25/2016 Wenn der Pizza-Karton zur Hasch-Pfeife wird!?!

Einen Pizzakarton so zu inszenieren, dass daraus eine Marihuana-Pfeife gebaut werden kann: die Innovation geht zurück auf ein Team rund um Stardesigner Nicolas George. Nach Auslieferung kann ein Ausschnitt der besagten Box tatsächlich mit ein paar Handgriffen zu einem extravaganten Pfeifchen umgewandelt werden.

Darf man es im Marketing-Sinn „Positionierung“ nennen, wenn es einem Pizza-Service einfällt, Teile des eigenen Pizza-Karton als Zweitverwertung als Marihuana-Pfeife zu denken. Glauben Sie nicht? In den USA jedenfalls gibt es ein paar Kreative mit genau dieser Idee. Besagte Pizza-Schachtel lässt sich aus einem abzutrennenden Teil des Kartons und dem sog. „Pizza Saver“ zusammen bauen, der den Deckel der Schachtel stütze, so die Macher. Der Abstandshalter zum Rauchen bestehe darüber hinaus aus hitze-sicherem Keramik. Zusätzlich gebe es einen eingebauten Dampfwandler. So könne sich die Hasch-Ladung sauber in Rauch auflösen. Sogar von einer Nicht-Verbrenn-Garantie bei sorgsamem Umgang sei seitens der Erfinder die Rede, so das Trend-Magazin „The Verge“.

Ach übrigens: derzeit ist die „Pizza-Bong“ noch eine reine Zukunftsvision. Ob diese also in den Markt kommt – wir glauben eher nicht dran. Jedenfalls könnte es sein, ob eine mögliche Probe-Absatzphase zum Erfolg führt und die ääh Pizza Ankalng findet. Wer sich das Ding mal ansehen will, eine kleine Zeitraffer-Filmchen hat unsere Quelle The Verge parat.

24/2016 Japanische Erfindung: Salzig schmeckende Gabel könnte zu weniger Salzkonsum animieren

Eine Gabel, die salzig schmeckt und daher ihrem Nutzer die Würze suggeriert macht gerade in Japan von sich reden. Gute Idee finden wir, bedenkt man den völlig übersteuerten Salz-Konsum westlicher Industrienationen und die bei Abusus gesundheitlichen Folgen.

Der Salz-Konsum ist gerade in Industrienationen ziemlich stark. Die klassische Schulmedizin postuliert hier gesundheitliche Risiken wie starke Wasserretention und in der Folge Bluthochdruck, um nur das offensichtlichste zu nennen. In Japan haben Forscher es jetzt per minimaler Elektro-Stimulation geschafft Salz-Geschmack zu suggerieren. Gemäß einer Pressemitteilung, veröffentlicht auf Japan Today sorge ein Trigger im Griff der sog. „elektrischen Aroma-Gabel“ per Knopfdruck für leichte Stromimpulse. Diese kommen per Batterie und werden an die vorderen Spitzen der Gabel geschickt. Die Stärke lässt sich entsprechend regeln wie damit auch die geschmackliche Intensität.

Entwickelt wurde die Salz-Gabel für diätetisch lebende Menschen, die salzarm oder gar salzfrei leben müssen. Ein Prototyp sei für ein „No Salt Restaurant“ vorbereitet worden so die Pressemitteilung. Der Prototyp der Gabel ist mit 2.000 japanischen Yen bzw. umgerechnet zirka 16 Euro veranschlagt. Von Testern wird kolportiert, dass die Armoa-Gabel unter anderem einen metallischen Geschmack im Mundraum verursache. Hier geht es zu unserer Quelle japantoday.com.

23/2016 Bargeld-Zahl-Automat: Hygiene für beispielsweise Metzgereien

Der Bargeld-Zahlautomat des Erfinders Christian Dieterich könnte schon bald auf breiter Front die Schein- und Münzübergabe zum Beispiel in Metzgereien hygienischer gestalten. ‚Perfect Money‘ nennt der Ideengeber aus der Nähe von Heilbronn seine Innovation, die schon ein paar Jahre am Markt ist und mit Touchscreen und Geldschlitzen ein wenig an einen Parkautomat erinnert.

In Metzgereien und Bäckereien vor allem stößt es so manchem Zeitgenossen auf, wenn Mitarbeiter zunächst die Lebensmittel abwiegen und verpacken. Um dann wie selbstverständlich abzurechnen und Schein- und Münzgeld entgegen nehmen. Auch wenn sich vielerorts Handschuhe durchgesetzt haben, der Kontakt mit dem grundsätzlich eher unhygienischen Bargeld ist oft nicht ganz zu vermeiden. Anders könnte das werden mit der Innovation von Christian Dieterich, die der Erfinder jetzt wieder auf der Internorga in Hamburg präsentierte. Der Mann aus der Nähe von Heilbronn sorgt mit seiner ‚Zahl-Maschine‘ namens ‚Perfect Money‘ dafür, dass der Kunde seine Schuld ’steril‘ über einen Eingabe-Schlitz begleichen kann. Natürlich erst, wenn hinter der Theke die Ware erfasst und der Preis in den Touchscreen eingegeben wurde.

Das Schöne daran: emotional ändere sich am Einkauferlebnis nichts, so eine Pressemitteilung. Wie gewohnt gibt es den zwischenmenschlichen Dialog, die gezielte Produktauswahl, ggf. gestützt durch eine Bedürfnis orientierte Beratung. Selbst der Bezahlvorgang läuft im Grundsatz ab wie gewohnt. Lediglich ist der Automat zwischengeschaltet, wenn es um die physische Geldübergabe geht. Dazu scanne der Automat den einschlägigen Kassenzettel und zeigt den fälligen Betrag im Display. In der Folge kann der Kunde mit Bargeld in Schein und/oder Münze und sogar per Kreditkarte zahlen. Eine saubere Lösung von der wir glauben, dass Sie Chancen auf einen Raketenstart hat, sofern nur richtig vermarktet. Viel Erfolg dafür. Hier der Link zum Anbieter: Der Geld-Bezahl-Automat: Perfect Money.