte die Sache in Serie gehen, wird es sicher Abnehmer finden, denn nichts ist bunter als die westliche und in der Regel satte Gesellschaft.

Wer sich dafür nun interessiert – nein ein Aprilscherz ist es nicht. Wie gesagt: eher ein starker PR-Gag von Temptations Lab. Hier entlang zur Catterbox.

25/2016 Wenn der Pizza-Karton zur Hasch-Pfeife wird!?!

Einen Pizzakarton so zu inszenieren, dass daraus eine Marihuana-Pfeife gebaut werden kann: die Innovation geht zurück auf ein Team rund um Stardesigner Nicolas George. Nach Auslieferung kann ein Ausschnitt der besagten Box tatsächlich mit ein paar Handgriffen zu einem extravaganten Pfeifchen umgewandelt werden.

Darf man es im Marketing-Sinn „Positionierung“ nennen, wenn es einem Pizza-Service einfällt, Teile des eigenen Pizza-Karton als Zweitverwertung als Marihuana-Pfeife zu denken. Glauben Sie nicht? In den USA jedenfalls gibt es ein paar Kreative mit genau dieser Idee. Besagte Pizza-Schachtel lässt sich aus einem abzutrennenden Teil des Kartons und dem sog. „Pizza Saver“ zusammen bauen, der den Deckel der Schachtel stütze, so die Macher. Der Abstandshalter zum Rauchen bestehe darüber hinaus aus hitze-sicherem Keramik. Zusätzlich gebe es einen eingebauten Dampfwandler. So könne sich die Hasch-Ladung sauber in Rauch auflösen. Sogar von einer Nicht-Verbrenn-Garantie bei sorgsamem Umgang sei seitens der Erfinder die Rede, so das Trend-Magazin „The Verge“.

Ach übrigens: derzeit ist die „Pizza-Bong“ noch eine reine Zukunftsvision. Ob diese also in den Markt kommt – wir glauben eher nicht dran. Jedenfalls könnte es sein, ob eine mögliche Probe-Absatzphase zum Erfolg führt und die ääh Pizza Ankalng findet. Wer sich das Ding mal ansehen will, eine kleine Zeitraffer-Filmchen hat unsere Quelle The Verge parat.