Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: technologie

36/2025 SurgVRse – Virtuelle Realität als neuer Maßstab der chirurgischen Ausbildung

SurgVRse verändert die Art, wie zukünftige Chirurgen lernen: Die virtuelle Lernplattform ermöglicht es Ärzten, komplexe robotergestützte Eingriffe zu trainieren, als stünden sie bereits im OP. Mit realistischer Simulation und direktem Feedback öffnet sie die Tür zu mehr Sicherheit, Qualität und der nächsten Generation der medizinischen Ausbildung.

Chirurgische Eingriffe verlangen Präzision, Erfahrung und Fingerspitzengefühl – Fähigkeiten, die traditionell erst nach jahrelanger Praxis zur Routine werden. Doch der Weg bis dahin ist mit Herausforderungen gepflastert: Kliniken stehen unter Zeitdruck, Patienten erwarten fehlerfreie Eingriffe, und der Zugang zu Trainingsmöglichkeiten ist begrenzt. Hier setzt SurgVRse an und zeigt, wie virtuelle Realität die Ausbildung revolutioniert.

Medizinausbildung mit neuer Perspektive

SurgVRse ermöglicht es angehenden Ärzten, sich mit der Technik der robotergestützten Chirurgie vertraut zu machen, ohne einen OP-Saal zu betreten. Die Software simuliert realistische Operationsszenarien, die der Benutzer mit einer VR-Brille und Controllern durchläuft. Jeder Schnitt, jeder Handgriff wird virtuell geübt, während das System Daten zu Bewegung, Geschwindigkeit und Präzision aufzeichnet. Die Lernenden erhalten sofort Feedback, können ihre Fortschritte verfolgen und sich gezielt verbessern. Statt an Modellen zu üben oder nur passiv zuzusehen, erleben sie die operative Situation aus der Ich-Perspektive und entwickeln Routine schon vor dem ersten echten Eingriff.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass der Einsatz virtueller Realität in der Ausbildung nicht mehr nur eine Zukunftsvision ist. Kliniken und Ausbildungszentren setzen die Plattform bereits ein, um chirurgische Eingriffe zu standardisieren und die Qualität der Ausbildung zu steigern. Die Technologie unterstützt dabei sowohl Anfänger als auch erfahrene Operateure, die neue Techniken risikolos ausprobieren möchten.

Herausforderungen bei der Umsetzung

Die Implementierung der Plattform bringt auch Herausforderungen mit sich. Technisch anspruchsvolle Systeme brauchen kontinuierliche Updates und die Begleitung durch Fachpersonal. Zudem muss der Datenschutz gewahrt bleiben, wenn digitale Übungen aufzeichnen, wie sich die Lernenden entwickeln. Die Kosten für Hardware und Software sind nicht zu unterschätzen, auch wenn die Investition langfristig die Ausbildungskosten senken kann. Die Lernkultur muss sich ebenfalls anpassen, damit der Einsatz der Technologie als Chance gesehen und nicht als Ersatz für die Praxis missverstanden wird.

Trotz der Hürden überwiegen die Möglichkeiten. Die Chance, Komplikationen virtuell zu proben, minimiert Risiken am Patienten. Kliniken könnten ihre Lernumgebungen erweitern, indem sie zentralisierte Übungen anbieten. Ärztinnen und Ärzte haben die Möglichkeit, auch seltene Eingriffe zu wiederholen und so Kompetenzen zu vertiefen.

SurgVRse: Chancen der digitalen Ausbildung

Die Konsequenzen dieser Entwicklung reichen weit über die Chirurgie hinaus. Digitale Lernplattformen wie SurgVRse fördern einen Paradigmenwechsel in der medizinischen Ausbildung: Sie machen Lernen zu einem kontinuierlichen, interaktiven Prozess, der nicht mehr an Ort und Zeit gebunden ist. Diese Flexibilität ist besonders wichtig in einer Welt, die sich rasant verändert und stets neue Herausforderungen bereithält.

Für die Zukunft der Gesundheitsversorgung bedeutet das mehr Qualität, mehr Sicherheit und mehr Chancengleichheit – denn die Übungen sind unabhängig von der Ausstattung der lokalen Klinik verfügbar. Die Lernenden gestalten ihre Entwicklung aktiv mit, verbessern sich selbstständig und verinnerlichen Abläufe, die später Leben retten. Wer neugierig ist und die Möglichkeiten der virtuellen Realität nutzen will, sollte diesen Schritt wagen.

Weitere Informationen finden Interessierte beim Anbieter unter diesem Link: SurgVRse Website.

Zwischenpfiff: Wie man Haihaut auf die Luftfahrt übertrug

In unserer Zwischenpfiffs-Rubrik hier wieder ein mal ein Klassiker der Innovationsgeschichte: Inspiriert von der Natur und perfektioniert durch Technik: Die Haihaut-Technologie von BASF ist ein bemerkenswerter Klassiker der Bionik, der zeigt, wie winzige Oberflächenstrukturen helfen, den Luftwiderstand zu senken und den Treibstoffverbrauch zu reduzieren – ein Meilenstein für die Luftfahrt.

In den 1980er-Jahren wurde ein faszinierendes Geheimnis der Natur gelüftet: Die Haut des Hais ist nicht glatt, sondern von unzähligen winzigen Rillen durchzogen. Diese sogenannten „Dermal Denticles“ sorgen dafür, dass das Wasser entlang des Körpers strömungsgünstiger verläuft. Statt Wirbel zu erzeugen, fließt es laminaren – also gleichmäßig und reibungsarm.

Diese Entdeckung ließ die Ingenieurswelt aufhorchen. Besonders in der Luftfahrt, wo jeder Prozentpunkt weniger Luftwiderstand eine enorme Kerosin-Ersparnis bedeutet, war das Potenzial der Haihaut sofort offensichtlich. Doch zwischen biologischem Vorbild und technischer Umsetzung lagen Jahrzehnte.

Die Herausforderung der Nachahmung

Die Idee: Flugzeuge mit einer Strukturfolie zu überziehen, die die Mikrostruktur der Haihaut nachahmt. Doch das war leichter gedacht als gemacht. Die Materialien mussten gleichzeitig leicht, extrem hitzebeständig und widerstandsfähig gegenüber hohen Strömungskräften sein. Außerdem musste sich die Folie schnell und effizient auftragen lassen – eine Herkulesaufgabe. Viele Unternehmen bissen sich die Zähne daran aus. Bis schließlich BASF eine Lösung präsentierte, die funktionierte: eine hauchdünne, aber hochbelastbare Spezialfolie mit mikroskopischen Rillen, die tatsächlich den Luftstrom glättete – und damit den Kerosinverbrauch senkte.

Ein Klassiker der angewandten Bionik

Gemeinsam mit Lufthansa Technik wurde das System zur Marktreife gebracht. Die sogenannte „AeroSHARK“-Folie wurde erstmals an Frachtflugzeugen der Swiss International Air Lines eingesetzt. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Bis zu ein Prozent Treibstoffersparnis – bei mehreren Millionen Flugkilometern pro Jahr ein messbarer Unterschied. Die Folie selbst ist wartungsarm, langlebig und kann sogar auf bereits bestehende Flugzeugmodelle aufgebracht werden. Damit wurde die Haihaut-Technologie zu einem Paradebeispiel für gelungene Bionik in der industriellen Praxis.

Heute gilt die Haihaut-Technologie von BASF als ein Meilenstein der bionischen Ingenieurskunst. Sie zeigt, wie sich Naturprinzipien erfolgreich in technische Anwendungen übertragen lassen – und ist damit mehr als nur ein cleverer Trick: Sie ist ein Symbol für nachhaltige Innovation aus der Natur.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter:

BASF zur Haihaut-Technologie

06/2025 Bergardi: Rückenschmerzen ade dank smarter Sitzmöbel

Die patentierte Smart-Moving-Technologie von Bergardi ermöglicht ein aktives Rückentraining im Sitzen und beugt so nachhaltig Rückenschmerzen vor. Das Linzer Startup kombiniert innovative Mechanik mit ergonomischem Design und zielt auf eine internationale Skalierung ab. Ein sechsstelliges Investment und klinisch geprüfte Ergebnisse unterstreichen den Erfolg des Konzepts.

