69/2015 Der Papier-Recycler für zu Hause: Prototyp sucht Förderer

Eine Papier-Recycling-Maschine für den Hausgebrauch haben drei Schüler aus Baden Württemberg erfunden. Wer typisches Schreibpapier einwirft, der bekommt hinten fertiges Toiletten- bzw. Servietten der anderen Art heraus.

Philipp Schwarz, Andreas Zeh und Jonas Pieper sind die Erfinder einer Papier-Recycling-Maschine für den privaten Gebrauch. Der transparente Prototyp misst einen Meter in der Länge und ist rund 40 Zentimeter breit. Das Innenleben, so die Bayerische Staatszeitung, bestehe aus Teilen eines Aktenvernichters, einer Aquarium-Pumpe und einem Stabmixer. Sowie den beheizbaren Rollen eines Laminiergeräts. Die Entwicklungszeit: rund ein Kalenderjahr. Als Vision haben die jungen Tüftler ein nutzbares Gerät für Behörden und Ämter vor Augen. Wer sich den jungen Erfindern annehmen möchte bzw. hier Vermarktungs-Ooptionen sieht: Venture Capital bzw. Business Angels werden gesucht. Die drei jungen Männer sind – ohne Gewähr – sicher über das Sekretariat des Wieland Gymnasiums in Biberach recherchierbar.

68/2015 Neue Generation Snowboard zweiteilig? Innovation 60 degrees Board

Ein zweigeteiltes, neues Snowboard namens 60-Degrees-Board bzw. Funboard soll sehr bestechend in seinen Fahreigenschaften sein. Statt eines statischen Bretts verband der Erfinder Matthias Gruber einfach zwei Teile miteinander und ermöglicht Snowboardern damit diverse neue Möglichkeiten. Zunächst der Film zur Idee inklusive Beta-Tester:

Matthias Gruber heißt ein junger Designer, der seine Idee zu einem zweigeteilten Snowboard nicht nur pfiffig fand, sondern diese auch umsetzte. Heraus kam sein ggf. revolutionäres, neues Board namens 60 Degrees-Funboard*. Wie oft so kam der Impuls auch bei Gruber aufgrund eigener Leidenschaft und Anspruch an das Gerät: statische Snowboards sind naturgemäß nicht so beweglich bzw. dynamisch wie zum Beispiel Skier. Übrigens, bei aller Bewunderung: Intellektuelle Anleihe dürfte Gruber genommen haben am Straßen-Snakeboard aus den 90er Jahren. Denn auch das ist zweigeteilt und beweglich. 60 degrees ist also so etwas wie ein Pisten-Snakeboard. Egal, wir reden ja hier über Spaß im Schnee und daher in jedem Fall über eine tolle Innovation.

Hinweis: Wir meinen: Das Produkt scheint ein Hammer zu sein. An dem Markennamen ist im Sinne einer weltweiten Vermarktungsoffensive noch intensiv zu arbeiten. Solche Brands müssen klingen, Emotionen wecken und vor allem sollte der Brand Mundpropaganda befeuern. In jedem Fall wünschen wir sehr großen Erfolg! Hier unsere Quelle, molti grazie a Snowboard.it

67/2015 Überragende Innovation: neuer Rollstuhl basiert auf Segway-Prinzip

Eine Innovation, die auf den Rollstuhl angewiesene Behinderte förmlich beflügeln dürfte kommt jetzt aus Großbritannien. Dort hat der Erfinder Kevin Halsall seinen auf der Segway-Technik basierenden neuen Rolli vorgestellt.

Nach rund vier Jahren Entwicklungszeit und mit Unterstützung der Firma Segway sowie einigen anderen war es geschafft: der Erfinder Kevin Halsall hatte einen revolutionären, neuen Rollstuhl geschaffen. Der Innovationsgeist für die überzeugende Technik wurde getriggert durch die Schwierigkeiten, die sein auf den Rollstuhl angewiesener Kumpel hatte. Erläuterungen:

Der pfiffige Rollstuhl aus dem Hause ogo Technology basiert auf dem Segway-Prinzip. Das Gefährt macht den Einsatz der Hände faktisch überflüssig, da der Rollstuhl nur per Gewichtsverlagerung bewegt bzw. gefahren wird. Bis zu 20 Stundenkilometer Geschwindigkeit sind möglich. Für unterschiedliche Gelände könne sehr einfach (siehe Video) ein Reifenwechsel gemacht werden.

