77/2016 Neu: der Stichlinderer hilft gegen Juckreiz nach Insektenstich

Der Stichlinderer – sein Name ist Programm, wenn einmal ein Insekt zugestochen hat. Anwender aktivieren das kleine Gerätchen mechanisch per Reibung. Die entstehende Hitze sorgt ab 50 Grad Celsius dafür, dass sich die Enzyme verflüchtigen, die die Wirkung des Insektengifts bedingen.

Eine tolle Idee wurde jüngst in Form des Stichlinderers manifestiert. Das kleine Teil sieht in Form und Größe aus wie ein Taschenmesser und besteht aus Holz und Metall. Insektenstiche werden mit dem Stichlinderer mittels Reibungswärme unterbunden. Die Idee zu der Innovation entstand aus eigenem Antrieb als der Erfinder André Liebermann selbst von einer Wespe gestochen worden war. Der kreative Gröditzer verwendet Buchenholz aus heimischen Wäldern für seinen Stichlinderer. Das kleine Gerät soll lindernd wirken bei Insektenstichen von der Biene über die Wespen und Hornissen bis hin zu Bremsen und Mücken.

Zur Anwendung: Man reibt einen kleinen Holzstift auf einem dazugehörigen Block so lange, bis sich der metallene Kopf am Ende des Stiftes genügend, das heißt bis zirka 50 Grad erhitzt hat. Dann drückt man das Gerät auf die Einstichstelle. Da die auf Proteinverbindungen aufbauenden Insektengifte thermolabil, also annähernd Hitze unbeständig sind, verlieren sie schnell ihre Wirkung. Die Gifte zerfallen daher bei der Hitzeeinwirkung des Stichlinderers großenteils in ihre Bestandteile und werden dadurch neutralisiert. Die Folge: die Einstichstelle juckt kaum noch bis gar nicht mehr und die Schwellung geht zurück. Zur Vorsicht mahnt der Erfinder jedoch selbst: nicht zu stark kratzen, da sich auf diese Art das Gift unter der Haut verteile und so nicht mehr in Gänze erfasst werden könne.

Alles in allem verspricht die Innovation wohl schon jetzt eine echte Hilfe für eine Vielzahl von Menschen werden zu können. Der Stichlinderer ist darüber hinaus ein ökologisches, umweltfreundliches Kleinod. Anwender erzeugen die benötigte Hitze durch mechanisches Reiben, also auch ohne Stromzufuhr von außen. Mit dem einmaligen Werkvertrag ist demnach für Käufer Schluss und es fallen keine weiteren Kosten mehr. Wer jetzt nicht mehr warten will, der schaut sich das kleine Gerät direkt auf der Website des Erfinders an. Hier entlang also zum Stichlinderer.

76/2016 Fußballstadien sicherer machen: Innovation ‚ungefährliche Pyrosticks‘

Pyrosticks, die komplett ungefährlich sein sollen, hat jetzt der dänische Fußballverein Brøndby-IF gemeinsam mit einem Pyrotechniker innoviert. Die Fackel soll Presseangaben zufolge gefahrlos abbrennen. Faktisch solle man die Lichtquelle sogar mit bloßer Hand anfassen können.

Es scheint gar keine echte Flamme zu sein was da abbrennt, wenn der neue, innovative Pyrostick eines dänischen Pyrotechnikers Feuer ähnliches Licht macht. Der dänische Fußball-Club Brøndby IF hatte sich jüngst einem viele Stadien beherrschenden Problem angenommen. Gemeinsam mit Fans und dem Spezialisten Tommy Cordsen habe man fackelähnliche Sticks erfunden, die das Thema Pyrotechnik auf eine neue Stufe heben könnten. Den Machern sei es gelungen, einen Pyrostick zu entwickeln, der gefahrlos abfackelt. Sogar mit bloßer Hand sollen Protagonisten durch die ‚Flamme‘ streichen können.

Mit der Innovation, deren Namen der Red. derzeit nicht vorliegt, könnte eine Legalisierung von Pyrotechnik wieder in Reichweite rücken. Das leidige und hochgefährliche Thema, das Fußball-Verantwortlichen in aller Welt die Schweißperlen auf die Stirn treibt, könnte in dänischen Fan-Kurven schon bald wieder akzeptiert sein. Sogar in unterschiedlichen Farben soll das ungefährliche Feuer schon bald erhältlich sein, wie unsere Quelle fanzeit.de in Erfahrung gebracht haben will. Wenn wir die Bilder sehen drängt sich der Red. die Frage auf, ob man mit den Fackeln die keine sind nicht doch das Augenlicht eines Bank-Nachbarn bzw. Fan-Kollegen gefährden könnte. Wie auch immer, wir wollen nicht unken, die Innovation klingt viel versprechend. Wer das jetzt mal im Bild betrachten will, hier entlang zur Dokuseite.

75/2016 Anmutiger, künstlicher Vogel: nicht mehr ganz neu, aber immer noch beeindruckend

Bereits vor einigen Jahren hat die Stuttgarter Firma Festo einen künstlichen, aber dennoch sehr anmutigen Vogel gebaut. Der Smartbird kopiert in seinem Flugverhalten nahezu 1:1 die Natur. Selbst visuell ist am Himmel in einigen Metern Entfernung das Plagiat kaum von einem echten Vogel zu unterscheiden.

Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Doch erst in den vergangenen gut 120 Jahren waren die menschlichen Versuche diese Vision zum Leben zu erwecken von Erfolg gekrönt. Was folgte war ein unglaublicher Erfolgsweg der Luftfahrt, heute ist diese Form der Logistik über den Wolken kaum mehr wegzudenken. Vor einigen Jahren machte sich eine baden württembergische Firma namens Festo daran, die eigentlichen Pioniere der Luftfahrt soweit zu studieren, dass deren Expertise schließlich reif war für eine funktionelle Kopie. Der Smartbird war geboren.

Heute bewegen schon kleine Kinder eigene Drohnen am Himmel. Aber die Ästhetik und Eleganz eines Smartbird haben die Hubschrauber ähnlichen Fluggeräte bis heute nicht erreicht. Die Stuttgarter ließen sich eigenen Angaben zufolge von der Silbermöwe inspirieren. Das erste Flugmodell kann sogar ohne zusätzlichen Antrieb von selbst abheben, fliegen und wieder sicher zu Boden finden. Dabei schlagen die Flügel einerseits nach oben und unten und sie verdrehen sich gleichzeitig für maximale Aerodynamik. Der „Gelenktorsions-Antrieb sorge laut Festo für den Auftrieb gleichermaßen wie für den Vortrieb. Zusätzlich sorgt ein Monitoring-element für stetige Korrekturen von Flug-Verhalaten und -betrieb indem stetig Daten wie die Batterieleistung sowie die Flügelposition und -torsion erfasst und in Echtzeit überprüft werden. Der natürliche Vogelflug sei damit entschlüsselt, so die Macher von Festo. Aber überzeugen Sie sich selbst:

74/2016 Wer will zocken und gleichzeitig rauchen? Die Lösung heißt Smokeey

Smokeey ist ein sehr einfacher, innovativer Finger-Stecker, der es dem Nutzer ermöglicht gleichzeitig beide Hände voll einzusetzen und dabei eine Zigarette zu halten. Das Gadget soll – das sei an dieser Stelle klar gesagt – nicht zum Rauchen animieren.

Wer kennt das nicht, man will zocken und weiß nicht wohin mit der Kippe? Ääh. Jetzt mal Spaß beiseite, manche Dinge scheint kein Mensch zu brauchen. Aber es gibt für alles Märkte und es steht uns nicht an, uns über faktische Wünsche und Bedürfnisse diskreditierend zu äußern, nur weil es die der Redaktion sind. Jedenfalls reden die Macher von freihändigem Rauchen beim Zocken, von nikotinfreien Fingern bei Zigaretten-Genuss oder gar ganz auf Zocker bezogen vom „Gaming Gadget Controller“. Gemeint ist ein kleines Plastik-Teilchen mit einem geschlossenen Ring und einem leicht geöffneten, der daran befestigt ist. Der geschlossene Ring dient faktisch als solcher und damit als Befestigung an der Hand des Nutzers. Der halb offene Ringteil fasst dann die Zigarette oder den Zigarillo, sodass der Nutzer beide Hände frei hat und zum Beispiel zocken kann. Dabei aber auch gleichzeitig profitiert von nicht von Nikotin gegelbten Fingern.

Leider gibt es dazu kein Video, wer sich das aber näher anschauen möchte: aus der Rubrik „Dinge, die die Welt nicht unbedingt braucht“ hier der Link zum Anbieter Smokeey.

73/2016 Idee aus Schwaben: Solarstrom über Wasser-Inseln?

Betoninseln in Gewässern aller Art könnten vielleicht schon bald in großem Stil regenerativen Strom erzeugen. So ist zumindest die Vision dreier Erfinder aus dem schwäbischen Bäumendem. Ein Prototyp mit zehn Solarmodulen schwimmt gerade in einem Landschaftssee eines Kieswerks in Bayern.

Den Strom eines Einfamilienhauses soll sie decken können, die Betoninsel am Rande eines Baggersees im Schwäbischen. Gleichzeitig versprechen sich die Macher von dem Prototyp der Solar-Plattform mitten auf dem Wasser einen Beitrag zu leisten zur Energiewende. Als Johannes Strasser von „Energy forever“ heraus gefunden hatte, das „schwimmende Photovoltaikanlagen“ in Rheinland-Pfalz schon einmal zugelassen worden waren, trat er gemeinsam mit seinem Partner Oliver Klauser für die Innovation Beton-PV-Inseln auch in Bayern ein.

Zunächst gehe es darum, die Innovation für das ansässige Kieswerk zu nutzen. Damit wollen die smarten Macher sicher auch ein Exempel statuiert werden. 32 Solarinseln sollen gemäß eines Presseberichts der Augsburger Allgemeinen künftig für die Förderbänder als elektrische Betriebseinrichtung mit einem Jahresertrag von knappen 90.000 Kilowattstunden entstehen. Hier der differenziertere Artikel unserer Quelle, der Augsburger Allgemeinen.

72/2016 Vision Jet – erstes Kleinflugzeug mit nur einem Triebwerk und Fallschirm

Die Luftfahrt-Ingenieure des US-Herstellers Cirrus haben es geschafft eine Zulassung für eine neue Art „Very-Light-Jet“ zu erhalten. Das Kleinflugzeug hat nur ein Triebwerk und verfügt über ein revolutionäres Rettungssystem per Riesen-Fallschirm.

Der „Vision Jet“ des Luftfahrt-Herstellers Cirrus hat nach langer Planung und Entwicklung vor einigen Wochen seine Zulassung erhalten. Das Kleinflugzeug ist ungefähr doppelt so groß wie eine herkömmliche Propeller-Maschine und verfügt über einen ganz eigenen Sicherheitsstandard. Die strengen amerikanischen Behörden legen klassisch harte Bandagen an und schrieben bei „Business Jets“ aus Sicherheitsgründen zwei oder mehr Triebwerke vor. Das innovative Kleinflugzeug von Cirrus Aircraft geht nun einen alternativen Weg bei der Sicherheit und hat für den Vision Jet nur ein Turbo-Triebwerk vorgesehen. Der Clou darüber hinaus und damit auch ein Alleinstellungsmerkmal ist das revolutionäre Fallschirm-Rettungssystem.

In Notfall-Situationen bremse der Autopilot den Jet zunächst ab, da der Schirm bei Geschwindigkeiten über 500 Kilometern pro Stunde nicht funktioniere, so eine Pressemitteilung. In der Folge werde der Fallschirm dann über dem Triebwerk bei einer Geschwindigkeit ab zirka 300 Stundenkilometern ausgelöst. Vergleichbar einem Auto-Airbag sei dieses Rettungssystem für bislang nur Propeller-Maschinen – nun aber auch für den Vision Jet ein schöner Sicherheits-Standard, wie unsere Quelle die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert. Die Technik sei erst ab einer bestimmten Höhe und bei einem entsprechend ausgebildeten Piloten eine echte Notfall-Rettungsmaßnahme. Erste Maschinen des Typs Vision Jet sollen noch in 2016 in den Verkauf gehen. Hier der Link zu unserer Quelle, dem Aero-Telegraph.

71/2016 Bionic Toys – die neue Spielidee

bionicTOYS – so heißt eine neue Generation sinnvolles Spielzeug. Damit können Herstellerangaben zufolge natürliche Bewegungsapparate nachgebaut werden. Die Bausteine des Spielzeugs heißen Flex-Bricks und sind flexible Module, die sogar zu anderen Baukastensystemen kompatibel sein sollen. Derzeit läuft eine viel versprechende Kickstarter-Kampagne.

Lego und Fischer Technik sind die Klassiker. Dazu kommen heute die Plus-Plus-Spielsteine, Noppen-Bbausteine und viele weitere sinnvolle Spiel-Produkte, die Geschick und Denkvermögen von Kindern spielerisch und mit Spaß dabei fördern sollen. Nun erblickt eine neue Variante „Bausteine“ das Licht der Welt, es sind die Flex Bricks der Marke BionicToys. Das Ganze mutet an wie dynamisches Lego, denn man kann die Bausteine nach Herzenslust ziehen, biegen, verdrehen und verknoten. Die bionicToys sind damit flexibel, um sich jeder möglichen Kindes-Kreativität anzupassen.

Durch eine jüngst gestartete Kickstarter-Kampagne sollen die bionicToys nun in Deutschland Fuß fassen. Die im Spritzgussverfahren produzierten Flex Bricks – zu Deutsch etwa „flexible Steine“ – sind Grundlage des neuen Spielzeugs. Für die Produktion sind einer Pressemitteilung zufolge zwei verschiedene Härtegrade in Planung. Beim Spiel mit den extrem variablen Bausteinen entscheiden nur die Kinder selbst über die enstehenden Gebilde – selbst das Anlegen der Schere sei erlaubt. Wer sich weiter informieren möchte, dem empfehlen wir die Website des Anbieters, über die auch die Crowdfunding-Aktion anzusteuern ist. Hier entlang zu bionicToys.