61/2015 Startrek im Bad: Rasieren wir uns schon bald per Laserstrahl?

Skarp soll der neue Laser-Rasierer heißen, der bei Marktreife künftig männlichen Bartwuchs und weiblich empfundene Problemzonen-Haare entfernen könnte. Die beiden findigen Schweden Gustavsson und Binun hinter der Erfindung haben laut dem Boulevard-Magazin Business Insider bei einer Crowdfunding Plattform längst das gesetzte Limit von 160.000 Dollar überschritten.

Rund eine Million ist die Innovation Skarp einer umrissenen Online-Crowd bereits wert. Soviel haben die Macher des Laser-Rasierers nämlich bereits eingenommen im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne, die auf 160.000 Dollar gezielt hatte. Aber schauen wir uns das doch einfach mal genauer an:

Nichts anderes als die Rasier-Gewohnheiten vieler Generationen auf den Kopf stellen: das planen die Erfinder des Laser-Rasierer Skarp. Ein Dorn im Auge waren den kreativen Jungs die vielen Haut-Irritationen und kleinen Schnitte, die zweifellos unerwünschte Neben-Aspekte der Rasur sind. Die Innovation liege schon seit faktisch Jahrzehnten in der Schublade, so Erfinder Morgan Gustavsson. Das hartnäckige Problem mit dem Erkennen von hellem bzw. grauem Haar verhinderte das Weiterarbeiten. Hier kommt nun das Haarmolekül Chromophor ins Spiel. Weil annähernd alle Menschen darüber verfügten, greift nun auch übergreifend der Laser, der ab einer bestimmten Wellenlänge per Licht zielsicher abschneiden könne. Tja, wie das klingt ist das Rasieren ohne Hautirritationen damit wohl bald möglich. Skarp ist für Frauen wie Männer gleichermaßen geeignet.

Weitere Informationen unter Skarp Technology.

60/2015 Neuer Beton saugt Wasser ein

Ein Beton, der tausende Liter Wasser einfach aufsaugt. Die vielversprechende Innovation namens Top Mix Concrete, verspricht diverse Hochwasser- bzw. Regen-Folgen zu nivellieren. Der geneigte Leser sieht sich bitte einfach zunächst dieses beeindruckende Video an:

Es ist kein Scherz, was da jüngst das Boulevard-Blättchen Dailymail über Top Mix Concrete berichtet, ist wirklich extrem beeindruckend. Ein neuartiger Beton scheint tausende von Litern Wasser einfach zu „verschlucken“ und so dafür zu sagen, dass die entsprechend betonierten Flächen in Sekunden trocknen. Die Anwendungsbereiche des Saug-Betons sind noch gar nicht abschätzbar. Hinter der Innovation steht das US-Unternehmen Topmix Concrete Company, deren Kontaktdaten wir hier gerne für Sie recherchiert haben:

Topmix Concrete Company, 3800 NW 12th St, Miami, FL 33126, Telefon USA 001-786/516-2716.
Und hier der Yellow Pages Link.

59/2015 Eggmaps: Innovative Idee, das ‚Prinzip Landkarte‘ neu zu gestalten

Tourismus-Verbände dürften mit der Zunge schnalzen ob der Erfindung des ungarischen Designers Dénes Sátor: mit seiner „Eggmap“ macht er Land- bzw. Stadtkarten plastisch. Seine Karten sind ballförmig, mit Luft angefüllt und reagieren auf manuellen Druck mit einer Art „Zoom“.

Eine Land- bzw. Startkarte ist in der Regel auf zweidimensionalem Papier gedruckt und dient vor allem Touristen der Orientierung. Ein ungarischer Designer hat sich jetzt gewissermaßen disruptiv Gedanken gemacht, ob es immer zweidimensional sein muss. Entstanden ist die Eggmap, ein kleiner, bedruckter Luftballon. Drückt der Nutzer auf einen Teil des Ballons, vergrößert sich der gegenüberliegende. Diese Ausweitung lässt die überall nur in Miniatur vorliegende Landkarte an der Stelle lesbar werden, die sich ausstülpt. Das Drücken der „Eier-Karte“ ist einem manuellen Zoom vergleichbar und daher als extrem pfiffiger Touristen-Artikel weltweit vorstellbar. Sátors Idee ermöglicht es dem Nutzer weiter voneinander entfern­te Ziele ebenso im Auge zu behalten, wie die nahe Umgebung des eigenen Standorts gerade.

Gemacht ist die Eggmap aus einem kautschukartigen, wasserfesten Material. Es ist extrem flexibel und hält leichten wie starken Quetschungen problemlos stand ohne kaputt zu gehen. Darüber hinaus ist die Eggmap sehr leicht, da nur mit Luft angefüllt. So, genug der Worte – wer sich das jetzt mal beim Designer ansehen möchte wird auf Facebook fündig. Dénes Sátor wünscht sich über die wohl bekannte Social-Media-Plattform auch Kommunikation, Angebotsanfragen sowie ggf. bei Interesse Vorbestellungen. Wir wünschen von Herzen viel Erfolg. Hier entlang: facebook.com/eggmaps

58/2015 Der vernetzte Fahrradhelm, der bei Unfall konsequent Hilfe holt

Der Fahrradhelm Liveall soll künftig nicht nur einem Smartphone ähnlich werden und anspruchsvolle Kommunikation ermöglichen. Bei möglichen Stürzen wird nach zirka 30 Sekunden ohne weitere Reaktion des Verunfallten automatisch ein Rettungsdienst verständigt.

Liveall heißt der neue Alleskönner-Helm, der jetzt auf der IfA in Berlin vorgestellt wurde. Der Kopfschutz birgt eine Kommunikationszentrale, um es dem Radler zu ermöglichen ganz analog Star Trek next generation mit der Welt kommunizieren zu können. Per Bluetooth ist dann über das eigene Smartphone per Headset zu kommunizieren. Das relevantere Element aber ist der Aufprall-Detektor, der einer schweren Erschütterung und 30 vergangenen Sekunden eine Rettungsleitstelle verständigt. Das Ganze läuft über die Livall-App, die den Befehl ebenfalls zum Smartphone mit entsprechender Befehlsfolge leitet. Zudem werden im Helm zwei Lämpchen eingeschaltet, die in einem solchen Fall ein orangefarbenes Blinklicht absenden.

Die Verkehrstauglichkeit des Liveall-Helmes wird noch abgerundet durch die automatische Zuschaltung eines LED-Lichts beim Einsetzen der Dämmerung, einem Blinker, der zum Abbiegen aktiviert werden kann. Und einem Gerätchen, dass es ermöglicht vom Lenker aus Fotos zu machen, sofern der Fahrer es arretiert hat. Der Liveall ist noch in der Entwicklung, so die Macher. Finanziert werden soll über Crowdfunding per Indiegogo: Liveall – der vernetzte Helfer-Helm. Kaufpreis zum Start in USA: rund 100 Dollar. Quelle: Radiobericht zur IfA, SWR1, 7. September 2015