Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: Energie

05/2026 Serwas: Wenn Server nicht nur rechnen, sondern Häuser heizen

Serwas zeigt, wie digitale Abwärme zu einer echten Ressource werden kann: Server erzeugen Rechenleistung und liefern gleichzeitig Heizenergie für Gebäude. Das Tiroler Konzept verbindet IT-Infrastruktur mit Wärmetechnik, senkt Emissionen und eröffnet neue Wege für dezentrale Energieversorgung – praxisnah, nachvollziehbar und mit klarer Wirkung.

Was bisher als lästiger Nebeneffekt digitaler Infrastruktur galt, rückt zunehmend in den Fokus nachhaltiger Innovation: Wärme. Server laufen rund um die Uhr, verbrauchen Strom und geben einen Großteil dieser Energie als Abwärme ab. Das tiroler Startup Serwas greift genau diesen Punkt auf und stellt eine einfache, aber wirkungsvolle Frage: Warum diese Wärme verschwenden, wenn sie sich direkt nutzen lässt?

Wärme als Nebenprodukt einer digitalen Gesellschaft

Mit der wachsenden Digitalisierung steigt der Bedarf an Rechenleistung – und damit auch der Energieverbrauch von Servern. Klassische Rechenzentren investieren enorme Summen, um diese Abwärme aktiv zu kühlen. Gleichzeitig kämpfen Haushalte und Unternehmen mit steigenden Heizkosten und dem Druck, fossile Heizsysteme zu ersetzen. Diese beiden Entwicklungen verlaufen bislang getrennt voneinander, obwohl sie technisch eng miteinander verbunden sind.

Serwas setzt genau an dieser Bruchstelle an. Die Idee dahinter ist nicht, neue Energie zu erzeugen, sondern vorhandene Energie besser zu nutzen. Die Wärme entsteht ohnehin beim Rechnen. Statt sie ungenutzt abzuführen, wird sie gezielt in Heizsysteme eingespeist. Damit wird ein Abfallprodukt zur Ressource.

So funktioniert das Serwas-System im Alltag

Konkret besteht das System aus speziell konzipierten Servereinheiten, die in Gebäuden installiert werden. Diese Module übernehmen klassische Rechenaufgaben und erzeugen dabei kontinuierlich Wärme. Über ein integriertes Wärmetausch- und Steuerungssystem wird diese Wärme direkt an das Heiz- oder Warmwassersystem des Gebäudes übergeben.

Die Installation erfolgt in Technikräumen oder Kellern und benötigt deutlich weniger Platz als herkömmliche Heizlösungen. Nach dem Anschluss an Strom und Heizkreis übernimmt eine Software die Regelung. Sie erkennt, wie viel Wärme gerade benötigt wird, und passt die Serverleistung entsprechend an. Für Nutzerinnen und Nutzer läuft der Prozess weitgehend im Hintergrund. Es ist kein IT-Know-how nötig, da Betrieb, Wartung und Optimierung zentral gesteuert werden.

Parallel dazu wird die erzeugte Rechenleistung extern genutzt. Die Einnahmen daraus fließen in den Betrieb des Systems, wodurch sich die Heizkosten reduzieren lassen. Das Gebäude wird somit nicht nur beheizt, sondern Teil einer dezentralen digitalen Infrastruktur.

Zwischen Wirtschaftlichkeit und Skalierung

Wie bei jeder jungen Technologie gibt es auch hier offene Fragen. Die Wirtschaftlichkeit hängt davon ab, wie konstant Rechenleistung nachgefragt wird und wie gut das System in bestehende Heizkonzepte integriert werden kann. Auch regulatorische Rahmenbedingungen und Akzeptanz spielen eine Rolle, insbesondere wenn Server als Teil der Haustechnik wahrgenommen werden.

Gleichzeitig eröffnen sich neue Chancen. Besonders in Kombination mit Photovoltaik kann das Modell seine Stärken ausspielen: selbst erzeugter Strom betreibt die Server, die Abwärme beheizt das Gebäude, Überschüsse werden sinnvoll genutzt. Für Mehrfamilienhäuser, Gewerbebauten oder öffentliche Einrichtungen entsteht so ein skalierbares Modell, das Energie effizienter verteilt und lokale Wertschöpfung ermöglicht.

Serwas steht exemplarisch für eine neue Denkweise: Innovation bedeutet nicht immer, etwas völlig Neues zu erfinden, sondern Bestehendes klüger zu verbinden. Wenn Rechenleistung und Wärmeversorgung zusammen gedacht werden, entsteht ein System, das Ressourcen schont und gleichzeitig wirtschaftlich nutzbar ist. Wer Energie neu denken will, findet hier einen Ansatz, der nicht auf Verzicht setzt, sondern auf intelligente Nutzung.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter Serwas.

03/2026 Serwas: Wenn Rechenleistung zu Wärme wird

Das Tiroler Startup Serwas verbindet zwei drängende Themen unserer Zeit: den steigenden Bedarf an Rechenleistung und die Suche nach nachhaltigen Wärmequellen. Statt Abwärme von Servern ungenutzt verpuffen zu lassen, wird sie gezielt in Heizsysteme eingespeist. Der Ansatz zeigt, wie digitale Infrastruktur zur physischen Energiequelle werden kann – effizient, lokal und nachvollziehbar.

Rechenzentren gelten als unsichtbare Rückgrate der Digitalisierung. Sie ermöglichen Streaming, Cloud-Dienste, KI-Anwendungen und moderne Unternehmenssoftware. Gleichzeitig verbrauchen sie enorme Mengen Strom – und produzieren Wärme, die in den meisten Fällen ungenutzt bleibt. Genau hier setzt Serwas an und macht aus einem systemischen Problem eine konkrete Anwendung.

Wenn Abwärme zum Problem wird

Server arbeiten rund um die Uhr. Prozessoren rechnen, Speicher greifen zu, Netzwerke übertragen Daten. Dabei entsteht kontinuierlich Wärme, die abgeführt werden muss, um die Hardware funktionsfähig zu halten. Klassische Rechenzentren investieren viel Energie in Kühlung, während Wohn- und Bürogebäude parallel fossile oder elektrische Heizsysteme nutzen. Zwei getrennte Systeme, die sich eigentlich ergänzen könnten.

Der Widerspruch ist offensichtlich: Während Städte nach nachhaltigen Heizlösungen suchen, verpufft in Serverräumen nutzbare Energie. Serwas betrachtet diese Abwärme nicht als Nebenprodukt, sondern als Ressource, die planbar, konstant und lokal verfügbar ist.

Wie Serwas Rechenleistung nutzbar macht

Das Konzept von Serwas ist technisch klar, aber in seiner Konsequenz neu gedacht. Das Unternehmen betreibt Servereinheiten dort, wo Wärme gebraucht wird – etwa in Wohnanlagen, Gewerbeimmobilien oder öffentlichen Gebäuden. Die Server erzeugen Rechenleistung für externe Kundinnen und Kunden, beispielsweise für Cloud-Services oder datenintensive Anwendungen. Die dabei entstehende Wärme wird direkt in das Heizsystem des Gebäudes eingespeist.

Konkret bedeutet das: Die Server sind in wassergekühlte Systeme integriert. Das erwärmte Wasser fließt in bestehende Heizkreisläufe oder Pufferspeicher und unterstützt Raumheizung sowie Warmwasseraufbereitung. Für die Nutzerinnen und Nutzer des Gebäudes verändert sich der Alltag kaum. Heizkörper funktionieren wie gewohnt, nur die Wärmequelle im Hintergrund ist eine andere.

Der wirtschaftliche Mechanismus ist ebenso entscheidend. Serwas verkauft die Rechenleistung, nicht die Wärme. Die Heizenergie fällt als Nebenprodukt an und kann die Heizkosten senken. Gleichzeitig wird die eingesetzte elektrische Energie doppelt genutzt: einmal für digitale Dienste, einmal für Wärme.

Grenzen, Fragen und Skalierung

So überzeugend das Modell ist, es bringt Herausforderungen mit sich. Die Wärmemenge hängt von der Auslastung der Server ab. In Zeiten geringer Rechenlast sinkt auch die verfügbare Heizleistung. Serwas begegnet dem mit hybriden Systemen, bei denen bestehende Heizlösungen als Backup dienen. Außerdem erfordert die Integration in Gebäude eine sorgfältige Planung, insbesondere bei Altbauten.

Ein weiterer Punkt ist die Akzeptanz. Rechenzentren werden oft mit Lärm, Sicherheitsbedenken oder technischer Komplexität verbunden. Serwas setzt daher auf kompakte, gekapselte Systeme, die wartungsarm sind und im Betrieb kaum wahrgenommen werden. Transparenz spielt dabei eine zentrale Rolle: Nutzer sollen verstehen, woher ihre Wärme kommt und wie sie entsteht.

Langfristig liegt die Chance in der Skalierung. Denkbar sind Quartierslösungen, bei denen mehrere Gebäude von einer verteilten Serverinfrastruktur profitieren. Auch kommunale Anwendungen, etwa in Schulen oder Verwaltungsgebäuden, sind realistische Einsatzfelder. Die Kombination aus Digitalisierung und Energiewende wird so greifbar und lokal erlebbar.

Am Ende steht eine einfache, aber weitreichende Idee: Infrastruktur muss nicht isoliert gedacht werden. Serwas zeigt, dass technologische Systeme dann besonders wirksam sind, wenn sie mehrere Bedürfnisse gleichzeitig adressieren. Wer über nachhaltige Innovationen spricht, kommt an solchen Kopplungen nicht vorbei. Sie laden dazu ein, bestehende Prozesse neu zu betrachten – und Verantwortung nicht als Verzicht, sondern als Gestaltungsraum zu verstehen.

Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter Serwas.

77/2025 Terra Flow Systems – Wie ein Wiener Start-up die Zettelwirtschaft bei Biogas und Biomethan beseitigt und Energieprozesse digital organisiert

Terra Flow Systems digitalisiert und vereinfacht die komplexe Planung und Dokumentation von Biogas- und Biomethananlagen: Anstelle von Zetteln, Tabellen und fragmentierten Prozessen steht eine zentrale, digitale Plattform, die Abläufe transparent, nachvollziehbar und effizient macht und damit Betriebe stärker auf Zukunft und Nachhaltigkeit ausrichtet.

In vielen landwirtschaftlichen und industriellen Energieprojekten entscheidet nicht allein die Technik darüber, ob Prozesse reibungslos laufen. Vielmehr sind es Organisationsformen, Datenflüsse und Dokumentationen, die den Betrieb am Leben halten. Genau hier setzt Terra Flow Systems an: Mit einer Softwarelösung, die bislang manuelle Abläufe bei Biogas- und Biomethananlagen digitalisiert und strukturiert. Sie verspricht Anwendern weniger Zeit- und Fehleraufwand und einen klareren Blick auf ihre Anlagen.

Probleme in der Praxis: Zettelwirtschaft statt Effizienz

In Betrieben mit Biogas- oder Biomethananlagen ist die Dokumentation Alltag und zugleich ein ungeliebter Begleiter. Werte, Messdaten, Prozessschritte und Wartungen werden häufig dezentral erfasst – auf Papier, in Excel-Tabellen oder verschiedenen Insellösungen. Das führt zu Medienbrüchen, Informationsverlusten und zeitintensivem Suchen. Entscheidungen basieren allzu oft auf unvollständigen oder veralteten Daten, und die Nachvollziehbarkeit von Prozessen leidet. Für Betriebsleiter und Techniker bedeutet das zusätzlichen Druck und große Unsicherheit bei Routineaufgaben.

Gleichzeitig wachsen die Anforderungen: Regulatorische Standards verlangen lückenlose Dokumentationen, Energiepreise und Marktmechanismen erfordern effiziente Betriebsführung, und ökologische Ziele stellen höhere Anforderungen an Transparenz und Optimierung. Klassische analoge Methoden stoßen hier an ihre Grenzen.

Digitale Lösung: Wie Terra Flow Systems Abläufe neu ordnet

Die Entwicklung von Terra Flow Systems setzt genau bei diesem Engpass an. Die Plattform sammelt, strukturiert und visualisiert Daten aus dem Betrieb einer Biogas- oder Biomethananlage digital. Anwender melden sich über einen Browser oder eine App an und treffen auf ein zentrales Dashboard, das Werte, Trends und Aufgaben übersichtlich darstellt. Abarbeitbare Checklisten ersetzen lose Zettel, automatisch hinterlegte Messwerte reduzieren manuelle Übertragungen, und Warnhinweise weisen rechtzeitig auf Abweichungen hin.

Konkret bedeutet das: Statt täglich Listen auszudrucken, Werte zusammenzuführen und manuell in Berichte einzugeben, loggen sich Mitarbeitende bei Terra Flow Systems ein und finden alle relevanten Informationen an einem Ort. Planungsdaten, Routineaufgaben, Wartungstermine und Messreihen werden revisionssicher gespeichert. Die Plattform hilft, Abläufe zu standardisieren und Prozessschritte nachvollziehbar zu gestalten – ein echter Vorteil in Betrieb, Kommunikation und beim Wissenstransfer innerhalb eines Teams.

Gerade kleinere Betriebe profitieren: Komplexität wird handhabbar, Fehler reduziert, Zeit gewonnen. Gleichzeitig unterstützt die Software die Einhaltung von Dokumentationspflichten und kann helfen, betriebliche Abläufe nachhaltig zu verbessern.

Herausforderungen und Verantwortlichkeiten

Natürlich bedeutet der Umstieg auf eine digitale Lösung nicht nur technische Anpassung. Er erfordert Veränderungsbereitschaft, Schulung und manchmal eine Neubewertung bestehender Arbeitsroutinen. Für Betriebe ohne IT-Expertise kann die Einführung einer Plattform zunächst aufwändig wirken. Datenschutz, Zugriffsrechte und Datenhoheit sind weitere Aspekte, die bedacht werden müssen.

Zudem hängt der Nutzen stark davon ab, wie konsequent die Lösung im Alltag genutzt wird. Systeme können nur dann Mehrwerte liefern, wenn Daten vollständig, aktuell und korrekt eingegeben werden. Hier gilt es, Mitarbeitende mitzunehmen und digitale Kompetenz aufzubauen – ein kultureller Wandel, der neben technischer Implementierung stattfindet.

Gleichzeitig bietet die Standardisierung von Abläufen Chancen: Transparenz wird zur Grundlage von Effizienz, und Daten können zur Basis besserer Entscheidungen werden. Verantwortliche erhalten Werkzeuge, um Abläufe zu analysieren, Engpässe zu erkennen und Optimierungen gezielt umzusetzen.

Die große Chance besteht darin, aus fragmentierten Einzeldaten ein vernetztes Ganzes zu machen. Terra Flow Systems kann so nicht nur Organisation vereinfachen, sondern Energieprozesse nachhaltiger gestalten und Betriebe resilienter machen.

Terra Flow Systems eröffnet Anwendern die Möglichkeit, aus der Zettelwirtschaft herauszutreten und digitale Kontrolle über ihre Prozesse zu gewinnen. Mit klar strukturierten Daten, automatisierten Abläufen und einer verständlichen Oberfläche wird Transparenz zum Standard – und Effizienz zur gewohnheitsmäßigen Praxis. Für Betreiber von Biogas- und Biomethananlagen kann dies nicht nur Zeit sparen, sondern auch Entscheidungen fundierter machen und Betriebsprozesse insgesamt verbessern. Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter Terra Flow Systems.

42/2025 Innovative Energie aus der Tasche: Was das neue Spray kann

Ein Koffein-Spray, das in Sekunden wirkt, verspricht einen neuen Ansatz für Energie im Alltag. Statt Kaffee oder Energy-Drink soll ein kurzer Sprühstoß in den Mund sofortige Wachheit bringen – diskret, praktisch und immer verfügbar. Doch was steckt dahinter, welche Chancen bietet die Idee und wo liegen die Grenzen?

Manchmal ist es nur ein kleiner Durchhänger, der den ganzen Tag durcheinanderbringen kann. Viele Menschen greifen dann instinktiv zum Kaffee oder zur Limo mit Extra-Koffein. Doch was wäre, wenn Energie nicht geschluckt, sondern gesprüht werden könnte? Genau hier setzt ein neuartiges Spray an, das den Markt für Wachmacher aufmischen könnte.

Warum wir nach neuen Energieformen suchen

Das klassische Bild: Kaffee dampft in der Tasse, Energy-Drinks stehen in Kühlschrankregalen, Koffeintabletten liegen in Schubladen. Alle haben eines gemeinsam – sie benötigen Zeit, bis die Wirkung spürbar wird. In einer Gesellschaft, die immer schneller funktioniert, wird dieser Zeitfaktor zum Problem. Wer müde im Meeting sitzt oder nachmittags am Steuer die Konzentration verliert, sucht nach sofortiger Hilfe. Ein Spray, das über die Mundschleimhaut wirkt, adressiert genau dieses Bedürfnis: sofortige Aufnahme, kein Warten, kein zusätzlicher Zucker.

Wie das Spray funktioniert

Der Ablauf ist denkbar einfach: Fläschchen aufdrehen, zwei Sprühstöße in den Mund geben, wirken lassen. Das Koffein gelangt über die Schleimhäute direkt ins Blut und umgeht damit den Verdauungstrakt. Die Wirkung setzt laut Hersteller innerhalb weniger Minuten ein – deutlich schneller als beim Kaffee. Verpackt in einer kleinen Sprühdose passt das Spray in jede Hosentasche und ist damit jederzeit einsatzbereit, ob auf Reisen, im Büro oder beim Sport.

Allerdings bringt die Neuheit auch Fragen mit sich. Wie genau lässt sich die Dosierung kontrollieren, wenn der Impuls zu „noch einem Sprühstoß“ groß ist? Koffein in hoher Menge kann Herzrasen, Schlafprobleme oder Nervosität verstärken. Während ein Kaffee optisch sichtbar ist und man ihn bewusst konsumiert, könnte das Spray zur unbedachten Dauernutzung verleiten.

Chancen und Anpassungen

Spannend ist, dass ein Spray nicht nur für Koffein denkbar ist. In der Medizin wird der Mechanismus schon lange genutzt – etwa bei Sprays gegen Schmerzen oder Asthma. Übertragen auf den Alltag eröffnet sich eine neue Produktkategorie: funktionale Sprays für schnelle Effekte, die ohne Umweg wirken. Für Menschen, die bewusst auf Zucker oder Zusatzstoffe verzichten wollen, könnte das Spray eine clevere Alternative sein.

Zugleich wird deutlich, dass die Erfindung an Aufklärung gekoppelt werden muss. Nur wer weiß, wie stark Koffein wirkt, kann es verantwortungsvoll einsetzen. Hier wäre es denkbar, dass Hersteller künftig digitale Begleiter anbieten – zum Beispiel Apps, die den Konsum tracken und Feedback geben. Innovation braucht nicht nur Technik, sondern auch Verantwortung im Umgang.

Am Ende bleibt die Frage: Ist das Spray ein Ersatz oder eine Ergänzung? Wahrscheinlich Letzteres. Kaffee bleibt Ritual, Energy-Drinks bleiben Lifestyle. Doch das Spray könnte jene Lücke schließen, in der Sekunden zählen. Wer es ausprobiert, wird schnell merken: Es ist weniger der Ersatz für die Tasse Kaffee am Morgen, sondern vielmehr ein Werkzeug für Situationen, in denen Müdigkeit keine Chance haben darf.

Wer neugierig geworden ist: Weiterführende Informationen finden Interessierte beim Anbieter auf der offiziellen Seite von Mouth Energy.

26/2024 Solardachziegel: Eine innovative Lösung für Denkmalschutz und Nachhaltigkeit

Solardachziegel bieten eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Solaranlagen, insbesondere bei denkmalgeschützten Gebäuden. Sie sind optisch unauffällig, wandeln Sonnenlicht in Energie um und eröffnen so neue Möglichkeiten für nachhaltige Energiegewinnung. Am Beispiel des Benefiziatenhauses in Sparz zeigt sich, wie diese Technologie selbst in historischen Kontexten effektiv eingesetzt werden kann.

Moderne Technik für historische Gebäude

Das 18. Jahrhundert trifft auf Zukunftstechnologie: Stefanie Geisler und Ralf Orth restaurieren das altehrwürdige Benefiziatenhaus in Sparz, das über 40 Jahre leer stand. Für historische Gebäude sind klassische Solaranlagen oft keine Option, da sie das Erscheinungsbild stören. Doch Solardachziegel schaffen Abhilfe. Optisch kaum von traditionellen Ziegeln zu unterscheiden, fangen sie dennoch effizient Sonnenlicht ein und erzeugen sauberen Strom. Das macht sie zu einer idealen Lösung für Denkmäler, die eine umweltfreundliche Stromquelle benötigen.

In Bayern gibt es erst wenige Gebäude, die mit Solardachziegeln ausgestattet sind. Für Geisler und Orth war es ein Glücksfall, dass die Denkmalbehörde ihr Projekt schnell genehmigte. Auf dem Dach des Benefiziatenhauses befinden sich jetzt etwa 1200 Solarziegel, die eine Leistung von 10,6 Kilowatt-Peak (kWp) erreichen – genug, um einen signifikanten Beitrag zur Stromversorgung des Hauses zu leisten.

Zukunft der Solardachziegel

Auch wenn Solardachziegel aktuell noch bis zu 60 Prozent teurer sind als herkömmliche Photovoltaikanlagen, könnte sich das in Zukunft ändern. Ihr größter Vorteil liegt in der unauffälligen Integration in das Dachbild, was sie besonders für denkmalgeschützte Gebäude attraktiv macht. Wie Ralf Orth sagt, „werden Solardachziegel eine gute Alternative sein“.

Die Restaurierung des Benefiziatenhauses in Sparz zeigt eindrucksvoll, wie Nachhaltigkeit und Denkmalschutz Hand in Hand gehen können. Mit Solardachziegeln entsteht eine Win-Win-Situation: historische Gebäude bleiben in ihrer Ästhetik erhalten, während gleichzeitig moderne, umweltfreundliche Technologien eingesetzt werden.

25/2024 Grüner Wasserstoff auf hoher See: Ein Durchbruch für die Zukunft der Energie

Die Offshore-Produktion von grünem Wasserstoff, wie sie das H2Mare-Projekt erforscht, könnte eine revolutionäre Veränderung im Energiesektor bewirken. Mit der ersten erfolgreichen Herstellung von grünem Wasserstoff auf hoher See ist ein bedeutender Meilenstein erreicht. Dennoch steht das Projekt vor Herausforderungen, insbesondere der praktischen Umsetzung unter den rauen Bedingungen der See.

Grüne Energie direkt vom Windrad – ohne Stromnetz

Das „H2Mare“-Projekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, verfolgt das Ziel, grünen Wasserstoff auf hoher See (Offshore) zu produzieren. Dabei wird Windenergie direkt in Wasserstoff umgewandelt – ohne den Umweg über ein Stromnetz an Land. Diese innovative Technik verspricht immense Kosteneinsparungen und effizientere Energiegewinnung. Wasserstoff, der auf diese Weise erzeugt wird, könnte eine Schlüsselrolle im globalen Energiemarkt spielen, vor allem weil er völlig klimaneutral ist. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Integration von Elektrolyseuren in Offshore-Windenergieanlagen funktioniert. Andreas Reuter vom Fraunhofer-Institut ist überzeugt, dass das Projekt das Potenzial hat, die grüne Produktion maßgeblich voranzutreiben.

Grüner Wasserstoff: Chancen auf hoher See

Trotz des bisherigen Erfolgs steht das Projekt noch vor einer großen Herausforderung: Die Anlagen müssen unter den rauen Bedingungen der Nordsee zuverlässig arbeiten können. Der Hochsee-Test steht noch aus, doch der optimistische Ausblick des Forscherteams zeigt, dass der Ansatz funktioniert. Das Potenzial von Offshore-Anlagen zur Wasserstoffproduktion ist enorm. Auch wenn derzeit nur ein geringer Anteil des weltweiten Wasserstoffs als grüner Wasserstoff hergestellt wird, zeigen sinkende Kosten für erneuerbare Energien und steigende CO₂-Abgaben, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren ändern könnte.

Die Entwicklung von Offshore-Wasserstoffanlagen könnte einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung bedeuten – und das direkt vor unserer Haustür.

40/2022: Priwatt: Strom vom Balkon

Erzeuge jetzt deinen eigenen Öko-Strom! Dazu brauchst du weder viel Platz noch eine teure Montage.  Priwatt Solaranlagen passen ganz einfach auf jeden Balkon.

Autarke Energieversorgung für jeden greifbar machen. Diesen Ansatz versucht das Leipziger Start-Up anzustoßen. Mit ihren kompakten Solaranlagen für Balkon, Terrasse und Garten kann zumindest ein Teil des jährlichen Strombedarfs des Besitzers gedeckt werden.

Auf dem Balkon Strom erzeugen

Mit den kleinen Kraftwerken kann wird die eigene Stromerzeugung selbst für kleine Privathaushalte rentabel. Der Mechanismus ist ganz simpel: die Solaranlage wird je nach Modell am Balkon angebracht und mit einem Stecker an die Steckdose angeschlossen. Nun fließt der umgewandelte Wechselstrom von der Anlage direkt ins Stromnetz des Hauses. Eine ähnliche Technologie mit niedrigerer Effizienz gibt es bereits für Wohnmobile. Für Häuser war bis jetzt jedoch eine teure Anlage, die sich über das ganze Dach erstreckt, notwendig. Die kleine Anlage mag zwar weniger Strom produzieren als eine komplette Dachfläche, reicht aber durchaus, um die Stromkosten zu reduzieren.

Priwatt Produkte im Überblick

Das Jungunternehmen hat mittlerweile ein breites Sortiment an Balkonkraftwerken, die auf diverse Anforderungen zugeschnitten sind. Zum Beispiel gibt es Solaranlagen für Gitterbalkone, Betonbalkone und Gärten. Die Module sind in unterschiedlichen Größen erhältlich, werden mit unterschiedlichen Halterungen befestigt und lassen sich in verschiedene Winkel neigen. Im Lieferumfang enthalten sind eine Modulhalterung, ein Wechselrichter und ein Anschlusskabel. Die Gemeinsamkeit der Optionen ist jedoch, dass sie nur einen stationären Nutzen haben. Eine Einspeisung ans öffentliche Stromnetz ist nicht möglich.

Diese Vorteile bieten sich für Haushalte

Die Priwatt Balkonsolaranlagen sind leicht zu installieren. Dank der mitgelieferten Montageanleitung spart man sich zudem die Montagekosten für einen externen Dienstleister. Ein klarer Kostenvorteil besteht natürlich auch in den gesparten Stromkosten. Über das Jahr kann die Anlage mehr als 500 Kilowattstunden Strom erzeugen, was einer Ersparnis von einem drei- bis vierstelligen Betrag über die Jahre gleichkommt. Die obligatorische Anmeldung beim Stromnetzbetreiber nimmt das Start Up seinen Kunden zudem vollständig ab.

Eine Methode der Stromerzeugung, die nicht nur nachhaltig ist, sondern auch für jeden zugänglich.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

58/2021 ITER: Baukasten „künstliche Sonne“

Energieprobleme gelöst – durch eine künstliche Sonne. Ein Projekt das vor 35 Jahren begann, soll die Menschheit mit sauberer und unendlicher Energie versorgen. Machbar soll das durch den Internationalen Thermonuklearen Experimentellen Reaktor, kurz ITER, sein. Ein international finanziertes Projekt, dass 2025 seinen Abschluss finden soll.

Ingenieurskunst, Physik und harte Arbeit

Der ITER dient zunächst als Grundlagenforschung, um den Beweis zu erbringen das es möglich ist, die Verschmelzung der Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zu Helium durchzuführen und durch diesen Vorgang saubere Energie zu gewinnen. Dies ist derselbe Vorgang durch welchen unsere Sonne ihre enorme Energie generiert. Die Isotope Deuterium und Tritium sind als Rohstoffe unendlich gewinnbar. Der Reaktorkern wird mit Hilfe von Mikrowellenöfen auf mehrere Millionen Grad Celsius erhitzt, es entsteht ein Plasma, dass sich entzündet sobald Deuterium und Tritium zugeführt werden. Die Kernschmelze beginnt und erzeugt im Idealfall genug Energie um die selbstständige Produktion von weiterem Plasma aufrechtzuerhalten. Werden dann weiterhin Deuterium und Tritium zugegeben bleibt dieser Kreislauf über gewisse Zeit selbstständig bestehen. Von Vorteil ist bei dieser Art der Energiegewinnung, dass weder Abfallprodukten entstehen, wie bei der Kernspaltung, noch die Gefahr einer Kettenreaktion besteht sollte der Brennstoff ausgehen. Alleine der Bau der ITER Anlage dauert bist Dato 10 Jahre und wird noch weitere 3-4 Jahre in Anspruch nehmen. Der eigentliche Reaktor plus die umliegenden Gebäude werden auf einem 42 Hektar Großen Gelände errichtet und umfassen 7 Gebäude. Umgesetzt wird der Bau von etwa 1600 Arbeitern, 400 Ingenieuren und Projektmanagern aus den 30 beteiligten Ländern.

Wie ist das überhaupt möglich?

Geplant ursprünglich als Ost-West Projekt zwischen den USA und der Sowjetunion wird die Anlage in Cadarache, Frankreich gebaut. Neben Russland und Amerika sind unter anderem die Europäische Union, China, Indien, Japan und Südkorea beteiligt. Insgesamt 30 Projektpartner leisten ihren Beitrag indem sie technische Komponenten und Ingenieur- und Forschungsleistung beisteuern.

Was kann schief gehen?

Geld spielt bei solchen Mammutprojekten eine entscheidende Rolle. 90% der Kosten werden durch gestellte Sachleistungen oder Mitarbeiter gestemmt. Jedoch ist der geplante Kostenrahmen schon längst gesprengt. Ursprünglich waren Kosten von etwa 5 Milliarden Euro angepeilt, inzwischen ist dieser Betrag auf sein Vierfaches angestiegen. Tendenz steigend. Kritiker sind der Meinung das diese Summen besser in erneuerbare Energien investiert werden sollten, statt in unzeitgemäße Großprojekte. Dem entgegen steht der wachsende Energiebedarf der Menschheit, die wohl immer auch auf Großanlagen angewiesen sein wird, um diesen Bedarf zu decken. Ebenso problematisch ist aus physikalischer Sicht nach wie vor die Frage, wie das extrem heiße Endmaterial Helium sicher abgeführt und neues Brennmaterial im selben Zug dem Reaktor zugeführt werden kann.

Bleiben die Partner dem Projekt weiterhin treu und werden weitere Schwierigkeiten in Zukunft gelöst, könnte dies die Lösung für alle Energieprobleme bedeuten.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

34/2020 Flowkiss: Sprudelndes Energiewasser

In den Supermarktregalen befindet sich eine Vielfalt an bunten Energydrinks. Ein Wasser, das Energie verleihen soll, will nun Konkurrenz aufnehmen.

Energiewasser? Ja, richtig gehört. Wasser, das uns einen Energieschub verspricht, wie ein herkömmlicher Energydrink oder ein großer Pott Kaffee. Ganz anders als diese, soll es erfrischender und gesünder sein. Dieses Bedürfnis hegten die zwei Gründer, Sonja und Jan, und entwickelten ein Getränk, das genau das kann. Und zwar Flowkiss. Ein Sprudelwasser mit Koffeinkick und einer Note Zitrone. Es enthält mit 20 mg Koffein pro 100 ml etwa genauso viel wie eine große Tasse Kaffee. Das Besondere, es besteht aus nur vier Zutaten. Wasser, Kohlensäure, Koffein und natürliches Zitronenaroma. Das Energiewasser ist somit komplett von sämtlichen künstlichen Geschmacks- und Farbstoffen befreit. Zucker ist auch keiner zugesetzt, sodass es sich hierbei um ein kalorienfreies Getränk handelt. Also der komplette Gegensatz zu den sonst noch vorhandenen Möglichkeiten Koffein zu sich zu nehmen, wie Cola oder bunte Energydrinks. Alle sind meistens mit einer Menge Zucker und Inhaltsstoffen versehen.

FH2OCUS zu Flowkiss

Zunächst nannten die Gründer ihr Produkt FH2OCUS. Da aber nie jemand den Sinn dahinter verstand, änderten sie den Namen, nach ihrem Deal bei Höhle der Löwen, in Flowkiss. Flow soll dabei für das fließende Wasser stehen. Die Bedeutung hinter Kiss ist – Keep it short and simple. Als Anspielung auf die geringe Anzahl an Inhaltsstoffen. Abgefüllt in eine recycelbare 0,5 L PET-Flasche ist das Powerwasser überall griffbereit, egal ob auf der Arbeit, beim Sport, im Büro, auf Reisen oder in der Freizeit.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

© 2026 RAKETENSTART

Theme von Anders NorénHoch ↑