Hinweis und wichtiger Zusatznutzen: Ganz nebenbei hat Halsalls Innovation einen sportlich-aktivierenden Effekt. Der Rollstuhlfahrer muss bei der Nutzung ständig seinen Rumpf und damit Muskulatur bewegen. Gesunderhaltung pur. Wir wünschen dem Erfinder von Herzen allen Erfolg der Welt.

66/2015 Smarte Glühbirne als Einbrecher-Schreck?

Eine intelligente Glühbirne soll es künftig Langfingern und sonstigen Bösewichten schwerer machen. Das Leuchtmittel wird als „klug“ bezeichnet, weil es nicht nur Anwesenheit vortäuscht, sondern auch Einbrecher erkennt, alarmieren kann und last not least schönes, warmes Licht spende, so die Macher.

Eine intelligente Glühbirne, die Einbrechern suggeriert, dass das Haus gerade lebendig bzw. bewohnt ist. Comfylight heißt die neue Lampe, die Wohn- und Lebensgewohnheiten Ihrer Nutzer „lernt“ und sich entsprechend selbst ein- und ausschaltet. Darüber hinaus spürt Comfylight unerwünschte Eindringlinge auf und warnt ihre Nutzer mittels Smartphone-App. Insgesamt vier relevante Funktionen attestiert das Comfylight seinen Nutzern. Einmal installiert schaltet sich die Birne nach Ihren klassischen Lebensrhythmen ein und aus. So wird auch während Ihres Urlaubs Anwesenheit vorgetäuscht. Sie erkenne darüber hinaus Bewegungen im Raum und meldet Veränderungen über eine App auf das Smartphone. Durch eine einzuschaltende Blink-Funktion alarmiert die Glühbirne zum Beispiel Nachbarn. Und schließlich stehe das Comfylight für angenehmes, warmes Licht.

Die Projektseite des Comfylights spricht von Herbst 2015 als Release-Zeitraum, es ist also schon bald soweit. Wer persönlich fragen will, hier geht’s zum Comfylight. Es scheint 20% Rabatt auf die ersten Vorbestellungen zu geben.

65/2015 Werden Smartphones künftig per Zimmerpflanze aufgeladen?

Das eigene Fensterbrett mit seinen Blumentöpfen zum Aufladen von Smartphone und Tablets? Eine schrille Idee scheint sich hier aus dem fernen Chile zu uns den Weg zu bahnen. Dort nämlich haben drei Studentinnen eine solche Innovation zum Leben erweckt. Marktreif ist der Bio-Akku noch nicht.

Alles weitere entnehmen diejenigen, die der spanischen Sprache aus dem Video nicht mächtig sind, unserer Original-Quelle, der Illustrierten Stern.

Vision: Bier-Kühler, der nachbestellt

— NEU — In unserer neuen Raketenstart-Rubrik „Vision“ berichten wir ab sofort von entweder nur hierzulande oder grundsätzlich noch nicht marktreifen Ideen, die sich durchsetzen könnten. Oder aus unserer Sicht des Nachdenkens wert sind. Wir beginnen mit dem E-Fridge. — NEU —

Der neue E-Fridge, deutsch „elektronischer Kühlschrank“ ist eine Erfindung der amerikanischen Biermarke Bud Light. Die Maschine ist offiziell zwar in erster Linie auf die Kühlung des Gerstensaftes ausgelegt – aber das reine Kühlen wäre den Entwicklern zu wenig. Beispiele: Der Kühler ‚weiß‘ um die Innentemperatur und ab einem gewissen Status Getränke-Vorrat bestellt der smarte Kühlschrank sogar nach.

Kluge Marketer nehmen sich des Weges Ihrer Ware an und versuchen Ihre Wunsch-Klientel schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt für die eigene Leistung zu begeistern. So auch die Kult-Bier-Marke Budweiser, die mit dem E-Fridge einen „klugen“ Bier-Kühlschrank kreiert hat. Dieser kühlt nicht nur die Gerstensaft-Fläschchen. Darüber hinaus meldet er wie lange nach Einstellen des Blonden es dauert, bisdie perfekte Trinktemperatur erreicht ist. Des weiteren registriert die Maschine, wie viele Flaschen aktuell noch verzehrfertig zur Verfügung stehen. Entsprechende Informationen zum Kühlstatus können sich die Besitzer solcher Denk- und Kühlaggregate über eine App auf das eigene Smartphone schicken lassen.

