04/2016 Archelis: Die portable, anschnallbare Sitzhilfe für überall

Archelis heißt eine neue Stuhl- bzw. Sitzprothese, die zunächst für Mediziner entwickelt wurde, nun aber als praktisches Gadget einen Massenmarkt erobern soll. Einmal umgeschnallt kann sich der Nutzer überall in eine bequeme Sitz-Steh-Position bringen. Vor allem Menschen, die beruflich viel Stehvermögen im wahren Wortsinn haben müssen, könnten durch die Archelis-Prothese Erleichterung erfahren.

Wer kennt es nicht, wenn die Beine müde werden vom vielen Stehen? Eine Innovation aus Japan könnte diesem Problem nun Herr werden. Die Firma Nitto plant bis Mitte des Jahres ihre Innovation „Archelis“ marktreif zu machen. Mit den Beinschalen zum Umschnallen kann sich jeder NUtzer immer und überall hinsetzen bzw. die Beine temporär entlasten. Die Idee war zunächst als praktisches Gadget für Mediziner innoviert worden, da gerade diese Berufsgruppe viel stehen und sich dabei in der Regel besonders konzentrieren muss.

Die Zielgruppen und Zahlen potenzieller Nutzer für das Accessoire sind noch nicht abzuschätzen. Man denke nur an die vielen Berufe, die täglich gewissermaßen für das Stehen bezahlt werden. Angefangen beim Wachpersonal über Verkäuferinnen und Verkäufer bis hin zu Fließband-Arbeitern. Darüber hinaus Touristen, die bei längeren Besichtigungen Auszeiten suchen. Oder Museums- oder Galerie-Besucher, die immer wieder verweilen und genießen möchten. Wer sich das noch nicht so recht vorstellen kann, wir haben ein japanisches Youtube-Video gefunden:

03/2016 Apple-Vision Li-Fi: Internet überall und pfeilschnell für alle?

Der Hard- und Software-Gigant Apple hat – schon von einigen Monaten . einen neuen Datenübertragungsstandard zum Patent angemeldet. Pressemitteilungen kolportieren, dass bereits im Jahr 2013 „Li-Fi“, eine noch in Entwicklung stehende, schnelle Datenübertragung über das Licht erwähnt worden war. Das herkömmliche Wi-Fi ist der Funkstandard, Li-Fi, wäre dazu das optische Gegenstück.

Wohl schon seit einigen Monaten experimentiert die Technologie-Schmiede Apple mit einem neuen Datenübertragungs-Format bzw. – Standard, der unser aller Leben revolutionieren könnte. Um die 100 mal schneller als „Wi-Fi“ soll das neue „Li-Fi“ sein. Ein Akronym, das wohl für „Light Fidelity“ stünde. Der futuristische neue Standard nutze sichtbares Licht anstelle von Radiowellen, um Daten zu übertragen, so Presseinformationen. Li-Fi wird entsprechend über das Licht übertragen. Da Licht faktisch überall vorhanden ist, würde das auch ein all-verfügbares Internet implizieren. Wann es die neue Technologie geben wird, ist unklar. In der neuen Realease von IOS 9.1 scheint von „LiFi-Capability“ die Rede zu sein, wie findige Tüftler entdeckt haben wollen. Dies war Anlass für die derzeit kursierenden Gerüchte um den neuen Standard. Ob Li-Fi ein realistisches Szenario ist: unbekannt.

02/2016 Großraum-Rettungskapsel könnte für Passagier-Überleben bei Flugzeugabstürzen sorgen

Eine in große Passagierflugzeuge integrierte Rettungskapsel könnte künftig bei Flugzeugabstürzen nachhaltig Leben retten. Die überdimensionale, von einem Ingenieur namens Vladimir Tatarenko imaginierte Kapsel könnte die Flugsicherheit revolutionieren. Der Erfinder hegt aufgrund der notwendigen, extrem aufwendigen Tests allerdings noch Zweifel an der Realisierbarkeit seiner Idee.

Flugzeugabstürze sind bezogen auf den weltweiten Luftverkehr eine sehr geringe Größe. Jeden Tag gehen zirka 1,5 Millionen Passagierflugzeuge in die Luft. Mit weiteren über zwei Millionen Sport- und Segelfliegern pro Tag kommen wir also während eines Jahres auf deutlich über eine halbe Milliarde Flüge. Die rechnerische Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit einem Flugzeug abstürzen, liegt nach flugzeug-absturz.de also bei rund 0,00000007 Prozent. Für Betroffene ist das irrelevant, aber statistisch hinsehen sollte man auch. Natürlich haben wir einen Animationsfilm zur Veranschaulichung von spiegel.de:

Erfinder Vladimir Tatarenko habe laut Spiegel drei Jahre lang an seiner Idee gearbeitet, die Flugsicherheit mit seiner entkoppelbaren Flugzeugkabine zu revolutionieren. Der ukrainische Ingenieur hat ein entsprechendes Modul entwickelt, das sich vom Cockpit aus vom Bug der Maschine lösen lässt. In der Folge sind es automatische Fallschirme, die Kabine und Insassen sicher zu Boden oder über dem Meer gen Wasser schweben lassen. Auch der Gepäck-Stauraum sei Bestandteil der ausklinkbaren Kabine und so bei Abstürzen gesichert. Auch wenn die Innovation so interessant klingt, wie sie ist: die extrem aufwendigen Test-Szenarien bis zu einer potenziellen Marktreife gefährden die Machbarkeit.

01/2016 Mit dem schwebenden Arca Board zurück in die Zukunft gleiten?

Nicht weniger als ein schwebendes Skateboard ist das neue „Arca Board“, das Ende letzten Jahres vorgestellt wurde. Angetrieben von 36 Rotoren und befeuert von über 270 Pferdestärken lässt das futuristische Gleit-Brett seine Nutzer tatsächlich über Wege und Straßen schweben.

Es mutet an wie die Vision aus ‚Zurück in die Zukunft‘, wenn die ersten Protagonisten mit ihren Arca Boards dahin gleiten. Und abgesehen von der Optik ist sogar die Technik schon fast auf dem Niveau des in den achtziger Jahren erdachten Hoverboards. Lediglich an der Endgeschwindigkeit und der Ausdauer scheint es noch zu hapern bei den Prototypen. Ganze sechs Minuten soll das Arca Board Puste haben, bis die Antriebsmittel versagen. Bis dahin sind es über 270 PS, die von 36 Rotoren erzeugt werden und das innovative Fortbewegungsmittel reiten. Wer sich das nicht vorstellen kann, dem sei eines der diversen Promo-Videos auf Juuh-Djuub empfohlen. Viel Spaß: