27/2017 Tauchen ohne Sauerstoff-Flasche: neues Diving-Prinzip

Ab sofort können Taucher sich die Sauerstoff-Flasche sparen. Zumindest wenn es nach den Erfindern von Air Buddy geht. Die Innovation ist so etwas wie ein Schwimmer, der an der Wasseroberfläche bleibt und den unter Wasser umher schwimmenden Taucher wie an einer Hundeleine mit Luft versorgt.

Lästig sind sie, die riesigen Tauch-Flaschen, die der typische Unterwasser-Sportler auf dem Rücken trägt. Man schleppt sie über den Strand, wuchtet sie rücklings hoch und läuft dann herum wie Neil Armstrong auf dem Mond. Das muss nicht sein dachten sich ein paar Kreative und erfanden und testeten Air Buddy, den Ermöglicher des flaschenlosen Tauchens. Air Buddy ist das kleinste Tauch-Gerät der Welt. Der Taucher benötigt keine Flasche mehr, kann mit dem schwimmer-ähnlichen Maschinchen rund 45 Minuten unter Wasser bleiben und zirka 12 Meter tief tauchen. Nicht die Welt, aber ganz schön coll das kleine Ding für den Gelegenheits-Diver.

Begonnen auf kickstarter.de wollen die Macher jetzt nach der erfolgreichen Finanzierungsrunde in die Vollen gehen. Es soll ein Preis von 29 Dollar aufgerufen werden, sobald das Ding vermarktet wird. Ach ja und hier geht es lang zur Website der Macher unter airbuddy.net.

26/2017 Aus Mexiko kommt ein BH, der Brustkrebs erkennen soll

Gerade mal 19 Jahre ist er alt der junge Mexikaner Julián Ríos Cantú, der diese Tage von sich reden macht, den ersten intelligenten BH erfunden zu haben. Der smarte Büstenhalter soll über 200 Sensoren verfügen und damit eine Art Brustkrebs-Früherkennung leisten können.

Brustkrebs ist eine schlimme Krankheit, an der pro Jahr noch immer rund 72.000 Frauen erkranken. Damit ist der Brustkrebs die mit Abstand häufigste Neu-Krebs-Erkrankung bei Frauen in Deutschland. Knapp ein Drittel der betroffenen Frau sind laut krebsdaten.de bei Diagnosestellung jünger als 55 Jahre. In Mexiko gibt es einen jungen Mann, der von der zweiten Brustkrebs-Diagnose seiner Mama vor rund fünf Jahren so betroffen war, dass er ins Handeln kam, so seine Geschichte. Um die heimtückische und lebensbedrohliche Krankheit früher zu erkennen ersann der findige Bub mit Freunden einen BH, den er mit rund 200 Biosensoren ausstattete.

Über seine Sensorik sammelt der BH ein Vielzahl an symptomatischen Daten, die in der Folge in einer App zusammenlaufen und interpretiert werden. Sobald die Apparatur in der Brust spezifische Veränderungen wie Vergrößerungen/Schwellungen, größere Wärme oder andersartigen Blutfluss detektiert, werden die Daten an die App gesendet, die ab einer gewissen Parameter-Landschaft einen Arztbesuch empfiehlt. Getauft wurde das kluge Kleidungsstück auf den Namen Eva. Dem Büstenhalter genüge eine Stunde pro Woche, um Werte einzuordnen und Indifferenzen festzustellen. Ob Eva langfristig die verhasste und sogar nicht ganz ungefährliche Mammografie ersetzen kann, ist freilich noch nicht klar. Mit seiner Innovation haben Julián und seine Freunde jüngst den Preis „Global Student Entrepreneur Award“ gewonnen der mit 20.000 US-Dollar ausgezeichnet ist.