Wem das noch nicht genug ist, der wird begeistert sein von dem aus Herstellersicht nicht ganz uneigennützigen Feature „automatisches Bier-Bestell-Wesen“. Der E-Fridge ordert ab einem bestimmten Mindest-Füllstand neues Budweiser. Die Erfindung ist derzeit nur in dne USA verfügbar, aber ggf. denken ab sofort auch Krombacher, Bit oder Würzburger Hofbräu über eine ähnliche Innovation nach. Und sei es nur um damit in die Medien zu kommen.

Wer „in Bier macht“ und sich das nun mal ansehen möchte, hier ist unsere News-Quelle Mann TV.

64/2015 Der Kinderwagen für Rollstuhlfahrer

Der Rollstuhl-Kinderwagen des jungen Erfinders Alden Kane (16) macht es behinderten Müttern möglich ihre Kleinsten gewissermaßen ‚ganz normal‘ zum Spaziergang auszuführen. Das Gefährt wird frontal arretiert, hat etwas von einem fahrbaren Maxi Cosi und wirkt, als sei es wirklich komfortabel zu bedienen.

Es war wie so oft ein augenscheinlicher ‚Engpass‘ im Lebensumfeld eines kreativen, jungen Mannes, der zu einer richtig smarten Erfindung führte. Allerdings war die Innovationsfreude auch getriggert von seiner Schule, die ein Projekt ausgeschrieben hatte die Lebensumstände behinderter Menschen mit einer pfiffigen Innovation zu verbessern. Enthusiasmus kann man dem 16-jährigen bescheinigen, denn nachdem er ‚Blut geleckt hatte‘ verbrachte er mehrere Tage in einem Rollstuhl, um die Lebensrealität der Betroffenen besser kennenzulernen. Ein Prototyp seines Kinderwagen-Rollstuhls entstand dann aus einigen Kunststoffrohren. Nach einigen Tests und stetigen Verbesserungen ist das Gefährt nun einsatzbereit. Glückwunsch, junger Mann, können wir hier nur sagen. Nun ist Kane übrigens klug genug, die Rechte an seinem Gefährt an eine potente Organisation weiter zu verkaufen, um das Projekt und dessen Nutzen in die Welt hinaus zutragen. Wer sich jetzt ein Bild zu machen will – es ist am besten sich dazu ein Video anzusehen:

63/2015 Der Stammtisch zum Mitnehmen

Ein Stammtisch zum Zusammenklappen, mitnehmen und zum flexiblen Zechen oder auch schlicht gemeinsamen Verweilen. Die Erfindung von Izzy Swan hat bereits die virale Runde gemacht auf und über Youtube.

Izzy Swan heißt der geniale Schreiner, der immer wieder mit richtig pfiffigen Erfindungen auf sich aufmerksam macht. Eines seiner neuesten Werke: der portable Stammtisch für Unverbesserliche oder einfach Menschen, die konsequent einen gewissen Lebensstil propagieren bzw. leben. Mit ein paar einfachen Handgriffen kann das ausgeklügelte Holzgestell an jedem beliebigen Ort entfaltet werden. Vier Pesonen haben dann Zeit und Muße zum Essen, Trinken, Karten spielen oder einfach nur Plauschen. Irgendwie schrill die Erfindung, aber irgendwie auch klasse. Hier der Link zur Website des Machers Swan. Das kurze Einführungsvideo des kreativen Holzwurms ist einfach ein Muss:

62/2015 TV-werbefrei-App TVvy in Kürze auch auf Iphone verfügbar

Eine App, die Werbepausen erkennt und dem Nutzer zu erkennen gibt, wenn die Unterbrechung beendet ist. Das ist der Kern der Innovation TVvy, eines Werbepausen-Identifizierers dreier Baden-Württemberger Männer.

Kilian Batzner, Felix Schober und Tim Berger heißen die drei Studenten, die die Werbeindustrie – besser deren Werbesendern – das Fürchten lehren könnten. Ihre Smartphone App TVvy soll fähig sein, Werbeunterbrechungen zu erkennen, im übertragenen Sinne zu „beobachten“ und schließlich TV-Zuschauern, die diese App nutzen Zeichen zu geben, wenn das eigentliche Programm weitergeht. Die App ist kostenlos, erst ab 20.15 Uhr Primetime wird eine einmalige Gebühr von zwei Euro fällig.

Nach Download der App, die in den kommenden Tagen für alle relevanten Systeme verfügbar sein wird, muss der Nutzer diese zunächst individuell einrichten. Alle erkannten Sender werden hier aktuell auf „Werbung oder echte Sendung“ hin evaluiert. Wer die Sender seiner Wahl markiert, bekommt die begehrten Botschaften, was gerade läuft. Weitere Informationen zu dem Projekt bei ExcAPPtional.