22/2016 Die elektronische Gardine: Durchsichtigkeit von Fenstern könnte ab sofort „dimmbar“ werden

An der Universität in Harvard wurde jetzt ein Fensterglas entwickelt, dessen Durchsichtigkeit per Schalter dimmbar bzw. zu- und abschaltbar ist. Diese elektronische Gardine funktioniert nicht wie herkömmliche Dimm-Prozesse chemisch sondern physikalisch.

Ein innovatives Fensterglas macht jetzt von sich reden, da es sich in Sachen Lichtdurchlässigkeit gewissermaßen zu- und abschalten lässt. Die Scheibe bestehe aus mehreren Lagen, so eine Pressemitteilung. Die Glasscheibe wird mit einer Elastormerschicht gekontert. In der Folge werden Silbernanodrähte aufgesprüht, welche aufgrund ihrer Filigranität die Scheibe durchsichtig bleiben lassen. Zugesetzte elektrische Spannung sorgt dann dafür, dass diese sich aufeinander zu bewegen und verformen damit das Elastomer.

Weil diese ungleichmäßig auf der Fläche verteilt sind, hat dies zur Folge, dass das Fenster so undurchsichtig werde. Dabei regelt der Grad der elektrischen Spannung die Elastomer-Verformung und damit die Abdunkelung. Das Prinzip sei mit einem auf Knopfdruck zu-frierenden Teich zu vergleichen. Wenn die Oberfläche zufriere, habe diese zunächst eine glatte und klare Eisschicht. Erst wenn diese verkratzt würde, könne man nicht mehr hindurch sehen. Das Prinzip der physischen Dimmung sei kostengünstiger als die herkömmlich chemische Variante. Gefunden und teils inhaltlich rezitiert haben wir die smarte Technologie-Innovation im schweizerischen Medium ‚Baublatt‘.

21/2016 Die Trinkflasche, die sich selbst kompostiert

Eine Trinkflasche, die sich selbst zum Kompost macht? Natürlich sind es faktisch Mikrobakterien, die den ökologischen Job übernehmen. Hergestellt aus dem biologisch abbaubaren Stoff Agar in Pulverform und dann vergleichbar der Entstehung eines Ton-Gefäßes könnte die Innovation klassischen Plastikflaschen den Kampf ansagen.

Pulverisiertes Agar mit Wasser ist der Grundstoff für eine neue, komplett kompostierbare Flasche. Agar besteht aus Algen und wird pulverisiert und mit H2O vermischt zu einer Textur, die analog Ton mit einer Drehbewegung zum Gefäß hochgezogen werden kann. Nach Abkühlung hat man eine Flasche, die visuell Ihren Kunststoff-Pendants durchaus ähnlich ist. Nur eben nicht in der Zusammensetzung. Sobald die Flasche mit Wasser befüllt wird, steht sie in ihrer Form so lange, bis sie jemand leert. In der Folge beginnt der natürliche Zersetzungsprozess.

Agar wurde gemäß einer Pressemitteilung schon vor hunderten von Jahren in Japan entdeckt. Teils wird es als Substitut für Gelatine genutzt. Der Innovator der kompostierbaren Agar-Flaschen, ein isändischer Designer, betont, dass die Bestandteile zu einhundert Prozent biologisch natürlich sind. Theoretisch könne man die Flasche sogar essen – auch wenn das etwas fad werden könnte. Hier geht es zu unseren Quellen, Global Citizen und Inhabitat.

20/2016 Neue App überwacht in Echtzeit Vitaldaten von Rettungskräften

Die Vitaldaten von im Einsatz befindlichen Feuerwehrleuten und sonstigen Rettungskräften sendet eine Innovation aus den USA an einen externen Überwachungsrechner. Der Firehub wird am Helm befestigt und sendet Daten über Sauerstoff im Blut, Herz- und Atemfrequenz sowie Körpertemperatur an einen Rechner bzw. Display abseits vom konkreten Einsatzbereich.

Echtzeit-Gesundheits-Überwachung für den Einsatz von Feuerwehrleuten bzw. sonstigen Rettern wurde jetzt in den USA vorgestellt. Der Firehub ist ein Gerät zur Befestigung am Schutzhelm. Während des Einsatzes sendet die App Vitaldaten wie Sauerstoff im Blut, Herz- und Atemfrequenz sowie Körpertemperatur an einen Computer. Retter können auf diese Art komfortabel und in Echtzeit überwacht werden.

