Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: erfindung (Seite 1 von 3)

28/2020 Vly: Die nährreiche Milchalternative aus Erbsen

Immer mehr Menschen steigen auf eine vegane Ernährung um. Um den Proteinbedarf zu decken, reichen die Milchalternativen oft nicht aus. Dies kann sich durch Vly ändern. 

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind auf die vegane Ernährung umgestiegen. Die wohl am häufigsten gestellte Frage bei einer fleischfreien Lebensweise ist, ob der pflanzliche Proteingehalt wirklich ausreicht, um den Tagesbedarf eines Menschen zu decken. Proteine stärken unter anderen die Muskelmasse und das Gehirn. Zudem wirken sie sich positiv auf die mentale Gesundheit aus. Deshalb ist es wichtig, auf die eigene Zufuhrempfehlung zu achten. Wie aber kommt man auf den empfohlenen Eiweißbedarf, wenn einige der eiweißhaltigsten Lebensmittel wegfallen?
Vly möchte dies einfacher machen. Mit einem hohen Proteingehalt, einer ausgezeichneten Ökobilanz und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten will das Food-Start-Up den Lebensmittelmarkt revolutionieren.

Was bietet Vly im Vergleich zu anderen Milchalternativen?

Der Erbsendrink kommt pro Glas auf 16 g Eiweiß. Das ist doppelt so viel wie in Kuhmilch und sogar fünfmal so viel wie in Mandelmilch! Zudem besteht der Drink nur aus Wasser, gesunden Fetten und natürlichen Aromen. Daneben enthält die Erbsenmilch die in der veganen Ernährung oft limitierende Aminosäure Lysin. Auch bei der Nachhaltigkeit überzeugt der Milchersatz. Beim Anbau von den verwendeten gelben Spalterbsen werden 13 Mal weniger Liter Wasser verbraucht als bei der Produktion von Kuhmilch. Beim Anbau von Mandelmilch sind es sogar 100 Mal weniger. Auch Co2-Verbrauch und Anbaufläche sind bei Vly im Vergleich sehr gering. Im Aussehen und der Konsistenz erinnert die Milch stark an Sojadrink. Allerdings ist der Geschmack eher herb und daher pur nicht für jeden etwas. Der Erbsendrink kann dafür aber vielfältig genutzt werden; ob im Kaffee, für Porridge oder klassisch für Müsli, es ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Die Gründer Nicolas, Moritz und Niklas gaben schon bekannt, dass weitere Produkte auf Erbsenbasis folgen werden. Somit finden wir die gesunde Alternative bald im Joghurt oder Speisequark wieder.

21/2020 Paketsafe: Nie wieder ein Päckchen verpassen

Durch den florierenden Online-Markt werden mehr Pakete ausgeliefert als je zuvor. Bei vielen Paketen kommt es allerdings vor, dass sie dann zugestellt werden, wenn man nicht Zuhause ist und dann den Weg zum Postamt antreten muss. Diesem Problem hat sich das Start-Up Paketsafe angenommen und die scheinbar perfekte Lösung gefunden. Der Paketsafe ist ein flexibler Paketkasten, der Ihnen den Weg zur Post sparen wird.

Jeder kennt das Problem, dass ein bestelltes Paket genau dann ankommt, wenn man nicht Zuhause ist. Man bekommt eine Benachrichtigung in den Briefkasten geworfen und muss zur nächsten Paketstelle, um seine Waren in Empfang zu nehmen. Auf dem Dorf kann man dem Problem bereits mit einer Abstellgenehmigung für die Garage entgegentreten doch in der Stadt hat man dabei öfters keinen Platz oder wohnt mit vielen anderen Parteien in einem Mietshaus. Hierfür ist der Paketsafe perfekt, da hier beide Probleme in Luft aufgelöst werden. Der Paketsafe ist ein flexibler Paketkasten, der Ihnen den Weg zur Post sparen wird. Außerdem nimmt er im zusammengerollten Zustand wenig Platz ein und passt somit auch unter größere Briefkastenanlagen.

Wie Paketsafe funktioniert

Die Funktionsweise ist sehr simpel. Der Paketbote öffnet den Paketsafesack, wirft das Päckchen hinein, zieht den Sack zu und das Paket ist sicher bei Ihnen abgeliefert. Dieser Sack kann dann nur durch ihren Schlüssel wieder geöffnet werden und ihr Paket ist so vor Diebstahl geschützt. Gegen hartnäckigere Paketdiebe ist der Sack zusätzlich noch durch sein integriertes, schnittsicheres Edelstahlnetz geschützt und gegen Mutter Natur auch mit wasserdichtem Nylon beschichtet. Um den Paketsafe nutzen zu können muss man ihn bei der Post als Ablageort hinterlegen. So sieht der Paketbote gleich auf dem Scanner, dass das Paket im Paketsafe hinterlassen werden soll und hat auch die Erlaubnis zur Ablage. Ein Formular und eine Anleitung hierzu finden Sie auch auf der Paketsafe Website.

Von der Idee zum Unternehmen

Das Start-Up begann 2015 im niederbayerischen Geiselhöring im Keller des Erfinders Thomas mit der Produktion des Paketsafe Prototypen und entwickelte sich mit der Zeit zu einem mittelständischen Familienunternehmen. Seit 2017 haben sie auch eigene Büros, Lager und Produktionsflächen. Mit ihre geniale Erfindung schaffte es das nun Familienunternehmen auch bei der Fernsehshow “Das Ding des Jahres” in das Finale einzuziehen. Allerdings reichte es nicht ganz für den Sieg. Paketsafe vertreibt das Produkt in mehreren Varianten auf ihrem eigenen Online-Shop , wobei die Standardversion für 179€ erhältlich ist.

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20/2020 Effizientere Glas- variante soll Lithium-Ionen-Akkus ablösen

John B. Goodenough, der Chemie-Nobelpreis-Träger für die Miterfindung des Lithium-Ionen-Akkus, hatte vor 3 Jahren einen weiteren Durchburch in der Batterie-Forschung zu verzeichnen. Heute sind Litium-Ionen-Akkus in jedem Smartphone, Elektroauto und weiteren mobilen elektronischen Geräten zu finden. Goodenough und Braga, die Mitforscherin, haben aber nun mit dem Unternehmen Hydro-Quebec eine effizientere Speichervariante weiterentwickelt und fast marktreif gemacht.

Der Glas-Akku

2016 veröffentlichte Goodenough einen Forschungsbericht zu einem Lithium-Glas Akku an der University of Texas at Austin. Daraufhin übertrug die Universität die Patente für den Akku an das kanadische Unternehmen Hydro-Quebec, das als ein führendes Unternehmen im Bereich Energiespeicher-Technologie gilt und den Lithium-Glas Akku serienreif machen soll. Der Akku verwendet, anders als der bekannte Lithium-Ionen-Akku keinen flüssigen Elektrolyt, sondern ein solides Gemisch aus Glas und Alkalimetallen, wozu auch Lithium zählt. Der Akku verspricht eine knapp dreimal so hohe Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Akku und durch seinem soliden Elektrolyt weist er einen hohen Widerstand gegen extreme Temperaturen auf und ist nicht brennbar. Der Glas-Akku soll sogar innerhalb von Minuten geladen werden können. Noch dazu sollen diese Batterien auch viel umweltfreundlicher produzierbar sein.

Hydro-Quebec bietet jetzt schon die ersten Lizenzen für den Feststoffakku an, doch das Unternehmen merkt an, dass sie in den nächsten zwei Jahren noch intensiv weiterforschen, um das Produkt wirklich marktreif zu machen. Mercedes Benz arbeitet mit Hydro-Quebec zusammen an der Weiterentwicklung dieses neuen Standards und experimentiert bereits mit der Technologie in Autobussen mit Elektroantrieb.

Revolution für Elektromobilität

Wenn Hydro-Quebec es schafft die Erfindung des 97-Jährigen Goodenough zur Marktreife voranzutreiben, bedeutet das ein enormes Potential für die Elektroauto-Revolution. Die Solid-State-Akkus können viele Probleme der umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel lösen. Sie würden im Winter nicht mehr durch die Kälte immens an Reichweite verlieren, hätten dreimal so viel Speicherkapazität und damit auch knapp dreimal so hohe Reichweite und wären in viel kürzerer Zeit geladen.

Zur Veranschaulichung nehmen wir den Renault Zoe, eines der beliebtesten Elektrofahrzeuge zur Zeit. Die neue Version soll mit der 41 kWh Batterie rund 315 km Reichweite haben. Wenn die Glas-Akkus serienreif werden und ihre versprochene Leistung beibehalten, wären wir bei gleicher Akkugröße bei 123 kWh Speicherkapazität und damit könnte die maximale Reichweite bei rund 945km liegen, vorrausgesetzt, dass der Verbrauch nicht erhöht wird. Man sieht also, die Auswirkungen durch marktreife Feststoff-Akkus für ein umweltfreundlicheres Transportwesen und für die Klimawende wären enorm. Ob diese Technologie tatsächlich den Batteriemarkt revolutionieren wird, werden wir in den nächsten Jahren sehen.

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41/2019 Neue Bein-Prothese soll Phantomschmerz lindern

Das Laufen mit einer Beinprothese ist oft noch immer sehr anstrengend bzw. verursacht gar Schmerzen. Darüber hinaus leiden viele Patienten unter einem Phantomschmerz in amputierten Gliedmaßen. Eine innovative Beinprothese mit stimulierenden Sensoren soll für diese beiden Probleme die Lösung sein.

Forschern gelang es nun erstmals, eine Beinprothese ‘mit Gefühl’ zu entwickeln. Dazu wurden insgesamt drei Drucksensoren in der Fußsohle und weitere vier im Kniegelenk in einer Bein-Prothese verbaut. In Kombination dazu implantierten Ärzte den Patienten fünf Elektroden in den Oberschenkel. Die Drucksensoren wandeln dabei die Bewegungssignale um, sodass die Elektroden im Bein der Patienten stimuliert werden. Insbesondere der Ischiasnerv wird dadurch angeregt.

Neues Gefühl im Bein erleichtert das Laufen

Auch wenn sich das Ganze etwas befremdlich und verrückt für Außenstehende anhört, schafft es für die Patienten ein regelrecht neues Lebensgefühl. Erstmals konnten sie das Gefühl für die Kniebewegung wiedererlangen. Das schafft mehr Vertrauen und Sicherheit während dem Gehen. Deshalb zeigten auch erste Tests, dass die Patienten nicht nur schneller laufen konnten, sondern darüber hinaus auch weniger erschöpft waren. Die Forscher schließen diese Erkenntnis auf die nun mehr symmetrischen Bewegungen der Beine zurück. Aufgrund dessen kann so auch das gesunde Bein längerfristig mehr entlastet werden. Denn Betroffene nahmen bislang auf diesem mehr Gewicht auf, da sie sich unsicher fühlten.

Phantomschmerzen können gelindert werden

Diese neue Entwicklung kann aber noch mehr. Viele Patienten mit amputierten Körperteilen klagen über Schmerzen ihrer eigentlich fehlenden Gliedmaße. Von starkem Brennen bis hin zu komischen Gefühlen von Verdrehungen ist die Liste der Phantomschmerzen ziemlich lang. Bislang gab es allerdings kein allgemeines Rezept gegen diese empfundenen Schmerzen. So wurden deshalb bei Probanden, nachdem bei ihnen die Elektroden implantiert wurden, täglich Stimulationen an den Elektroden durchgeführt. Bislang noch ohne die neue Prothese. Jedoch mit den gleichen Signalen wie sie auch die Prothese bei Druck oder Berührungen am Fuß auslösen würde. Die Ergebnisse waren erstaunlich gut. Einige Probanden gaben an überhaupt keine Schmerzen mehr zu empfinden. Bei anderen wurden sie zumindest um mehr als die Hälfte reduziert.

Da Schmerzen der Probanden im Vorfeld durch die manuelle Stimulation so stark reduziert wurden, können die Entwickler nicht hundertprozentig bestätigen, dass die Schmerzen ebenso mithilfe der Prothese gelindert werden können. Dennoch kann man davon ausgehen, dass dies auch durch die Prothese möglich sein kann. Um das Ganze nun genauer herauszufinden, laufen weitere Studien. Bei diesen werden die Probanden die neue Prothese über längere Zeit zuhause tragen. So kann genauer analysiert werden ob die Schmerzen reduziert und die Lebensqualität so verbessert werden kann.

20/2019 Innovation Convercycle: Macht Fahrrad mit einem Griff zum Lastenrad

Mit nur einigen, wenigen Handgriffen machen Studenten aus Offenburg ein normales Fahrrad zum Lastenrad. Die Innovation erleichtert den unmotorisierten Stadtverkehr beträchtlich. Mit dem ‘Convercycle’ werden Einkaufstouren auch ohne Auto in großem Umfang möglich.

‘Convercycle’ haben ein paar Studenten der Hochschule Offenburg ihre Innovation genannt, die auf einem herkömmlichen Drahtesel aufsetzt und diesen zum Transport-Radl macht. Das vielfältigere Zweirad ermöglicht es seinem Nutzer mit einem geübten Griff ein Lastenrad gewissermaßen im Handumdrehen zu entfalten. So werden für klassische Räder eigentlich zu unhandliche oder zu schwere Transportfahrten ermöglicht. Das Convercycle ist gut 50 Zentimeter länger als herkömmliche Drahtesel und verfügt über eine kleine aber feine Ladefläche.

Die Erfindung aus Offenburg ist somit nicht nur praktischer als typische Lastenräder oder Bikes mit Anhänger. Es ist schlicht leichter zu handhaben und auch mit rund 1800 Euro Verkaufspreis preiswerter als typische, andere Lastenräder. So ist das Convercycle gemäß einer Pressemitteilung zirka 18 Kilo leichter als klassische Räder. Die zu transportierende Last beträgt bis zu 60 Kilo. Presseveröffentlichungen zufolge sei die Nachfrage schon vor Marktreife groß. Im letzten Quartal 2019 respektive im ersten Quartal 2020 sollen die ersten Convercycles ausgeliefert werden. Interesse? Sieht echt cool aus, hier entlang bitte:

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73/2018 Macht der Multi-Joystick Move-Master bald Tastaturen Konkurrenz?

Eine neue Art Computer-Steuerung könnte vor allem in der Gaming-Szene verstärkt Fuß fassen. Aber kann der Move-Master von Tüftlern aus Bayern auch dem klassischen Joystick oder anderen Eingabe-Geräten, ggf. sogar der Tastatur, Konkurrenz machen?

Der Joystick ist so alt wie die ersten Personal-Computer. Vor allem in der Gaming-Szene war und ist das kleine Gerät kaum wegzudenken, stellte es doch seit Anbeginn des Zeitalters die perfekte Schnittstelle Mensch-Computer dar. Aber die Zeiten ändern sich und die Anforderungen an Software wie Hardware werden filigraner. Entsprechend den eigenen Ideen und Anforderungen an ein perfektes Steuerungs-Tool entwickelte Thomas Bredinin aus dem Landkreis Deggendorf/Bayern einen eigenen, multidimensionalen, neuen Joystick.

Der Move-Master besteht aus einem breiten Griff für die Nutzhand, einer einfachen Auflagefläche und zehn speziell angeordneten Tasten. Vom klassischen Joystick unterscheidet den Move-Master sein futuristischer Look wie aus dem Cockpit eines Kampfflugzeugs. Das Gerät ist gewissermaßen einer menschlichen Hand nachempfunden. Man agiert und reagiert nicht wie mit einem Steuerknüppel, sondern eher einem Griffstück. Vorne sind acht Tasten angebracht, seitlich auf Höhe der Finger zwei weitere. So kann die Steuerung geschmeidig aus dem Handgelenk kommen. Die Tasten des Move-Masters sind frei konfigurierbar, also auf den Nutzer nach Vorlieben anzupassen. Gerade beim Spielen sind es die kurzen Hebelwege, die schnelle Reaktionen ermöglichten, so eine Pressemitteilung.

Gemeinsam mit seinem Mit-Entwickler und Freund Johann Meindorfer möchte Thomas Bredinin das junge Unternehmen langsam und organisch vergrößern. Derzeit arbeiten die Deggendorfer mit 3D-Druckern und verfügen über ein Warteliste. Ziemlich stolz sind die beiden Tüftler übrigens auf die Option Menschen mit Behinderung viel filigranere Optionen der Steuerung zukommen zu lassen. Wir senden Grüße aus Bayern nach Bayern und wünschen viel Erfolg. Hier die Website und hier ein erster, visueller Einblick:

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69/2018 e-Mobilität könnte einen Sprung machen – Dank dieser neuen Batterien

Ein Erfinder aus den USA könnte eine Erfindung gemacht haben, die klassische E-Mobil-Batterien revolutionieren könnte. Die neuen Akku-Modelle, die eine signifikante Menge des teuren Kobalt benötigen, kommen mit nur rund 20 Prozent des Rohstoffs bei gleichbleibender Leistung aus.

Die Endlichkeit so mancher für die Batterie-Herstellung benötigten Rohstoffe macht solche Akku-Geräte zu einem auf lange Sicht knappen Gut. So brauchen aktuelle Batterien einiges an Kobalt, einem Element, dass in den kommenden Jahrzehnten weltweit knapp werden könnte. Zu einem guten Teil sind genau deshalb Elektroautos auch heute noch recht teuer. Neben Kobalt ist auch Lithium selten und für die Batterieherstellung unabdingbar. Knappheit verursacht hohe Preise und das schlägt sich erneut nieder auf die Batterie- und damit die Elektroauto-Preise.

Die neue Erfindung ‘GEMX’ des Tüftlers Kenan Sahin könnte die knappe Ressource Kobalt großenteils überflüssig machen. GEMX führt dazu, dass Batterien nur noch rund 20 Prozent der typischen Kobalt-Menge benötigt. Die Bewertung der Innovation müssen wir anderen überlassen, aber die Innovation klingt nach einem extrem knackigen Idee.

68/2018 Waterbike für echte Radl-Ausfahrten auf dem Wasser

Das Wasser-Gefährt WatBi kommt faktisch einen Radl auf See oder Fluss gleich. Nutzer treten in die Pedale und bewegen sich auf der Einbaum-ähnlichen Erfindung per Pedale über Wasser fort. Aber der Reihe nach.

Eine neue Form des Surfens ist nun mit dem sogenannten Waterbike möglich, so eine Pressemitteilung. Der Erfinder Bernd Voutta aus Itzehoe wird in letzter Zeit immer häufiger mit dem Fahrrad auf der Alster gesehen. Dabei schwebt er nicht wie ein ‘zweiter Jesus’ über das Wasser, sondern hat eine Konstruktion gebaut, die ihm die Überwasser-Fahrt ermöglicht. Vouttas Water Bike besteht aus zwei Längsholmen, die wie bei einem Einbaum miteinander verbunden sind. Das WaterBike, kurz ‘WatBi’ wird gestützt von einem Untergestell und ist mit den fixierten Schwimmkörper-Holmen fixiert. An der Lenk-Gabel ist eine Art zweite Lenkung arretiert. Hinten am Gerät befindet sich ein Propeller-ähnliches Konstrukt mit Schwert und Segel.

Mit seinem Watbi sorge der Erfinder nun seit einiger Zeit auf den Gewässern rund um Hamburg für Aufsehen. Der Tüftler, der eigenen Worten zufolge schon einige Jahre an der Innovation dran sei, hat nun mitdem WatBi den Durchbruch zum funktionstüchtigen Wassergefährt geschafft. Über Vermarktungs-Ideen und -Aktivitäten war seitens der Redaktion nichts in Erfahrung zu bringen. Egal aber, was der Erfinder beabsichtigt: viel Glück von dieser Stelle für seine Intention.

55/2018 Neues Jungwild-Warnsystem soll nachhaltig Tierleben retten

Ein Warnsystem für Jungwild, das im Getreidefeld liegt und so teils von Mähdreschern überfahren wird, hat jetzt ein Landwirt aus Brandenburg entwickelt. Seine Erfolge sprechen für sich, konstatiert der Landwirt. Das für Menschen unhörbare Geräusch der Innovation habe bereits viele Tier-Tode verhindert.

Gregor Mordhorst heißt der brandenburgische Landwirt, der jetzt eine Erfindung präsentiert, die Tier-Tode verhindern soll. Sein Motor wird seit einiger Zeit flankiert von einem quietschenden Geräusch. Dieser Klang ist für menschliche Ohren nur schlecht aus dem Mähwerks auszufiltern. Für das betroffene Wild, im Besonderen Rehkitze oder auch Hasen oder Fasane, scheint es unerträglich. Die Tiere werden anders als durch den reinen Traktorlärm aufgeschreckt und flüchten. Mordhorst weist darauf hin, dass die Spezial-Sirene diesen Mähdrescher-Tod von Jungwild trotz guter Erfolge nicht sicher und ganz verhindern könne.

Einer Pressemitteilung zufolge habe das Gerät eine Einschränkung, die mit der ‘Erfahrung’ von Jungwild zusammen hängt. Der typische Flucht-Reflex werde bei den meisten Jungwild-Spezies erst ab einem bestimmten Alter herausgebildet. Rehkitze, so die Meldung weiter beginnen ab dem zirka sechsten Tag mit dem Flucht-Reflex, zuvor wird das Verstecken wohl als sicherer eingeschätzt. Unsere Quelle ist RBB 24.

34/2018 Neuer Hochtemperatur-Speicher übertrifft Marktübliches um Faktor 2

Die Nebuma GmbH aus Saarbrücken hat eine neue Generation Wärmespeicher entwickelt. Das zumindest dokumentiert die ernst zu nehmende Jury des Innovationswettbewerbs ‘Top 100’ unter Mentor Ranga Yogeshwar. Der Speicher könne sehr hohe Speicher-Temperaturen von bis zu 1300 Grad Celsius aufnehmen, was einer zirka einhundertprozentige Steigerung gegenüber bis dato bekannten Feststoff-Speichern darstellt.

Ein junges Gründerteam um Dr. Susanne König und Dr.Martin Schichtel hat jetzt einen Preis ‘Innovator des Jahres 2018’ im Bereich der Firmen bis 50 Mitarbeiter ergattert. Das Gründerteam entwickelt und produziert gleichermaßen mobile und auch stationäre Hochtemperatur-Speichersysteme für Photovoltaik-Anlagen, Solartechnik und Windkraft-Systeme. Die Speicher-Wärme kann für die Erzeugung von Strom, Kälte oder Prozesswärme genutzt werden. Der in dem Kontext neu innovierte Wärmespeicher des Saarbrücker Unternehmens erreicht vergleichsweise sehr hohe Speicher-Temperaturen von um die 1.300 Grad Celsius. Nicht nur ist dieser Wert doppelt so hoch wie bei üblichen Feststoff-Speichern. Auch die ökologische Effizienz des Speichermaterials der Saarbrücker Macher liegt annähernd dreifach über dem der bislang bekannten Produkte.

Ohne die Innovation abschließend beurteilen zu können, so scheint Sie aufgrund des Preises und der renommierten Jury definitiv hierher zu gehören. Noch mehr freut uns aber der ökologische Mehrwert und Nutzen der Erfindung. Herzlichen Glühstrumpf nach Saarbrücken von dieser Stelle.

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