05/2018 Lautlos telefonieren in ruhigen Räumen – mit Hushme

Ein neues Gerät, das die eigene Stimme beim Telefonieren dämmt und übertönt könnte schon bald für Ruhe im Büro und Privatsphäre an öffentlichen Orten sorgen. So kann man auf ganz außergewöhnliche Weise ungestört telefonieren.

Zugegeben, die Optik des Gadgets Hushme ist etwas spacig, die Funktionen aber sind vielversprechend. Denn die bekannte Problematik, beispielsweise im Büro den Raum verlassen zu müssen um ein privates Gespräch führen zu können, gehört mit Hushme wohl der Vergangenheit an. So kann man sich einfach die Kopfhörer einstecken und Hushme um den Hals und über den Mund legen. Durch ein eingebautes Polster wird für Umstehende die Stimme während eines Telefonats gedämpft bzw. unhörbar gemacht.

Dank der guten Abschirmung können Nutzer sogar flüstern und werden von ihrem Gegenüber verstanden. Sollte ein Gespräch doch mal etwa lauter sein, dann sorgen zusätzlich integrierte Töne wir Regen, Vogelgezwitscher, Affen-Schreie oder das Geräusch von Darth Vader für Verschleierung. Zusätzlich kann das Gerät als handelsüblicher Bluetooth Kopfhörer verwendet werden.

Privatsphäre wird so während eines Gesprächs zwar garantiert. Auffallen bleibt mit dem Gadget aber wohl unvermeidbar. Gerüchten zufolge wird sich der Verkaufspreis wohl auf zirka 250 Dollar belaufen, Hushme befindet sich aber Momentan noch in der Entwicklung. Zum besseren Verständnis diesen skurrilen Gadgets folgt hier noch das Bewegtbild:

04/2018 Steht eine fliegende Badewanne in Kürze Pate für den Individualflug?

Mit der fliegenden Badewanne zum Bäcker? Zwei Brüder aus Darmstadt haben sich mit der Erfindung rund um dieses außergewöhnliche Flugobjekt ihren Kindheits-Traum erfüllt. Die Innovation könnte Pate stehen für den ‚Individualflug‘.

Könnte eine Innovation aus Deutschland der Auftakt sein für den privaten Flugverkehr? Zwei Tüftler haben mit ihrer fliegenden Badewanne ein Flugmobil entworfen, dass in seiner Grundidee den Prototyp einer bemannten Drohne manifestiert. Mit Propellern, Stahlgehäuse und einigem Know How wurde aus der zunächst als Träumerei verkannten Idee der fliegenden Badewanne mehr oder minder schnell Realität. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben die beiden Ideengeber und Studenten der Umweltingenieur-Wissenschaften sich Profis mit ins Boot bzw. die Badewanne geholt. Drei Wochen später war die Ein-Mann-Badewanne flugtauglich und schafft es nun zum sechs Minuten entfernten Bäcker. Das sei gemäß einer Pressemitteilung auch völlig legal: Laut LBA und Verkehrsministerium sei ein sogenannter Multicopter nur dann als Fluggerät einzuordnen, wenn er höher als 30 Meter fliege.

Finanziert haben die beiden Youtuber vom Kanal ‚The Real Life Guys‘ das 1000 Euro teure Projekt mittels Crowdfunding. Offen bleibt, was sich auf Grundlage dieser Konstruktion noch alles in die Lüfte befördern lässt. Und ob damit zumindest schon die Technik für die bemannte Drohne am Start ist. Wer sich dieses Flugobjekt schwer vorstellen kann, für den folgt hier das Bewegtbild:

03/2018 Das Parkhaus für Hunde: Innovation aus den USA bald bei uns?

Wer mit dem Hund in der Stadt unterwegs ist und beim Einkaufen die Hände frei haben möchte, für den haben Chelsea Brownridge und Todd Schlechter mit kleinen Hundeboxen auf der Straße die Lösung gefunden. Das Parkhaus für Hunde gibt es wohl erst vornehmlich in den USA, das könnte aber schnell über den großen Teich kommen.

Hunde die in Miniatur-Häuschen sitzen und Dich hinter einer Scheibe anschauen – das könnte in den USA schon bald zum Alltag gehören. Eine Erfindung zweier New Yorker, denen ein ganz bestimmtes Problem von dem die meisten Hundebesitzer wissen, wohl bestens bekannt war. Wohin mit dem geliebten Vierbeiner während des Einkaufs? Für viele ist das Tier einfach zu Hause zu belassen eine vergleichbar ungünstige Option, als es vor dem Geschäft anzubinden. Mit den Hunde-Parkhäuschen haben nun Hundebesitzer die Möglichkeit, ihre Tier in den Aluminium-Kästen zu ‚parken‘. Und dann ungestört Einkäufe zu erledigen. Die sogenannten ‚Dog-Parker‘ sind mit allem ausgestattet, was Hund so braucht: eine Heizung, Klimaanlage und Videoüberwachung. Per App können Besitzer ihren Vierbeiner während des gesamten Einkaufs im Auge behalten. Auch an die Hygiene wurde freilich gedacht. Die Box wird nach jedem tierischen Besuch automatisch mit UV Licht desinfiziert. Pro Minute kostet der Spaß übrigens 20 Cent.

Bislang gibt es die Hundehütte des 21. Jahrhunderts nur in New York. Doch die Erfinder Brownridge und Schlechter planen ihre Erfindung zum globalen Erfolg zu machen. Ob es die Dog-Parker irgendwann auch in Deutschland gibt bleibt offen. Bewegtbild zum Thema haben wir jedoch bereits:

02/2018 Neu: Bob, der praktische Six-Pack-Greifer und -halter für Bierflaschen

‚Bob der Flaschen-Träger‘ heißt eine neue Erfindung aus Nordrhein Westfalen. Mit der sixpack-artigen Konstruktion aus Kunststoff kann deren Nutzer bis zu sechs Flaschen gleichzeitig aus bspw. einem Bierkasten entnehmen und sicher wegtragen.

‚Bob‘ heißt eine neue Tragevorrichtung für Bierflaschen. Ein Kreativer aus dem Kreis Gütersloh hat sich damit einem Problem angenommen, mit dem sich viele „Bier-aus-Keller-Holer“ seit Anbeginn der Flaschenbrau-Kunst konfrontiert sehen. Bob bestehe aus 14 Kunststoffteilen, so eine Pressemitteilung. Die Flaschen sind mit dem sog. Rast-Käfig aufzuheben. Das Utensil greift die Flaschen am Flaschenhals, bei Anheben der Vorrichtung rastet das System ein und fixiert diese zum sicheren Anheben.

Die Serienproduktion sei schon gestartet, so die Macher. Bob besteht zu 100 Prozent aus hochwertigem und daher dauerhaft haltbarem Kunststoff. Die Fertigung laufe dabei noch komplett manuell, es werde kein Metallrahmen, keine Schraube und auch keine Niete verwendet. Erfinder Alexander Brock betont die ökologische Komponente. Das praktische Tragesystem Bob fördere das Mehrweg-System. Wer sich für dieses nette Alltags-Utensil interessiert wird fündig auf Bobshop24. Wer das Ganze im Bewegtbild braucht, hier gibt’s was auf Juuh Djuub:

01/2018 Filuxx-System: Patentierte Deckenleuchten-Installation kommt im Frühjahr nach Deutschland

Ein deutsche Unternehmer aus Bad Camberg bringt im Frühjahr 2018 eine patentierte Deckenleuchten-Steckdose auf den deutschen Markt. Die Innovation besteht in erster Linie darin, dass der Haken zum Befestigen der Deckenleuchte im Vergleich zu marktüblichen Standards geerdet ist.

Geht es nach dem Erfinder Hans Richard Fischer und seinem Team, dann bricht im Jahr 2018 eine neue Ära bei der Deckenleuchten-Installation an. Mit dem Filuxx-System, dass in Frankreich bereits eingeführt ist und dort viele Abnehmer hat, werden gemäß einer Pressemitteilung bereits rund 20 Millionen der kleinen Gadgets benutzt.

Da nun gemäß Hersteller-Angaben auch die strenge, deutsche VDE-Norm erfüllt sei, könne das Filuxx-System auch in Deutschland vertrieben werden. Das Filuxx-System verhindere vor allem Stürze von Installateuren und Heimwerkern, die sich Dank der Erdung weniger Gefahren aussetzten. Darüber hinaus biete Filuxx noch mehr Möglichkeiten, als nur diejenige eine Deckenleuchte anzuschließen. Im Angebot seien das Filuxx-W-Lan, vernetzte Rauchmelder und selbst Kamera-Systeme. Wer sich für das aussichtsreiche Patent oder die Macher interessiert, weitere Informationen gibt’s bei unserer Hauptquelle, der Westfalenpost.

77/2017 Neue Form der Wundheilung: Kaltplasma als Wunderwaffe?!

Kaltplasma könnte eine neue Wunderwaffe gegen offene Verletzungen sein. Das Plasma inaktiviert Mikroorganismen, die die Wundheilung behindern und regt zudem die Regeneration des geschädigten Gewebes an.

Fünf Millionen Menschen leiden alleine in Deutschland an chronischen Wunden. Eine neue Form der Wundheilung könnte nun mit Kaltplasma realisiert werden. Bislang war das Plasma zu aggressiv für die medizintechnische Anwendung. Nun sind Plasmen mit um die 40 Grad Celsius möglich und helfen in der Medizin bereits erfolgreich. Aufgrund der Forschungen der Uni Greifswald wird das Kaltplasma und die zugehörigen Wundauflagen ggf. bald in großem Stil einsetzbar. Hier ein Link zu den relevanten Jungs von Cold Plasma Tech. Erläuternd aber dazu noch mehr im Film. Beeindruckend:

76/2017 Innovation sorgt für allseits bodensatzlos leere Ketchup-Flaschen

Eine Innovation aus der Verpackungstechnik macht es möglich, dass Ketchup-Flaschen wirklich leer gemacht werden. Die Komplett-Leerungs-Idee ist schon einige Jahre alt und sicher nichts Bahnbrechendes. Wir finden sie aber immer noch pfiffig und aufgrund des global relevanten Problemlösungs-Ansatzes definitiv erwähnenswert. Unser Juuh-Djuub-Filmchen zu Liqui Glide soll reichen zur Doku, viel Spaß:

75/2017 Taschengrill, der nicht nur Wanderer beglücken kann

Ein neuer Taschengrill könnte schon bald die Herzen von Naturburschen und Wanderern erwärmen. Und nicht nur die Herzen, denn vor allem die Mägen und deren Beglückung nimmt sich das praktische Outdoor-Gadget vor, das in faktisch jeden Rucksack passt.

Ein ebenso kleiner wie leichter Taschengrill macht gerade auch als Crowdfunding-Kampagne von sich reden. In wenigen Minuten aufgeheizt mit entsprechend geeigneten Kohlen hilft der Kamineffekt des praktischen Helfers in Sachen Effizienz. Auf die Grillfläche passen wahlweise ein Steak oder zwei Bratwürste. Oder freilich Gemüse und Co. für Vegetarier oder Veganer. Einfach zu reinigen sei der neue Taschengrill auch – analog ganz normalem Geschirr mit Spüli und Wasser. Hier entlang für einen ersten Eindruck:

74/2017 Hammer-Idee zur globalen Verständigung: multilinguales Icon Shirt

Einen Jungunternehmer-Preis haben zwei Erfinder schon vor einigen Monaten in der Schweiz eingefahren. Ihre Idee ist so einfach wie genial. Statt mit Übersetzungs-Computern haben die beiden ein T-Shirt drucken lassen, dass die meisten Verständigungs-Probleme überall auf der Welt mit entsprechenden Icon-Sets löst.

Man muss es bildlich gesehen haben, was sich die beiden Berner Erfinder Florian Nast und Georg Horn haben einfallen lassen. Mit dem globalen Zeichen-Code Iconspeak haben die beiden ein T-Shirt mit 40 Symbolen entworfen, das von der Uhrzeit bis zum medizinischen Notfall passende Symbole bereit hält. Per einfachem Draufdeuten können sich die Träger solcher Shirts in allen Landstrichen dieser Welt denkbar einfach über das Nötigste und gerde Relevanteste austauschen mit Einheimischen quasi wo auch immer. Aber genug der Worte, anschauen und drüber freuen ist schöner:

73/2017 Neu Pedal-Technik cyfly verbessert Kraft-Ökonomie und Radelspaß

Der neue Fahrrad-Antrieb ‚cyfly‘ könnte eine Sensation in der Fahrrad-Geschichte darstellen. Der einer Presseveröffentlichung zufolge weltweit einmalig Antrieb sorge für leichtere Beschleunigung und ein revolutionär leichtes Fahrerlebnis. Schau mer mal …

Tretkurbel-Antriebe von Fahrrädern haben sich in den letzten Jahren nicht gravierend verändert. Mit dem neuen Antrieb ‚cyfly‘ soll nun eine Revolution in der Fahrrad-Antriebstechnik vorliegen. Das Unternehmen Möve innovierte dazu eine ovale statt kreisrunde Zahnrad-Technik. Bei dem vorgelegten ‚cyfly‘ sei die Tretkurbel nicht direkt mit der Achse verbunden. Stattdessen stütze sich diese hinter die Fahrrad-Achse. Auf diese Art vergrößere sich in der Druck- und der Hubphase der Hebel des Anwenders erheblich. Gleichzeitig werde die Trittbahn verkürzt.

Die neue cyfly-Technik generiert nicht nur eine größere Hebelkraft als herkömmliche Tretvorrichtungen. Der kürzere Weg führe zu einer stärkeren Kraft-Ökonomie gegenüber klassischen Antrieben. Möwe habe den neuen Antrieb bereits in Renn- und Tourenrädern ebenso wie in Mountainbikes verbaut. Wer sich das nun zu wenig vorstellen könne, hier entlang zum Video auf Juuh Djub: