Pro Jahr 77 kreative Ideen, die es schaffen können ...

Schlagwort: App

62/2023 myMonsi: Die App für kreativen Kinderspaß

Die Gründer von myMonsi, Marc Hertel und Michaela Kasper, haben ein Startup ins Leben gerufen, das die Fantasie und Kreativität von Kindern wieder in den Mittelpunkt stellt. Als Film- und Hörspielregisseur sowie zweifache Mutter haben sie die myMonsi Mitmach-Geschichten entwickelt und in einer App vereint, die darauf abzielt, Kinder in eine Welt der Fantasie und Kreativität zu entführen.

Die Herausforderung der modernen Kindheit

Michaela Kasper, die selbst Mutter von zwei Kindern ist, erinnert sich an die kreativen Rollenspiele, die sie als Kind mit einfachen Mitteln wie Kartons und Decken erlebte. Sie betont, dass diese Form des Spiels bei Kindern heutzutage fast verlorengegangen ist, überflutet von einer Welt von Spielzeug und Videospielen. myMonsi möchte dieser Entwicklung entgegenwirken und die kindliche Fantasie wiederbeleben.

Die myMonsi App: Ein Kreativitätstool für Kinder

Die myMonsi App ermöglicht es den Nutzern, Profile anzulegen und aus einer breiten Auswahl von Mitmach-Geschichten auszuwählen. Jede Geschichte bietet ein Thema und im ersten Kapitel werden Requisiten vorgeschlagen, die die Kinder im eigenen Haus finden können. Ein Sofa wird so zum Piratenschiff, eine leere Papierrolle zum Fernrohr und ein Kissen zum Steuerrad. Die App begleitet die Kinder mit passenden Geschichten und Hintergrundgeräuschen, die die Spielatmosphäre bereichern.

Die Bedeutung des Spielens in der Kindheit

myMonsi richtet sich an Kinder im Alter von vier bis neun Jahren und fördert ihre Kreativität und Fantasie. Die App ermöglicht es den Kindern, das Spiel nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Sie können zum Beispiel selbst bestimmen, wann es endet. Marc Hertel betont die Bedeutung des Spielens in der Kindheit für die psychische Gesundheit. Er sieht in myMonsi eine sinnvolle Alternative zu Fernsehern und Computern.

Der myMonsi-Monatspass ist ab 5,99 Euro auf der Website des Startups erhältlich und bietet eine kostenlose siebentägige Testphase. Die App unterstützt die Verwendung mehrerer Profile pro Konto und stellt eine vielseitige Sammlung von Mitmach-Geschichten zur Verfügung. Mit myMonsi wird das Spielen wieder zu einem zentralen Bestandteil der kindlichen Entwicklung, während Kinder in eine Welt der Kreativität und Fantasie eintauchen.

63/2022: Vay ermöglicht ferngesteuerte Mobilität

Man kennt die kleinen ferngesteuerten Autos, mit denen manche Kinder gerne spielen. Mit der Fernbedienung in der Hand flitzen die kleinen Miniaturausgaben der Fahrzeuge über den Boden. Was wäre, wenn es das für Erwachsene gäbe und zwar in Echt? Solch eine Teledriving-Lösung bietet das Berliner Startup Vay.

Das Ganze klingt nach abwegiger Zukunftsmusik, doch ist bereits jetzt schon Realität auf Berliner und Hamburger Straßen für Testfahrten. Vay möchte mit dieser futuristischen Technologie, die ferngesteuerte Mobilität möglich macht, die Zeit verkürzen, bis autonomes Fahren tatsächlich auf unseren Straßen eingesetzt wird. Das Modell liegt damit zwischen Carsharing-Plattformen und autonomen Fahrdiensten.

Der Service von Vay

Das Mobilitätsunternehmen nutzt Telefahr-Technologie, um ein günstiges und nachhaltiges Mobilitätsangebot im städtischen Raum zu ermöglichen. Langfristig soll so eine Alternative zum privaten Auto geboten werden. Beim Telefahren wird das Fahrzeug von einem Telefahrer, also einer anderen Person, aus der Ferne gesteuert. Aktuell wird der Telefahrer noch von einem Sicherheitsfahrer auf dem Fahrersitz unterstützt, der allerdings nur bei Notsituationen eingreift und bald nicht mehr gebraucht werden soll. Beide werden speziell für das Telefahren trainiert.

Das Ganze funktioniert über eine App. Kunden bestellen eines der Elektrofahrzeuge, welches vom Telefahrer an den gewünschten Standort gesteuert wird. Von dort aus fahren die Kunden selbstständig an ihr Ziel, von wo aus der Telefahrer im Anschluss wieder die Steuerung übernimmt. Durch das einfache Ein- und Aussteigen am jeweiligen Standort entfällt die lästige Parkplatzsuche, wodurch der Service von Vay einen Vorteil gegenüber Carsharing-Diensten hat.

Technische Umsetzung

Im Innenraum deutet nicht viel auf die Telefahr-Technologie hin, da die Kunden das Auto schließlich wie gewöhnlich nutzen sollen. Lediglich ein kleines Kästchen zeigt den Status der Telefahrsysteme an. Außen gibt es verschiedene Kameras, die dem Telefahrer die notwendige, ganzheitliche Sicht ermöglichen. Zwei Kameras an den A-Säulen, eine weitere oberhalb der Windschutzscheibe und zwei Antennen auf dem Dach für die Kommunikation deuten auf den zusätzlichen Verwendungszweck des Fahrzeugs hin. Die gesamte Steuerelektronik ist im Kofferraumboden untergebracht.

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28/2022: Aivy: Stärkenbasiertes Recruiting

Den passenden Bewerber zu finden ist nicht immer einfach. Die Aivy-App unterstützt den Bewerbungsprozess durch Spiele zur gezielten Stärkenermittlung.

Bewerbungsverfahren, wie wir sie kennen, führen häufig zu Fehleinstellungen. Die spielerischen Elemente der Karriere-App Aivy arbeiten ein individuelles Stärkenprofil für jeden Bewerber heraus. Eine Erfindung, die den Bewerbungsprozess revolutionieren kann.

Die Idee hinter der App

Knapp jede vierte Einstellung wird im Nachhinein revidiert. Das hat Unzufriedenheit auf beiden Seiten, hohe Kosten und Effizienzverluste zur Folge. Eine Gruppe aus Informatikern und Psychologen hat sich diesem Problem gestellt und mit der Aivy-App ein Eignungsverfahren entwickelt, mit dem die Stärken und Kompetenzen eines Bewerbers gemessen und bewertet werden. Auf diese Art soll es Recruitern ermöglicht werden, das passende Talent für sich zu finden. Die Ergebnisse entsprechen der DIN Norm zur Eignungsdiagnostik, was das Ergebnis zudem valide macht.

Wie läuft der Bewerbungsprozess mit Aivy ab?

Um die Stärken eines Bewerbers festzustellen, muss dieser mehrere Minispiele bewältigen. Beim Spiel „Hochstapler“ muss beispielsweise ein Turm nachgebaut werden. Die App misst dabei die Geschwindigkeit und die Anzahl der Züge, die der Nutzer für die Aufgabe gebraucht hat. Aus den Ergebnissen kann darauf geschlossen werden, ob der Kandidat entscheidungsfreudig ist oder eher systematisch und sorgfältig vorgeht. Auf diese Weise werden Eigenschaften, wie der Umgang mit Problemen, die Planungsfähigkeit und die Lernbereitschaft messbar. Die Ergebnisse kann der Bewerber dann als Zertifikat zu den Bewerbungsunterlagen hinzufügen.

Eignungsverfahren mit vielen Vorteilen

Für Bewerber ist die Nutzung der App kostenfrei. Sie profitieren davon, dass sie ihre Stärken ermitteln und mit dem Durchschnitt der anderen Bewerber vergleichen können. Der Prozess soll vor allem die Diversität und Chancengleichheit fördern. Die ermittelten Ergebnisse sind komplett unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft und geben somit ein objektives Bild von den Potenzialen eines Bewerbers.

Unternehmen auf der anderen Seite können die Zahl der Fehleinstellungen verringern, was Zeit und Kosten spart. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Assessment Center, befinden sich die Bewerber in der Spielwelt der App nicht in einer Testsituation. Wirtschaftspsychologischen Erkenntnissen zufolge können sich Bewerber hierbei nicht verstellen. Erstgespräche sind deshalb angenehmer für beide Seiten.

Passen Bewerber und Unternehmen zusammen ist die Zufriedenheit aller Parteien und eine hohe Arbeitsleistung sichergestellt. Ein guter Weg also für einen modernen und effizienten Bewerbungsprozess.

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21/2022: Routago: Das inklusive Fußgängernavi

Alltägliche Routen werden für Menschen mit Sehbehinderung schnell zur Herausforderung. Die Routago Assist App ist ein erster Schritt hin zu mehr Sicherheit und Selbstbestimmung.

Knapp 285 Millionen Menschen leiden weltweit an einer Sehbehinderung. Vor allem in Großstädten ist es für sie schwierig, sich eigenständig zu bewegen. Ob mehrspurige Straßen, fehlende Gehwege oder Hindernisse. Gefahren lauern überall. Die Routago Assist App ist die erste App weltweit, die sich diesen Problemen stellt, und mit ihrer Fußgängernavigation eine Lösung hin zu mehr Selbstbestimmung anbietet.

Was unterscheidet die App von herkömmlichen Navigationsapps?

Allgemein ist die Routago Assist App mit herkömmlichen Navigationsapps vergleichbar. Sie ist allerdings so programmiert, dass sie speziell an die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen angepasst ist. Ein klarer Fokus liegt auf der Sicherheit der Nutzer. Man wird gezielt von vermeintlich gefährlichen Etappen weggeleitet und stattdessen auf Routen abseits von viel befahrenen Strecken gelotst. Risikoreiche Wege quer über mehrspurige Straßen oder fehlende Barrierefreiheit gehören damit der Vergangenheit an. Das macht die App nicht nur für Blinde und Sehbehinderte interessant, sondern auch für Kinder und Rollstuhlfahrer.

Funktionen der Routago Assist App

Auf der ganzen Welt können sich Fußgänger auf sicheren und barrierefreien Wegen navigieren lassen. Routago findet gezielt sichere Übergänge, Unterführungen und Fußgängerampeln mit Tonsignalen. Darüber hinaus werden Wege durch Fußgängerzonen vorrangig behandelt. Die Sprachanweisungen sind dabei sehr exakt. Selbst Treppen und Durchgänge werden rechtzeitig angekündigt. Ein weiterer Vorzug der App ist, dass Points-of-Interest angekündigt werden. Darunter fallen nicht nur Geschäfte oder Restaurants, sondern auch Orte wie Briefkästen, Haustüren oder Parkbänke. Des Weiteren identifiziert die Objekterkennung über die Kamera des Smartphones Hindernisse wie Menschen oder Autos.

Fokus auf Nutzerfreundlichkeit

Die Anwendung ist genau wie die Routen barrierefrei und verständlich. Natürlich ist auch die Voice Over-Funktion optimiert. Außerdem ist es möglich favorisierte Strecken aufzuzeichnen, zu speichern und so immer wieder auf sie zuzugreifen. Diese können auch mit dem Umfeld geteilt werden. Die App lernt dabei niemals aus. Künstliche Intelligenz sorgt für eine kontinuierliche Verbesserung der Funktionen. Auf diesem Weg könnte die App bald immer mehr Menschen helfen sich selbstständig fortzubewegen.

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17/2022: Erlebnisspaziergänge mit Storydive

Spaziergänge sind wieder voll im Trend. Mit den Audiowalks von Storydive kann der Sonntagsspaziergang  zum echten Abenteuer werden.

Mit Storydive wird das immersive Storytelling auf eine neue Ebene gebracht. Das neue interaktive Erlebnisformat ermöglicht es Geschichten zum Leben zu erwecken. Nutzerinnen und Nutzer können mit sogenannten Audiowalks während eines Spaziergangs in Geschichten eintauchen und diese miterleben.

Wie funktioniert Storydive?

Man braucht lediglich die kostenlose Storydive-App und Kopfhörer. Dann muss man nur noch das Sofa verlassen und sich von den Sprachanweisungen lenken lassen. Und schon verwandelt sich die Umgebung in den Schauplatz einer Geschichte, in der man selbst die Hauptrolle spielt. Nutzerinnen und Nutzer können voll und ganz in das präsentierte Erzähluniversum eintauchen. Die Geschichte gibt den Weg durch die Stadt zum nächsten Schauplatz an, lenkt den Blick und lässt den aufmerksamen Betrachter immer wieder Neues entdecken.

Was macht die App so nutzerfreundlich?

Das Smartphone kann während der kompletten Tour in der Tasche gelassen werden. Der Verlauf der Geschichte kann jedoch aktiv beeinflusst werden. Will man lieber durch eine kurze Gasse oder aber durch eine lange, dunkle Gasse laufen? Immer wieder sind solche Entscheidungen zu treffen. Über eine interaktive Karte können auch alternative, barrierefreie Routen gewählt werden. Die Geschichte synchronisiert sich über die GPS-Verbindung automatisch. Um Datenvolumen zu sparen, können die Geschichten bequem im Vorfeld zuhause heruntergeladen werden.

Warum ist Storydive einzigartig?

Mit Storydive gelang es den Gründern die erste App für interaktive Storywalks auf den Markt zu bringen. Die Hörspaziergänge spielen durch die AR-Elemente mit der Realität. Man hört nicht nur passiv eine Geschichte an, sondern ist mittendrin. Storydive ist außerdem eine Plattform, die freiwillig Autorinnen und Autoren mit einem breiten Publikum zusammenbringt. Im Moment ist Storydive nur in acht ausgewählten deutschen Städten verfügbar. Die Gründer arbeiten allerdings am Ausbau ihres Angebot. Mit kurzen Audiowalks an öffentlichen Orten können Nutzerinnen und Nutzer in ganz Deutschland das Angebot testen. So wird hoffentlich die Reichweite der App vergrößert.

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70/2021: SipTogether

Egal welche Events man sucht – Die von Karlsruher Studenten entwickelte App “SipTogether” informiert über alle Aktivitäten in der Umgebung – von der Party bis hin zum Volleyballspiel. 

Die Idee von SipTogether

Die Idee zu SipTogether kam Mitgründer Jan Hecker auf einem Ausflug nach Hamburg. Als er dort abends etwas unternehmen und lokale Leute kennen lernen wollte, stellte sich das als eher schwierig dar. Über die herkömmlichen Social Media Plattformen konnte er niemanden erreichen. Aus dieser Problemlage heraus kam dann die Idee einer App zum kennenlernen von neuen Leuten. Egal ob man Gesellschaft zum Fußballspielen, einen Jogging Partner oder Feierlustige für den nächsten Clubabend sucht.

Was bietet die App?

Die App hat insbesondere zwei Hauptfunktionen. Zum einen eine interaktive Karte, auf der die Nutzerprofile von anderen Nutzern  in der Umgebung angezeigt werden und man so mit diesen in Kontakt treten kann. Und zum anderen eine Event-Funktion. Mit dieser Funktion können Events wie ein Volleyballturnier geplant und eingetragen werden. So ist dieses dann sichtbar und andere Nutzer können sich dort anmelden. Auch bietet die App bereits Sicherheitseinstellungen, durch die man beispielsweise den aktuellen Standort verbergen kann oder er auf einen gewissen Radius verschleiert wird. So kann der aktuelle Standort nicht herausgelesen werden, wenn es nicht erwünscht ist.

Wie grenzt sich SipTogether von anderen Apps ab?

SipTogether wird mit anderen Apps wie Tinder verglichen. Dabei soll SipTogether jedoch nur auf freundschaftliche Treffen ausgerichtet sein und keinesfalls einer Dating-App ähneln. Natürlich kann sich aus freundschaftlichen Treffen in einer Bar oder einem gemeinsamen Clubabend mehr als Freundschaft ergeben. Die App wurde aber in erster Linie für junge Menschen und Studenten entwickelt, damit diese eine Möglichkeit haben sich miteinander zu verabreden und Zeit zusammen zu verbringen. Die aktuell nur in Karlsruhe und Mannheim nutzbare App soll ab nächstem Sommer aber in deutlich mehr Universitätsstätten in Deutschland erhältlich sein.

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31/2020 Letsact: Die App für eine bessere Welt

Ob Klimawandel, Plastikmüll oder ungelöste Konflikte. Es gibt viele Dinge, die verändert werden müssen. Aber kann man als einzelner Mensch die Welt verändern? Nein, aber man kann sie verbessern. Letsact zeigt uns wie.

Wir hören es jeden Tag in den Nachrichten: die Meere sind voller Plastik, die natürlichen Ressourcen nehmen stetig ab und Konflikte sorgen weltweit für Entsetzen. Obwohl jedes Land eigene Probleme hat, betreffen sie die Menschen in allen Ländern gleichermaßen. Doch erfreulicherweise steigt nicht nur die CO²–Konzentration rapide nach oben, sondern auch die Verbreitung von ehrenamtlich Engagierten nimmt zu. Jeder 3. Deutsche würde gerne ehrenamtlich Gutes tun, weiß aber oft nicht wie er anfangen soll. Diesen Fakt haben die Gründer von letsact als Grundlage genommen, um es den Menschen leichter zu machen, sich für eine bessere Zukunft einzusetzen.

Tinder für’s Ehrenamt

Die Gründer Paul und Ludwig haben letsact 2018 gestartet. Mit der Motivation einen einfachen Zugang zu freiwillig-sozialen Projekten zu gewähren, kreierten sie einen Raum, in dem jeder Gutes tun kann, ganz einfach aus der Hosentasche heraus. Die App bündelt unterschiedlichste soziale Organisationen und gibt Informationen über alle Projekte in der unmittelbaren Umgebung. Weil Volunteering zusammen am meisten Spaß macht, gibt es genug Raum, um Helfer und Helferinnen, sowie Hilfesuchende in ganz Deutschland zusammenzubringen. Zudem bietet letsact die Möglichkeit, selbst Projekte zu starten oder sich finanziell für den guten Zweck einzusetzen.

Mit dieser Erfindung kann jeder in einer Minute zum Klimaretter werden und das sollte uns unsere Zukunft doch wert sein.

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69/2019 “SafeToNet”: App soll das Surfen im Netz für Kinder sicherer machen

SafeToNet ist eine innovative App, welche mithilfe einer künstlichen Intelligenz auf Gefahrensituationen im Internet hinweist. Feedback-Karten sollen dem Kind zudem Ratschläge für das richtige Verhalten geben. Im Anschluss soll dann der „safety indicator“ die Verhaltensweisen analysieren und sowohl das Kind, als auch die Eltern auf Gefahrensituationen aufmerksam machen.

Der Einstieg in soziale Netzwerke und das Surfen im Internet scheint mit immer zunehmend jüngerem Alter zu beginnen. Die App “SafeToNet” will vor allem mit Prävention Kinder und Jugendliche vor potentiellen Gefahren schützen. Mithilfe eines intelligenten Keyboards kann die App aktuelle Nachrichten-Eingaben des Kindes analysieren. In Echtzeit soll das Kind dann noch vor dem Abschicken der Nachricht eine Meldung bekommen. Je nach Farbintensität weißt die Meldung auf mögliche Risiken hin. Rot steht dabei für hohes Risiko und Violett für starke negative Gedanken. Durch Klicken auf die Warnmeldungen soll das Kind eine unterstützende Anleitung für die richtige Verhaltensweise in dieser Situation bekommen.

KI soll Gefahren erkennen

Da das Ganze ohne menschliches Zutun funktionieren soll, analysiert lediglich eine künstliche Intelligenz die Eingaben des Kindes. Diese soll sich über die Zeit immer besser entwickeln und so auch Fehl-Warnungen verringern. Kinder und Jugendliche, welche die App installiert haben, können so auch Rückmeldung für einen Fehl-Benachrichtigung geben.

Potentielle Risiken immer im Blick

Die App soll aber weitaus mehr können. Über den „Safety Indicator“ werden die Veränderungen des Risikolevels durch Nachrichten und Apps angezeigt. Diese sollen sowohl Kinder, als auch Eltern einsehen können. Für das Kind soll es eine gute Möglichkeit bieten das eigene Verhalten im Internet besser einzuschätzen. Je nach Veränderung des Levels soll es selbst erkennen, welche Nachrichten potentielle Gefahren bergen. Ebenso soll angezeigt werden, zu welcher Uhrzeit sich die Kinder in diesen Gefahrenbereich begeben haben. So können auch die Eltern einsehen, wann das Kind einem möglichen Risiko ausgesetzt ist. Das soll bei Bedarf die Grundlage für ein ruhiges und fundiertes Gespräch zwischen Eltern und Kind schaffen.

Mit dem „trend indicator“ sollen die Eltern das Sicherheitsniveau immer aktuell im Blick haben. Je voller der Kreis, desto sicherer soll das Kind im Netz unterwegs sein. Ebenso soll eine Benachrichtigung auf dem Smartphone eingehen, wenn das Kind eine bedenkliche App heruntergeladen hat. Die Transparenz für sowohl das Kind, als auch die Eltern, soll das Gefahrenbewusstsein und die Kommunikation über Probleme im Netz fördern. Denn immer häufiger kommt es leider zu dem sogenannten Cyber-Mobbing. Hier erfolgt das Mobbing über diverse Chatrooms oder Soziale Netzwerke. Die App “SafeToNet” soll auf Grundlage der formulierten Nachrichten hier nicht nur Opfer, sondern auch Täter identifizieren können.

Standort per Knopfdruck verschickbar

Eine weitere sinnvolle Nebenfunktion der App soll auch das Verschicken des eigenen Standortes sein. Das Kind kann jederzeit seinen eigenen Standort mit den Eltern teilen. Ob Notsituation oder lediglich der Abholpunkt für das elterliche Taxi, die Erziehungsberechtigten können so nachverfolgen, wo das Kind gerade steckt. Dennoch ist diese Funktion bewusst in nur eine Richtung gehalten. So kann der Standort nur eingesehen werden, wenn das Kind zuvor diesen an die Eltern geschickt hat. Ein ungefragtes Nachspionieren soll demnach vermieden werden.

Interessierte können sich auf der Webseite von “SafetoNet” genauer informieren. Neben einer 4-wöchigen Testphase soll die App im Monat rund 2,99 € kosten. Das nachfolgende Video soll noch einmal einen Überblick zu dem Gesamtkonzept geben, welches hinter der App steckt.

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