11/2015 Magic Leap: Augmented Reality Welten durch neue Brille – wie „Google Glass auf Speed“

Wie Google Glass auf Steroiden, so beschrieb jüngst das Techi-Trend-Magazin Gizmodo das neue Projekt Magic Leap. Der Begriff umschreibt eine Brille der dritten Art, die ihren Nutzern künstliche digitale Inhalte über ein Lichtfeld in das Auge projiziiert und damit die echte Welt teils oder ganz überlagern.

Eine neue Technologie namens „Magic Leap“ werde in naher Zukunft das digitale bzw. damit das ganze Leben umkrempeln. Das zumindest glaubt der CEO des innovativen Projekts Rony Abovitz. Die Liste der Anhänger liest sich überzeugend. So haben in das 2011 gegründete Startup Unternehmen wie Google und Qualcomm sowie weitere potente Marktplayer über eine halbe Milliarde US-Dollar investiert. «Wir glauben, dass die Menschen diese Form der Technik öfter nutzen werden als das Smartphone“ so wird CEO Abovitz zitiert. Durch die Technik, die Abiovitz liebevoll „Techno-Biologie“ nennt, seien neue, beeindruckende Nutzererfahrungen möglich.

Wer sich jetzt näher für Magic Leap interessiert, der googele bitte nach Magic Leap. Oder schaue sich auf der inhaltich noch recht mageren Projektseite Magic Leap um.Insider sprechen von einer Marktreife in einem, maximal drei Jahren.

Achtung Meinung: Wir wollen nicht unken, wagen aber mal eine ganz freche These. Die Magic Leap wird als interessantes, technisches Gadget in den Schubladen verschwinden. Oder anders, sie wird es nicht in den Mainstream schaffen. Die Menschen haben im 21. Jahrhundert einen starken Drang zurück zu Werten, Realem, Sinnlichen und Zwischenmenschlichem. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung ;-).

10/2015 Fliegen wir bald mit dem Hoverbike Hubschrauber-like durch die Straßen der Zukunft?

Das kleine praktisch anmutende „Hoverbike“ scheint eine kleine Revolution werden zu können. Das Drohnen-ähnliche Gadget funktioniert ähnlich wie ein Hubschrauber oder besser Quadcopter und sucht noch smarte Anwendungsmöglichkeiten.

Nun, eine Revolution in der Luftfahrt ist es so noch nicht, was die Erfinder des Hoverbike da erbrütet haben. Man habe lediglich die schlichte Funktionsweise eines Motorrad mit den Möglichkeiten eines Helikopters kombiniert. Heraus gekommen sei das global erste fliegende „Zweirad“. Na ja, also an ein Moped erinnert das nicht …

Die Macher brauchen noch Geld um Ihr „Kind“ weiter zu entwickeln. Absicht sei es, den Absatz in Gang zu bringen und ggf. die Kreativität hinsichtlich der Einsatzbereiche anzuregen. Finales Ziel: das bemannte Hoverbike als Fortbewegungsmittel für den Individualverkehr der Zukunft. Und damit doch noch der Verifikation der visionären Aussage der Revolution in der Luftfahrt. Wer möchte, kann das ehrgeizige, sehr interessante Projekt gerne unter folgender Kontakt-Website unterstützen: http://www.hover-bike.com/

09/2015 Smartphones: Bald mit Feuerzeug-Gas aufladen?

Kraftwerk nennt sich eine neue Generation Mobilfunk-Ladegerät. Darin enthalten ist eine Brennstoffzelle, die mit Propan respektive Butan betrieben wird und damit dem Nutzer Strom für mehrere Smartphone-Ladungen liefern kann.

In Dresden sitzen immer wieder mal recht erfinderische Gemüter. So auch das Team um Sascha Kühn, die mit „kraftwerk“ eine mit Feuerzeuggas betriebene Smartphone-Ladestation für unterwegs erfunden haben. Die eZelleron GmbH werkelt sein 2008 an der Idee Gas in der Westentasche in elektrischen Strom zu verwandeln. Das über Crowdfunding finanzierte Projekt setzte deutlich über eine Million Euro um und hat damit zumindest bewiesen, dass die Menschen an „kraftwerk“ glauben.

Was eine Hammer-Idee – bzw. eine, die als solche gesehen wird – an monetärem Potenzial freisetzen kann, sieht man auf der Projekt-Seite von kickstarter zu Kraftwerk. Also: das Design des kleinen Helferleins ist schon mal überzeugend ;-).

08/2015 Windkraft-Anlagen mit vertikalem Rotor: eine Revolution im Bereich der Erneuerbaren Energien?

In Fürstenfeldbruck steht eine Windkraftanlage der ggf. neuen Generation. Die Anlage des Tüftlers Robert Penn basiert auf Lamellenfächern, die Wind auf übereinander liegende Rotorblätter leiten. Die einem riesigen Hamsterrad gleichende Konstruktion führe zu einer systemimanennten Verstärkung der Windkraft.

„Mit meiner Erfindung ist die Energiewende zu schaffen“ konstatiert Robert Penn, Entwickler und Patente-Halter für eine neue Art Windkraft-Anlage. Besonders wird die Anlage durch spezielle Lamellenfächer, die den eingehenden Wind auf vertikal gestaffelte Rotorblätter führen. Diesen Effekt der verstärkte Windkraft hält Robert Penn gemäß BR seit 2010 als Patent. Durch die Möglichkeit seine Konstruktionen aufeinander zu stellen lassen sich Windtürme mit unterschiedlicher Effizienz und Höhen kreieren. Ab einem Einsatz in Höhe von rund 50 Metern amortisieren sich Penns Windrad, so einschlägige Berechnungen.

Klingt spannend. Wer sich mit dem Erfinder in Verbindung setzen möchte hier die Adresse, die der BR frei gegeben hat: Robert Penn, VP Windkraft UG (haftungsbeschränkt) & Co.KG, Zugspitzstrasse 25, 82223 Eichenau

07/2015 Das Tool zum Vervielfachen der Lesegeschwindigkeit

Eine neue Lese-Technik wird vielleicht schon bald das Lesen auf Bildschirmen beschleunigen und ggf. leichter machen. Ein US-Startup hat eine neue Art zu Lesen innoviert. Dabei wandert man nicht mehr mit Augen von Wort zu Wort. Stattdessen schaut der Leser auf einen fixen Punkt, an dem die Wörter in einstellbarer Geschwindigkeit durchlaufen.

Es gibt eine neue Art zu Lesen. Angeblich schneller. Angeblich leichter. Spritzing nennen die Innovatoren aus Boston ihre Form des Lesens. Nicht rund 200 Wörter pro Minute könne man so intellektuell rezipieren. Sondern rund fünf Mal so schnell zeihst sich der Leser die Inhalte rein.

„Spritz“ zeigt nacheinander die einzelnen Worte, immer nur in einer Zeile. Pro Portion sind je maximal 13 Buchstaben zu sehen. Die Online-Simulation gibt es derzeit in fünf Sprachen, man arbeitet mit zirka 600 Wörtern pro Minute. Probanden bestätigen: die Sache funktioniert. Tatsächlich werde die Lesegeschwindigkeit per Spritz signifikant erhöht. Die Software wird derzeit unterstützt von den Smartphones Samsung Galaxy S5 und Galaxy Gear 2.

Ob wir künftig alle auf unseren Smartphones so lesen werden? Das hängt wohl auch ein bisschen vom Zeitgeist ab. Weitere Informationen auf der Webeite von Spritzinc.

06/2015 Pisten-Navigation über die Daten-Skibrille

Eine neue Datenskibrille verspricht Ski-Begeisterten eine eingebaute virtuelle Navigation im Sichtfeld. Sollte das Utensil auf breiter Basis Abnehmer finden – Anhalten auf der Piste und Landkarten-Recherche würden der Vergangenheit angehören.

Wo ist die nächste Skihütte für die Mittagspause? Wie komme ich zur nächsten schwarzen Piste? Und welcher Lift führt zu den meisten Abfahrten? Diese klassischen 90er-Jahre-Probleme könnten der Vergangenheit angehören, glaubt man an die neue Datenbrille für Skifahrer. Pioniere in Europa für die innovativen Skibrillen sind fünf Skiregionen des Verbundes Ski Amadé. Sie leben damit gewissermaßen eine Kundenservice 2.0 und liefern ihren Gästen regionale Infos und Mehrwerte zur Orientierung. Die Datenskibrille zeigt sogar aktuelle Wetterdaten. Koordiniert wird das Mini-Display über eine kleine Fernbedienung am Handgelenk. Die Brillen sind in den ausgesuchten Skigebieten um Ski Amadé bzw. den 25 Intersport Rent Standorten des Skiverbundes ab 19 Euro pro Tag auszuleihen.

05/2015 Mit dem Inebriator autark Cocktails mixen

Eine Maschine, die autark Cocktails mixt und damit Tom Cruise und Co. im heimischen Partyraum ersetzt. Eine bizarre Idee? Mitnichten. Zwei Engländer haben schon vor einigen Monaten ihren Inebriator vorgestellt: die voll automatische Cocktail-Maschine.

Der Cocktail-Automat Inebriator steht seit Monaten auf BETA. Ob und wann die Kiste vermarktungsreif ist, steht in den Sternen. Aber lustig sieht das Ding in Aktion allemal aus. Hier gibt’s ein Kurzvideo:

Wer sich auf dem Laufenden halten möchte, ab und zu gibt es einen Status-Update der Erfinder. Die Marktreife scheint jedoch noch eine Weile auf sich warten zu lassen.

04/2015 Bluesmart – Reisegepäck der Zukunft?

Nicht weniger als ‚das Reisen revolutionieren‘ wollen die Macher des New Yorker Unternehmens Bluesmart. Mit ihrer Innovation eines Trolley 2.0, einem Koffer, der sich per Bluetooth öffnen und schließen lässt. Das Utensil ’schimpfe‘ sogar, wenn der Besitzer sich zu weit entferne, so eine Pressemitteilung.

Ein Koffer, der über Reisegewicht und -ziele kommunizieren kann, sich per Bluetooth öffnen und wieder verschließen lässt. Und mokiert, wenn sein Besitzer sich außer zu definierender Reichweite befindet. Die Reise-Innovation des New Yorker Unternehmens Bluesmart möchte Maßstäbe für Globetrotter setzen. Ganz nebenbei kann das Gepäckstück sogar über GPS geortet werden. Und wenn das Smartphone oder Tablet leer sei, dann kann die On-Board-Ladestation genutzt werden. Gesteuert wird der 2.0er-Trolley über eine Handy-App. Als Sahnehäubchen für Vielreisende birgt das Gerät eine Reisestatistik, die über Reisemeilen Auskunft gibt. Im Handel sei der innovative Koffer ab August 2015, es soll knapp 400 Euro kosten.

03/2015 Multifunktions-Drohne soll Rotorblätter, Ölpipelines und sogar Flugzeuge fliegend reparieren

Der fliegende 3D-Drucker in Drohnen-Form ist der neueste Coup von Erfindern aus London. Bei Serienreife prognostizieren Experten laut Welt-Artikel Millionen-Einsparungen über diese Form der Instandhaltung.

Drohnen, die autark Windräder, Ölpipelines und sogar Flugzeuge überprüfen und bei Bedarf reparieren können – man kommt sich vor wie bei Raumschiff Enterprise. Die eine Fraktion der intelligenten Fluggeräte entdeckt ggf. vorhandene Risse oder andere Schwachstellen. Gibt diese an die Reparatur-Fraktion weiter, die dann mit 3D-Druckern Klebstoffe oder anderes Füllmaterial herstellen. Dafür seien die Drohnen mit Sensoren, Kameras und GPS ausgestattet. So ließen sich Kosten für Reparatur und Instandhaltung signifikant verringern.

02/2015 – Der Multifunktions-Roller Scuddy: 12 Cent pro Akku-Tank, zwei Pferdestärken & 35 Kilometer pro Stunde

Klasse Idee für sauberere Innenstädte. Der Multifunktions-Mini-Roller Scuddy kann auch in Bus und Bahn kostenlos mitgeführt werden. Auf Wunsch klappt man den Scuddy mit dem patentierten Klapp-Mechanismus ruckzuck auf das Format eines Wasserkastens zusammen oder macht draus einen Trolley für Taschen & Koffer. Der 2-PS-Elektroantrieb macht mofa-taugliche 35 Stundenkilometer und meistert auch Steigungen. Ökologisch: Eine Akkuladung hält für rund 35 Kilometer und kostet pro Ladung 12 Cent. Wir finden: extrem klasse!

http://www.scuddy.de/