05/2015 Mit dem Inebriator autark Cocktails mixen

Eine Maschine, die autark Cocktails mixt und damit Tom Cruise und Co. im heimischen Partyraum ersetzt. Eine bizarre Idee? Mitnichten. Zwei Engländer haben schon vor einigen Monaten ihren Inebriator vorgestellt: die voll automatische Cocktail-Maschine.

Der Cocktail-Automat Inebriator steht seit Monaten auf BETA. Ob und wann die Kiste vermarktungsreif ist, steht in den Sternen. Aber lustig sieht das Ding in Aktion allemal aus. Hier gibt’s ein Kurzvideo:

Wer sich auf dem Laufenden halten möchte, ab und zu gibt es einen Status-Update der Erfinder. Die Marktreife scheint jedoch noch eine Weile auf sich warten zu lassen.

04/2015 Bluesmart – Reisegepäck der Zukunft?

Nicht weniger als ‚das Reisen revolutionieren‘ wollen die Macher des New Yorker Unternehmens Bluesmart. Mit ihrer Innovation eines Trolley 2.0, einem Koffer, der sich per Bluetooth öffnen und schließen lässt. Das Utensil ’schimpfe‘ sogar, wenn der Besitzer sich zu weit entferne, so eine Pressemitteilung.

Ein Koffer, der über Reisegewicht und -ziele kommunizieren kann, sich per Bluetooth öffnen und wieder verschließen lässt. Und mokiert, wenn sein Besitzer sich außer zu definierender Reichweite befindet. Die Reise-Innovation des New Yorker Unternehmens Bluesmart möchte Maßstäbe für Globetrotter setzen. Ganz nebenbei kann das Gepäckstück sogar über GPS geortet werden. Und wenn das Smartphone oder Tablet leer sei, dann kann die On-Board-Ladestation genutzt werden. Gesteuert wird der 2.0er-Trolley über eine Handy-App. Als Sahnehäubchen für Vielreisende birgt das Gerät eine Reisestatistik, die über Reisemeilen Auskunft gibt. Im Handel sei der innovative Koffer ab August 2015, es soll knapp 400 Euro kosten.

03/2015 Multifunktions-Drohne soll Rotorblätter, Ölpipelines und sogar Flugzeuge fliegend reparieren

Der fliegende 3D-Drucker in Drohnen-Form ist der neueste Coup von Erfindern aus London. Bei Serienreife prognostizieren Experten laut Welt-Artikel Millionen-Einsparungen über diese Form der Instandhaltung.

Drohnen, die autark Windräder, Ölpipelines und sogar Flugzeuge überprüfen und bei Bedarf reparieren können – man kommt sich vor wie bei Raumschiff Enterprise. Die eine Fraktion der intelligenten Fluggeräte entdeckt ggf. vorhandene Risse oder andere Schwachstellen. Gibt diese an die Reparatur-Fraktion weiter, die dann mit 3D-Druckern Klebstoffe oder anderes Füllmaterial herstellen. Dafür seien die Drohnen mit Sensoren, Kameras und GPS ausgestattet. So ließen sich Kosten für Reparatur und Instandhaltung signifikant verringern.

02/2015 – Der Multifunktions-Roller Scuddy: 12 Cent pro Akku-Tank, zwei Pferdestärken & 35 Kilometer pro Stunde

Klasse Idee für sauberere Innenstädte. Der Multifunktions-Mini-Roller Scuddy kann auch in Bus und Bahn kostenlos mitgeführt werden. Auf Wunsch klappt man den Scuddy mit dem patentierten Klapp-Mechanismus ruckzuck auf das Format eines Wasserkastens zusammen oder macht draus einen Trolley für Taschen & Koffer. Der 2-PS-Elektroantrieb macht mofa-taugliche 35 Stundenkilometer und meistert auch Steigungen. Ökologisch: Eine Akkuladung hält für rund 35 Kilometer und kostet pro Ladung 12 Cent. Wir finden: extrem klasse!

http://www.scuddy.de/

01/2015 – Der Omniprocessor: Erzeugt zuverlässig sauberes Trinkwasser aus Abfall und Fäkalien

Zum Auftakt des neuen Jahres präsentiert Software-Gigant Bill Gates ein Trinkwasser-Aufbereitungs-Gerät für die sogenannte dritte Welt. Auch wenn die Technologie im Kernaspekt der Wasser-Reinigung aus Abwasser bereits vor fünf Jahren von Michael Pritchard innoviert und vorgestellt wurde: Kreativität braucht Kapital, wenn sie denn in die Breite gehen, sprich in großem Stil in Nutzng gehen soll.

Nicht nur sauberes Trinkwasser aus Schmutzbrühe und Fakälien machen – auch Strom erzeugen aus menschlichen Abfällen. Das sind Eigenschaften, die dem neuen „Omniprocessor“ zugeschrieben werden. Der implizit erzeugte Strom reiche, so die Welt, die Maschine zu betreiben. Und darüber hinaus – Stichwort Amortisation – Strom an eine zuständige Kommune zu verkaufen. Der Omniprocessor wurde entwickelt in Seatlle USA von Janicki Bioenergy. Die Kiste koste 1,3 Millionen Euro und würde den Abfall von rund 100.000 Menschen verwandeln in 86.000 Liter sauberes Trinkwasser.