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Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Seniorenhilfe

65/2017 Brelomate zwei – Senioren-App, die virtuell Menschen verbindet

Die Senioren-App Brelomate soll das Fernsehgerät in Verbindung mit einem Tablet zum Haushalts-Steuerungsgerät machen. Das Gadget ist damit gleichermaßen eine Informations-, Spiele- und Kommunikationsplattform für Senioren.

Mehr Variation und Optionen der Kommunikation für Senioren bietet die Senioren-App Brelomate zwei. Das Akronym steht für ‘Breaking Loneliness with Mobile Interaction and Communication Technology for Elderly’. Damit haben Seniorinnen und Senioren eine Art Spielekonsole im Wohnzimmer stehen, die sie via Tablet und TV nutzen.

Kern von Brelomate zwei ist u. a. das Gesellschaftsspiel ‘Schnapsen’, das die Senioren über Videotelefonie verbindet. In der ersten Projektphase wird mit Einbindung möglicher Anwender ein Produkt konzipiert, das wie der Name schon sagt die Einsamkeit älterer Menschen bekämpfen will. Zusätzlich wird mit einem Didaktikkonzept und über eine umfangreiche Feldstudie mit 36 angeschlossenen Haushalten eine wirtschaftliche Verwertungs-Strategie für die Markteinführung zu erarbeiten. Interesse? Hier im Bewegtbild:

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46/2015 Seniorenhilfe über ausgeklügeltes Sensoren-System

Iocare heißt ein neues Sensoren-System, das über ein spezielles Bewegungs-Monitoring zum Beispiel einen bewusst alleine lebenden Senioren oder eine Seniorin im positiven “überwachen” kann. Über typische Bewegungsprofile, die Iocare interaktiv lernt, werden zum Beispiel einem Angehörigen über ein installiertes Ampel-System Veränderungen zu betreuender Menschen angezeigt.

Die Not war die Mutter der Erfindung, als ein Ingenieur mit einer Angehörigen konfrontiert war, die trotz einer gewissen Betreuungs-Notwendigkeit partout zu Hause leben wollte. Die beiden wohnten viele Kilometer auseinander und eine “Überwachung” konnte und sollte nicht realisiert werden. Die Idee: Im Haushalt der allein lebenden Person könnten einige unauffällige Lichtsensoren aufgestellt werden, die den wichtigsten Bewegungsbereich der Wohnung abdeckten. Ohne Ton- oder Videoaufnahmen könnte dieses Sensoren-System binnen 30 Tagen die typischen Bewegungs-Routinen der zu betreuenden Person “erlernen”. Ein ständiger, computergesteuerter Abgleich mit üblichen Bewegungsmustern, könnte so “Zustandsinformationen” generieren. Diese wiederum würden zeitgleich an ein Empfänger-Modul im Haushalt des Betreuers geschickt. Die Idee war geboren …

Umsetzung der Idee: Bei einem Betreuer wartet in der Folge eine kleine Farbleuchte, die über ein einfaches Ampelsystem funktioniert. So wird schnell und klar visuell erkennbar, ob bei der zu betreuenden Person alles wie gewohnt läuft: Dokumentation durch grünes Leuchten. Ob es moderate Abweichungen von der Norm gibt, das heißt gelbe Reaktivität. Oder ob es starke Abweichungen gibt, was durch eine rote Leuchte angezeigt wird. Die verantwortlichen Angehörigen haben so die Chance sich über einen klärenden Anruf Klarheit zu verschaffen. Durch den Service kann man so 24 Stunden am Tag in Echtzeit erfahren, inwieweit alles in Ordnung ist bei der Zielperson. Die Macher suchen noch frewillige Betatester, die das Gerät ausprobieren und durch konstruktive Kritik an der Verbesserung mitarbeiten. Wer sich das mal näher ansehen möchte oder mitmachen will, hier entlang: Iocare – 24 Stunden Klarheit über zu betreuende Angehörige, die weit weg wohnen.

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