Die Innovation geht zurück auf zwei Studenten, die den FireHUB entwickelt haben. Gemäß einer Pressemitteilung bzw. Information von der Website firerescue1.com konnten das Konzept schon 20.000 Dollar Preisgeld einheimsen und bekam darübe rhinaus im Rahmen des besagten Contests das Patent auf die Erfindung geschenkt. HIer ist das im amerikanischen Originalton zu bestaunen, auch für Nicht-Englisch-Kundige intuitiv verstehbar:

19/2016 Innovation: Weltweit erste Vlies-Tapete aus Flachsfaser und Viskose soll stark dämmen und isolieren

Eine Naturfaser-Tapete, hergestellt aus einer Flachs-Pflanze, soll ein neues, kleines Dämm- und Isolationswunder sein. Stabil sogar gegenüber UV-Strahlung soll das Gemisch aus Flachsfasern und Viskose eine echte Weltneuheit sein, so eine Pressemitteilung.

Nach mehreren Jahren Entwicklungszeit stellte ein Entwickler-Team aus dem Erzgebirge jetzt eine Wärme isolierende, aus Naturfasern bestehende Tapete vor. Deren Stoff aus Flachsfasern und Viskose hat über die Dämm- und Isolationswirkung hinaus auch eine Schall dämpfende Wirkung und biete wirksamen UV-Schutz. Eine Pressemitteilung postuliert in dem Zusammenhang die Weltneuheit der Innovation. Ganz nebenbei seien die neuen, ökologischen Tapeten kompostier- und recycelbar. Zugegeben, ökologische, dämmende und auch explizit isolierende Tapeten gibt es bereits. Vergleichbare Produkte aber bestehen aus Styropor oder schlicht dickerem Karton. Um die 70 Euro wollen die Macher im Vk aufrufen. Wie stark die neue Vlies-Tapete entsprechend Heizkosten spart, muss noch ermittelt werden. Eine nicht unerhebliche Angabe für das operative Marketing der Firma Norafin, die Pate steht für die Innovation.

Das Unternehmen Norafin aus dem Erzgebirge, genauer Mildenau sei führend, wenn es um Forschung und Entwicklung besonderer Vliesstoffe geht. Die Tapten-Innovation soll natürlich isolieren und ein Wohlfühl-Klima schaffen in den damit inszenierten Räumlichkeiten. Hier geht es zu den Machern von Norafin – Experten für Vliesstoffe.

18/2016 Schweinfurter Grundschüler erfinden Hundekot-Aufsammel-Roboter

Eine Apparatur, die Hunde-Häufchen beseitigt ist jetzt ein paar pfiffigen Grundschülern aus Franken eingefallen. Die Jungen und Mädels einer dritten Klasse der Schweinfurter Auen-Grundschule haben sich einem selbst empfundenen Problem angenommen, so ein Zeitungsbericht aus Augsburg.

Er ist noch nicht marktreif, der kleine Schweine-Robo, wie die Schülerinnen und Schüler ihr innoviertes Baby neckisch nennen. Nachdem der Mini-Roboter seinen Dienst auf dem Gehsteig verrichtet hat, der Hundekot eingesammlet ist, fährt er mitsamt seiner Errungenschaft in eine kleine Waschstraße. Diese ist bisher nur aus Pappe gebastelt, an eine Serientauglichkeit ist daher für das Konzept noch nicht zu denken. Dennoch sinnieren die kleine Erfinder schon über viele weitere Facetten ihrer Idee. So sind eine Smartphone-App für die Detektion der Haufen, ein Solar-Dach für den Betrieb des kleinen Roboters sowie eine professionellere Wasch-Straßen-Lösung zumindest angedacht.

Geboren ist der elektrische Hundekot-Klauber aus der Anti-Kaugummi und -kippen-Kampagne „Einpacken und Mitnehmen“ der Stadt Schweinfurt. Und egal ob die Innovation ‚Schweine-Robo‘ eine Chance hat oder sich gar durchsetzt – hervorzuheben ist der Erfindergeist der kleinen Leute aus dem Fränkischen auf jeden Fall. Hier der Link zu unserer Quelle, der Augsburger Allgemeinen.

17/2016 Der erste „sichere“ Cloud-Speicher: für Laien intuitiv nutzbar!?

Das weltweit erste massentaugliche Verschlüsselungssystem haben laut einer WDR-Meldung zwei Studenten entwickelt. Der Cryptomator wurde jetzt auf der CeBIT präsentiert und soll eine Open-Source-Lösung sein, die von jedermann bzw. jederfrau bedient werden kann. Derzeit kostet die Lösung noch das sprichwörtliche Appel und Ei.

Verschlüsselungs-Möglichkeiten gibt es zu Hauf. Allerdings seien die meisten schlicht nicht massentauglich dergestalt, dass Otto-Normal-Verbraucher diese bedienen könnten. Das soll nun mit der Erfindung der beiden Entwickler Sebastian Stenzel und Tobias Hagemann anders werden. Die weltweit erste Cloud-Verschlüsselung mache es insbesondere dem Laien einfach diese zu nutzen. Dabei bleibt dem Nutzer überlassen, ob die zugehörige App vom Desktop, dem tablet oder dem Smartphone aus bedient werde, so eine Pressemitteilung.

Cryptomator-Nutzer können ihre zu verschlüsselnden Daten auf Wunsch online in den virtuellen Tresor. Erst danach erfolgt der Upload in die angeblich hacker-sichere Cloud. Abschließend können wir die Innovation natürlich nicht bewerten. Was wir aber sagen können ist, dass uns die Innovation sympathisch ist. Ebenso wie die beiden Jungs. Ebenso wie das Angebotsverhalten: der Crypomator kostet derzeit nur eine Spende. Interessierte hier entlang.

Hier der Link zu unserer Quelle: Crypomator über die WDR-Presseabteilung.

16/2016 Das smarte Wundpflaster, das Infektionen anzeigt

Ein Pflaster, das unterschiedlich leuchtet, wenn sich eine Wunde entzündet. Das ist die Innovation britischer Wissenschaftler, die Menschen mit Brandwunden künftig wirksamer vor Infektion schützen könnte. Darüber hinaus können Blutvergiftungen besser verhindert und Antibiotika vermieden werden.

Wenn man überprüfen will, ob eine Wunde sich entzündet oder nicht, muss man herkömmlich das Pflaster entfernen. Das hat zur Folge, dass die Wunde ggf. aufgeht, der Prozess in der Regel weh tut und sich der Heilungsprozess zudem noch verlangsamt. Das neue Wundpflaster zeigt relativ zur Entzündung farbige Punkte, wenn sich eine Wunde mit Keimen infiziert. Es sind Giftstoffe, die Bakterien absondern, die Farbkapseln des innovativen Pflasters freisetzen. Das Pflaster könne, so eine Pressemitteilung, zwischen auf der gesunden Haut typischen und tendenziell gefährlichen Bakterien unterscheiden.

Das kluge Wundpflaster diene durch seine schnelle Vorankündigung gefährlicher Tendenzen auch der Vermeidung von Antibiotika und beuge so der um sich greifenden Antibiotika-Resistenzen vor, so unsere Quelle. Wer das genauer nachlesen möchte, hier geht es entlang zu unserer Quelle Praxisvita: Das Wundpflaster, das Infektionen anzeigt.

15/2016 Für Arbeitswütige: der Edge Desk ist der Schreibtisch zum Mitnehmen

Den Schreibtisch zum Mitnehmen für echte Workaholics gibt’s in Kürze frei Haus. Nach Umsetzung der Idee und einer ersten Crowd-Finanzierungs-Runde stehen die Chancen außerordentlich gut, das wir die „Arbeitsplatte to go“ ab Quartal vier dieses Jahres in den Läden sehen und im Web kaufen können.

Mit rund 22 Pfund Gewicht muss der arbeitswütige Globetrotter rechnen, der künftig tragender Weise eine Life-Work-Balance mitsamt dem neuen, tragbaren Schreibtisch Edge Desk plant. Inklusive fest montiertem Sitz knien die Nutzer des Edge Desks vor ihrer Arbeitsplatte, typischerweise wohl inklusive Macbook oder Tablet als elektronische Gehilfen. Mit einem halben auf einen dreiviertel Meter misst die Platte genug Fläche für ein gepflegtes Worker-Stündchen.

Die Stellung am Edge Desk gilt nicht nur aufgrund des Kaffeetassen-Halters als ergonomisch. Denn die Rückenfreundlichkeit entstehe objektiv durch die kniende Haltung und dadurch den Zwang zum aufrechten Sitzen, so eine Pressemitteilung. Darüber hinaus sorgen zwei verstellbare Höhen für eine Anpassung an die Körpergröße des Nutzers bzw. der Nutzerin. Auslieferung des derzeit noch in den Startlöchern scharrenden Projekts sei für Quartal vier 2016 geplant. Wer der Innovation Zukunft attestiert, hat jetzt noch bis zum 23. April die Möglichkeit sich ein Modell vorab zum Preis von 249 statt 499 Dollar zu sichern. Was das für Besteller aus Deutschland bedeutet in Sachen Versandkosten – keine Ahnung. Mitmachen und vom Vorzugspreis profitieren kann man jedenfalls noch auf dem Portal Kickstarter.

Vorab kucken? Hier entlang geht es zum „Edge Desk Schreibtisch“ zum Mitnehmen.

14/2016 Wenn Fische mit dem Aufzug fahren: Innovation hilft Schuppentieren an Wehren

Mit dem Hydro-Fischlift will ein Baden Württemberger Erfinder künftig an Stauwehren den Fischen ein Strom-Aufwärts-Bewegen ermöglichen. Eine grundsätzlich ganz einfache Fahrstuhl-Systematik ermöglicht auf eine nur scheinbar schrille Art ein Zurück-zur-Natur für beschuppte Fließwasser-Lebewesen.

Wo früher speziell angelegte und von Wasser umgebene Steintreppchen Fischen ein Passieren der Wehre ermöglichten, könnten heute Fischlifte aus Baden Württemberg ihren Dienst tun. Fischtreppen sind nämlich nicht die günstigste Alternative und nehmen eine Menge Platz am Flusslauf ein, so eine Presseinformation. Auch wenn die klassischen Fischtreppen eine geeignete Option für unsere schwimmenden Mit-Geschöpfe sind – es sind durchaus keine einfachen Hindernisse. Hier kommt die Innovation des Wangeners Georg Baumann ins Spiel. Mit seiner Apparatur lockt der Erfinder eigenen Worten zufolge am Wehr ankommende Fische in eine sogenannte Lock-Strömung seines Fischlifts. Nach gut einer halben Stunde schlösse sich dann eine Schiebetür und der Behälter mitsamt Fahrstuhl-Insassen werde rein mechanisch mit Wasserkraft nach oben befördert. Oben sorge eine zweite Lock-Strömung dafür, dass Fische intuitiv motiviert würden, normal flussaufwärts weiter zu schwimmen. Für Interessierte, hier entlang geht es zum innovativen Fischlift aus dem Allgäu: Zum Hydro-Fischlift.

Mit einem Patent namens „Hydroconnect“ gibt es bereits etwas im Ziel ähnliches. In der Umsetzung ist dieser patentierte Schneckenflügel zum Fischaufstieg allerdings schwerlich vergleichbar. Wen das interessiert, der wird unter dem Begriff Hydroconnect online recherchierend fündig oder klickt hier: hydroconnect.at.

13/2015 App-getriebene Kaffeemaschine mit umweltfreundlichen Kapseln

Eine Kaffeemaschine, die Befehle vom Smartphone entgegen nimmt. Die für frischen Kaffee, Espresso oder Capuccino sorgt, auch wenn ich erst auf dem Weg zur Maschine bin. Und ein Kaffee-kapsel-Konzept, das umweltfreundlicher sein soll, als herkömmliche Wettbewerbs-Produkte. Mehr davon:

You Rista heißt die neue Kaffeemaschine von Tchibo, die unter anderem per App betrieben und mit Kunststoffwürfeln aus Polypropylen bestückt wird. Umweltfreundlicher soll sie sein als übliche Maschinen am Markt, die noch großenteils mit Alukapseln arbeiten. Und natürlich futuristisch ist sie, per Smartphone gesteuert. Wir haben lange überlegt, ob wir das als Innovation durchgehen lassen wollen. Sie sehen wie unsere Entscheidung ausgefallen ist.

Qbo heißt die App, die in diversen App-Stores herunter zu laden ist. Mit einfachen Wischern am Smartphone können Kaffee, Milch und Milchschaum einfach aufeinander abgestimmt werden. Die kostenlose Applikation ermöglicht über Push-Nachrichten, sich zyklisch erinnern zu lassen. Mögliche Termine sind die Reinigung der Maschine, die Bestellung neuer Kapseln oder der morgendlich-belebende Espresso-Ration um 7.00 Uhr früh. Für ganz altmodisch veranlagte Menschen besteht sogar noch die Möglichkeit, die Maschine klassisch per Hand und Tastendruck zu nutzen. Preislich liege die Qbo bei um die 300 Euronen, mit Milchmodul müssen Interessenten noch einmal 50 Euro mehr legen. Wer intellektuell schnuppern will, hier geht es zu Qbo Kaffeemaschine.