55/2016 Stingbye: das T-Shirt, das vor Mückenstichen schützen soll

Ein neuartiges T-Shirt soll vor Schnaken-, Mücken- oder Moskito-Stichen schützen und sogar Zecken und Co. wirksam abwehren. So zumindest die Aussage des Herstellers zu Stingbye, dem Insektenschutz-Shirt. Die Macher attestieren der Innovation, dass die Oberbekleidung die Wahrscheinlichkeit von Insektenstichen um über 90 Prozent vermindere.

Es sind die Gerüche, die Schnaken und sonstiges Getier davon abhalten sollen sich am Blut von Menschen zu laben. Klassisch sind es Autan und Konsorten, die man sich auf die Haut sprüht um sich vor den Quälgeistern zu schützen. Aus Spanien stammt eine Erfindung, die ab sofort sommerliche Abende auf der Veranda oder Terrasse deutlich angenehmer machen könnte. Von der Firma Stingbye – auf deutsch etwa ‚Mückenstich-Tschüß‘ – wurde ein T-Shirt hergestellt, das Insekten aller Art fernhalte. Das Versprechen zielt dabei nicht nur auf Moskito und Co. sondern auch auf die gefährliche Tigermücke, Läuse bis hin zu Zecken. Faktisch würden durch Stingbye alle Stechmücken und sonstigen kleinen Krankheits-Überträger ferngehalten. Das konstatiert laut einer unserer Quellen (BR3) die Firmen-Inhaberin Silvia Oviedo. Der Selbstversuch eines Reporters mit dem Shirt ist lesenswert und wirkt Vertrauen erweckend.

Ein weiterer Vorteil sei, dass das Textil nicht nach Chemie rieche, so eine Pressemitteilung. Ein Stingbye-T-Shirt kostet 36 Euro und funktioniert gemäß Hersteller noch bei bis zu einhundert Wäschen bis die Wirkung nachlasse. Seit diesem Jahr wird das Stingbye-Shirt offiziell über ausgesuchte Sanitätshäuser Spaniens vertrieben. Inwieweit ein deutscher oder globaler Vertrieb in Planung sind lässt sich nur erahnen: Stingbye jedenfalls zeugt als Anglizismus klar von den Avancen der Macher: weltweites Renommee. Hier die Webiste des Anbieters www.stingbye.com.

54/2016 Wohlwagen: Wohnungsnot initiiert Trend zu Mikrohäusern

Mikrohäuser sind in der Regel fahrbare, wohnwagen-ähnliche Gebilde, die im Innenleben wie vollwertige Wohnungen anmuten. Derzeit macht eine Marke in dem Segment von sich reden: die Wohlwagen.

Vor allem die Wohnungsnot in Großstädten befördert den erkennbaren Trend zur temporären oder dauerhaften Kleinst-Behausung. Daher liegen die Mikrohäuser des Göttingers Alexander Borghorst nachvollziehbar im Trend. Der pfiffige Unternehmer hat früh verstanden, dass das Problem knappen Wohnraumes sich eher verschärfen als abmildern wird. So hat er aus alten Schiffscontainern Umbauten geschaffen. Hölzerne, luxuriösen Bauwagen vergleichbare Ständer-Konstruktionen innoviert und geräumige Wohnwagen-Verschnitte zu vollwertigen Kleinwohnungen transformiert. Entsprechend werden seine ‚Wohlwagen‘ – so der kluge Markenname – nun vertrieben. Gemäß einer Pressemitteilung liegen die Preise der kleinen Komfort-Behausungen zwischen 50.000 und rund 125.000 Euro.

Zur Nutzung: Fast zwei Drittel der Käufer nutzten Ihre ‚Wohlwagen‘ schon als Hauptwohnsitz, so unsere Quelle Standort38. Die derzeit fünf unterschiedlichen Modelle der Marke haben zwischen gut 20 und knapp 80 Quadratmetern. Bislang wurden 68 Exemplare verkauft. Trotz der steigenden Nachfrage habe der Unternehmer beschlossen betrieblich langsam zu wachsen. Anschauen können Interessiert sich das nun in Bild und Text beim Anbieter unter der Adresse wohlwagen.de.

53/2016 Bügel-Clou: die Haushalts-Innovation, die wirklich Zeit spart

Bügel-Clou heißt eine Innovation, die nicht nur frustrierten Junggesellen die Hausarbeit erleichtern soll. Der kurvig gekrümmte Draht hilft nachhaltig beim professionellen Glätten von Hemdsärmeln und wird beim Bügeln einfach eingeschoben und auf diese Art flach auf dem Bügelbrett genutzt.

In der Investment-Show ‚Die Höhle der Löwen‘ hat der Erfinder Christian Peitzner-Lloret mit seiner Innovation ‚Bügel-Clou‘ jetzt einen der Löwen als Sparringspartner gewonnen. Die innovative Bügelhilfe verspricht wirklich eine Hilfe zu sein bei der leidigen Haushaltsarbeit für gestresste Manager und andere. Peitzner-Llorets Bügel-Clou kann das Hemden-Bügeln tatsächlich vereinfachen. Die Ärmel gelten beim Bügeln als komplexester Engpass, weil dort „der Stoff doppelt liege“ so der Erfinder. Zudem sei die Region typischerweise faltenanfällig. Zeitintensiv sei hier vor allem die Notwendigkeit ständig mehrfach zu wenden, so der Innovative in einer Pressemitteilung.

Alles ganz nachvollziehbar wie wir finden. Und praktisch ist die Idee sicher auch. Wer sich jetzt näher für deb Bügel-Clou interessiert kann sich die ‚Löwen‘-Show in der Mediathek bei Vox nochmal reinziehen. Oder zumindest das Prinzip hier im Einsatz betrachten:

52/2016 Die Super-Tapete, die vor Erdbeben schützen soll

Eine Tapete, die vor Erdbeben schützt wurde jetzt vom Nachrichtensender N24 vorgestellt. Masterplan ist ein besonderes Glasfasergewebe, welches dafür sorgen soll, dass selbst bei starken Erschütterungen einzelne Steine nicht aus der Wand ausbrechen.

Nicht die Erdbeben töten, sondern die einstürzenden Häuser. Die These ist so alt wie die Geschichte der ersten urbanen Erdstöße, stimmt aber nach wie vor. Eine spezielle Tapete soll jetzt Haus-Innenwände vor dem Zusammenbruch schützen. Ganz einfach indem die Integrität von Wänden aufrecht erhalten wird. Die Innovation stammt von Karlsruher Wissenschaftlern, die im Rahmen eines EU-Projekts eine entsprechende Versuchsreihe gestartet haben. Entwickelt wurde ein System, das auch marodes Mauerwerk stabilisiere, so eine Pressemitteilung. Aber genug der Worte, ein Video spricht Bände. Denn die Innovation scheint schon einige Jahre alt zu sein, wie ein Video-Fundstück aus bereits dem Jahre 2011 von DW zeigt:

51/2016 Neu von Colin Furze: extreme 360-Grad-Rundum-Schaukel

Eine 360-Grad-Schaukel kommt jetzt wieder aus der schrillen Innovations-Bude von Colin Furze. Das Prinzip gleicht einer klassischen Wippe. Lediglich die eigenwillige Sonderkonstruktion ermöglicht neben dem klassischen Schaukel-Genuss auch und ganz bewusst erwünscht die 360-Grad-Drehung.

Wenn es aus dem Hause Colin Furze aus Großbritannien kommt, dann ist es garantiert schrill, pfiffig und ganz sicher auch etwas Neues. So auch die neueste Innovation des Briten, die das Kind im Manne größer werden lässt. Es bedarf nur genügend Platz rund um das Gerät, dann ermöglicht ein einfaches 25-Kilo-Gegengewicht dem Nutzer der 360-Grad-Wippe eine besondere, kirmes-ähnliche Erfahrung. Bis knapp zehn Meter über dem Boden und dann logischerweise Kopf-nach-unten kreist der Spaßvogel mit seiner Erfindung durch die Lüfte. Das erstellte Promo-Video beweist auf’s Neue: Colin Furze ist einfach schrill, hoch kreativ, aber keineswegs durchgeknallt. Aber genug geredet, das muss man sich ansehen:

50/2016 Neu für Reisende: die ideale Schlafhilfe für Bus, Bahn oder Flugzeug

Das ‚Nodpod‘ ist eine Erfindung, die ein uraltes Problem zu lösen verspricht: verspannte Nackenmuskeln vom gekrümmten Schlafen während der Reise in Zug, Flugzeug oder als Beifahrer im Pkw. Auf der Crowdfunding-Plattform kickstarter hat die Idee bereits das gewünschte Start-Kapital um ein Vielfaches überschritten.

Krumm und schief fühlt man sich oft nach stundenlangen Autofahrten auf dem Beifahrersitz in den oft abenteuerlichsten Positionen. Auch Bahn-, Bus- oder Flugreisen werden oft großenteils schlafend zurück gelegt. So verwundert es, dass es bis heute noch keine überzeugende Möglichkeit gab, sich für einen möglichst erholsamen Schlaf adäquat zu betten. Das soll anders werden, glaubt man den Ideengebern für das Nodpod. Mit zwei einfachen Handgriffen am jeweiligen Sitz befestigt hat die Ein- und Durchschlafhilfe ein bißchen etwas von einem Maulkorb. Allerdings nur für Dritte und Zuseher, denn der Nutzer soll sich mit dem Nodpod laut den Erfindern fühlen wie in Morpheus-Armen. Vor allem aber muss er oder sie sich keine Gedanken mehr machen um einen hin und her rutschenden Kopf, der am Ende jeder Reise zu einem verspannten Nacken führt. Folgendes Kurzvideo zeigt eindrucksvoll die einfache Idee, die schon bald das Reiseerlebnis vieler Menschen verbessern könnte (Quelle: nodpod.com):

49/2016 Verblüffende Innovation: Smartphone mit unsichtbarem Bildschirm aus der Türkei

Ein Smartphone-Display, dessen Anzeige man nur mit einer bestimmten Brille sieht? Der unsichtbare Bildschirm ist Kern der Innovation eines türkischen Tüftlers namens Celal Göger, der damit nicht nur lästige Mitlesern in Bus oder Straßenbahn verhindert.

Einen unsichtbaren Screen für Smartphones zu erfinden mutet zunächst etwas ‚james-bondig‘ an. Wenn man genauer darüber nachdenkt, dann ist es genau diese Diskretion, die man sich manchmal im öffentlichen Verkehrsmittel wünschen würde, wenn der Sitznachbar gar zu dreist mit-liest oder -schaut. Das dachte sich auch Celal Göger und entwickelte einen Bildschirm für Iphones, der für die Rezeption eigener Inhalte eine spezielle Brille notwendig macht. Potenzielle Mit-Kucker sitzen mit erstaunten Augen daneben, wenn ein Nutzer die Technologie von Goger installiert hat. Nicht-Eingeweihte bzw. Nicht-Spezialbrillen-Träger sehen nur einen weißen Screen. Die Innovation besteht aus einem Chip, der an einer Brille angebracht den visuellen Austausch zwischen Iphone und ‚Sehhilfe‘ realisiert.

Interessante Innovation. Nicht nur mitlesende Nachbarn sind ein Problem, das mit der Idee Geschichte wäre. Auch erreicht ein Nutzer ein maximales Maß an Diskretion. Egal welche App man nutzt, welche Bilder oder Filme man gerade ansieht: alles bleibt garantiert eine Privatangelegenheit, nutzt man Gögers Chip und Technologie. Einziges Manko – wenn auch nur für den Erfinder – es gibt noch keine patent- oder markenrechtlichen Schritte des Innovators. Hier sollte sich der kreative Kurde schnellstmöglich kümmern. Weitere Informationen bei Techworm. Wer auf dem Laufenden bleiben will und firm in Türkisch ist, kann auch Göger auf Twitter folgen.