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit – und das viele Sitzen im Arbeitsalltag macht die Lage nicht besser. Hier setzt das Linzer Startup Bergardi an, das 2021 gegründet wurde. Die Gründer Walter Schindlegger, Markus Franz-Riegler und Thomas Riegler haben mit ihrer patentierten Technologie ein Konzept entwickelt, das Sitzmöbel revolutioniert. Ihr Ziel: Rückenschmerzen nicht nur zu lindern, sondern ihnen durch Bewegung vorzubeugen.

Die Technologie hinter Bergardi

Im Zentrum der Innovation steht die patentierte Smart-Moving-Technologie, die eine Art „Gehen im Sitzen“ simuliert. Möglich wird dies durch eine spezielle Sitzmechanik, die das Becken in Bewegung bringt und so den Oberkörper stabilisiert. Diese Bewegung trainiert den Rücken, verbessert die Durchblutung und fördert die Sauerstoffversorgung des Gehirns und der Bandscheiben.

Unabhängige klinische Studien haben die Effektivität der Technologie bestätigt. Nutzer*innen berichten von reduzierten Rückenschmerzen und weniger Müdigkeit während langer Sitzphasen. Produziert wird die Technologie in der Schweiz, während die Montage in Deutschland und Österreich erfolgt. Die Stühle wurden sogar von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) ausgezeichnet.

Bergardi auf internationalem Erfolgskurs

Das Unternehmen hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Mit einem sechsstelligen Investment von der ARIANE IX AG und Experten wie Klaus Forsthofer an Bord möchte Bergardi europaweit und darüber hinaus expandieren. Aktuell ist das Startup bereits in der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und Deutschland aktiv – mit wachsendem Erfolg.

Gründer Thomas Riegler betont: „Unsere Technologie kann auf nahezu alle Sitzmöbelkonzepte angewendet werden, vom Lounge- bis zum Bürostuhl. Das macht Bergardi international skalierbar.“ Neben der Internationalisierung strebt das Unternehmen auch an, Europas führender Anbieter für gesunde Sitzmöbel zu werden.

Wer also nicht nur besser sitzen, sondern auch etwas für seine Gesundheit tun möchte, könnte mit den innovativen Sitzmöbeln von Bergardi die perfekte Lösung finden.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter: Bergardi

61/2024 Moldsonics: Neuheit in der Kunststoffverarbeitung

Moldsonics revolutioniert die Kunststoffverarbeitung mit hochpräziser Ultraschall-Sensortechnologie. Die berührungslose Analyse optimiert Prozesse und senkt Produktionskosten. Mit maßgeschneiderten Lösungen und einem hybriden Geschäftsmodell positioniert sich das Unternehmen als innovativer Vorreiter im Bereich nachhaltiger Sensortechnologie.

Die Herstellung von Kunststoffen steht vor großen Herausforderungen: Ausschuss, ineffiziente Prozesse und hohe Kosten belasten die Branche. Das Startup hat sich zum Ziel gesetzt, diese Probleme mit fortschrittlicher Sensortechnologie zu lösen. Das österreichische Unternehmen nutzt über zwölf Jahre Forschungserfahrung, um Produktionsprozesse zu optimieren und nachhaltiger zu gestalten.

Moldsonics: Technologie für präzise Überwachung

Im Zentrum von Moldsonics‘ Erfolg steht die einzigartige Ultraschall-Sensortechnologie. Diese ermöglicht die berührungslose Überwachung von Spritzgussprozessen. „Wir können durch Material hindurchschauen und erkennen, was im Inneren passiert“, erklärt CEO Thomas Mitterlehner.

Besonders in der Kunststoffindustrie zahlt sich diese Innovation aus. Die Sensoren von Moldsonics helfen, Ausschuss zu reduzieren, Energie zu sparen und die Lebensdauer von Maschinen zu verlängern. Unternehmen profitieren durch eine höhere Qualitätssicherung und geringere Stillstandszeiten.

Hybridmodell und Wachstum

Moldsonics bietet Hardwareprodukte, Dienstleistungen und ein Pay-Per-Use-Modell an. Diese Kombination ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen für Kunden. Mit Förderprogrammen wie dem aws Seedfinancing konnte das Unternehmen seine Technologie auf ein marktfähiges Niveau bringen.

Die Zukunftspläne sind ambitioniert: Das Startup will in neue Märkte expandieren und sich als führender Anbieter nachhaltiger Sensorlösungen etablieren. Die Nachfrage nach der Technologie ist hoch, insbesondere in Deutschland, wo rund 40 Prozent des Umsatzes generiert werden.

Weiterführende Informationen finden Interessierte bei Moldsonics

70/2022: Artiphon Orba 2 als Musikinstrument für jedermann

Der Artiphon Orba 2 soll das technologische Musikinstrument für die breite Masse werden. Doch wie funktioniert diese kuriose Erfindung, die auf den ersten Blick eher einer Eieruhr ähnelt?

Artiphon wurde 2011 in Nashville von Mike Butera – Musiker, Soziologe, Ph.D.  in Sound Studies – entwickelt. Seine Mission: das Musikinstrument als intelligentes, vernetzbares Gerät neu zu erfinden, das die alltägliche Kreativität mit Technologie ergänzt. Der Erfinder beschreibt seine Idee folgendermaßen:  „Damit Millionen neuer Menschen mit dem Musizieren beginnen konnten, musste die Barriere zwischen Musiker und Nicht-Musiker fallen. Also begann das Startup aus Nashville mit der Entwicklung hochgradig intuitiver, intelligenter Instrumente, physisch und virtuell, die von jedem sofort gespielt werden konnten.“

Was ist der Artiphon Orba 2?

Der Orba ist Looper/Sequenzer, MIDI-Controller und Synthesizer in einem praktischen Gerät. Ein Synthesizer hingegen besteht aus vier Motoren (Schlagzeug, Bass, Streicher und Lead). Mit der Sequencer-Funktion können Sie Ihre Multitracks im Overdub-Modus importieren. ORBA 2 kann über acht berührungsempfindliche Tasten und durch Bewegen des Geräts selbst gespielt werden.

Man kann zum Beispiel Vibrato auslösen, indem man das Pad reibt, Saiten mehr Sounds hinzufügen, indem man die Kontaktfläche des Fingers vergrößert, einen Modwheel-Effekt erzeugen, indem man den ORBA 2 neigt, oder Sounds und Effekte modulieren, indem man sich im Raum bewegt.

Die technischen Dimensionen

Der ORBA 2 sieht auf den ersten Blick aus wie eine mattschwarze Eieruhr: Eine Halbkugel, etwa acht Zentimeter im Durchmesser, fünf Zentimeter hoch und 160 Gramm schwer. An den Seiten drei kleine Lautsprecher, im (gummierten) Boden befindet sich ein weiterer. Auf der Oberseite integriert sind acht kleine Pads  beschriftet mit „1 Drums“, „2 Bass“, „3 Chord“, „4 Lead“, „5 Play/Pause“, „6 Rec“, „7 BPM“ und „8 Oct“. Der 1250 mAh Li-Po Akku soll dabei für vier Stunden reichen.

Die Bedienung kann dann aber doch etwas kompliziert sein. Womit Artiphon dann irgendwie zwischen den Stühlen sitzt: Für Musiker bietet der Artiphon ORBA 2 zu wenig (keine Einzelbelegung der Pads, begrenztes Ton- und Akkordangebot, fixe 16tel Quantisierung, keine Loop-Editierung), für Laien ist der ORBA 2 nicht intuitiv genug in der Bedienung.

 

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24/2022: Duschparty mit Shower Power

Setze vom Wasserrauschen übertönter Musik ein Ende! Der innovative Bluetooth-Lautsprecher Shower Power  lässt dich den ultimativen Rave in der Dusche starten.

Musik und Duschen gehört für manche einfach zum Aufwachen dazu. Leider lässt die Soundqualität bei diesem Ritual oft zu wünschen übrig und stromsparend ist das ganze auch nicht gerade. Ampere liefert mit der originellen Bluetooth-Box Shower Power jedoch die Lösung für dieses Problem.

Was kann Shower Power?

Im ersten Moment klingt es relativ banal: Shower Power ist eine Musikbox, die speziell für den Gebrauch in der Dusche ausgelegt ist. Der Lautsprecher wird über dem Duschkopf an den Duschschlauch angeschraubt. Dann muss nur noch eine Bluetooth Verbindung hergestellt werden und schon kann die Duschparty starten. Ansteuerbar sind die Funktionen über Knöpfe und eine Fernbedienung. Durch die 360 Grad Audioausgabe mit 5 Watt Leistung ist ein starkes Klangerlebnis garantiert. Wer noch mehr Partystimmung haben will, kann sich eine Erweiterung mit LED-Lichtfunktion besorgen. Natürlich ist die Konstruktion für den Einsatz in der Dusche sehr robust und hygienisch.

Antrieb mit Wasserkraft

Was im ersten Moment keine große Innovation zu sein scheint, lässt beim genaueren Hinsehen doch staunen. Shower Power muss keinesfalls immer wieder abgenommen und aufgeladen werden. Die Box wird vollständig mit der Kraft des durchfließenden Wassers betrieben. Im Inneren befindet sich eine kleine Turbine, mit der Strom erzeugt wird. Die Technologie funktioniert also wie ein winziges Wasserkraftwerk. Der Ladevorgang beginnt, sobald das Wasser läuft. Ist der Akku einmal vollgeladen, kann man bis zu 16 Stunden Musik hören, ohne dass das Wasser eingeschaltet sein muss.

Soundqualität aus Plastikflaschen

In Sachen Nachhaltigkeit kann die Musikbox aber nicht nur durch den sinkenden Stromverbrauch punkten, sondern auch durch die umweltfreundliche Herstellung. Die Shower Power Box besteht zu 100% aus recyceltem Plastik aus dem Meer. Für einen Lautsprecher braucht man ungefähr 15 Plastikflaschen. Wer sich also für das Sounderlebnis beim Duschen entscheidet, tut mit Shower Power sogar noch etwas gegen die Verschmutzung der Meere.

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03/2016 Apple-Vision Li-Fi: Internet überall und pfeilschnell für alle?

Der Hard- und Software-Gigant Apple hat – schon von einigen Monaten . einen neuen Datenübertragungsstandard zum Patent angemeldet. Pressemitteilungen kolportieren, dass bereits im Jahr 2013 „Li-Fi“, eine noch in Entwicklung stehende, schnelle Datenübertragung über das Licht erwähnt worden war. Das herkömmliche Wi-Fi ist der Funkstandard, Li-Fi, wäre dazu das optische Gegenstück.

Wohl schon seit einigen Monaten experimentiert die Technologie-Schmiede Apple mit einem neuen Datenübertragungs-Format bzw. – Standard, der unser aller Leben revolutionieren könnte. Um die 100 mal schneller als „Wi-Fi“ soll das neue „Li-Fi“ sein. Ein Akronym, das wohl für „Light Fidelity“ stünde. Der futuristische neue Standard nutze sichtbares Licht anstelle von Radiowellen, um Daten zu übertragen, so Presseinformationen. Li-Fi wird entsprechend über das Licht übertragen. Da Licht faktisch überall vorhanden ist, würde das auch ein all-verfügbares Internet implizieren. Wann es die neue Technologie geben wird, ist unklar. In der neuen Realease von IOS 9.1 scheint von „LiFi-Capability“ die Rede zu sein, wie findige Tüftler entdeckt haben wollen. Dies war Anlass für die derzeit kursierenden Gerüchte um den neuen Standard. Ob Li-Fi ein realistisches Szenario ist: unbekannt.

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