70/2016 EcoHelmet gewinnt James Dyson Preis: der faltbare Fahrradhelm

Ein faltbarer Fahrradhelm hat gerade den James-Dyson-Preis 2016 gewonnen. Der Helm aus Papier wirkt nur unzureichend, wenn es um den Kopfschutz geht. Da das wabenartig inszenierte Gerät derzeit noch nicht wasserfest ist, kommt eine Serienfertigung gemäß einer Pressemitteilung noch nicht in Frage.

Probleme und andere Engpässe sind die beste Ausgangsbasis für Erfindungen. Gerade hat eine Innovation den begehrten James-Dyson-Award abgeräumt, die aus einer faktischen Problemstellung heraus das Licht der Welt erblickte. Hier war es die Sperrigkeit von Fahrradhelmen, deren unbequemer Transport und in der Folge die schlechte Verfügbarkeit auch in Form der Leihe bei Bike-Sharing. Erinderin ist die New Yorker Designerin Isis Shiffer. Ihr Fahrradhelm aus Papier kann analog eines Lampions zusammen gefaltet werden und bietet trotz der papiernen Aufmachung Schutz vor Stürzen. Inwieweit der Schutz mit klassischen Fahrradhelmen oder gar Motorrad-Varianten vergleichbar ist, konnte die Red. nicht ermitteln. Jedenfalls gewann Shiffer den begehrten James-Dyson-Award für Design 2016 damit, was als so etwas wie ein globaler Ritterschlag gewertet werden kann.

Gerade auf Reisen sind die faltbaren Helme eine ideale Möglichkeit überzeugter Radler zu werden oder zu bleiben. Auch an Bike-Sharing-Plattformen könnten die einfach zur Verfügung zu stellenden Ecohelmets angeboten werden. Aber genug erzählt, so sieht das im kleinen Werbeclip aus:

EcoShortform from Isis Shiffer on Vimeo.

69/2016 Hundekot-Tütchen Piqapoo: Verhindert Straßenverschmutzung und hilft Herrchen & Frauchen

Mit der Hundekot-Tüte Piqaboo rücken israelische Erfinder einem Problem zu Leibe, das weltweit für Unmut sorgt. Der praktische Häufchen-Fänger besteht aus einer Tüte, die am Popo des Haustiers befestigt wird und Herrchen und Frauchen die Entfernung der Geschäfte vorbeugend abnimmt.

Wer ist nicht schon mal in einen Hundehaufen getreten und hatte noch Stunden danach mit den Folgen zu leben. Seit es Hunde als Haustiere gibt, sind deren größere Geschäftchen ein Stein des Anstoßes. Daher hat jetzt ein kreatives Team um den Erfinder Gideon Hazan aus Israel die Kot-Tüte Piqapoo erfunden. Das kleine Behältnis für den Tier-Popo wird am Schwanz von Hunden befestigt. Auf diese Weise kommen Herrchen und Frauchen um das Einsammeln herum und die Straßenreinigung spart sich die Arbeit sollte die oder der Hundehalter selbiges einmal vergessen.

Wer sich das mal näher ansehen möchte – keine Angst, es ist jugendfrei und auch nicht explizit eklig. Hier die Macher, die sich mit Piqapoo eine sehr pfiffige Wortschöpfung generiert haben aus dem Englischen „Pick“ für Aufheben und „a poo“, kindlich für das größere Geschäft kleiner Kinder. Hier geht es zur Website von piqapoo.

68/2016 Neu: der timeBuzzer – smarte Zeiterfassung mit dem intelligenten Büro-Gadget

Der Timebuzzer eines deutschen Erfinders macht gerade in Dienstleister-Kreisen die Runde. Das auf Berührung, Druck und Drehung differenziert reagierende Gadget soll die unternehmerische Auftrags-Zeiterfassung einfacher, schneller und genauer machen.

Smarte, auftragsgerechte Zeiterfassung ist nicht nur in Dienstleistungs-Betrieben häufig ein typischer Engpass. Manche Unternehmen arbeiten mit einfachen Excel-Listen, andere nutzen CRM oder ERP-System, die diese Funktion integriert haben. Wieder andere bevorzugen Online-Zeiterfassungs-Systeme. Ein Erfinder aus Kassel hat sich die Szene angesehen und einen typischen Engpass gefunden: die Benutzerfreundlichkeit der Interfaces. An Ende satt die Idee „Time Buzzer“, ein über USB anschließbares Gerät, das bei Berührung die timeBuzzer App öffnet. Durch Drehung sucht man Projekte, Kostenstellen oder Kunden aus, die in Bezug zu der zu erfassenden Zeit stehen. Durch Drücken des Buzzers wird die Zeiterfassung gestartet und bei Bedarf gestoppt. Seinen Betrieb zeigt der Timebuzzer durch ein Leuchten an.

Auf diese Art werden auf denkbar einfache Art alle erfassten Zeiten in der timeBuzzer Cloud gespeichert. Hier verwalten Nutzer ihre erfassten Zeiten und es können Auswertungen gefahren werden. Darüber hinaus lassen sich über das Dashboard Teams koordinieren. Verschlüsselung und Serverstandort Deutschland sind weitere Ansgaben des Herstellers zum Produkt. Am schnellsten versteht man die leider nur über laufende Kosten und nicht per Werkvertrag zu erwerbende Technologie durch einen Blick auf die Website timebuzzer.de.

67/2016 Nicht nur für Segler: Innovation zum Elektronik wasserdicht verpacken

Ins Wasser springen oder fallen und elektronische Gerätschaften zu einhundert Prozent geschützt wissen. Das war der Ansatz von Aquapac, als deren Aquaclip das Licht der Welt erblickte. Doch nicht nur der Schutz ist garantiert – Smartphones oder MP3-Player können durch eine entsprechend durchsichtige Hülle hindurch sogar weiterhin bedient werden.

Wasserdichte Uhren sind schon seit den siebziger Jahren State of the Art. Smartphone und noch filigranere Elektronik-Devices aber sind eher noch nicht sicher vor eindringendem H2O. Daher hat die Firma Aquapac eine besondere Gattung neue Reisetaschen entworfen, die über einen wasserabweisenden Stoff verfügen. Die robusten Trageeinheiten bieten mit dem Verschlusssystem Aquaclip eine spezielle Option die so ausgestatteten Taschen mit wenigen Handgriffen sicher zu verschließen. Durch eine durchsichtige Folie ist es darüber hinaus möglich Smartphone oder MP3-Player zu bedienen, so der Hersteller. Und zwar laut unserer Quelle, der Kanarenpost, ohne dass die Geräte direkt angefasst werden müssen.

Glaubt man dem Hersteller, so kann der ambitionierte Nutzer sogar mit Hilfe der Aquapac-Hüllen unter Wasser filmen. Nämlich indem man entsprechend das umhüllte Smartphone benutzt. Wer sich das näher anschauen will, kann sich umsehen bei der Kanarenpost, die vor einigen Monaten in Wort und Bild darüber berichteten. Zur Quelle Kanarenpost.

66/2016 Küchenideen: Der schlauste Toaster kommt aus Franken

Ein Toaster, der über den Bräunungszustand seines Inhalts Bescheid weiß und entsprechend reagiert. Die Innovation dreier junger Männer aus Franken wurde jetzt auf dem Landeswettbewerb 2016 mit dem Prädikat ‚besonders pfiffig‘ bewertet.

Wer weiß schon, wann ein Toast seinen optimalen Röstungs-Zustand erricht hat. Mal ist das warme Brot schon fast schwarz, mal kaum bissfest. Das stellten in ihren heimischen Küchen auch die drei jungen Tüftler Tobias Knauer, Daniel Welker und Moritz Drummer fest und arbeiteten am ‚klugen Toaster‘. Ab sofort gelten die drei Ebermannstädter nun als Erfinder der optischen Bräunungs-Kontrolle von Toastern. Zu Anfang hatten die jungen Männer die Intention die Entstehung gesundheitsgefährdender Benzopyrene zu unterbinden. Heraus gekommen ist dabei der Toaster, der interpretiert, wann der Toast die beste Konsistenz erreicht hat.

Dem Konzept dienen Foto-Widerstände als funktionales Prinzip. Vorgestellt wurde das Projekt jetzt auf der iENA Inter­nationale Fachmesse Ideen, Erfindungen, Neuheiten in Nürnberg. Bei Landeswettbewerb Bayern 2016 wurden die drei Erfinder jetzt mit dem Preis für eine besonders pfiffige Arbeit prämiert. Wir sagen herzliche‘ Glückwünsch aus Franken für die Franken.