45/2017 Eine neue Generation Vibratoren: ‚Womanizer‘ nutzt sanfte Druckwellen

Der Womanizer ist ein Vibrator der neuen Generation wenn man so will. Statt mit Vollkontakt und den unterschiedlichsten Formen arbeitet der Womanizer mit sanften Druckwellen zur klitoralen Stimulation. Frauen weltweit scheinen begeistert, wenn man die bereits siebenstellige Absatzzahl betrachtet.

Sie ist schon ein paar Tage alt, die Erfindung des Vibrators einer neuen Generation. Der ‚Womanizer‘ des Niederbayern Michael Lenke ist uns gerade über den virtuellen Weg gelaufen und die Redaktion befand die Innovation für relevant und äh … wertvoll. Der Womanizer arbeitet gar nicht mehr auf Vollkontakt-Basis, sondern mit Druckwellen, die sanft stimulieren. Die Orgasmus-Quote soll phänomenal sein. Glaubt man Pressemitteilungen, dann reden wir von 98 Prozent Juchz- bzw. ‚Erfolgswahrscheinlichkeit‘. Wir entschuldigen, dass wir den Womanizer aus Jugendschutzgründen nicht im unmittelbaren Einsatz zeigen können. Aber aufschlussreich ist unser Produkt-Video unten allemal.

Apropos: das kleine Sex-Spielzeug für die aufgeschlossene Weiblichkeit ist hier gar nicht mehr richtig aufgehoben, weil ‚Erfindungen, die es schaffen können‘ bei über einer Millionen Abverkäufen nicht mehr die richtige Status-Meldung sein kann. Trotzdem viel Spaß und herzliche Grüße aus Franken nach Niederbayern an den innovativen ‚Lust-Spender‘, den Erfinder Michael Lenke. Man könnte neidisch werden ;-).

44/2017 BH alarmiert Freunde bei unerwünschtem, sexuellen Übergriff

Bei unsittlicher bzw. zu heftiger Berührung reagiert ein neuer BH mit einer Alarm-SMS an voreingestellte Kontakte. Der Alarm-BH soll Vergewaltiger schnellstmöglich in Schwierigkeiten bringen. Eine Erfindung aus den USA.

Ein BH, der sich gegen sexuelle Übergriffe wehrt – die Erfindung aus den USA mutet wirklich weniger wie ein Scherz als vielmehr sinnvolle Innovation an. An der Innenseite des wehrhaften Büstenhalters klebt ein Streifen, der grobes Angrapschen oder zu heftige Berührungen nicht nur erkennt, sondern auch angemessen ‚reagiert‘. Bei entsprechender Gewalt-Vermutung schickt der BH eine Nachricht auf deren Smartphone. Sollte die BH-Trägerin nicht binnen einer halben Minute reagiert haben, gibt der BH ein Alarmsignal von sich.

Die Dame reagiert nicht? Weitere 20 Sekunden später werden der vermeintlich angegriffenen Frau bis zu fünf Kontakte per SMS bzw. What’s App angeschrieben. Zudem wird einer der Kontakt automatisiert angerufen. Des weiteren speichert der Büstenhalter Audio-Aufnahmen im Umfeld der Frau und vermeldet seinen aktuellen, geographischen Standort. Um sexistischen Fragen vorzubeugen: ja, der Klebestreifen kann nicht lediglich an BHs angebracht werden, sondern auch an jedem anderen Kleidungsstück.

43/2017 Hotlex: Erfindung verspricht warme Oberschenkel für alle Arten Biker

Warme Beine beim Fahrradfahren, auch im strengen Winter verspricht eine Innovation aus Friedrichshafen. Hotlex ist so etwas wie eine Wind abweisende Schürze, die sich der Anwender oder die Anwenderin um die Beine schlingt um eisigem Fahrtwind zu trotzen.

„Einfach umbinden, Reflektor anstecken und los“ heißt der Wahlspruch auf der Website hotlex.de der Erfindern Uta Jermann, die jetzt bei der Verleihung des Artur Fischer Erfinderpreises eine Anerkennung erhielt. Hotlex, das ist eine schürzenartiger Umbinder für Beine und Hüfte, der vor Wind und manchem Wetter schützt.

Gemäß Website sind die Hotlex geeignet für Radfahrer, E-Biker und Nutzer von Scootern, Kickrollern, Feddz-Bikes, Motorroller und e-Mopeds. Zudem für Kinder in Kindersitzen oder auf Fahrrädern mit Schlepp-Stange. Ein Materialmix aus wetterbeständigem Soft-Shell, gefüttert mit Polyester-Vlies ist der Kern der Innovation. Hier geht’s lang zur Erfindung Hotlex. Hier die Macherin:

41/2017 Brikawood-Häuser: Einfachst ein Holzhaus in ‚Lego-Bauweise‘ realisieren

Aus Frankreich kommt jetzt die Innovation Brikawood-Häuser zu uns. In einfachster Modulbauweise kann sich auf diese Art jeder Aufgeschlossene die Basis für ein komplettes Haus bestellen und dies – bei vorhandenem Grundstück – selbsttätig aufbauen.

Ganz ohne Klebstoffe, Schrauben oder Nägel kommen die sogenannten Brikawood-Häuser aus. Die Innovation aus Frankreich ist so etwas wie eine ernst zu nehmende Lego-Bauweise für Erwachsene. Die Holzstücke, die in Brikawood-Bauweise zusammengesteckt werden, könnten schon bald kleine, aber feine Siedlungen inszenieren. Fakt ist, Brikawood-Hausbau braucht weder viel Fachwissen, noch Bagger und große Kräne. Die verwendeten Ziegel sind voll aus Holz , die Verbindungen machen sogenannte Schwalbenschwanz-Stecker, die in sich die Stabilität des daraus entstehenden Bauwerks garantieren. Zur einfachen Bauweise komme gemäß Brikawood eine deutlich kürzere Bauzeit als bei klassischen Häusern. Als Kit für die kleinen Lufträume zwischen den Steck-Modulen dienen Holzspäne. Diese seien quasi ein Abfallprodukt der Produktion, so eine Pressemitteilung.

Ideengeber für die Brikawood-Bauweise sind die Eheleute Alain und Patricia Dutreux. Zu den normalen Brikawood-Ziegeln gibt es auch eine Lightversion, die zum Beispiel für Baum- oder Gartenhäuser tauge. Hier der Link zu den Machern der Brikawood-Technologie. Und hier entlang bitte für eher visuelle Menschen:

40/2017 Schrille Erfindung: Das sich selbst machende Klima-Bett

Die Innovation Smartduvet ist ein intelligentes Bett, das sich dauerhaft selber machen soll und zudem über gezielt zu temperierende Klimazonen verfügt. Ob eher kühler oder vorgewärmt – ab sofort könnte der abendliche Bettgang noch individueller gestaltet werden.

Eine Erfindung aus Kanada gehört aufgrund ihrer ungewöhnlichen Anmutung einfach hier rein. Zudem macht das Smartduvet gerade über Crowdfunding von sich reden. Selbst machen soll es sich. Nie mehr Kissen aufschütteln oder Bett-Decke glatt ziehen schießt einem hier durch den den Kopf. Zudem ist das Smartduvet in unterschiedliche ‚Klimazonen‘ eingeteilt und jeder Nutzer kann sich seinen Bereich entsprechend temperieren. Grundsätzlich klingt das alles zu schön und paradiesisch.

Es ist keine innovative Bettdecke, die sich da selbst aufrollt und ‚das Bett macht‘. Vielmehr steht die Einlage Pate für den Einroll-Effekt. Wenn die persönliche Decke daran angebracht ist, kommt eine Vakuumpumpe ins Spiel, die über ein Aufblasen und Ausrollen dafür sorgt, dass sich das Bett in ansehnliche Form bringt. Wenn sich in der Folge die Luft selbst heraus lässt, fällt die Bettdecke in sich zusammen und gestaltet so ein sauber gestrichenes Bett wie frisch gemacht.

Ob sich das ‚Smarthome-Bett‘ Smartduvet durchsetzen wird – wir sind sehr gespannt. Wir raten in jedem Fall, dass Sie sich das mal ansehen und dann entscheiden, ob diese Innovation für Sie ganz persönlich eine Zukunft haben könnte oder nicht:

39/2017 Revolutionäre Erfindung: Erdöl-Ersatz aus Methanol?

Eine Methanol-Brennstoffzelle soll das grundsätzliche Potenzial haben, Erdöl zu ersetzen. So zumindest das vollmundige Versprechen einer Pressemitteilung über eine Pilotanlage, die entsprechend Vielversprechendes leiste.

Nicht weniger als eine Welt-Revolution könnte eine Innovation aus Rostock sein, die jetzt in Essen steht. Dort hat man in einem Pilot-Projekt mittels Enzymen, Kohlenstoffdioxid aus Umgebungsluft, Wasser und zugeführtem Strom Methanol produziert. Das edle Gas ist ein idealer, klimaneutraler Energiespeicher wie auch ein Brennstoff. In genügend großer Menge vorhanden könnten damit Erdöl und Erdgas obsolet werden.

Willpower Energy heißt das Projekt der Firma Gensoric, das verantwortlich zeichnet für die Innovation. Die neue Methanol-Brennstoffzelle in spe könnte schon bald Testreihen mit ersten Kraftfahrzeugen ermöglichen. Binnen eines Jahres versprechen die Macher weitere Pilot-Anlagen. Vor allem ist Methanol als Medium so interessant, weil hiermit ein zentraler Engpass der Speichertechnologie für immer gelöst werden könnte. Wer sich nachhaltig für das Projekt interessiert bzw. daran glaubt, kann jetzt auch investieren,. Es wurde eine Crowdfunding-Kampagne* gelauncht. Bei Unter Über die Internetseite der Deutschen Mikroinvest können Investoren ab 150 Euro einsteigen.

*Achtung, Hinweis: das Investment wird hier nicht explizit empfohlen, das Thema ist hier wertneutral redaktionell aufbereitet.

38/2017 Revolution Amabrush? Die weltweit erste, automatische Zahnbürste

‚Amabrush‘ heißt die wohl weltweit erste, vollautomatische Zahnbürste. Ähnlich einem Gebiss mit Aufsatz schieben sich Anwender zum täglichen Ritual die Amabrush in den Mund. Die nachfolgende Reinigung geschieht dann ohne Handeinsatz. Eine Kickstarter-Kampagne performt weit über den Erwartungen.

Die erste vollautomatische Zahnbürste könnte jetzt von einem österreichischen Erfinder kommen. Marvin Musialek heißt der Mann, der die morgendliche Mundhygiene mit seiner ‚Amabrush‘ revolutionieren könnte. Lediglich zehn Sekunden nehme dann das Zähne-Putzen in Anspruch, so eine Pressemitteilung. Daneben kann der Anwender oder die Anwenderin sonstigen, typischen Bad-Tätigkeiten wie Schminken oder Kämmen nachgehen. So gesehen ist die Amabrush eine Erfindung die einen Zuwachs an Convenience mit besserem Zeitmanagement verbindet. Die Nutzung der Amabrush ist sehr einfach. Nachdem das einem Taucher-Mundstück ähnliche Teil in den Mund eingeschoben ist, verrichtet es seine Putz-Arbeit ganz von alleine. So starten die Borsten mit smarten Vibrationen, während die Zahnpasta aus einer Kapsel zugeschossen wird.

Statt der bisher empfohlenen drei Minuten erledige die Amabrush ihre Reinigung binnen nur zehn Sekunden, so eine Pressemitteilung. Mehrere Nutzer können das gleiche Grundgerät mit je wechselnden Aufsätzen verwenden. Glaubt man dem Erfinder Musialek, dann ist die vollautomatische Zahnbürste nach ihrem extrem erfolgreichen Crowdfunding (Amabrush bei Kickstarter hier) bereits im Dezember im Handel. Die Betatest-Phase starte voraussichtlich im Oktober. Wer jetzt gespannt ist wie ein Indianer-Bogen, hier entlang für das aussagekräftige Promo-Video:

37/2017 Geisterfahrer-Asphalt: Straßenbelag könnte schon bald Falschfahrer warnen

Holpern und akustische Signale sind es, die schon bald Geisterfahrer warnen könnten, dass diese auf dem ‚Holzweg‘ sind. Die Erfindung wird jetzt auf der Bundesstraße 29 an der Anschlussstelle Lorch/Ost in der Nähe von Stuttgart getestet.

Wer kennt sie nicht die sogenannten Geisterfahrer-Meldungen, die über Radio Angst und Schrecken verbreiten. Und die freilich, sofern vom Verursacher nicht rechtzeitig erkannt, zu massiven Unfällen führen können. Ein Polizist aus Sachsen hat nun nach dreijähriger Entwwicklungszeit seinen Geisterfahrer-Fahrbahnbelag vorgestellt und stößt damit auf viel Wohlwollen. Wer künftig auf B 29 in Höhe der Anschlussstelle Lorch/Ost die Straße in falscher Richtung befährt, wird akustisch und über ein Rütteln deutlich gewarnt.

Eine spezielle Fahrbahnmarkierung sorgt an besagter Stelle dafür, dass die Erfindung von Konstantin Berkovych einem ersten Praxistest unterzogen wird. Im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit hatte der Polizist an seiner Erfindung gearbeitet. Nun wirbt er für weitergehende Akzeptanz und Bekanntheitsgrad seiner Innovation. Die Unebenheiten im Asphalt würden auch von in korrekter Richtung passierenden Verkehrsteilnehmern registriert, allerdings kaum spürbar, so eine Pressemitteilung. Wir wünschen Herrn Berkovych viel Erfolg und eine weltweite Anerkennung – gute Ideen verdienen Honorierung.

36/2017 Kälber-Wurf: Wenn der Alarm direkt aus dem Kuhstall kommt

Um Landwirten möglichst zeitgleich die Niederkunft kleiner Kälbchen zu vermelden, gibt es jetzt einen app-gesteuerten Geburtsalarm. Mit einem mobilen Endgerät, dass am Schwanz der Kuh befestigt wird, kann der nahende Moment an ein Smartphone per SMS o. ä. übertragen werden.

Eine Kooperation des Mobilfunk-Giganten Vodafone mit der Firma Moocall brachte schon vor einigen Monaten eine gleichermaßen ungewöhnliche wie sinnhafte Erfindung hervor. Das im Magazin Chip flapsig als „das Handy für die Kuh“ bezeichnete Gadget wird am Schwanz der trächtigen Kuh befestigt, um dann bei einer sich steigernden Wedel-Frequenz Alarm zu geben. Landwirte wissen, dass sich beschleunigende Schwanz-Bewegungen ein Anzeichen für die nahende Niederkunft sind.’Mocall‘, englisch ein Akronym aus ‚Muh‘ und ‚Anruf‘, so der Name der Innovation ist bereits seit rund zwei Jahren in Großbritannien am Markt. Die app gibt es für Android- und iOS-Handys. Einer Pressemitteilung zufolge komme die Idee jetzt nach Deutschland. Das klassischerweise bisher in grün eingefärbte Gadget birgt eine GSM-Funkverbindung von Vodafone. Trächtigen Kühen wird das Gerät am Schwanz arretiert – bei signifikanten Schwanzbewegungen meldet Mocall das nahende neu Leben und alarmiert in der Folge seinen Besitzer mit einer SMS oder eMail.

Die Kuhschwanz-Exzesse kommen in aller Regel ein bis zwei Stunden vor der Niederkunft. 30 Tage Akku-Laufzeit bescheinigt der Hersteller seinem System, bis wieder aufgeladen werden muss. , die sich stilecht mit lautem Muhen bemerkbar macht, wenn etwas Wichtiges passiert. Natürlich haben wir ein schönes Video dazu gefunden:

35/2017 Ac2ated – die erste klangstarke Stereoanlage für Kfz ohne Lautsprecher

Der Automobil-Zulieferer Continental hat jetzt eine Alternative zu klassischen Audio-Anlagen in Fahrzeugen innoviert. Die erste lautsprecherlose Stereoanlage macht das Auto zum Klangkörper und nützt die Oberflächen wie Dachplatten, Armaturenbrett und Sitze um volumige Musik-Erlebnisse klingen zu lassen.

Unter den Markennamen ‚Ac2ated Sound‘ hat die Firma Continental jetzt ein lautsprecherloses Audiosystem für Fahrzeuge angekündigt. Einer Pressemitteilung zufolge soll die neue Technologie für Kfz-Hersteller Gewicht sparen im Vergleich zu herkömmlicher Technologie und darüber hinaus soll es auch günstiger werden. Das System funktioniert grob gesprochen über den in Schwingung gebrachten Fahrzeug-Innenraum.

Die Idee hatten die Innovativen von Continental wohl bei der Betrachtung von Klavier-Saiten, deren Schwingung ja bekanntlich für den entstehenden Klang verantwortlich ist. Das grundsätzlich sehr unterschiedliche Interieur von Autos sorgt für die verschiedenen Frequenzen. Dachplatten würden beispielsweise analog einem Subwoofer funktionieren. Ganz nach Ausstattung ist für das gesamte Ac2ated Sound System mit einem Gewicht von einem Kilogramm zu rechnen im Vergleich zu 10 bis 20 Kilogramm für vergleichbare, herkömmliche Modelle, die einen satten Sound produzieren.

Kleiner Pferdefuß: gemäß Macher-Angaben kann es noch mehrere Jahre dauern, bis das revolutionäre Audio-System Ac2ated Sound in Serie gehen kann. Hier ein kurzes Juuh-Djuube-Video zu der interessanten Innovation: