47/2017 Revolutioniert ein aufblasbares Segel die Welt der Yachtfreunde?

Zwei Schweizer stellten jetzt Ihre Innovation, ein aufblasbares Segel vor. Der Prototyp des neuen Segels misst rund elf Meter in der Höhe und soll signifikant weniger wiegen als ein herkömmliches Segel. Vor allem klassische Manöver fallen gemäß unserer Quelle, der Neuen Züricher Zeitung mit aufblasbaren Variante eines Segels leichter.

Ob eine neue Erfindung ‚aufblasbare Segel‘ das klassische ‚Yachten‘ und Bootfahren wie man es kennt verändern oder gar revolutionieren wird, ist derzeit noch nicht zu sagen. Jedenfalls stellte ein Erfinder namens Edouard Kessi jetzt ein solches flügelartiges Ensemble vor. Entstanden war das neuartige Segel aus Tüfteleien rund um das Gleitschirm-Optimieren. Mehr Informationen waren über unsere Quelle NZZ hinaus noch nicht zu finden: Neue Züricher Zeitung zur Innovation. Aufblasbare Segel kennen bereits die Windsurfer oder Stand-Up-Paddler. Hier daher noch ein schneller Eindruck von aufblasbaren Segeln beim Windsurfen:

Zwischenpfiff: Roboter als Barkeeper – Erfindung, die Schule machen sollte?

Das Kreuzfahrtschiff ‚Quantum of the Seas‘ wartet mit einer echten Attraktion auf. Hinter dem Bar-Tresen stehen zwei Roboter, die auf Bestellung autark so ziemlich jeden Drink ins Gläschen neugieriger Gäste zaubern können. So pfiffig die Erfindung wirkt und so sehr wir glauben, dass das Schule machen wird: ist es gesellschaftlich der richtige Weg?

„Noch ne Bloody Mary, Keeper“ murmelt einer der letzten Gäste in der Bar der ‚Royal Carribean Quantum of the Seas‘. Bei rund 350 Metern Länge, 40 Metern Breite, knapp neun Metern Tiefgang und etwas über 1500 Besatzungsmitgliedern bietet der Ozeanriese Platz und Erholungsmöglichkeiten für knapp 5000 Kreuzfahrer. Unter dem schier unfassbaren Unterhaltungsangebot findet sich neben einem Autoscooter und einem Surfsimulator u. a. eine besonders extravagante Bar, in der zwei Roboter die Drinks mixen. Roboter als Barkeeper? Hört sich interessant an. Kein ‚Kenn ich nicht‘, keine indifferente Mischung – die Cocktails der beiden Alk-Automaten sind immer verfügbar und perfekt in der Abstimmung.

Die beiden metallenen Kollegen ‚B1O’ und ‘N1C’ lassen auf Gäste-Wunsch ihre Greifarme kreisen, rühren und schütteln die in Auftrag gegebenen Drinks und kommen dank ihrer ’natürlichen Roboter-Perfektion‘ auf annähernd 1.000 servierte Getränke am Tag. Per App geben dazu die Bargäste ihre Schlückchen in Auftrag oder bestellen alternativ über die Menükarte. Abgerechnet wird dann über das RFID-Armband. Faktisch sind es nur rund 30 harte Sachen und 20 Mixgetränke, die für die Vielfalt möglicher Drink-Genüsse Pate stehen. Ausgeliefert wird übrigens per Fließband nach nur einer knappen Minute Wartezeit.

Die Bar als Ort der Begegnung?

So sehr wir die Digitalisierung mit all ihren Möglichkeiten und schrillen Ideen begrüßen – der Roboter-Barkeeper geht uns ein Schrittchen zu weit. Die selbe Meinung vertritt Andreas Marr vom Barausstatter und Objektmöbel- Spezialisten Objekt-m aus dem fränkischen Sonnefeld, die er kürzlich auf einem regionalen Netzwerktreffen kund tat: „Kein Trinkgeld mehr nötig, alle Drinks auf den Tropfen exakt und ein Terminator-Szenario zur Belustigung“ … die Attraktion auf dem Luxus-Schiff habe nur einen kurzfristigen Reiz, so Marr. Die Bar allerdings als Hort der guten Gespräche, dem Rückzugsgebiet in einer zu schnell gewordenen Welt verliere ihre fundamentale Bedeutung, wenn die Roboter-Keeper zunehmen, so Marr. Nämlich die als Stätte vor allem zwischenmenschlicher Begegnung.

Meinung: Wir teilen Marrs Ansicht, freuen uns aber dennoch über diese krude Innovation, die sicher künftig nicht der ‚Quantum of the Seas‘ vorbehalten sein wird. Und natürlich geht die Innovation – übrigens als ‚Bionic Bar‘ bezeichnet – auch schon ihren Weg:

46/2017 Das Yogaboard – ein neuer Fitness-Trend made in Mainfranken?

Ein surfbrett-ähnliches, schön gearbeitetes Brett könnte schon bald einen neuen Fitness-Trend entstehen lassen. Das elipsenförmig gestaltete, neue Yoga-Board stiftet nicht nur Yoga Treibenden, sondern auch Pilates- und weiteren an Trainings- und Körperarbeit Interessierten ein neues Trainings-Erlebnis.

Eine Innovation namens Yogaboard macht gerade von sich reden. Für den möglichen neuen Fitnesstrend stehen zwei Würzburger Erfinder Pate, die Ihre Geschäftsidee per Crowdfunding vom ersten Gedanken zum tragfähigen Business-Modell gemacht haben. Erfunden hat das Yogaboard Dominic Strobel, der während eines längeren Aufenthaltes in Südafrika zunächst ein Board im Sinn hatte, auf dem Körperbewusste Balance-Übungen durchführen konnten. In der Folge entstand die Idee zu dem heute surfbrett-ähnlich anmutenden Fitness-Board, das durch eine dauerhafte Unruhe intensives Trainieren ermögliche, so eine Pressemitteilung.

Seit das Yogaboard nun patentiert ist und mit Hilfe einer mainfränkischen Schreinerei professionell produziert werden kann, ist Dominic Strobel gemeinsam mit seinem Partner Patrick Walter auf Vertriebskurs. Gemeinsam mit diversen strategischen Partnern sind die Würzburger nun auf diversen Fitness-Messen unterwegs, um das Yogaboard in einschlägiger Szene bekannt zu machen. Sollte es gelingen das innovative Board als Präventions-Sport-Gerät zu etablieren, könnte der Kauf sogar ganz oder in Teilen von Gesundheitskassen finanziert werden. Wir wünschen den mainfränkischen Nachbarn von Herzen alles Gute und viel Erfolg! Hier zunächst der Link zu Strobel & Walter. Und hier entlang geht es zu einer netten Zeitraffer-Studie: